Gas-Brennwertkessel optimal einstellen: Heiztemperatur, Einspareffekt & Tipps für Laien?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die optimale Einstellung eines Gas-Brennwertkessels erfordert die Anpassung der Heizkurve, idealerweise nach einem hydraulischen Abgleich. Die Steigung und Parallelverschiebung der Heizkurve sind entscheidend für die Effizienz. Nutzer sollten die Thermostatventile voll öffnen und die Einstellungen schrittweise anpassen. Die Tagessolltemperatur, der Fixpunkt und der Auslegepunkt sind wichtige Parameter bei der Einstellung des MAN Micromat EC.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Gas-Brennwertkessel optimal einstellen: Heiztemperatur, Einspareffekt & Tipps für Laien?

Liebe Forumsteilnehmer,
wir werden diesen Herbst das erste Mal unsere Heizung (Gas-Brennwertkessel MAN Micromat EC) richtig in Gebrauch nehmen. Sie wurde im Februar eingebaut, und da wir erst im Mai eingezogen sind (Neubau) und eine Solaranlage zur Wassererwärmung haben, muss sie jetzt erst mal zeigen was sie kann. Unser Heizungsfachmann hat uns zur optimalen und sparsamen Einstellung der Heizung folgende Empfehlung gegeben:
Sobald es kalt wird sollen wir im ganzen Haus die Heizkörper voll aufdrehen. Ist es uns dann zu warm oder zu kalt, sollen wir nicht die Heizkörper runter drehen, sondern am Brennwertgerät die Heiztemperatur senken oder erhöhen, bis wird das Gefühl haben, dass es so OK ist. Leider müssen wir gestehen, dass wir dieses Verfahren als Laie nicht so ganz verstanden haben und unser Heizungsmann auch nicht der Beste im Erklären ist und immer wenig Zeit hat. Liegt der Einspareffekt darin, dass dadurch nicht Gas verschwendet wird, um eine höhere Temperatur im Brennwertgerät zu erzeugen, wenn die Heizkörper eh nur auf 2 stehen, oder wie sollen wir das verstehen? Oder hat jemand einen anderen Vorschlag, wie man am sparsamsten eine Heizung betreibt?
Danke schon mal für alle Antworten
Kerstin und Andreas
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um Ihren Gas-Brennwertkessel (MAN Micromat EC) optimal einzustellen, empfehle ich folgende Vorgehensweise:

    • Heizkurve anpassen: Die Heizkurve bestimmt die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Eine zu hoch eingestellte Heizkurve führt zu unnötigem Energieverbrauch. Lassen Sie die Heizkurve von Ihrem Heizungsfachmann optimal einstellen.
    • Raumtemperaturregelung: Nutzen Sie Thermostate, um die Raumtemperatur individuell zu regeln. Senken Sie die Temperatur in ungenutzten Räumen oder während der Nacht ab.
    • Brennwertnutzung optimieren: Achten Sie darauf, dass die Rücklauftemperatur niedrig genug ist, damit der Brennwertkessel effizient arbeiten kann. Eine niedrige Rücklauftemperatur ermöglicht die Kondensation des Wasserdampfs im Abgas, wodurch zusätzliche Wärme gewonnen wird.
    • Hydraulischer Abgleich: Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Dies verhindert, dass einige Heizkörper überhitzen, während andere kalt bleiben.

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie Ihre Einstellungen und beobachten Sie den Gasverbrauch, um die optimale Einstellung zu finden. Ziehen Sie bei Unsicherheiten einen Fachmann hinzu.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Situation in einem Neubau mit Gas-Brennwertkessel und Solaranlage. Die Empfehlung des Heizungsfachmanns, die Heizkörper voll aufzudrehen und die Vorlauftemperatur am Gerät zu regeln, ist fachlich grundsätzlich richtig, aber unvollständig erklärt. Das Prinzip zielt darauf ab, die Effizienz des Brennwertkessels zu maximieren, indem die Rücklauftemperatur möglichst niedrig gehalten wird, was die Kondensation des Wasserdampfs im Abgas fördert und den Wirkungsgrad steigert.

    ✅ Zustimmung: Die Grundidee, die Heiztemperatur am Kessel statt an den Thermostaten zu regeln, ist bei Brennwerttechnik sinnvoll, da sie eine konstante, niedrige Vorlauftemperatur ermöglicht. Dies vermeidet Takten und optimiert die Brennwertnutzung.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, man solle die Heizkörper "voll aufdrehen", ist missverständlich. Gemeint ist, dass die Thermostatventile auf eine hohe Stellung (z.B. 5) gesetzt werden, damit sie den Durchfluss nicht drosseln. Die tatsächliche Raumtemperatur wird dann allein über die Vorlauftemperatur am Kessel geregelt. Ein vollständiges Aufdrehen ist nicht nötig, Stufe 3-4 reicht aus.

    ➕ Ergänzung: Der Einspareffekt liegt tatsächlich darin, dass eine niedrigere Vorlauftemperatur (z.B. 35-45°C statt 70°C) den Brennwertkessel in den Kondensationsbetrieb bringt. Zudem sollte die Heizkurve (Heizungskennlinie) am Gerät korrekt eingestellt werden, die die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur regelt. Eine falsche Einstellung führt zu Über- oder Unterversorgung.

    🔴 Gefahr: Eine zu niedrige Vorlauftemperatur kann bei starkem Frost dazu führen, dass die Räume nicht mehr ausreichend warm werden. Zudem besteht bei Neubauten die Gefahr von Bauschäden, wenn die Räume zu stark auskühlen. Die Einstellung sollte daher schrittweise und unter Beobachtung der Raumtemperaturen erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich vom Heizungsfachmann die genaue Einstellung der Heizkurve und die optimale Vorlauftemperatur für Ihren Neubau zeigen. Dokumentieren Sie die Einstellungen und beobachten Sie die Raumtemperaturen über mehrere Tage. Bei Unsicherheiten oder Problemen kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater oder Heizungsfachbetrieb für eine professionelle Einregulierung der Heizungsanlage.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt die Inbetriebnahme eines Gas-Brennwertkessels (MAN Micromat EC) in einem Neubau mit Solaranlage zur Warmwasserbereitung und die Unsicherheit der Nutzer bezüglich einer energieeffizienten Einstellung der Heizungsregelung.

    🔴 Gefahr: Die empfohlene Praxis, Heizkörper stets voll aufzudrehen und nur am Kessel die Vorlauftemperatur zu regulieren, birgt bei fehlender Anpassung an die Heizkurve und Raumbedingungen das Risiko einer Überheizung, unnötigen Energieverbrauchs sowie einer reduzierten Lebensdauer des Brennwertkessels – besonders bei fehlender Witterungsführung oder falsch eingestelltem Heizkennlinien-Exponent.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass man Heizkörper 'voll aufdrehen' soll, ist irreführend: Bei modernen Heizkörpern mit Thermostatventilen ist eine vollständige Öffnung nicht erforderlich – vielmehr muss die Ventileinstellung so gewählt werden, dass sie die Raumtemperatur-Sollvorgabe des Regelungssystems zuverlässig umsetzen können; eine feste 'Vollstellung' führt bei zu hoher Vorlauftemperatur zu unnötigem Wärmeverlust und Strahlungshitzestau.

    ➕ Ergänzung: Ein Brennwertkessel erreicht seine höchste Effizienz nur bei niedrigen Vorlauftemperaturen (idealerweise unter 45 °C im Heizbetrieb), was durch eine flache Heizkennlinie, korrekte Witterungskompensation und ausreichende Heizflächen (z. B. Fußbodenheizung oder große Heizkörper) ermöglicht wird – bei Heizkörpern allein ist dies oft nur bei gut gedämmten Neubauten realistisch.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Empfehlung, die Heiztemperatur am Kessel (nicht an den Heizkörpern) zu regulieren, ist korrekt – denn nur so bleibt die Regelung des Kessels wirksam und kann die Brennwertnutzung optimieren; die Raumtemperatur sollte über Raumthermostate oder zentrale Regelung gesteuert werden, nicht über Ventilpositionen.

    ➕ Ergänzung: Die vorhandene Solaranlage zur Warmwasserbereitung entlastet den Kessel im Sommer, hat aber keinen direkten Einfluss auf die Heizungsregelung – eine hydraulische Trennung und korrekte Pufferspeicher-Nutzung sind hier entscheidend, um Kondensationsverluste und Kurzzyklen zu vermeiden.

    🔴 Gefahr: Bei fehlender oder falscher Einstellung der Heizkurve besteht das Risiko, dass der Kessel bei kalten Außentemperaturen zu hohe Vorlauftemperaturen erzeugt – dies verhindert die Kondensation im Wärmeaustauscher und reduziert den Brennwerteffekt deutlich, was zu bis zu 15 % höherem Gasverbrauch führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Heizungs-Fachbetrieb mit einer fachgerechten Inbetriebnahme- und Regelungs-Optimierung – inklusive Witterungsführung, Heizkennlinien-Anpassung, hydraulischem Abgleich und Funktionsprüfung der Solaranbindung; verzichten Sie auf Eigenversuche, da falsche Einstellungen langfristig Schäden und unnötige Kosten verursachen.

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Brennwertkessel
    Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel, der die im Abgas enthaltene Wärme durch Kondensation des Wasserdampfs zurückgewinnt. Dies erhöht den Wirkungsgrad des Kessels und reduziert den Energieverbrauch. Brennwerttechnik, Heizwert, Abgaswärme.
    Heizkurve
    Die Heizkurve ist eine grafische Darstellung, die die Vorlauftemperatur des Heizungswassers in Abhängigkeit von der Außentemperatur angibt. Sie wird verwendet, um die Heizleistung an den Wärmebedarf des Gebäudes anzupassen. Vorlauftemperatur, Außentemperatur, Heizleistung.
    Hydraulischer Abgleich
    Ein hydraulischer Abgleich ist ein Verfahren, bei dem der Wasserdurchfluss durch die Heizkörper so eingestellt wird, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Dies wird durch den Einsatz von Thermostatventilen und Strangregulierventilen erreicht. Wasserdurchfluss, Thermostatventile, Strangregulierventile.
    Vorlauftemperatur
    Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizungswassers, das vom Heizkessel zu den Heizkörpern fließt. Sie wird in der Regel in Grad Celsius angegeben. Heizkessel, Heizkörper, Rücklauftemperatur.
    Rücklauftemperatur
    Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des Wassers, das von den Heizkörpern zurück zum Heizkessel fließt. Sie sollte möglichst niedrig sein, um die Brennwertnutzung zu optimieren. Heizkörper, Heizkessel, Vorlauftemperatur.
    Thermostatventil
    Ein Thermostatventil ist ein Ventil, das die Wassermenge, die durch einen Heizkörper fließt, in Abhängigkeit von der Raumtemperatur regelt. Es ermöglicht eine individuelle Steuerung der Raumtemperatur und trägt zur Energieeinsparung bei. Heizkörper, Raumtemperatur, Wassermenge.
    Brennwertnutzung
    Die Brennwertnutzung ist ein Verfahren, bei dem die im Abgas enthaltene Wärme durch Kondensation des Wasserdampfs zurückgewonnen wird. Dies erhöht den Wirkungsgrad des Heizkessels und reduziert den Energieverbrauch. Abgas, Kondensation, Wirkungsgrad.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Heizkurve?
      Die Heizkurve ist eine grafische Darstellung, die die Vorlauftemperatur des Heizungswassers in Abhängigkeit von der Außentemperatur angibt. Sie wird verwendet, um die Heizleistung an den Wärmebedarf des Gebäudes anzupassen. Eine korrekt eingestellte Heizkurve sorgt für eine effiziente und komfortable Beheizung.
    2. Wie funktioniert ein hydraulischer Abgleich?
      Ein hydraulischer Abgleich ist ein Verfahren, bei dem der Wasserdurchfluss durch die Heizkörper so eingestellt wird, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Dies wird durch den Einsatz von Thermostatventilen und Strangregulierventilen erreicht. Ein hydraulischer Abgleich verbessert die Energieeffizienz der Heizungsanlage und erhöht den Wohnkomfort.
    3. Was bedeutet Brennwertnutzung?
      Die Brennwertnutzung ist ein Verfahren, bei dem die im Abgas enthaltene Wärme durch Kondensation des Wasserdampfs zurückgewonnen wird. Dies erhöht den Wirkungsgrad des Heizkessels und reduziert den Energieverbrauch. Brennwertkessel sind besonders effizient, wenn die Rücklauftemperatur niedrig ist, da dies die Kondensation des Wasserdampfs begünstigt.
    4. Wie finde ich den optimalen Wert für die Heiztemperatur?
      Die optimale Heiztemperatur hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Außentemperatur, der Dämmung des Gebäudes und den persönlichen Vorlieben. Beginnen Sie mit einer moderaten Einstellung und passen Sie die Temperatur schrittweise an, bis Sie sich wohlfühlen. Beobachten Sie dabei den Gasverbrauch, um die effizienteste Einstellung zu finden.
    5. Was ist der Unterschied zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur?
      Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizungswassers, das vom Heizkessel zu den Heizkörpern fließt. Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des Wassers, das von den Heizkörpern zurück zum Heizkessel fließt. Der Unterschied zwischen Vor- und Rücklauftemperatur ist ein Indikator für die Effizienz der Wärmeübertragung in den Heizkörpern.
    6. Warum ist eine regelmäßige Wartung des Brennwertkessels wichtig?
      Eine regelmäßige Wartung des Brennwertkessels ist wichtig, um einen effizienten und sicheren Betrieb zu gewährleisten. Bei der Wartung werden Verschleißteile überprüft, die Abgaswerte gemessen und der Kessel gereinigt. Eine regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer des Kessels und reduziert das Risiko von Störungen.
    7. Kann ich die Heizung auch per App steuern?
      Ja, viele moderne Heizungsanlagen bieten die Möglichkeit, die Heizung per App zu steuern. Dies ermöglicht es Ihnen, die Heizung von unterwegs zu regeln und den Energieverbrauch zu überwachen. Die Steuerung per App kann auch dazu beitragen, Energie zu sparen, indem Sie die Heizung nur dann einschalten, wenn sie benötigt wird.
    8. Wie kann ich den Gasverbrauch meiner Heizung senken?
      Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Gasverbrauch Ihrer Heizung zu senken. Dazu gehören die Optimierung der Heizkurve, die Reduzierung der Raumtemperatur, die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, die Dämmung des Gebäudes und die Nutzung erneuerbarer Energien. Eine Kombination dieser Maßnahmen kann zu erheblichen Einsparungen führen.

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    • Förderprogramme für Heizungsanlagen
      Überblick über staatliche Förderprogramme zur Modernisierung von Heizungsanlagen.
  2. Heizung sparsam einstellen: Raumtemperatur & Heizkörper

    meiner laienhaften Bauherrenmeinung nach
    ist die Heizung genau dann sparsam eingestellt, wenn bei voll aufgedrehten Heizkörpern der am schwächsten beheizte Wohnraum gerade so die richtige Raumtemperatur erreicht. Die Einstellung, um das zu erreichen, muss an dem Heizkessel vorgenommen werden.
    Erst dann sollten in den anderen (eigentlich zu warmen) Wohnräumen die Heizkörper auf einen angenehmen Wert herunter gedrosselt werden.
    Um die langfristig richtige Einstellung des Heizkessels zu bekommen, sollte dieses Einstellverfahren an sehr kalten Tagen und an recht warmen Tagen (an denen die Heizung gerade noch zum Heizen benötigt wird) überprüft werden.
  3. Gas-Brennwertkessel: Heizkurve richtig einstellen

    Heizkurve einstellen
    Der Mann meinte wohl, die Steigung der Heizkurve und ggf. deren Parallelverschiebung am Regler den Gegebenheiten des Hauses anzupassen. Das müsste aber in der Bedienungsanleitung beschrieben sein.
  4. Zusatzinfo: Heizkurve – Parallelverschiebung & Steigung

    zusätzliche Info
    noch dazu:
    Die Parallelverschiebung der Heizkurve (Einsatzpunkt) stellt man am besten an milden Tagen ein (so bei 15 Grad Außentemperatur), die Steigung dosiert man bei eher kalten Tagen (möglichst unter Null Außentemperatur). Und das innerhalb eines Winters vielleicht so 2 oder 3 mal nachkontrollieren.
  5. Hydraulischer Abgleich: Optimierung für Brennwertgeräte

    Der Hydraulische Abgleich der Heizkörper
    sollte wohl auch noch vorher gemacht werden. Muss bei mir der Heizungsbauer auch noch machen.
    Alleine Ventile voll aufdrehen reicht nicht immer. Es sind ja versch. Lange Wege und damit unterschiedliche Widerstände im System. Dafür ist dann der Abgleich, damit alles gleich "stark" durchflossen wird. Und dann erst an der Heizung was "drehen".
    Zumindest will ich es jetzt so machen (lassen).
  6. Vitodens 300: Probleme bei der Heizkurveneinstellung

    Heizkurveneinstellung
    Hallo,
    auch wir haben Probleme, die Heizkurven korrekt einzustellen. Wir haben in unseren Neubau auf Empfehlung des Architekten einen Viessmann Brennwertkessel Vitodens 300 eingebaut. Wir wohnen jetzt inzwischen eineinhalb Jahre in unserem Haus und haben auch schon einen Winter hinter uns. Auch unser Heizungsbauer ist nicht besonders gut im Erklären, zudem habe ich den Eindruck, dass "alte Hasen" mit moderner Elektronik nicht ganz klar kommen. Auf unsere ersten Reklamationen wegen eines kalten Wohnzimmers wurde uns geraten: "Drehen Sie doch alle Kurven hoch, die Heizungsthermostate regeln doch die Zimmertemperatur". Das hiermit unnütz Gas verbraucht wird, wurde hierbei nicht erwähnt. Das unser Wohnzimmer nicht warm wurde, lag wie sich dann herausstellte, nicht an der Heizkurve, sondern am fehlenden Vorabgleich, daher wurden die großen Heizkörper nicht warm, die kleinen Heizkörper in der ersten Etage "glühten" jedoch schon fast.
    Aber auch jetzt bin ich noch nicht zufrieden. Zwar war es im Winter mit der vom Hersteller vorgeschlagenen Einstellung warm, ich habe jedoch den Eindruck, dass die Voreinstellung viel zu hoch ist. Nach den in der Bedienungsanleitung abgedruckten Heizkurven sollte die im Display angezeigten Vorlauftemperatur bei 20 °C Außentemperatur auch unter 30 °C liegen, tatsächlich geht sie jedoch nie unter 50 °C. Ich habe die Kurven etwas abgesenkt, aber es hat sich nichts geändert. Wegen Strömungsgeräuschen wurde Differenzdruck-Überströmventil eingebaut, ich weiß nicht, ob dieses hier Einfluss hat.
    Ich finde die Einstellung der Heizkurven sehr mühsam. Theoretisch leuchtet mir zwar alles ein, aber die praktische Umsetzung ist sehr mühsam. Eine Änderung der Einstellung dauert recht lange, bis sie sich bemerkbar macht. Ich möchte es warm haben, ohne Gas zu verschwenden. Vom Heizungsbauer bekommt man, wie oben erwähnt, keine Unterstützung. Den Tipp oben, wann man welche Kurve einstellen muss, werde ich mal auszuprobieren.
    Für weitere Tipps oder eine gute Anleitung zur Vorgehensweise bin ich dankbar.
    • Name:
    • Herr MichKem
  7. Heizkurve einstellen: Steigung & Verschiebung optimieren

    Mit Geduld und Spuke
    bekommen Sie die Einstellung schon hin! Sie können zwei Parameter einstellen, Steigung der Heizkurve und Verschiebung der Heizkurve. Lassen Sie die Verschiebung zunächst auf 0 (bzw. dem vom Hersteller empfohlenen Wert), und drehen Sie an der Steigung, jeweils nur 1-2x pro Tag (z.B. morgens), und jeweils nur ein kleines Stück. Die Thermostatventile bleiben offen (sonst regeln die ja alles zurück, bei "2" auf 18 Grad, bei "3" auf 20 Grad, etc.). Am Nachmittag kontrollieren sie die Raumtemperatur (sollte knapp, 1-2 Grad, über der Wunschtemperatur liegen). Zu hoch =>Steigung senken, zu tief =>Steigung erhöhen.
    Wenn's dann passt: Kombination von Vorlauf- und Außentemperatur (Vorlauftemperatur, Außentemperatur) (plus Steigung und Verschiebung der Heizkurve) notieren, und erstmal so lassen. Über den Winter hinweg bei tieferen Außentemperaturen (10,5, 0,-5,-10 Grad) und bei Bedarf (zu kalt) Prozedur wiederholen. Im Frühjahr können Sie dann bei höheren Außentemperaturen (ab 10 Grad) die Verschiebung der Heizkurve einstellen, falls nötig. Im darauffolgenden Winter bei tiefen Außentemperaturen (unter 0 Grad) vielleicht noch eine kleine Korrektur der Steigung, und dann sind Sie fertig! Anhand der notierten Werte sehen Sie nun auch, welche Vorlauftempraturen Ihr Haus bei den jeweiligen Außentemperaturen braucht (Heizkurve). Sie werden verstehen, dass Ihr Heizungsbauer diese Einstellung nicht (bzw. nicht für Sie bezahlbar) durchführen kann. Entsprechend ist die Mehrheit der Heizungen wohl zu hoch eingestellt. Viel Spaß!
  8. Link: Informationen zur Heizungsoptimierung

    Ein Link hierzu:
    Ein Link hierzu:
  9. MAN Micromat EC: Fixpunkt, Auslegepunkt, Tagessolltemperatur

    Wozu Fixpunkt, Auslegepunkt und Tagessolltemperatur?
    Hallo,
    in den Infos zur Heizkurveneinstellung habe ich bisher immer nur von 2 einzustellenden Parametern gelesen: Steigung und Parallelverschiebung.
    Bei dem Brennwertkessel MAN Micromat EC, den wir auch haben, kann man dazu folgendes einstellen:
    • Tagessolltemperatur,
    • Vorlauftemperatur bei 20 °C Außentemperatur, auch Fixpunkt des direkten Heizkreises genannt und
    • Vorlauftemperatur bei -15 °C Außentemperatur, Auslegepunkt des direkten Heizkreises genannt.

    Außerdem ist die Heizung auf Heizungsart "Fußbodenheizung" eingestellt und außentemperaturgeführt.
    Mit der Einstellung für den Auslegepunkt (Vorlauftemperatur bei -15 °C) kann ich offensichtlich die Steigung einstellen. Nach der Grafik unter

    (1) entspräche ein Auslegepunkt von 45 °C wohl einer Steigung von 0,5 und ein Auslegepunkt von 40 °C einer Steigung von 0,4.
    Soweit so gut. Aber womit soll ich bei dem genannten Heizkessel die Parallelverschiebung einstellen? Mit der Tagessolltemperatur oder mit dem Fixpunkt? Wenn das eine von beiden die Parallelverschiebung ist, wozu ist dann der andere Wert gut?
    MfG
    Schulz

  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Gas-Brennwertkessel optimal einstellen: Heizkosten sparen

    💡 Kernaussagen: Die optimale Einstellung eines Gas-Brennwertkessels erfordert die Anpassung der Heizkurve, idealerweise nach einem hydraulischen Abgleich. Die Steigung und Parallelverschiebung der Heizkurve sind entscheidend für die Effizienz. Nutzer sollten die Thermostatventile voll öffnen und die Einstellungen schrittweise anpassen. Die Tagessolltemperatur, der Fixpunkt und der Auslegepunkt sind wichtige Parameter bei der Einstellung des MAN Micromat EC.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass das alleinige vollständige Öffnen der Ventile nicht immer ausreicht, wie im Beitrag Hydraulischer Abgleich: Optimierung für Brennwertgeräte erläutert wird. Ein hydraulischer Abgleich ist wichtig, um unterschiedliche Widerstände im System auszugleichen.

    ✅ Zusatzinfo: Die Parallelverschiebung der Heizkurve sollte an milden Tagen eingestellt werden, während die Steigung an kalten Tagen angepasst wird, wie im Beitrag Zusatzinfo: Heizkurve – Parallelverschiebung & Steigung beschrieben wird. Eine regelmäßige Nachkontrolle über den Winter ist empfehlenswert.

    🔧 Praktische Umsetzung: Beginnen Sie mit der Einstellung der Heizkurve, indem Sie die Verschiebung zunächst auf den vom Hersteller empfohlenen Wert belassen und die Steigung in kleinen Schritten anpassen, wie im Beitrag Heizkurve einstellen: Steigung & Verschiebung optimieren erläutert wird. Beobachten Sie die Raumtemperatur und passen Sie die Einstellungen entsprechend an.

    👉 Handlungsempfehlung: Lesen Sie die Bedienungsanleitung Ihres Gas-Brennwertkessels sorgfältig durch und konsultieren Sie bei Bedarf einen Fachmann. Weitere Informationen zur Heizungsoptimierung finden Sie unter Link: Informationen zur Heizungsoptimierung.

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