In unserem neu ausgebauten Dachgeschoss wurde folgender
Fußbodenaufbau gemacht (von unten nach oben):
- alte unebene Betondecke
- alter Estrich (ca. 2,5-3 cm stark), uneben, löchrig, brüchig
- Ausgleichsschüttung mit Bituperl
- Korkmatten (Trittschalldämmung)
- Weichfaserplatten (Raumschalldämmung)
- OSBAbk.-Platten (schwimmende Verlegung mit Nut- / Feder)
darauf sollen noch, wenn der restliche Innenausbau fertig ist,
4 mm Korkboden samt Versiegelung, Verfugung und
Fußbodenleisten
Das Dachgeschoss war vorher nicht zu Wohnzwecken ausgebaut, sondern diente nur als Abstellfläche. Daher der vergleichsweise dünne Estrich. Die Löcher und Bruchstellen im alten Estrich
stammen von den alten Dachpfetten/-balken, die direkt auf der Betondecke lagen und die Rahmen des Abrisses des alten Daches abgetragen wurden.
An sich sind wir mit dem Fußboden zufrieden, vor allem die Schalldämmung ist wirklich gut. Allerdings gibt es an einigen Stellen, nämlich genau da, wo das Bituperl dicker aufgebracht werden musste, um die o.g. Löcher bzw. Bruchstellen im alten
Estrich auszufüllen, den Effekt, dass die Bodenplatten
nachgeben (ca. 3 mm, z.T. auch bis zu 5 mm), wenn ich sie
mit meinen 90 kg belaste. Es knirscht auch (leise), was sicher von der Bituperl-Schicht herkommt. Der Bodenleger meinte,
das wäre normal und würde sich mit der Zeit noch geben, vor allem, wenn die Randfugen und Fußbodenleisten dran wären. Stimmt das oder hätte man das stabiler machen müssen/können? Mir kommen die Spielräume doch recht groß vor.
Noch wäre es kein großes Problem, das zu korrigieren (wenn das
überhaupt möglich ist), da wie gesagt der Kork noch nicht drauf
ist und der Innenausbau auch sonst noch nicht fertig ist.
Vielen Dank für jedweden Kommentar. Falls noch genauere Auskünfte benötigt werden, bitte mitteilen
Ulrich Eckert