wir haben einen Einfamilienhaus-Neubau und haben nun Probleme mit Feuchtigkeiten an der Zwischensparrendämmung.
Folgender Aufbau wurde verwendet:
- Tonpfannen mit Lattung und Konterlattung
- ca. 3 cm Luftspalt
- Unterspannbahn hochdiffusionsoffen, Fabrikat Fa. Klöber, Permo easy
- 180er Klemmfilz (bis direkt an Unterspannbahn gedämmt), Fabrikat ISOVER ZKF 1 WDG 035
- Dampfbremse variabel, Fabrikat Fa. ISOVER Vario
Vor kurzem wurde der Estrich eingebracht bzw. kurz davor das Bauvorhaben geputzt. Luftfeuchtigkeit ist deshalb sehr hoch im Bau.
Es hat sich nun gezeigt, dass an der Unterspannbahn bzw. Oberseite des Klemmfilzes nicht unerhebliche Feuchtigkeit vorzufinden ist. Dies ist in allen Bereichen der Dachfläche so. Dort, wo die Dampfbremse schon montiert ist, ist es weniger, und wo sie nicht ist, ist es entsprechend mehr.
Wir gehen davon aus, dass die Feuchtigkeit durch die hohe innere Raumluftfeuchte als Kondensat an den genannten Stellen entstanden ist. Eine Austrocknung wird u.E. Aufgrund der hochdiffusionsoffenen Unterspannbahn möglich sein.
Unsere Frage ist jedoch, ob es sinnvoller ist, mittels einer Auflattung die Dämmung herunterzuziehen, sodass ein zusätzlicher Luftspalt zwischen Dämmung und Unterspannbahn entsteht, um für die Zukunft auf der sichereren Seite zu sein, falls a) Feuchtigkeiten von außen eintreten oder b) Aufgrund von Undichtigkeiten in der Dampfbremse Diffusion en entstehen.
Für eine kurzfristige Antwort und Ihre Bemühungen bedanken wir uns im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Sundermeier
