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Flachsdämmung im Flachdach: Feuchtigkeit, Verrottung erkennen & Zustand beurteilen?
BAU-Forum: Dach

Flachsdämmung im Flachdach: Feuchtigkeit, Verrottung erkennen & Zustand beurteilen?

Hallo Forumsexperten,
in unserem neuen Einfamilienhaus gibt es im Flachdachbereich (Gründach) eine Zwischensparrendämmung aus 180er Flachsmatten. Dachaufbau von oben nach unten: Gründach mit substrat, wurzelsperrschicht, normale bitumenverschweißte Feuchtigkeitssperre, OSBAbk.-Platte, Sparren bzw. Flachsmatten in den Zwischenräumen, Folie (Fugen mit sigacrall verklebt) als Dampfbremse, Lattung, Fermacell, Farbanstrich.
Vor einigen Wochen bemerkten wir im Rigips Ausblühungen  -  offensichtlich kleine Undichtigkeit bei der Dachdurchführung (Entlüftung AW + Solarleitungen). Nun tropfte es sogar leicht (natürlich an anderen stellen, da Folie ja eigentlich dampfdicht). Wir bzw. die gewährleist. Firmen werden nun Fermacell + Folie abschnittsweise entfernen, um das Leck zu lokalisieren und den Zustand der Flachsmatten zu beurteilen.
Dazu unsere Fragen:
Woran erkennt man, ob Flachs nur durchfeuchtet oder bereits angegriffen? Geruch?
Kann man überhaupt im Winter mit der Austrocknung des Flachses rechnen, wenn Dampfsperre entfernt?
Über Antworten / Erfahrungen wären wir sehr dankbar.
  • Name:
  • Olaf B. Vogt
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Unkontrollierte Feuchtigkeit im Dachaufbau kann zu Schimmelbildung und strukturellen Schäden führen. Sofortige Maßnahmen sind erforderlich.

    🔴 Kritisch: Achten Sie auf Anzeichen von Schimmelbefall (Geruch, Flecken) und vermeiden Sie direkten Kontakt mit befallenen Materialien.

    ⚠️ Wichtig: Arbeiten an der Dampfsperre sollten nur von Fachleuten durchgeführt werden, um weitere Schäden zu vermeiden.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die Situation der Flachsdämmung im Flachdach kritisch, da ein Gründachaufbau in Kombination mit organischer Dämmung anfällig für Feuchtigkeitsprobleme ist.

    🔴 Gefahr: Feuchtigkeit in der Flachsdämmung kann zu Schimmelbildung und Verrottung führen, was die Dämmwirkung reduziert und die Bausubstanz gefährdet.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Sichtprüfung: Untersuchen Sie die Flachsmatten auf Verfärbungen, Flecken oder Schimmelbefall. Achten Sie auf einen muffigen Geruch.
    • Feuchtigkeitsmessung: Messen Sie die Feuchtigkeit der Flachsmatten mit einem geeigneten Messgerät. Hohe Werte deuten auf ein Problem hin.
    • Dampfsperre prüfen: Kontrollieren Sie die Dampfsperre auf Beschädigungen oder Undichtigkeiten, insbesondere an Durchdringungen (z.B. Rohre, Leitungen).

    Ich rate dazu, die Situation von einem Fachmann (Dachdecker, Baubiologe) beurteilen zu lassen, um die Ursache der Feuchtigkeit zu finden und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Sachverständigen für eine umfassende Analyse und Sanierungsempfehlung.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Flachsdämmung
    Dämmmaterial aus Flachsfasern, das für seine guten Dämmeigenschaften und seine Nachhaltigkeit geschätzt wird. Es ist jedoch anfällig für Feuchtigkeitsschäden.
    Verwandte Begriffe: Naturdämmstoffe, organische Dämmstoffe, Zellulosedämmung.
    Dampfsperre
    Eine Folie, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil eines diffusionsoffenen Dachaufbaus.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Diffusionsfähigkeit, Kondensation.
    Gründach
    Ein Dach, das mit Pflanzen begrünt ist. Es bietet ökologische Vorteile, kann aber auch zu Feuchtigkeitsproblemen führen, wenn es nicht fachgerecht ausgeführt ist.
    Verwandte Begriffe: Dachbegrünung, extensive Begrünung, intensive Begrünung.
    Feuchtigkeitsmessung
    Die Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts eines Materials. Es gibt verschiedene Messmethoden, z.B. die Widerstandsmessung oder die gravimetrische Messung.
    Verwandte Begriffe: Hygrometer, relative Luftfeuchtigkeit, Taupunkt.
    Schimmelbildung
    Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen oder in Materialien. Schimmelbildung wird durch Feuchtigkeit gefördert und kann gesundheitliche Probleme verursachen.
    Verwandte Begriffe: Mykotoxine, Sporen, Luftfeuchtigkeit.
    Verrottung
    Der Abbau organischer Materialien durch Mikroorganismen. Verrottung wird durch Feuchtigkeit und Wärme gefördert.
    Verwandte Begriffe: Fäulnis, Zersetzung, Kompostierung.
    Diffusionsoffen
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Ein diffusionsoffener Dachaufbau ermöglicht den Feuchtigkeitstransport aus dem Gebäude.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusionswiderstand, sd-Wert, Luftdichtheit.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Woran erkenne ich, ob meine Flachsdämmung feucht ist?
      Antwort: Achten Sie auf Verfärbungen, Flecken, Schimmelbefall oder einen muffigen Geruch. Feuchte Stellen fühlen sich klamm an. Eine Feuchtigkeitsmessung kann Klarheit bringen.
    2. Frage: Was sind die Folgen von feuchter Flachsdämmung?
      Antwort: Feuchtigkeit in der Dämmung reduziert die Dämmwirkung, fördert Schimmelbildung und kann zu Verrottung führen. Dies kann die Bausubstanz schädigen und gesundheitliche Probleme verursachen.
    3. Frage: Wie kann ich die Feuchtigkeit in der Flachsdämmung messen?
      Antwort: Verwenden Sie ein Feuchtigkeitsmessgerät, das für organische Materialien geeignet ist. Messen Sie an verschiedenen Stellen der Dämmung, um ein genaues Bild zu erhalten.
    4. Frage: Was ist eine Dampfsperre und wozu dient sie?
      Antwort: Eine Dampfsperre ist eine Folie, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Sie ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    5. Frage: Was kann ich tun, wenn ich Feuchtigkeit in der Flachsdämmung feststelle?
      Antwort: Kontaktieren Sie umgehend einen Fachmann (Dachdecker, Baubiologe), um die Ursache der Feuchtigkeit zu finden und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.
    6. Frage: Kann ich feuchte Flachsdämmung selbst trocknen?
      Antwort: Das Trocknen von feuchter Dämmung ist schwierig und oft nicht erfolgreich. Es ist wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit zu beheben, bevor die Dämmung getrocknet wird. Ein Fachmann kann Ihnen dabei helfen.
    7. Frage: Welche Alternativen gibt es zur Flachsdämmung im Flachdach?
      Antwort: Alternativen sind z.B. Mineralwolle, Holzfaserdämmung oder Schaumglas. Diese Materialien sind weniger anfällig für Feuchtigkeitsschäden.
    8. Frage: Wie kann ich mein Flachdach richtig entlüften?
      Antwort: Eine gute Belüftung ist wichtig, um Feuchtigkeit abzuführen. Achten Sie auf ausreichend dimensionierte Lüftungsöffnungen und eine funktionierende Entlüftungsebene.

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  2. Flachdachdämmung: Wassereintritt & Dampfdiffusion – Risiko!

    Foto von Stefan Ibold

    shit happens
    Moin,
    ich sach mal: wo Wasser reinkommen kann und abtropfen dann auch noch, da geht Dampf raus, bzw. in die Konstruktion.
    Abtrocknen der Dämmung: hmm, mit viiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeelllllll Lüften möchte es funzen, aber sicher ist das nicht.
    MfG
    Stefan Ibold
  3. Flachdach-Aufbau: Details zu Dachneigung & Abdichtung erforderlich

    Hallo Herr Vogt
    können Sie uns kurz den Dachaufbau im Detail,
    d.h. mit Dachneigung und Schichten der Dach-Abdichtung mitteilen.
    Das Alter der Konstruktion dürfte wie Sie
    sagen als neue bezeichnet werden.
    Weiters wäre von Interesse wie z.B. Anschlusslösungen,
    Durchführungen, Belichtungseinrichtungen sowie
    Entwässerungseinrichtungen vorgesehen wurden.
    Eine genauere Beschreibung der eingebauten Dampfsperre
    wäre ebenfalls hilfreich.
    MfG
    ar
  4. Flachdach: Unbelüfteter Aufbau – Feuchtigkeitsprobleme wahrscheinlich

    Foto von Jochen Ebel, Dipl.-Physiker

    Belüftung
    Der Raum zwischen Wurzelsperrschicht und unterer Folie ist offensichtlich unbelüftet. Bei so einer Konstruktion können sich alle möglichen Feuchtigkeitsverhältnisse einstellen, weil die Feuchtigkeit kaum durch den Aufbau, sondern durch übrig bleibende geringste Fehlstellen bestimmt wird.

    Wenn der Bau noch nicht alt ist, kann es Mauerfeuchtigkeit sein, bei längerer Zeit kann es die zufällige Feuchte sein. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie keine Ursache finden. Diese Möglichkeiten schließen natürlich nicht aus, dass noch zusätzliche Fehler vorliegen.

  5. Flachdachbegrünung: Keine Lüftungsebene unter Wurzelschutzbahn!

    Foto von

    ähh
    Moin Herr Ebel,
    begrünte Dächer werden im Normalfall nicht zweischalig ausgeführt, weil das statische Probs mitsichbringen kann.
    Und eine Lüftungsebene zwischen Wurzelschutzbahn und der Abdichtung werden niiieee nicht gebaut 🙂 )
    Wenn es denn eingedrungenes Niederschlagswasser ist, dann kann durch diese Leckstelle theoretisch Wasserdampf raus.
    Wenn es Restfeuchte ist, dann ist das aus dieser Sicht deutlich besser, weil konstengünstiger in der Sanierung.
    Wollen mal hoffen, dass das keine extensive Begrünung ist, weil dann die Moniereisen, die MB so heiß liebt, eingeschlagen sein könnten 🙂 )
    Grüße
    Stefan Ibold
  6. Flachdachaufbau (Nulldach): Exakte Schichtenfolge & Details

    Hier der exakte Aufbau:
    Hallo Experten,
    hier der exakte Aufbau  -  Nachfrage von Herrn Reitmeier:
    Nulldach!
    60 mm Vegetationsschicht mit systemfilter und Bepflanzung (sedumteppich)
    75 mm Drainschicht Floratec FS75, wasserspeichernde Matte TSM 32, Wurzelschutzmatte (Spezialpolymerbitumenbahn, vollst. verschweißt, Stoßüberdeckung 8-10 cm)
    zweilagige Polymerbitumen-Schweißbahn PYE PV 200 S5
    18 mm OSBAbk.-Platte
    180 mm Sparren / Flachsmatte
    hellblaue Baufolie (PE?)
    28 mm Lattung
    10 mm Fermacell
    Entwässerung: jeweils an den Außenecken mittels spez. eingelassenem Kasten (Sieb) + Fallrohr, Wasseranfall wegen der Speicherwirkung sehr moderat
    Keine Fenster im Flachdachbereich
    Die beiden Rohrdurchführungen (verzinktes Stahlrohr) sind meines Wissens nach zusätzlich mit einer Bitumenmanschette verschweißt, jedoch kam mir das eine Rohr relativ locker vor, wahrscheinlich also die Leckursache.
    Sämtliche Anschlüsse der Dampfsperrfolie mit diesen Rohren und mit den Seitenwänden (OSB-Platte) sind mit Sigacrall-Band verklebt (Haus in Holzständerbauweise).
    Ich fürchte, dass die ggf. vorhandene Leckstelle auch bei wochenlanger Trockenheit Dank ihrer geringen Fläche kaum einen Beitrag zur Trocknung des Flachses bringt. Eher hoffe ich, dass das zeitweilige Öffnen der Dampfsperre bei sehr langer Lüftung und guter Temperierung etwas bringt. Die große Masse an Lehmputz (d=25 mm) + Lehmbauelementen (d=50 mm) an den Innenseiten der Außenwände sowie die Wandflächenheizung lassen mich da vorsichtig optimistisch sein.
    Nach wie vor interessiert mich sehr, wann der Flachs noch zu retten ist? Oder stören die zwei Monate Durchfeuchtung nicht, wenn man ihn jetzt nur schnell trocken bekäme?
    Gibt es da Erfahrungen?
    • Name:
    • Olaf B. Vogt
  7. Flachsdämmung: Vollständige Einbringung & WLG-Wert?

    Hallo
    Herr Vogt,
    ist die Dämmung auf 180 mm komplett
    eingebracht und welcher Wärmeleitgruppe
    WLG entspricht sie?
  8. Flachdach: Wohin mit dem Wasserdampf bei Dampfsperre?

    Foto von

    wohin mit dem Wasserdampf?
    "Und eine Lüftungsebene zwischen Wurzelschutzbahn und der Abdichtung werden niiieee nicht gebaut 🙂 ) ". Die Wurzelschutzbahn einschließlich der weiteren Bahnen kann praktisch als vollkommene Dampfsperre angesehen werden. Durch die untere Dampfsperre diffundiert aber Wasser  -  wenn auch wenig.

    Dann erklären Sie mal bitte, wie der Wasserdampf entweichen soll? Wenn die Fläche klein ist, dann reicht vielleicht die Außenmauer am Umfang  -  aber sonst. Wenn dieser Aufbau keine Probleme machen würde, dann brauchte man nicht über Probleme bei Innendämmung zu reden, denn gegenüber den vorliegenden Problemen ist eine Innendämmung eine Lachnummer. Der Diffusionswiderstand einer Außenmauer ist klein gegenüber dem Diffusionswiderstand von Bitumenschweißbahn + Wurzelfolie.

    Grüße

  9. Dampfsperre im Flachdach: Wie dicht muss sie sein?

    Wie dicht kann die (abgeklebte) Dampfsperre sein?
    Hallo Herr Reitmeier, die Sparrenzwischenräume sind vollständig mit den Flachsmatten ausgestopft, WLG= 0,04 (s. Link Flachshaus), angeblich einigermaßen unempfindlich gegen die hier vermuteten Bauschäden, natürlich keinesfalls als Dauerzustand ...
    Hallo Herr Ebel  -  Ihre Argumentation klingt logisch, einzig Unbekannte ist noch die Stirnseite der Fächer  -  Anschluss der Wand-OSBAbk.-Platten an außenliegende Bohle aus KVH. Ist da aber nicht doch noch ein unberücksichtigtes Detail dabei  -  so falsch sollte man doch mit Architekt, Fachfirma Zimmerei und Fachfirma Dachdecker nicht bauen können. Die Diffussionsproblematik an dieser Stelle ist ja eigentlich ein Nebeneffekt des Lecks ...
    • Name:
    • Olaf B. Vogt
  10. Dichtigkeit: Wasser ist das Dichteste!

    wie dicht?
    kommt drauf an was es ist!
    das dichteste das ich da kenn ist
    Wasser --- lol ---
  11. Flachdachbegrünung: Feuchtevariable Dampfbremse empfohlen!

    Foto von

    tja, Herr ebel 🙂 )
    Moin,
    vielleicht sollte da eine feuchtevariable Dampfbremse eingebaut werden? 🙂 ) ) ) ) ) ) ) )
    Nein, im Ernst, gerade begrünte Dächer sind in Sachen Bauphysik ja problematischer als nicht begrünte Dächer, weil, wie Sie ja richtig anmerken, die eben auf der Abdichtungsseite dampfdicht sind; spätestens dann, wenn die Substrate nass sind.
    Hier hilft nur wirklich MB's geliebtes Schaumglas. Das hat, nebenbei bemerkt, noch weitere Vorteile.
    Wasserdampf "entweicht" in den Aufbau, soweit er eben kommt. Da kann schon mal eine Dämmung "absaufen", weil sich der Wasserdampf auch in den "Luftzellen" einnisten kann.
    Stefan Ibold
  12. Flachdach: Temperaturverlauf & Taupunkt in der Dämmung

    Hallo Herr Vogt
    Tja, wenn ich das jetzt richtig (neue ) gerechnet habe,
    also das mit der Speichermatte und extensiv Aufbau
    nehme mal vorsichtig mit auf in die Berr. mit WLG 3:
    Dann sehe ich da einen Temperaturverlauf in der
    WD 180/ WLG 040 von 18,0639 Grad C bis -4,23 Grad C.
    Angenommen: Ti= 20 Grad ; Ta =  -  10 Grad; Diff= 30 Grad
    rel. Luftfeuchtigkeit 60 % Tp = 12 Grad
    Da eben Wasser und auch der WDAbk. ampf gehört dazu, bei 0
    friert, ist die Schicht dann DICHT.
    Oben könnte zwar, selbst bei einen mü Wert von 80.000
    sd= 400 m eine Diffusion stattfinden (PVC weich NB?)
    aber bei 0 Grad (Dachneigung ) mit richtig, richtig
    fett Wasser drauf, do ist nichts mit disse ...
    Eine Möglichkeit ist, die Wärmedämmung über der Konstruktion,
    d.h. auf der Schalungsebene, soweit zu erhöhen, dass der
    (und jetzt nicht alle sagen Taupunkt ) Null Punkt nach
    oben wandert.
    SI?
  13. Flachdach: Schäden oft durch Wassereintritt, nicht Diffusion

    sorry ...
    ich sag doch *taupunkt* 😉
    (wenn schon, denn schon ...)
    das eigentliche Problem scheint mir aus der ferne allerdings nicht eindeutig
    lösbar ... nur so als diskussionsbasis:
    in den 60er Jahren entstanden ziemlich viele Flachdächer (oft ziemlich schlecht und
    mittlerweile schon saniert).
    häufigste schadensursache war aber nicht durch Diffusion von innen
    eingetragene Feuchtigkeit, sondern Wasser  -  in rauen Mengen, von oben.
    dabei war das problemverständnis (Diffusion) weitaus unsensibler als heute!
    daher sollte man sich fragen, ob wirklich Diffusion der schadensauslöser sein muss.
  14. Flachdach-Zustand: Bilder zur Beurteilung erforderlich!

    naja? na klar? wiesonich?
    von der Seite aus gesehen, warum nicht?
    Ist ja nichts 100 % -iges, so ein Flachdach.
    Bekommt man ja direkt einen ganz anderen Blickwinkel,
    völlig klar ... muss man sich anschauen.
    Gibt's da ein paar Bilder, Herr Vogt?
  15. Flachdach: Klatschnasse Flachsdämmung – Ursache gesucht!

    Tatsächlich klitschnass
    Danke für die weiteren Beiträge, besonders Herrn Reitmeier für die Berechnung. Ist eine solche eigentlich Statiker- oder Architektensache (der Statiker hat ja auch die Rechnungen nach WSchVO gemacht)?
    Heute wurde nun an einer der ausgeblühten Stellen ein ca. 30 x 30 cm Stück Fermacell ausgeklinkt. Was kam zum Vorschein: Ein Stück fast nicht mehr haftendes SiCrall-Klebeband, welches wenig überlappend auf einen Schnitt in der Baufolie geklebt war, völlig durchfeuchtet.
    Flachs klitschnass, OSBAbk.-Platte im greifbaren Umkreis (etwa 80 cm) der Öffnung tropfnass  -  auch in den benachbarten Sparrenfächern. Interessanterweise war die Unterseite des Flachses in diesem Abstand relativ trocken  -  Kondensationsproblem scheint bestätigt. Beim weiteren Entfernen von Flachs wurde etwa 50 cm neben der Ausblühung der Fußpunkt der 100er Dachdurchführung für die Solarleitungen sichtbar. Dabei handelt es sich um ein oberhalb des Daches gekrümmtes (Regenschutz) 100er Rohr, welches an der Unterseite ca. 1 cm unter der OSB-Platte abgeschnitten ist. Wir entdeckten auch, dass es am unteren Ende nicht weiter befestigt ist (Flansch o.ä.). Weiterhin gibt es an diesem Anschluss keine Abdichtung der Solarleitung zum 100er Rohr hin, die Außenluft hat also hier Zutritt zur Flachsdämmung, was man als Belüftung ggf. sogar positiv sehen könnte.
    Der geschilderte Rohraufbau ist im Frühjahr während einiger Stunden (zu denen wir nicht anwesend waren) entstanden, wir hatten dann nur unterhalb der Dämmung die Durchdringung Solarrohre/Baufolie zu sehen bekommen  -  mit Klebeband abgeklebt.
    Schock, Schock der heutige Tag ...
    Nun bleiben die Fragen-
    1. Was darf man als Stand der Technik/fachgerechte Planung für ein Grün-Flachdach eines Holzhauses ansehen? Geht es wirklich nur mit Hinterlüftung?
    2. Was empfehlen die Füchse auf Sanierungsgebiet, wenn in einigen Wochen dann Fermacell, Folie und Flachs entfernt worden sind und die OSB-Platten so langsam trocknen?
    Im Voraus vielen Dank für vielfältige Ideen!
    • Name:
    • Olaf B. Vogt
  16. Flachdach: Rohrdurchführung als Ursache für Durchfeuchtung prüfen!

    Sorry Herr Vogt, für meinen Stand
    aber danke für die Blumen,
    Bevor Sie aber jetzt die komplette Decke abreißen,
    bitte in dem Bereich der Rohrdurchführung beginnen.
    Wie schon Herr Ibold in Seinen Beiträgen anklingen lies,
    kann der Schaden auch durch eine Undichtigkeit der
    Abdichtungslagen oder Anschluss/Wärmeübertragung gerade an
    diesem Detailpunkt Ursache für diese Durchfeuchtung sein.
    Sollte sich aber das von Ihnen vorgefundene Chaos weiter
    fortsetzen, kann ich Ihnen nur empfehlen, den Gesamtaufbau
    der Dachbegrünung neu zu überdenken. Diese Konstruktionen
    sind als belüftet, nur bei wirklich optimalen Voraussetzungen halbwegs durchführbar.
    Der Umstand, dass bei Begrünungen notwendige Abdichtungsvorgaben
    herrschen und mit zusätzlichen flächige Wasseransammlungen zu
    rechnen ist, macht diesen Schichtenaufbau diffusionsunfähig.
    Erkennt man, dass sich im Gesamtaufbau der Feststoffe bei extremen Verhältnissen ein Temperaturverlauf ergibt, der geradelinig eine Durchfrostung des Dämmstoffes hervorruft, d.h. zusätzliche Dampfsperren Barriere erzeugt, so sollte von
    solchen Konstruktionen Abstand genommen werden.
    Dieses " Vakuum " wurde bis dato nicht eingehend untersucht,
    da es weder in Fachregeln noch Herstellerangaben niederschlägt.
    Hier herrscht die Frage: Links oder Rechts ' rum?
    (Wie mit dem Joghurt?)
    Spaß beiseite :
    Wenn wirklich eine Komplettsanierung angezeigt ist, empfehle
    ich Ihnen Herrn Martin Beisse.
    Unbelüftete, nahezu dampfdichte Dämmaufbauten eigenen sich
    hervorragend für Dachbegrünungen. (z.Z.)
    MfG
    ar
  17. Flachdach: Rohrdurchführung als Ursache für Durchfeuchtung prüfen!

    Berichtigung, Sorry
    Sorry Herr Vogt, für meinen Stand
    aber danke für die Blumen,
    Bevor Sie aber jetzt die komplette Decke abreißen,
    bitte in dem Bereich der Rohrdurchführung beginnen.
    Wie schon Herr Ibold in Seinen Beiträgen anklingen lies,
    kann der Schaden auch durch eine Undichtigkeit der
    Abdichtungslagen oder Anschluss/Wärmeübertragung gerade an
    diesem Detailpunkt Ursache für diese Durchfeuchtung sein.
    Sollte sich aber das von mir vorgefundene Chaos weiter
    fortsetzen, kann ich Ihnen nur empfehlen, den Gesamtaufbau
    der Dachbegrünung neu zu überdenken. Diese Konstruktionen
    sind als belüftet, nur bei wirklich optimalen Voraussetzungen halbwegs durchführbar.
    Der Umstand, dass bei Begrünungen notwendige Abdichtungsvorgaben
    herrschen und mit zusätzlichen flächige Wasseransammlungen zu
    rechnen ist, macht diesen Schichtenaufbau diffusionsunfähig.
    Erkennt man, dass sich im Gesamtaufbau der Feststoffe bei extremen Verhältnissen ein Temperaturverlauf ergibt, der geradelinig eine Durchfrostung des Dämmstoffes hervorruft, d.h. zusätzliche Dampfsperren Barriere erzeugt, so sollte von
    solchen Konstruktionen Abstand genommen werden.
    Dieses " Vakuum " wurde bis dato nicht eingehend untersucht,
    da es weder in Fachregeln noch Herstellerangaben niederschlägt.
    Hier herrscht die Frage: Links oder Rechts ' rum?
    (Wie mit dem Joghurt?)
    Spaß beiseite :
    Wenn wirklich eine Komplettsanierung angezeigt ist, empfehle
    ich Ihnen Herrn Martin Beisse.
    Unbelüftete, nahezu dampfdichte Dämmaufbauten eigenen sich
    hervorragend für Dachbegrünungen. (z.Z.)
    MfG
  18. Flachdach: Ist die 0°-Grenze in der Dämmebene schädlich?

    was ist das denn für eine Logik?
    "Erkennt man, dass sich im Gesamtaufbau der Feststoffe bei extremen Verhältnissen ein Temperaturverlauf ergibt, der geradelinig eine Durchfrostung des Dämmstoffes hervorruft, d.h. zusätzliche Dampfsperren Barriere erzeugt, so sollte von
    solchen Konstruktionen Abstand genommen werden. "
    soll das bedeuten, die pauschalierte reitmeier'sche 0 °-grenze in der Dämmebene
    sorgt für Schäden?
    dampfdicht durch Dachaufbau reicht doch schon ... mehr als dampfdicht geht nicht -
    egal ob Feuchtigkeit in der Dämmung friert ... und egal ob diese These überhaupt
    haltbar ist, darf erheblich bezweifelt werden.
    oder kapier nur ich nicht, was uns das sagen soll? 😉
  19. Flachdach: Unbelüftete Dämmaufbauten bei Dachbegrünung?

    These Synthese Antithese, den Emanuel halt ich aber auch nicht aus ...
    Morgen Herr Sollacher,
    bitte nicht immer aus dem Zusammenhang reißen ...
    is'ja nur so ein Gedanke oder kennen Sie irgendeine Berechnung
    darüber?
    Dieses " Vakuum " wurde bis dato nicht eingehend untersucht,
    da es weder in Fachregeln noch Herstellerangaben niederschlägt.
    Hier herrscht die Frage: Links oder Rechts ' rum?
    (Wie mit dem Wetter?)
    Spaß beiseite :
    Wenn wirklich eine Komplettsanierung angezeigt ist, empfehle
    ich Ihnen Herrn Martin Beisse.
    Unbelüftete, nahezu dampfdichte Dämmaufbauten eigenen sich
    hervorragend für Dachbegrünungen. (z.Z.)
    MfG
    ar
  20. Flachdach: Ist der Dachaufbau unbelüftet & dampfdicht?

    zusammenhang?
    aus welchem denn?
    "nur so ein Gedanke" ... aha, so planen sie also? mb auch? oder wie darf ich das verstehen?
    "Unbelüftete, nahezu dampfdichte Dämmaufbauten eigenen sich
    hervorragend für Dachbegrünungen. "
    wunderbar! impliziert das doch, der vorhandene Dachaufbau sei nicht unbelüftet
    und nahezu dampfdicht ...
    oh Zeiten, oh Sitten!
  21. Flachdach: Eisschichtbildung & Sättigungsdruck in Dämmung

    Foto von

    ich versteh's auch nicht
    Der Temperaturverlauf durch die Dämmung ist schon klar. Aber was mit der Feuchtigkeit passiert. Bei Temperaturen unter 0 wird an der Unterseite der Bitumenschweißbahn eine Eisschicht entstehen. Bei der langsamen Diffusion durch die Folie wird im gesamten Zwischenraum der Sättigungsdruck der kältesten Stelle herrschen  -  und das ist die Unterseite der Schweißbahn. Der Dampfdruckabbau durch die Diffusionswiderstände des Flachses usw. ist unwesentlich, wenn nicht erhebliche Mengen Wasser durch Fehlstellen strömen.
  22. Flachdach: Unbelüftete Dämmung – Volltreffer!

    Was für ein Tag, das Jesukind, ist es wirklich schon gekommen?
    Herr Sollacher?
    "Unbelüftete, nahezu dampfdichte Dämmaufbauten eigenen sich
    hervorragend für Dachbegrünungen. "
    wunderbar! impliziert das doch, der vorhandene Dachaufbau sei nicht unbelüftet
    und nahezu dampfdicht ... Volltreffer, geht doch!
    Hab ich aber schon ein paar Aufsätze weiter zurückliegend
    zum Ausdruck gebracht.
    ! oh Zeiten, oh Sitten!
    Zusammenhängendes Lesen!
    Da finden Sie auch den kompletten Text, ein paar Schritte
    weiter wieder nach vorne blätternd. Ist wie in einer
    Gebrauchsanweisung: 1. Seite ALLES klar, weg damit und
    auf geht's. Kenn'ich selbst, mir schon oft passiert.
    Ich frage mich, inwieweit das Universum verstanden ist, doch
    nehme ich an, wie im Großen so im Kleinen.
    Das hat nicht's mit Planen zu tun, sondern fördert eher einen
    gesunden Menschenverstand. Oder wissen Sie wo Oben und Unten ist? Wirklich?
    Zum Nachdenken
    ar
    des Gesichtsfeldes
  23. Flachdach: Wo liegt der Nullpunkt? Kondensation unter Abdichtung?

    Hallo Herr Ebel
    eine Frage, wo liegt den der Null Punkt?
    An der Unterseite Abdichtung ist es auf jeden Fall etwas
    kälter. Wie war das mit der kalten Luft, die eigentlich kein
    Wasser aufnehmen kann?
    Eine Di fusi geht hier nicht, bei Eis und wenn's wieder
    wärmer wird das Wasser macht alles Dicht!
    Bei der langsamen Diffusion durch die Folie wird im gesamten Zwischenraum der Sättigungsdruck der kältesten Stelle herrschen  -  und das ist die Unterseite der Schweißbahn.
    Und was ist mit der "geschlossenen" Eisschicht in der Dämmung?
    Oder friert es bei dieser Konstruktion nur unter der Schweiß-Bahn? Wie ist der Sättigungsdruck von Eis zu verstehen?
    , wenn nicht erhebliche Mengen Wasser durch Fehlstellen strömen.
    (laufen ) ... und dass, lieber Herr Ebel, vermute ich seit heute Früh, so gegen 1.20 sehr strark.
    Grüße
    ar
  24. Flachdach-Sanierung: Wie ist der aktuelle Stand?

    Guten Abend Herr Vogt
    wie ist der Stand der Dinge?
    Grüße
    ar
  25. Flachdach: Diffusion durch Wasser- und Eisschichten möglich?

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    Diffusion durch Wasser- und Eisschichten
    Hallo Herr Reitmeier, Diffusion ist zwar per Definition das Wandern von Molekülen des einen Stoffes durch einen anderen, folglich diffundiert Wasser nicht durch Wasser. Tatsächlich findet aber ein Wasserdampftransport von Punkt A nach B statt, auch wenn dazwischen eine geschlossene Eis- oder Wasserschicht ist. Ist auf Seite A der Partialdruck auf dem Niveau Sättigungsdruck angelangt, kommt es an der Eis- / Wasserschicht zur Kondensation, die Schicht wird dicker. Auf Seite B sei der Partialdruck kleiner dem Sättigungsdruck. Dort kommt es zur Verdunstung bzw. Sublimation, die Schicht wird dünner. Auch der Sättigungsdruck in Eis ist größer Null. De facto findet also ein Transport durch die "dichte" Schicht statt. Ob mein Beitrag zur Problemlösung beiträgt lasse ich mal dahingestellt 😉
  26. Flachdach: Treten zwei Kondensationsebenen auf?

    Klare Aussage
    Bedanke mich Herr Stubenrauch, damit kann ich denken.
    Ich Frage jetzt, kann es sein, dass plötzlich 2 dieser
    Ebenen auftreten, einmal IN der Dämmung und einmal UNTER
    der Dachabdichtung? Denn nach oben durch die Abdichtung und
    der Eisschicht darüber scheint fraglich, zumal in welcher Zeit?
    Ist doch normal, dass man sich dann so was fragt, oder?
    MfG
    ar
  27. Flachdach: Theoretische Entstehung von zwei Kondensationsschichten

    Foto von

    Theoretisch 2 Schichten
    Theoretisch könnten zwei Schichten entstehen, aber nur wenn man einerseits blitzartig stationäre Temperaturbedingungen herstellt und andererseits außerhalb der ebenso blitzartig entstandenen Kondensationsebene Wasserdampf abführt, um Werte unterhalb des Sättigungsdampfdrucks zu erzeugen. In der Praxis ist das nicht möglich. Vielmehr läuft der Vorgang instationär folgendermaßen ab: außen sinkt die Temperatur. Kühlt die Bitumenbahn unter den Wert ab, ab dem Tauwasser ausfällt (egal ob flüssig oder als Eisschicht), ist es in der Wärmedämmung immer noch warm genug, dass kein Tauwasser ausfällt. Schreitet die Abkühlung fort, wandert der Taupunkt immer weiter nach innen und die Dämmung durchfeuchtet von außen beginnend. Die durchfeuchtete bzw. gefrorene Schicht wird immer dicker. Es bleibt aber bei einer einzigen Schicht.
    Theoretisch könnt man die Konstruktion jetzt von außen aufheizen, z.B. durch starke Sonneneinstrahlung. Dann würde als erstes die Feuchtigkeit an der Bitumenbahn verdunsten, während die Dämmung in der Mitte noch nass bzw. gefroren ist. In der nächsten Abkühlphase entsteht dann die zweite Tauwasser- / Eisschicht unter der Bitumenbahn. Bei zwei Schichten bleibt es aber nur kurzfristig und unter instationären Temperaturbedingungen.
  28. Flachdach: Eisschichtenbau & sommerliche Verdunstung

    Das klingt plausibel
    ähnlich der Tundra. So ein Eisschichtenbau wird
    dann bei Tauwetter, nehme ich an, einen erheblichen
    Wasserausfall darstellen.
    Ist das dann im Sinne der sommerlichen Verdunstungstheorie
    vertretbar?
  29. Flachdach: Solar-Dachdurchführung – Liefer- & Befestigungsform?

    Guten Abend Herr Reitmeier und allen anderen Interessierten
    Tja getan hat sich heute gar nichts weiter (die geöffnete Stelle hatten wir gestern schon wieder verklebt), Architekt und Bauherr stecken in ihrer täglichen Arbeit + Weihnachtsvorbereitungen, das Wetter ist relativ stabil und damit offensichtlich erst mal nicht mit Tropfen im Wohnbereich zu rechnen. Habe heute lediglich die Haustechnikfirma nach der Liefer- und Befestigungsform der Solar-Dachdurchführung befragt  -  an der Oberseite sei ein Klebeflansch gewesen, Einbau und Verarbeitung erfolgte durch den Dachdecker, Dämmung und Abkleben drumherum durch die Zimmerei.
    Bin gespannt, ob es neben den vielfältigen Fallbetrachtungen auch eindeutig positive oder negative Beispiele zu einschaligen Flachgründächern gibt. Zumindest müssten ja die Gründach-Systemanbieter Vorstellungen haben, worauf man ihr Produkt bauen können soll, wenn es nicht 'grade Stahlbeton ist.
    Auf der Web-Seite von Siga fand ich zwar viele lobende Worte zum Produkt und der engen Nachbarschaft von Produktion und Forschung, aber nichts zu praktisch erreichbaren Dichtigkeitswerten der Abklebungen. Ohne diese  -  denke ich  -  kann man auch mit dem besten Modell (Differentialgleichungen für die Ausgleichsvorgänge) keine qualitative Aussage treffen. Da bliebe nur die Messung der tatsächlichen Feuchte im Dämmstoff über mehrere Wochen bei diversen Änderungen der Außentemperaturen oder eben der Erfahrungsschatz anderer Bauvorhaben.
    • Name:
    • Olaf B. Vogt
  30. Flachdach: Feldversuche zur Dämmung dauern noch!

    Danke für den Hinweis
    Hallo Herr Vogt,
    tja, dass mit den Feldversuchen dauert noch so ca. 15 Jahre
    und so wie das aussieht, werden z.Z. keine Scheiterhaufen
    subfinanziert.
    Trotzdem, vielen Dank auf für den rechnerischen Hinweis,
    werde mal drüber nachdenken.
    Cu
    ar
  31. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Flachdachdämmung mit Flachs: Feuchtigkeit, Schäden & Sanierung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Feuchtigkeitsprobleme in einem Flachdach mit Flachsdämmung und Gründachaufbau. Hauptursachen sind Wassereintritt durch Undichtigkeiten, Kondensation aufgrund unzureichender Dampfsperre und mangelnde Belüftung. Experten raten zur genauen Analyse des Dachaufbaus, insbesondere der Rohrdurchführungen, und zur Prüfung auf Tauwasserbildung. Die Wahl der richtigen Dampfbremse und die Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen bei Gründächern sind entscheidend.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut Flachdach: Unbelüfteter Aufbau – Feuchtigkeitsprobleme wahrscheinlich kann ein unbelüfteter Aufbau zu erheblichen Feuchtigkeitsproblemen führen, da die Feuchtigkeit kaum entweichen kann. Daher sollte die Belüftung des Dachaufbaus unbedingt geprüft werden.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Flachdachbegrünung: Feuchtevariable Dampfbremse empfohlen! empfiehlt den Einsatz einer feuchtevariablen Dampfbremse, insbesondere bei begrünten Dächern, da diese auf der Abdichtungsseite dampfdicht sind. Dies kann helfen, Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

    🔴 Risiko: Mehrere Beiträge weisen auf das Risiko von Eisschichtbildung in der Dämmung hin, insbesondere im Winter. Der Beitrag Flachdach: Eisschichtbildung & Sättigungsdruck in Dämmung erklärt, dass bei Temperaturen unter 0 Grad an der Unterseite der Bitumenschweißbahn eine Eisschicht entstehen kann, was zu Problemen führen kann.

    Die Diskussionsteilnehmer empfehlen, den Dachaufbau genau zu analysieren und die Ursache der Feuchtigkeitsprobleme zu identifizieren. Insbesondere sollte der Bereich der Rohrdurchführungen auf Undichtigkeiten geprüft werden (siehe Flachdach: Rohrdurchführung als Ursache für Durchfeuchtung prüfen!). Eine Sanierung sollte erst nach genauer Diagnose erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Fachmann (Architekt, Dachdecker) hinzuzuziehen, um den Dachaufbau zu beurteilen und die geeigneten Sanierungsmaßnahmen festzulegen. Der Beitrag Flachdach-Zustand: Bilder zur Beurteilung erforderlich! legt nahe, dass Bilder des Dachaufbaus hilfreich sein können, um eine fundierte Beurteilung zu ermöglichen.

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