Zum Haus: konventineller Massivbau, Kalksandstein mit Verblendmauerwerk, Satteldach mit zwei Friesengiebeln, sichtbare Pfetten an allen 4 Giebeln, normaler Dachaufbau (Dachpfannen, Lattung, Unterspannbahn, Zwischensparrendämmung mit Mineralwolle, Dampfsperre/Folie, Gipskarton innen).
Die Dachschrägen sind bis Höhe 90 durch ungedämmte Gipskartons abgetrennt, dahinter Hohlraum bis zur Dampfsperre. Dampfsperre mit Spezialklebeband bzw. Flüssigkleber am giebelseitigen Mauerwerk bzw. Drempel fixiert.
Vorschlag des Architekten zur Beseitigung der Zugluft:
Sämtliche Abseiten sollen über die Steckdosenbohrung mit Isofloc gefüllt werden.
Dadurch soll die Zugluft beseitigt und die Dämmung des Daches wiederhergestellt werden, ohne die bereits im Haus wohnende vierköpfige Familie allzu sehr durch Baumaßnahmen zu belasten.
Wer hat Erfahrung mit dieser Methode?
- Nach ausführlichem Studium der div. Forumsbeiträge habe ich gewisse Zweifel.
Welche Alternativen könnte es geben?
Macht ein diagnostisches Öffnen der Abseiten an irgendeiner Stelle einen Sinn? Ist ein Blower-Door-Test (BDT) sinnvoll, nötig oder die einzige Chance?
Vielen Dank im Voraus.