Blockhaus mit stehenden Blockbohlen: Setzung, Arbeiten & Wärmebrücken vermeiden?
In diesem Forum sind Sie: Ökologisches und biologisches Bauen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Eignung stehender Blockbohlen im Blockhausbau, insbesondere im Hinblick auf Setzung, Wärmebrücken und statische Anforderungen. Es wird die Bedeutung der Holzfeuchte, alternativer Wandaufbauten und die Luftdichtigkeit thematisiert. Die Erfahrungen mit Stommel-Haus und die Problematik des Schwindens werden ebenfalls diskutiert. Am Ende wird aufgrund der Bedenken auf liegende Blockbohlen umgestiegen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung
Blockhaus mit stehenden Blockbohlen: Setzung, Arbeiten & Wärmebrücken vermeiden?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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🔴 KRITISCH: Holzfeuchte vor Einbau durch zertifizierten Sachverständigen messen – darf 15–18 % nicht überschreiten, sonst massive Setzungen und Rissbildung.
🔴 KRITISCH: Hinterlüftungsquerschnitt hinter Lärchenschalung mindestens 20 mm sicherstellen – fehlende Hinterlüftung führt zu Fäulnis und Schimmel durch eingeschlossene Feuchte.
🔴 KRITISCH: Keine luftdichte Abdichtung allein durch Nagellattung – zwingend geprüfte Dampfbremse innen und elastische Fugendichtung an Nut-Feder-Stößen erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Statikprüfung durch zertifizierten Holzbau-Ingenieur mit Erfahrung in stehenden Blockbohlen, da konventionelle Blockhaus-Statik nicht übertragbar ist.
⚠️ WICHTIG: Baubegleitung durch Sachverständigen (z. B. nach DINAbk. EN 1995-1-1) während der ersten 2–3 Jahre zur Dokumentation von Setzungsverhalten und Fugenentwicklung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Beim Bau eines Blockhauses mit stehenden Blockbohlen gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Ich empfehle, folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Setzung: Auch bei stehenden Blockbohlen kann es zu Setzungen kommen, wenn auch in geringerem Maße als bei liegenden Bohlen. Dies ist auf das natürliche Schwinden und Quellen des Holzes zurückzuführen.
- Arbeiten des Holzes: Holz "arbeitet", d.h. es dehnt sich bei Feuchtigkeit aus und zieht sich bei Trockenheit zusammen. Dies kann zu Fugenbildung führen.
- Wärmebrücken: Durch die Konstruktion mit Nut und Feder sowie Lattung können Wärmebrücken entstehen, wenn die Dämmung nicht optimal ausgeführt ist.
Ich rate zu einer sorgfältigen Planung und Ausführung, um diese Probleme zu minimieren. Eine fachgerechte Dämmung und die Verwendung von geeignetem Holz sind entscheidend.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen erfahrenen Holzbau-Statiker hinzu, um die Konstruktion zu planen und Wärmebrücken zu vermeiden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Bauherr plant ein Blockhaus mit stehenden Blockbohlen, die durch Nut und Feder sowie eine Verkeilung verbunden werden. Die Wand wird geschossweise abgebunden geliefert, und eine Außendämmung mit Lärchenschalung ist vorgesehen. Die zentrale Frage betrifft Setzungen, Arbeiten der Bohlen und mögliche Wärmebrücken.
✅ Zustimmung: Die Sorge vor Setzungen und Wärmebrücken ist berechtigt. Stehende Blockbohlen (vertikale Anordnung) neigen weniger zu Setzungen als liegende Bohlen, da die Holzfeuchte in vertikaler Richtung geringere Dimensionsänderungen verursacht. Dennoch kann es zu Schwindrissen und Fugenbildung kommen, insbesondere bei unzureichender Trocknung des Holzes.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Holzfeuchte bei Einbau (max. 15-18% für Blockbohlen). Bei stehenden Bohlen entstehen Wärmebrücken vor allem an den Stoßfugen (Nut-Feder) und an den horizontalen Verbindungen zwischen den Geschossen. Eine durchgehende Dämmebene auf der Außenseite (wie geplant) ist essenziell, um diese Fugen thermisch zu entkoppeln.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Lattung aufgenagelt die Fugen abdichtet, ist irreführend. Die Lattung dient primär der Befestigung der Schalung, nicht der luftdichten Abdichtung. Ohne eine separate Dampfbremse oder luftdichte Ebene auf der Innenseite kann Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringen.
🔴 Gefahr: Ein hohes Risiko besteht bei unzureichender Hinterlüftung der Lärchenschalung. Fehlt ein ausreichender Hinterlüftungsquerschnitt (mind. 20 mm), kann Feuchte hinter der Schalung nicht abtrocknen, was zu Fäulnis und Schimmel führt. Dies ist besonders kritisch bei einer Außendämmung, die die Trocknung verzögert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen erfahrenen Holzbau-Ingenieur oder einen zertifizierten Blockhaus-Sachverständigen. Lassen Sie die Holzfeuchte der Bohlen vor Einbau messen und planen Sie eine fachgerechte Dampfbremse auf der Innenseite sowie eine hinterlüftete Außendämmung. Verzichten Sie auf eine reine Nagel-Lattung als Fugenabdichtung und setzen Sie auf geprüfte Nut-Feder-Systeme mit Kompressionsdichtung. Nur so lassen sich Setzungsrisse und Wärmebrücken dauerhaft vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Bei stehenden Blockbohlen in Blockhäusern handelt es sich um eine traditionelle, aber technisch anspruchsvolle Bauweise, bei der die Holzbohlen senkrecht montiert und durch Nut-Feder-Verbindungen sowie mechanische Verkeilung stabilisiert werden. Aufgrund der vertikalen Orientierung der Fasern ist die Quell- und Schwindverhalten des Holzes besonders kritisch, da Holz in Faserrichtung nahezu keine Maßänderung zeigt, aber quer dazu erhebliche Feuchteschwankungen ausgleichen muss.
🔴 Gefahr: Ja, es ist mit erheblicher Setzung und starker Holzarbeit zu rechnen – insbesondere in den ersten 2–3 Jahren nach Aufbau, da die Bohlen nach dem Trocknen schwinden und sich verschieben können; dies führt zwangsläufig zu Fugenöffnungen, die als Wärme- und Kältebrücken wirken und zudem Luft- und Feuchteeinträge begünstigen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine nachträgliche Außenwandisolierung und Lärchenschalung diese Probleme kompensieren können, ist falsch – Wärmebrücken entstehen primär im Wandquerschnitt und werden durch äußere Dämmung nicht vollständig kompensiert, solange die Fugen zwischen den stehenden Bohlen nicht dauerhaft und diffusionsoffen abgedichtet sind.
➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Ausführung erfordert spezielle Konstruktionsdetails: integrierte, elastische Dichtungsprofile (z. B. aus Holzfasern oder EPDM), kontinuierliche Hinterlüftungsebene, feuchteadaptives Dampfbremssystem innen sowie eine exakte Feuchteüberwachung während der Bauphase und im ersten Nutzungsjahr.
❌ Widerspruch: Die Aussage, dass die Wand "fertig abgebunden (geschossweise) geliefert" wird, suggeriert eine hohe Vorqualifikation – doch gerade bei stehenden Bohlen ist die Montagegenauigkeit entscheidend: bereits geringe Toleranzen bei der Verkeilung oder ungleichmäßige Anpressung führen zu unkontrollierten Spaltbildungen, die sich im Laufe der Zeit verstärken.
✅ Zustimmung: Die Wahl einer Lärchenschalung als Witterungsschutz ist grundsätzlich sinnvoll, da Lärche eine hohe natürliche Resistenz gegen Witterungseinflüsse aufweist – allerdings nur bei korrekter Unterkonstruktion mit ausreichender Hinterlüftung und fachgerechter Befestigung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen zertifizierten Holzbau-Sachverständigen (z. B. nach DIN 1052 oder DIN EN 1995-1-1) für eine detaillierte Konstruktionsprüfung, eine Feuchtesimulation und eine Baubegleitung – insbesondere zur Überwachung der Holzfeuchte (Ziel: <18 % bei Einbau) und der Fugendichtheit während der Setzungsphase.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen das Risiko von Setzungen und Arbeiten des Holzes – besonders in den ersten 2–3 Jahren – und betonen die vertikale Faserorientierung als besondere Herausforderung.
- Alle drei identifizieren Wärmebrücken an Nut-Feder-Stößen und horizontalen Geschossfugen als zentrale Schwachstelle.
- Alle drei fordern fachliche Begleitung durch Experten (Holzbau-Statiker, Sachverständiger), keine Selbstausführung ohne Fachplanung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI relativiert Setzungsrisiken als „geringer“ im Vergleich zu liegenden Bohlen; DeepSeek und Qwen betonen dagegen erhebliche, unvermeidbare Setzungen – Qwen spricht explizit von „zwangsläufigen Fugenöffnungen“.
- GoogleAI erwähnt „Lattung“ ohne Kritik; DeepSeek und Qwen warnen ausdrücklich vor der irreführenden Annahme, Lattung könne Fugen abdichten – DeepSeek nennt es „irreführend“, Qwen spricht von „falscher Annahme“.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt den Aspekt der fehlenden Hinterlüftung als kritische Fäulnisursache – nicht bei GoogleAI oder Qwen explizit benannt (Qwen erwähnt Hinterlüftung, aber ohne konkreten Mindestquerschnitt).
- Qwen ergänzt den Begriff der feuchteadaptiven Dampfbremse und verlangt Feuchtesimulation – tiefergehende technische Anforderungen als bei GoogleAI und DeepSeek.
- DeepSeek benennt konkrete Holzfeuchtegrenzen (15–18 %), Qwen bestätigt <18 %, GoogleAI verschweigt konkrete Werte.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt Nut-Feder-Verbindungen als „konstruktiv geeignet“ (implizit), während Qwen einen klaren Widerspruch zur Annahme der „fertig abgebundenen Lieferung“ formuliert: „schon geringe Toleranzen bei Verkeilung führen zu unkontrollierten Spaltbildungen“ – dies widerspricht der impliziten Zuverlässigkeit in Googles Darstellung.
- GoogleAI suggeriert, dass Wärmebrücken durch „fachgerechte Dämmung“ vermeidbar seien; Qwen widerspricht explizit: „Wärmebrücken werden durch äußere Dämmung nicht vollständig kompensiert“ – DeepSeek bestätigt partiell, verlangt aber eine „durchgehende Dämmebene“, was näher an Qwens Aussage liegt als an Googles Optimismus.
👉 Empfehlung:
- Bei allen Unsicherheiten gilt das Vorsichtsprinzip: Die strengeren Einschätzungen von DeepSeek und Qwen (z. B. 15–18 % Holzfeuchte, 20 mm Hinterlüftung, feuchteadaptive Dampfbremse) haben Vorrang vor der pauschalen Empfehlung von „fachgerechter Dämmung“ durch GoogleAI.
- Die Warnung vor Fugendichtheit und Verkeilungsgenauigkeit (Qwen) sowie vor „Nagel-Lattung als falscher Abdichtung“ (DeepSeek) muss als verbindlich angesehen werden – sie entspricht den aktuellen Anforderungen der DIN 68800 (Holzschutz) und DIN EN ISO 13788 (Feuchteschutz).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Setzung & Holzarbeit ✅ Erhebliche, unvermeidbare Setzung und Fugenbildung in den ersten 2–3 Jahren – vertikale Faserorientierung reduziert nicht das Risiko, sondern verändert dessen Muster; Schwinden quer zur Faser ist maßgeblich. Holzfeuchte bei Einbau ✅ Max. 15–18 % – Messung vor Montage durch zertifizierten Sachverständigen zwingend; höhere Feuchte führt zu massiven Nachsetzungen. Wärmebrücken ⚠️ Klarer Konsens über Existenz an Nut-Feder-Stößen und Geschossfugen; Uneinigkeit über Kompensierbarkeit: GoogleAI zu optimistisch, DeepSeek/Qwen betonen Notwendigkeit zusätzlicher Maßnahmen (Dämmebene + Fugendichtung + Hinterlüftung). Luft- und Feuchtedichtheit ✅ Lattung allein reicht nicht – zwingend erforderlich: Dampfbremse innen + elastische Fugendichtung + geprüfte Nut-Feder-Systeme mit Kompressionsdichtung. Hinterlüftung der Schalung ⚠️ DeepSeek nennt 20 mm als Mindestquerschnitt; Qwen und GoogleAI erwähnen Hinterlüftung, aber ohne Quantifizierung – Konsens besteht jedoch über die grundsätzliche Notwendigkeit und Fäulnisrisiko bei Unterlassen. Fachliche Begleitung ✅ Vollständiger Konsens: Beauftragung eines zertifizierten Holzbau-Sachverständigen oder -Ingenieurs (nach DIN EN 1995-1-1) für Planung, Baubegleitung und Feuchtemonitoring. 👉 Handlungsempfehlung: Vertrauen Sie nicht auf pauschale Dämmempfehlungen oder Lieferqualität – führen Sie vor Baubeginn eine holzphysikalische Konstruktionsprüfung mit Feuchtesimulation durch, dokumentieren Sie jede Bohle mit Feuchtemessprotokoll und integrieren Sie diffusionsoffene, elastische Fugendichtung in jeden Stoß.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichende Holzfeuchtemessung vor Einbau (>18 %) Mehrere cm Nachsetzung, unkontrollierte Rissbildung, Schäden an Anschlussdetails (Fenster, Türen), langfristige Bauschäden 🔴 Risiko Fehlende oder zu schmale Hinterlüftung (<20 mm) hinter Lärchenschalung Feuchtestau, Fäulnis im Dämmstoff und Holz, Schimmelbildung, massive Wertminderung 🔴 Risiko Verzicht auf Dampfbremse oder fehlerhafte Einbringung Feuchteanreicherung im Holz, erhöhte Fäulnisgefahr, Kondensatbildung in der Wand, Behaglichkeitsminderung 🔴 Risiko Unkontrollierte Verkeilung bei stehenden Bohlen (Toleranzen >0,5 mm) Asymmetrische Setzung, verzogene Wände, Spaltbildung an Außenecken, erhöhte Wärmebrückenwirkung 🔴 Risiko Fehlende Baubegleitung durch Sachverständigen in der ersten Setzungsphase Unbemerkt bleibende Fehler in Fugendichtheit, nachträgliche Korrekturen extrem kostenintensiv, Haftungsrisiko bei Schäden ✅ Chance Gezielte Nutzung der natürlichen Holzfeuchteregulierung über diffusionsoffene Konstruktion Verbesserte Raumluftqualität, geringere Heizlast durch Pufferwirkung, natürlicher Wohnkomfort ✅ Chance Integration moderner, geprüfter Fugendichtsysteme (z. B. EPDM- oder Holzfaserdichtprofile) Dauerhafte Fugendichtheit trotz Holzarbeit, reduzierte Wartung, erhöhte Energieeffizienz ✅ Chance Nutzung der hohen Witterungsbeständigkeit von Lärche bei korrekter Verlegung Minimale Pflege, lange Lebensdauer der Fassade (50+ Jahre), hoher ästhetischer Wert ✅ Chance Verzicht auf konventionelle Zwischensparrendämmung zugunsten durchgehender Außendämmung mit kontinuierlicher Dämmebene Keine thermischen Unterbrechungen durch Sparren, höhere Energieeffizienz, einfache Umsetzung bei Neubau ✅ Chance Etablierung einer Feuchtemonitoring-Infrastruktur (Sensoren, Protokollsystem) für das erste Nutzungsjahr Frühzeitige Erkennung von Abweichungen, datenbasierte Qualitätssicherung, rechtssichere Dokumentation für Garantie und Versicherung Orientierungshilfen
- Holzfeuchte messen lassen: Beauftragen Sie vor Lieferung und Einbau einen zertifizierten Sachverständigen für Holzfeuchtemessung – dokumentieren Sie jeden Bohlenstapel mit Einzelprotokoll und akzeptieren Sie nur Ware mit 15–18 % Feuchte.
- Hinterlüftung prüfen: Planen Sie eine feste, nicht verformbare Hinterlüftungsebene mit 25 mm Abstand hinter der Lärchenschalung – nutzen Sie geprüfte Abstandhalter (z. B. aus korrosionsbeständigem Stahl) statt Holzkeile oder Lattung allein.
- Dampfbremse und Fugendichtung installieren: Setzen Sie eine feuchteadaptive, geprüfte Dampfbremse (z. B. nach DIN 4108-3) innen ein und integrieren Sie elastische Kompressionsdichtprofile in alle Nut-Feder-Stöße – keine Verzichtsentscheidung ohne schriftliche Haftungsübernahme durch Fachplaner.
- Statik und Konstruktion prüfen lassen: Kontaktieren Sie einen Holzbau-Ingenieur mit Nachweis über Referenzen in stehenden Blockbohlen – lassen Sie die gesamte Wandkonstruktion inkl. Anschlüsse an Dach, Boden und Fenster rechnerisch nach DIN EN 1995-1-1 prüfen.
- Feuchtemonitoring einrichten: Installieren Sie während des Aufbaus 3–5 digitale Feuchtesensoren im Wandquerschnitt (innen, Mitte, außen) mit Langzeitprotokollfunktion – führen Sie wöchentliche Ablesungen im ersten Jahr durch.
- Werkvertrag mit Baubegleitung abschließen: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen eine Baubegleitung für mindestens die ersten 12 Monate mit festen Kontrollterminen nach Geschossabschluss, Fenstereinbau und Fertigstellung der Schalung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Blockbohle
- Eine Blockbohle ist ein bearbeitetes Holzstück, das beim Bau von Blockhäusern verwendet wird. Sie kann aus verschiedenen Holzarten gefertigt sein und unterschiedliche Formen haben.
Verwandte Begriffe: Blockhaus, Rundbohle, Kantholz. - Setzung
- Setzung bezeichnet das Absinken eines Bauwerks oder Bauteils aufgrund von Belastung oder Materialveränderungen. Bei Blockhäusern tritt Setzung durch das Schwinden des Holzes auf.
Verwandte Begriffe: Schwinden, Kriechen, Sackung. - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Dies kann zu höheren Heizkosten und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Kältebrücke, Wärmeisolierung, EnEVAbk.. - Nut und Feder
- Nut und Feder ist eine Holzverbindung, bei der eine Feder in eine Nut des anderen Bauteils eingreift. Diese Verbindung dient zur formschlüssigen Verbindung von Holzbauteilen.
Verwandte Begriffe: Holzverbindung, Falz, Zapfen. - Lärchenschalung
- Eine Lärchenschalung ist eine Außenverkleidung aus Lärchenholz. Sie dient zum Schutz der Fassade und verleiht dem Gebäude ein natürliches Aussehen.
Verwandte Begriffe: Fassadenverkleidung, Holzfassade, Rhombusschalung. - Außenwandisolierung
- Die Außenwandisolierung dient dazu, den Wärmeverlust über die Außenwände eines Gebäudes zu reduzieren. Sie trägt zur Energieeffizienz und zum Wohnkomfort bei.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, WDVSAbk., Dämmstoff. - Kältebrücke
- Eine Kältebrücke ist eine Stelle in der Gebäudehülle, an der die Temperatur niedriger ist als in der Umgebung. Dies kann zu Kondenswasserbildung und Schimmelbefall führen.
Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Taupunkt, Kondensation.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Unterschied zwischen stehenden und liegenden Blockbohlen?
Stehende Blockbohlen werden vertikal verbaut, während liegende Blockbohlen horizontal angeordnet sind. Stehende Bohlen neigen weniger zur Setzung, können aber anfälliger für Schlagregen sein. - Wie kann man Wärmebrücken bei stehenden Blockbohlen vermeiden?
Eine sorgfältige Dämmung der Wandkonstruktion, insbesondere im Bereich der Nut- und Federverbindungen sowie der Lattung, ist entscheidend. Eine zusätzliche Außendämmung kann ebenfalls helfen. - Welche Holzarten eignen sich für stehende Blockbohlen?
Lärche, Fichte und Kiefer sind gängige Holzarten für Blockbohlen. Lärche ist aufgrund ihrer natürlichen Resistenz gegen Feuchtigkeit und Schädlinge besonders empfehlenswert. - Muss man stehende Blockbohlen speziell behandeln?
Ein Holzschutzanstrich ist ratsam, um das Holz vor Witterungseinflüssen und Schädlingen zu schützen. Achten Sie auf diffusionsoffene Anstriche, damit das Holz weiterhin atmen kann. - Wie oft muss ein Blockhaus mit stehenden Blockbohlen gewartet werden?
Eine regelmäßige Kontrolle des Holzschutzes und der Dichtigkeit der Verbindungen ist empfehlenswert. Je nach Witterungsbedingungen sollte der Holzschutz alle paar Jahre erneuert werden. - Welche Rolle spielt die Verkeilung bei stehenden Blockbohlen?
Die Verkeilung dient dazu, die Blockbohlen miteinander zu verbinden und die Stabilität der Wand zu gewährleisten. Sie verhindert ein Verrutschen der Bohlen und trägt zur Dichtigkeit der Konstruktion bei. - Wie beeinflusst die Außenwandisolierung die Lebensdauer eines Blockhauses?
Eine gute Außenwandisolierung schützt das Holz vor extremen Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, was die Lebensdauer des Blockhauses deutlich verlängern kann. Sie trägt auch zu einem angenehmen Raumklima bei und reduziert den Energieverbrauch. - Was sind die Vorteile einer Lärchenschalung bei einem Blockhaus?
Eine Lärchenschalung ist witterungsbeständig und langlebig. Sie bietet einen guten Schutz für die darunterliegende Holzkonstruktion und verleiht dem Blockhaus ein natürliches Aussehen. Zudem ist Lärche relativ pflegeleicht.
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Methoden zur Ermittlung und Vermeidung von Wärmebrücken. - Holzhaus Sanierung
Informationen zur Sanierung und Modernisierung von Holzhäusern.
-
Stehende Blockbohlen: Setzung minimieren – Herstellerabhängigkeit
ned schlecht ...
zumindest Setzungen sind sehr klein.
sind die einzelnen bohlen längs genutet - dann ineinander geschoben?
welche Holzfeuchte?
das ist immer herstellerabhängig ...
eine regelkonforme wandscheibe (Statik!) wird das wohl eher nicht,
Luftdichtigkeit sehe ich ohne weitere Maßnahmen auch nicht als sicher ... -
Stommel-Haus: Patentierter Wandaufbau mit stehenden Blockbohlen
So baut
die Firma Stommel-Haus seit Jahren, sogar mit patentiertem Wandaufbau.
Aber wie Markus schon sagt; so ohne weiteres ist die Aussteifung nicht gewährleistet;
Zum zweiten bedarf es einiger konstruktiver Anstrengungen, um die Winddichtheit herzustellen; bzgl. der Luftdichtheit ist der weitere innere Aufbau maßgeblich.
Sprechen Sie mit Bauherren, die nach diesem Prinzip gebaut haben; nicht vor kurzem, sondern bereits vor einigen Jahren. -
Blockwand: Senkrechte Bohlen – Fugenbildung und Statik Bedenken
Danke Die Blockwand muss man sich wie eine ...
Danke! Die Blockwand muss man sich wie eine normale 115 mm Bohlenwand vorstellen, nur einfach senkrecht (Nut-Federsystem auf "Zug" gehobelt!). Ich glaube die Firma Stommel arbeitet da nur ähnlich. Die Feuchte beträgt 14 %, österreichische Fichte. Wandhöhe max. 280 cm, die Isolierung liegt außen! Glaubt ihr, dass das Holz so "geht" dass Fugen entstehen? Statische Probleme also möglich. Ächz, sollen wir, oder sollen wir nicht, eine äußerst schwierige Entscheidung ... -
Statik Blockhaus: Windrispe als diagonale Aussteifung?
Statik
Wäre vielleicht eine außen auf den Blockbohlen diagonal verlegte Windrispe eine Lösung? Ich habe mal eine solche Lösung gesehen. -
Holzfeuchte: 14% für Blockbohlen – Nachtrocknung beachten!
14?
naja, mal eben durch die trockenkammer gehuscht 🙂
is zwar besser als kvh - ist aber auch ein anderer Einsatz.
massivhölzerne deckenelemente (die, die wir verplanen) haben rF=12 % -
und auch die trocknen noch nach ...
mit e. zusätzlichen Osb wären viele offene fragen nicht offen.
wrb ist out 😉
(im ernst: ist zu weich, um Risse sicher zu verhindern) -
Alternative zu OSB: Querverbretterung bei stehenden Blockbohlen?
-
Empfehlung: OSB statt Verbretterung für Blockhaus-Wand!
besser Osb!
... weil ich mit g'spassigen Verbretterung schon zu tun hatte.
wie wird bei Brettern Luftdichtigkeit hergestellt? Folie? 10000000 nagellöcher?
statisch geht's - theoretisch. die Verformungen sind aber unwägbar.
Angst vor dem Leim in der Osb? dazu wurde hier schon früher geschrieben ...
wie wird eigentlich das og gedämmt und luftgedichtet?
guck mal da: -
Schwinden Blockbohlen: 18 cm bei 10 m Wandlänge!
Schrumpfen
die vorgefertigte Blockwand mit einer Ausgangsfeuchte von 14 % muss, da innen angeordnet, auf eine Gleichgewichtsfeuchte von 9 % schrumpfen. Da Blockbohlen überwiegend kerngetrennt sind, haben wir es überwiegend mit tangentialem Schwinden zu tun; d.h. 0,36 % * 5 * Länge der Wand - oder einfacher bei 10 m um ganze 18 cm! .
Selbst wenn die Blockbohlen gleichmäßig "aufgehen", ergibt sich pro Bohle ein Zwischenraum von ca. 3 mm. Nur wird ihnen die Wand diesen Gefallen nicht tun.
Und von Konvektion durch die 3 mm Spalte wollen wir hier ja gar nicht reden. -
Entscheidung: Umstieg auf liegende Blockbohlen – Danke!
Danke!
Wir haben uns Dank Eurer Beiträge für eine "normale" Blockwand entschieden (liegende).
Ein herzliches Dankeschön nochmal für Eure fachliche Unterstützung! -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Blockhaus mit stehenden Blockbohlen: Setzung und Wärmebrücken vermeiden
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung stehender Blockbohlen im Blockhausbau, insbesondere im Hinblick auf Setzung, Wärmebrücken und statische Anforderungen. Es wird die Bedeutung der Holzfeuchte, alternativer Wandaufbauten und die Luftdichtigkeit thematisiert. Die Erfahrungen mit Stommel-Haus und die Problematik des Schwindens werden ebenfalls diskutiert. Am Ende wird aufgrund der Bedenken auf liegende Blockbohlen umgestiegen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie das erhebliche Schwindmaß von Blockbohlen, wie im Beitrag Schwinden Blockbohlen: 18 cm bei 10 m Wandlänge! erläutert, was zu potenziellen Problemen führen kann.
✅ Empfehlung: Der Einsatz von OSB-Platten wird im Vergleich zu einer einfachen Verbretterung für die Aussteifung und Luftdichtigkeit der Blockhauswand bevorzugt, wie im Beitrag Empfehlung: OSB statt Verbretterung für Blockhaus-Wand! hervorgehoben wird.
📊 Fakten/Zahlen: Die Ausgangsfeuchte der Blockbohlen von 14% muss auf eine Gleichgewichtsfeuchte von 9% reduziert werden, was zu einem erheblichen Schwinden führt. Dies ist besonders bei stehenden Blockbohlen relevant.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie alternative Wandaufbauten und berücksichtigen Sie die Erfahrungen anderer Bauherren, wie im Beitrag Stommel-Haus: Patentierter Wandaufbau mit stehenden Blockbohlen angedeutet. Achten Sie auf die Statik und Luftdichtigkeit der Konstruktion.
Die Diskussion zeigt, dass der Bau eines Blockhauses mit stehenden Blockbohlen eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung verschiedener Faktoren erfordert. Die Wahl der richtigen Materialien, die Kontrolle der Holzfeuchte und die Berücksichtigung der statischen Anforderungen sind entscheidend für den Erfolg des Projekts. Die Entscheidung für liegende Blockbohlen am Ende der Diskussion unterstreicht die Bedeutung einer umfassenden Beratung und Abwägung aller Vor- und Nachteile.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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