Außenwände und Fassaden

welche Strassenkarte ist das?

fragte mich der Passant als der das Kunstwerk an der Wand betrachtete:
http://www.bau.net/reg/bilder/TorstenGerbitz-fe0f-1.jpg
http://www.bau.net/reg/bilder/TorstenGerbitz-fe0f-2.jpg
Das frisch (1,5 Jahre) mit WDVSA renovierte AOK Gebaeude in Konstanz Untere Laube, zeigt an der Nordfassade keine Strassenkarte, um es vorweg zu nehmen, es ist ein Bauschaden, wie ich ihn nunmehr an nahezu jedem mit WDVS versehenen Gebaeude (incl. meinem)
http://www.bau.net/reg/bilder/TorstenGerbitz-fe0f-3.jpg
http://www.bau.net/reg/bilder/TorstenGerbitz-fe0f-4.jpg
entdecke.
(BildInfo: daß, was wie ein verschimmelter Rolladenkasten aussieht (blauer Putz) ist keiner, dahinter steckt jeweils ausschliesslich Daemmung, im Fensterbereich nach Brandschutzkriterien eine andere (im Brand nicht tropfend) als in der Fassade - und die Fenster sind Kellerfenster, sie sind nie gekippt also an der unterkuehlten Fassade kondensierende Innenraumluft: Fehlanzeige!)
Zwei Fragen:
1. dauerhafter Sanierungsvorschlag
2. geht das ueberhaupt, denn eigentlich sollte man doch davon ausgehen, daß ein derart bekannter Mangel von vornherein auszuschliessen ist?
Warum meint der Bautraeger in der Planungsphase WDVS an Fassaden aufbringen zu koennen, wenn doch jede Massnahme zum Baumangel fuehrt? Falsche Beratung?
Gruß!

  1. "...wie ich ihn nunmehr an nahezu jedem mit ...

    "...wie ich ihn nunmehr an nahezu jedem mit WDVSA versehenen Gebaeude entdecke."
    Reden Sie von Ihrer Straßenseite, Ihrer Neubausiedlung, Ihrem Dorf oder von Deutschland?

  2. ...

    http://www.bau.net/forum/architektur/10373.php
    Ich nehme an, dass auch diese Frage ein fake ist ...

  3. Tief "Torsten"

    wurde doch angekündigt...
    :-)
    Das war damals entlarvend...
    http://www.bau.net/forum/architektur/10373.php

    Name:

    • Herr JDB
  4. Ich nehme an, dass auch diese Frage ein ...

    Ich nehme an, dass auch diese Frage ein fake ist ...
    Schreck lass nach :-(, nein genausowenig wie der vorherige!
    Seinerzeit stand dieses Bauvorhaben AOK KN noch als Baustelle.
    Ein kritischer Planer mag sich auf das was seinerzeit in Bau.de so publiziert wurde verlassen haben (fakeunterstellung) und hat muter drauf losgeplantund gebaut.
    Ergebnis: siehe Bild oben.
    Adresse: AOK, Untere Laube 88462 Konstanz nach 50 m Fahrtrichtung Sued auf der Linken Seite - viel Spass beim Ortstermin, wenn das alles ist, besorgte Bauherrschaften als Fake zu titulieren dann ist das Niveau ja hier erschreckend niedrig, ich dachte auf Kompetenzen zu treffen - aber vielleicht wird´s ja doch noch!
    Daß Bild 3 und 4 von meiner WDVSA Huette ist, dafuer stehe ich, fuer Bild 1 und 2 kann jeder der will ja hinfahren oder bei der AOK anrufen Nr. steht in jedem Telefonbuch!
    Und was letztendlich *Fake* in Bezug auf Fassadengestaltung ist, wird sich noch herausstellen!
    Fuer diese *halbe 2-schalige Wand-Idee*, sieht´s m.E. im Moment jedenfalls nicht sehr gut aus!
    Gruß!

    Name:

    • Veikko Ulrich
  5. Tief Torsten **** also damals lag ich schon ...

    Tief Torsten
    ****
    also damals lag ich schon auf der Seite der Wahrheit (Link ruhig mal durchlesen), und auf der bleibe ich auch!
    Soll ich jetzt den ersten Wortmeldungen entnehmen, daß die Frage 2. meines Posting mit nein beantwortet werden muß?
    Befuerchtet hab ich´s ja fast schon!
    Obwohl, eine Fassadenverklinkerung, oder die fehlende 2. Schale der 2 schaligen Wandkonstruktion, das Thema auch aus der Welt schafft - nur ist das ein sowohl kostenseitiges als auch technisch (Fundament ausgraben oder auf Konsolen mauern?) ein aus der Huefte schwer kalkulierbares Wagnis! Und darauf wollte ich mich eigentlich nicht einlassen!
    Gruß

  6. Ja, ham wir hier vielleicht...

    ein Mitglied der Fischer-Chöre, die das Hohelied der Volksverdämmung singen? ;-).
    Und im Winter doch Pullover und Mantel statt Rüstung tragen!
    Grübelrästelundstudier

  7. >"...wie ich ihn nunmehr an nahezu jedem mit ...

    >"...wie ich ihn nunmehr an nahezu jedem mit WDVSA versehenen >Gebaeude entdecke."
    >Reden Sie von Ihrer Straßenseite
    ********
    ich Rede von der Region Bodensee!
    Gilt, nach Luftfeuchtigkeitskriterien, mutmasslich synonym fuer saemtliche Flussniederungen oder Kuestengebiete (=> Dahlberg Kolloquium)
    Mag sein, daß das System auf der schaebischen Alb funktioniert, Stellungnahme der LEG Baden Wuerttemberg in meinem Fall:
    "Wir sind eigentlich nur erstaunt, wie schnell die Fassade den Baumangel aufweist!"
    (Also nach Ablauf der Gewaehrleistungsfrist, war es wohl aus anderen Regionen schon bekannt?)
    Unsere Suedfassaden wurden nach der letzten Wortmedlung meinerseits (der freundliche Fake-Link) saniert.
    Auf Kosten des Bautraegers versteht sich. Bilder auf Anfrage!
    Gruß

  8. >die das Hohelied der Volksverdämmung singen? ;-). >Und ...

    >die das Hohelied der Volksverdämmung singen? ;-).
    >Und im Winter doch Pullover und Mantel statt Rüstung tragen!
    ******
    Hallo Ralf,
    darf ich jetzt diese Zeilen, als Deine fachliche allumfassende Antwort, mein reales Anliegen betreffend endgueltig notieren?
    Gruß!

  9. Gegenfrage...

    Welches ist denn das reale Anliegen - doch wohl nicht die Sanierung eines AOK-Gebäudes. Und das eigene Häusel ist ja scheints saniert - da gibts wohl kein Anliegen, oder?

  10. Falsch

    1. AOK Sanierung wohl von Interesse da sie auf mein BVA zu uebernehmen ist
    2. Meine (unsere, da RH) Suedfassade ist saniert, da dort der Schimmel flaechendeckend zuerst auftrat, jetzt kommen die Nord/Ost Fassaden dran, die der Bautraeger zu Sanierungszeitpunkt noch als ok einstufte, jetzt muss dann die Truppe eben wieder neu antanzen
    3. Und saniert ist es mit einem schnoeden Anstrich ja im ganzen Leben nicht, einen Anstrich hatte das Haus vorher ja auch, und genuetzt hat es nur temporaer! Jetzt konnten sich weder Unternehmer noch Bautraeger ueber die Gewaehrleistungsfrist hinwegretten
    Also kann die WDVSA Bauweise
    a) ueberhaupt maengelfrei erstellt werden? wenn ja
    b) warum machts dann keiner? (Region Bodensee!) (man baut sich ja nicht absichtlich solche Finanzloecher in die Bilanz) und
    c)wie sieht die dauerhafte endgueltige Sanierung ohne diesen leidigen Schimmelbefall nun denn tatsaechlich aus?
    (Hoffe nicht, daß es "nur" auf die juengst aus WDVS Kreisen aufgeschnappte empfohlene Fassaden Begruenung (Efeu, wilder Wein - was so schlecht, das will ich bestaetigen, garnicht mal ist!) hinauslaeuft!)
    Welche Erfahrungen gibt es denn mit dem Bewuchs mit Gruenpflanzen ist geklebtes WDVS als Treagermaterial dauerhaft geeignet?
    Muss ich Rankhilfen befestigen usw.!
    Gruß!

  11. ...

    Ich kann Sie in gewisser Weise verstehen:
    Sie haben sich ein Haus gebaut, davor beraten lassen, die Ausführung erteilt und nun ist der Zustand des Hauses nicht so, wie Sie es erwartet haben.
    Nun suchen Sie bei anderen die Schuld für Ihre damalige Entscheidung?
    Die Ursachen, ob eine Fassade vergrünt, ist von vielen Faktoren abhängig.
    Sicher kann eine Komponente dabei auch das WDVSA sein. Deshalb muss man ein WDVS auf die jeweiligen Anforderungen entsprechend einstellen bzw. muss Maßnahmen ergreifen, um die Fassade weiter zu schützen.
    Ich kann nicht mit einem Auto einen Unfall haben und mache dann den Hersteller verantwortlich bzw. kann ich nicht, nur weil ich einmal einen Unfall mit einer Automarke hatte, darauf schließen, dass alle Autofahrer dieser Automarke irgendwann am Baum landen ...

  12. Nebensatz

    Mit Verlaub, brauch ich hier aber keinen Seelenklemptner, sondern geballte Fachkompetenz aus der Sanierungsriege, daß ich selbst in der Baubachnche das eine oder andere weiss, ist ja nun keinem entgangen!
    WDVSA auf die Gegebenheit aubzustimmen heisst dann was?
    Für Regionen mit Luftfeutchtigkeit =x nicht einsetzbar?
    Aber, ganz so ist es wirklich nicht, ich habe sogar ein Gebaeude, daß funktioniert auch am Bodensee!
    Naemlich mit geringer Gebaeudehoehe mit Dachueberstand 4,5 m (geschaetzt)
    bringt:
    a) voelliger Verhinderung der Schlagregenbeanspruchung und damit Auswaschung des Biozids (Gift) in der Farbe
    b) Einschraenkung der Luftkonvektion waehrend der abendlichen Abkuehlung (Kondensationszeitpunkt) vor der Gebaeudefassade
    Daß Schlagregenbeanspruchung darueberhinaus auch energetisch (Verdunstungskuehle) bemerkenswert ist, ist ja in den hiesigen Fachkreisen hinlaenglich bekannt. Nur wenn ich mir die aktuellen Architekturbeispiele so anschaue - scheinen es wohl etliche vergessen zu haben!
    Nur wollte ich mir meine Antworten ja nun nicht selber geben!
    Dachueberstand nachtraeglich vergroessern? Quatsch!
    Fassade verklinkern/2.Schale? Teuer+technischer Aufwand!
    Und alle 4 Jahre mit Farbe fisch aufgiften (Schreibaufand/Zeitaufwand), was beim 5. Mal vielleicht sogar noch selber zu tragen ist, hab ich ehrlich gesagt auch keine Lust!
    Gruß!

  13. ...

    Ich glaube, Sie haben sich in letzter Zeit mächtig in´s Zeug gelegt, das Internet durchforstet und nur die Argumente aufgesaugt, die in Ihr ablehnendes Schema passten.
    Das diese (z.B. Fischer und Venzmer) größtenteils widerlegt und in der Fachwelt belächelt werden, scheint Sie nicht zu interessieren. Irgendwer (ich glaube es war sogar "unser" Ebel) hat mal (sinngemäß) in einer Fachzeitschrift als Kommentar auf einen Fischerbeitrag geschrieben, dass, wenn man etwas "Unrichtiges" mehrmals wiederholt, es immer noch nicht richtig wird...

  14. ja was denn?

    Hallo,
    >wenn man etwas "Unrichtiges" mehrmals wiederholt, es immer noch >nicht richtig
    soll ich jetzt dto. schreiben? aber moment mal welche Aussagen haben wir denn?
    Ich Frage nach einer dauerhaften Sanierungvariante, aeh, jetzt steh ich auf dem Schlauch, war es "unrichtig" so eine Frage zu stellen?
    Und wo sind denn die fundierten fachlichen Antworten?
    Da gibts ja noch keine Einzige auf die ich eingehen sie fuer gut oder tauglich einstufen koennte!
    Kommt da noch was?
    Gruß!
    PS
    und wen oder was ich durchforstet habe ist also jetzt fuer uns alle hilfreich in der Maengelbeseitigung?
    Wir haben einen Baumangel, den Ihr Freund Ebel, beim ersten Anfragen, trotzt deutlicher Bebilderung als "nicht existent" einstufte, ja was hat denn dann der Bautraeger saniert?
    Aktuell wiederholt es sich und wir sind soweit wie vor 2 Jahren (jetzt Nord/Ost Fassade) sind die zwei Jahre fuer neue Erkenntnisse voellig nutzlos ins Land gegangen?
    Und um den Unterstellungen mal wirklich den Stoepsel zu ziehen, Venzmer kenne ich nicht, Fischer hab ich vor 20 Monaten zuletzt gelesen!) Meine Bilder sind von vorgestern und das Thema aktuell! Wenn noch was zur bauspezifischen Thematik kommt freue ich mich schon mal jetzt vorab!
    Auf persoenliche oder andere inhaltsferne sinnfreie Bugschuesse werde ich nicht mehr eingehen!

  15. Na gut, ich versuch mal ein normales "Gespräch" ...

    Na gut, ich versuch mal ein normales "Gespräch" anzufangen. Ich hoffe nicht, dass ich mich hinterher ärgern muss, weil ich Zeit geopfert habe ... Mal sehen, ob Sie den gepflegten Ton durchhalten. Wir fangen also noch mal ganz vorn in dem Beitrag an:
    Hallo Herr Gerbitz, :-)
    die vier von Ihnen eingestellten Bilder zeigen unterschiedliche Schadensfälle. Es ist etwas schwierig nur an Hand von Bildern zu urteilen, ein Objektbesuch ist natürlich besser.
    Die Bilder der AOK Konstanz sehen so aus, als wenn sich hier Risse abzeichnen (Zustimmung?). Was mich etwas irritiert ist diese "doppelt verlaufende" Abzeichnung.
    Die Ursache der Rissbildung kann vielfältig sein und ist ohne genaue Kenntnis des Objektes nicht einschätzbar. Ich gehe daher auf die Ursachen nicht näher ein. Es wäre interessant, wenn Sie in Erfahrung bringen könnten, ob das Objekt mit Steinwolle-Lamellen gedämmt wurde.
    Zu dem ersten Bild Ihres Hauses: Es sieht aus, als wenn hier etwas nachgearbeitet wurde (Gerüstanker?). Zum zweiten Bild: Bei Wärmedämm-Verbundsystemen über 10 cm muss der Sturzbereich der Fenster mit nichtbrennbarem Material ausgeführt werden. Bei "nicht gerade" fachgerechter Verarbeitung liegen in diesem Übergangsbereich der Dämmmaterialien Lücken vor, wo kein Dämmmaterial vorhanden ist. Diese Lücken können sich durch Risse oder nach einiger Zeit durch Staubablagerung abzeichnen. Den gleichen Effekt erziele ich, wenn man die Dämmplatten mauert, also mit Mörtel in "Lager- und Stoßfuge" verlegt.
    Wie gesagt, ist ein Objektbesuch erforderlich, um hier genaueres zu sagen. Fotos verfälschen vieles.
    Mich würde folgendes interessieren:
    Was sagt der Systemanbieter?
    Was sagt der Verarbeiter?
    Können Sie im Bereich der Polystyrolplatten Ihre Fassadenoberfläche mit dem Daumen federnd eindrücken?
    Wie ist der systemaufbau?
    Was für ein Oberputz und ggf. Farbe wurden aufgebracht?

  16. Antwort

    >AOK Konstanz sehen so aus, als wenn sich hier Risse abzeichnen >(Zustimmung?)
    G:Nein! es sind keine Risse es ist nur der Schimmelpilz auf der Fassade.
    ---
    >Zu dem ersten Bild Ihres Hauses: Es sieht aus, als wenn hier etwas >nachgearbeitet wurde (Gerüstanker?)
    G: moeglich, da dieser Schaden sich an etlichen Haeusern wiederholt
    was ist zu tun?
    ---
    >10 cm muss der Sturzbereich der Fenster mit nichtbrennbarem >Material ausgeführt werden. Bei "nicht gerade" fachgerechter >Verarbeitung liegen in diesem Übergangsbereich der Dämmmaterialien >Lücken vor
    G: Negativ! Bauschaden wiederholt sich auch an jedem Haus, Material wurde m.E. fachgerecht lueckenlos eingebaut!
    die Fassade ist aus WDVSA aus Styrodur oder Styroporbasis Sturzdaemmungsmaterial (Fasermaterial) also mit geringerem Dampfdiffusionswiderstand, wenn man schon mal darueber nachdenkt!
    -----
    Was sagt der Systemanbieter?
    G: (Maxit) streichen!
    Was sagt der Verarbeiter?
    G: (...) streichen!
    nur tat er das schon zwei mal, 1. bei der Erstellung und 2. der Sanierung der Suedfassade also mit dem Pinsel ist der Thematik offensichtlich nicht beizukommen, zumal man (wie im Ausgangsposting erklaert) diese Schimmelfassaden an jedem WDVS (ausser bei Dachueberstand oder aelterem Baujahr mit geringeren Staerke oder _un_oekologische Beschichtungen) in der Region zu verzeichnen ist.
    Die verschimmelte WDVSFassade also der Normzustand, die schimmelfreie die Ausnahme.
    Wie gesagt auch massive Kontruktionen mit leichten Deckenabmauerungen oder leichten Rolladenkaesten gleichstark betroffen. Sto strich grad ein 10 Jahre altes Haus in der Nachbarschaft!
    (vor der Sanierung:Sanierung:http://pho...640/100-0025_IMG.jpg

  17. wg. normalem Gespraech

    mit dem unnormalen Gespraech hab ich mich bis dato auch noch nicht versucht, von meiner Seite kam von Anfang an nichts "Unnormales"!
    einige WDVSA Objekte aus der Umgebung:
    http://photos1.blogg...640/100-0015_IMG.jpg
    http://photos1.blogg...640/100-0028_IMG.jpg
    http://photos1.blogg...925/640/IMAGE001.jpg
    http://photos1.blogger.com/blogger/5395/1925/640/spk_RV.jpg
    http://photos1.blogg...925/640/Jan10_95.jpg
    (Sonderfall: Daemmstoff im Wandbaustoff aussenseitig integriert)
    http://photos1.blogg...KN_Gi_Schimmel_2.jpg

  18. ...

    bestimmt schöne Bilder. Bei mir werden sie allerdings nicht angezeigt...

  19. Bilder

    Bilder funktionieren, nochjemand der keine sieht?
    wahrscheinlich war der Andrang so gross, daß der Server zwischenzeitlich ueberlastet war!
    Gruß

  20. Fehlermeldung

    ERROR
    The requested URL could not be retrieved
    --------------------------------------------------------------------------------
    While trying to retrieve the http://localhost:101...KN_Gi_Schimmel_2.jpg
    The following error was encountered:
    Access Denied.
    Access control configuration prevents your request from being allowed at this time. Please contact your service provider if you feel this is incorrect.
    Your cache administrator is webmaster.
    --------------------------------------------------------------------------------
    Generated Thu, 01 Dec 2005 GMT by photos2.blogger.com (squid)

  21. pic -link

    Die Bilder aus beitrag 6 funktionieren bei mir einwandfrei, der link von RS über mir wird auch mit Fehlermeldung quittiert....allerdings bei Firefox 1.5 in schönem deutsch *g*

    Name:

    • Frank Knauber
  22. Ich sehe..

    ... KEINE Bilder.

    Name:

    • Klaus Fuchs
  23. Bilder zusammengefasst

    unter:
    http://pictures7000.blogspot.com/
    (Unterer Bereich)
    verlinkte Adresse der Bilder wird jeweils angezeigt!
    Gruß

  24. ...

    ... nicht alles, was sich etwas dunkler abzeichnet, ist auch Schimmel. Es gibt auch Dreck. Besonders, wenn nur eine Attika vorhanden ist. Konstruktiver Schutz geht nun mal vor Baustoff.
    Ich empfehle mal das hier:
    http://www.bauinfoalpin.at/a_u_f_4-03_Seite_28_30.pdf

  25. Re:

    :nicht alles, was sich etwas dunkler abzeichnet, ist auch Schimmel. :Es gibt auch Dreck
    -----
    stimmt, das auf den Photos ist aber kein Dreck - nirgends!
    Danke fuer den Link - les ich bei Gelegenheit
    Gruß

  26. okay, wir haben hier eine hübsche Sammlung

    von diversen Bauschäden. Und weiter? Mir fehlt noch etwas die vielzitierte "Intention des Autors". Was will uns der Verfasser eigentlich wirklich nahebringen? Back to the roots mit naturbelassenen Baustoffen wie gestampftem Lehm und Reetdach?
    Die mannigfaltigen Ursachen für die ganze Misere sind doch altbekannt und werden seit Jahren immer wieder von verschiedensten Seiten vergeblich angeprangert. Aber alle, die wir mit dem Bau zu tun haben, stecken mittendrin in Abhängigkeiten von Gesetzen und Verordnungen, von Zeitgeist und Modewellen, von Baumaterialien und Industrieprodukten. Gesetze und Verordnungen, die nicht unbedingt zum Wohle und Nutzen des Bauwerks gemacht wurden, sondern beeinflußt von politischen Idealen und Lobbyisten entstanden sind. Von Zeitgeist und Modewellen der architektonischen Gestaltung wie das Bauen ohne Dachüberstand (was von Kollege Hladik in Innsbruck seit Jahren angeprangert wird), das Ignorieren althergebrachter Regeln der Baukunst wie: "Wasser weg vom Bau", das Kopieren von Baustilen aus klimatischen Regionen, die in unseren Regionen schlicht nicht funktionieren. Baumaterialien und Industrieprodukte, die ständig modifizizert werden und ohne ausreichende Praxisbewährung den Handwerkern und damit dem Endkunden als Betatester aufgedrückt werden (Superleichtmauerwerke, Isorastsystem etc). Als Handwerker muß man heute eigentlich bei jedem Bauvorhaben ein Kreuz schlagen, wenn die Gewährleistungszeit ohne nennenswerte Vorkommnisse abgelaufen ist.
    Unsere heutige Bauweise krankt an einem ganz grundlegenden Problem: Sie ist nicht mehr fehlertolerant. Aber zugleich wird die Erwartungshaltung geweckt, daß sie nach zwanzig Jahren noch so hübsch neu ausschaut, wie am ersten Tag ("Schmutz perlt mit dem Regen ab..."). Die grundlegende Kunst des Bauens besteht seit jeher darin, ein Bauwerk so zu erstellen, daß es der Witterung trotzt. Wasser ist der Feind des Bauwerks und ist vom Bauwerk wegzuleiten. Diese Regel wird heute mit bald sichtbaren Folgen oft schon planerisch/konstruktiv missachtet. Vom Kölner Dom aus den Blick nach unten schweifend kann man sehen, mit wieviel Liebe diese Regel früher umgesetzt wurde. Blechverwahrung an allen waagrechten Flächen, Rinnen und Wasserspeier überall. Heute: Begehbare Terrassen und Balkone über Wohnräumen, Steinfensterbänke ohne Gefälle, ohne Wassernuten, ohne Silikonfuge zum Fensterrahmen - die Brühe wird durch den leichtesten Winddruck in die Hohlkammersteine geleitet und taucht nach 30 Sekunden als nasser Fleck auf dem Innenputz sichtbar auf.
    Selbst bei den anspruchsvollen, weil pflegeintensiven Fachwerkhäusern wurde und mußte die Regel "Wasser weg vom Bau" beherzigt werden. Jeder Anschluß Fachwerk und Gefach ließ das Regenwasser in die Konstruktion eindringen. Aber die Gefachfüllung bestand stets aus stark saugfähigem Material, das das Regenwasser in kürzester Zeit aus der Ritze und vom Holz weg gesogen hat. Das Wasser verteilte sich in der vollen Gefachfläche und konnte über die gesamte Fläche als Verdunstungspotential eventuell unterstützt Heizwärme von Innen verfügen und so schadensfrei bleiben. Und jedes Frühjahr wurden die im Winter entstanden Ritze zwischen Holz und Gefach wieder mit Lehm oder Kalk verschlossen und die Reparatur wurde mit einem Ritzer und Begleiter kaschiert. Sowas ist schlicht pflegeintensiv und nicht wartungsfrei. Und auch heute gibt es kein Haus ohne Risse. Aber die Werbung will uns ja weismachen, daß die gewagtesten Konstruktionen und die billigsten Hölzer im Aussenbereich problemlos eingesetzt werden können, weil die Industrie für jeden Zweck ein passendes Mittelchen bereithält.
    Na danke. Und was bleibt? Es wird sich nichts ändern. Dafür sind es zu viele, die von und in diesen festgefahrenen Strukturen leben. Wenn ich als Gutachter solche Bilder sehe, kann ich eigentlich nur teilnahmslos mit den Schultern zucken, in dem Wissen, daß mir die Arbeit nicht ausgeht.

  27. Prima Herr Kempf,

    wie Sie die Misere auf den Punkt bringen. Wobei ich noch anmerken möchte, daß die falsche Dämm-Bauphysik zwar durch die Praxis des Energiesparens, die Bauschäden und im wissnchaftlichen Sinn durch Prof. Meier widerlegt wurde, aber dennoch hier abfällige persönliche Bemerkungen seitens eines mir unbekannten Herrn Veikko Ulrich fallen, m.E. ohne jegliche Substanz und nur im Sinne der üblen Nachrede deutbar.
    Herr Ulrich, bitte nennen Sie mir und dem Forum:

    • die von Ihnen behaupteten Widerlegungen meiner Aussagen
    • hinsichtlich meiner praktisch, aber auch experimentell abgesicherten Kernaussage, daß übliche Dämmstoffe nicht geeignet sind, sinnvolle Energieersparnisse zu erzielen,

    die Sie zu solchen herabwürdigenden Behauptungen und übler Nachrede über mich ermutigen. Und bitte Klartext und keine diffusen Verweise auf sonstjemand.
    Sie könne sich gerne auf meine aktuellen Texte beziehen, die ich hier anlinke: http://www.konrad-fischer-info.de

  28. ...

    "hinsichtlich meiner praktisch, aber auch experimentell abgesicherten Kernaussage, daß übliche Dämmstoffe nicht geeignet sind, sinnvolle Energieersparnisse zu erzielen"
    Da fragt man sich doch, warum sich jeder Essen-Lieferservice diesen Umstand zu nutze macht, in dem die warme Speise in einem gedämmten Transportbehälter geliefert wird.
    Wo weniger Energie entweicht, muss auch weniger Energie erneut zugeführt werden. Also liegen Energieinsparungen vor.

  29. Und was ist mit dem Hähnchen in Alu

    oder der ADAC-Rettungsdecke? Solche Äpfel-Birnen-Vergleich zeigen nur, daß Ihnen der Unterschied zwischen Wärmetransport durch direkten Molekularkontakt und in Festkörpern durch elekromagnetische Ladungstransporte bisher verborgen geblieben ist. Fortbildungsangebot auf Link. Dem können Sie sich natürlich weiterhin verweigern, Ihr Bier. Dann halten Sie sich aber mit üblen Nachreden und Verächtlichmachungen besser zurück. Das wirft nämlich kein gutes Bild auf Ihre Persönlichkeit. http://www.konrad-fischer-info.de

  30. ...

    ... na dann packen Sie sich mal in Alufolie und verbringen mehrere Nächte im Frostbereich. Dürfte ja kein Problem sein ...

  31. da faellt mir grad noch was dazu ein

    Wechselwarme Tiere (z.B. Eidechsen)

    • leben ja vorzugsweise dort, wo es warm genug fuer sie ist, wo sie nicht erstarren und zur Tatenlosigkeit verdammt sind oder einem Feind zum Opfer fallen. Am richtigen "Warmen" "eigenenergieverbrauchsfreien" Ort zu leben ist fuer sie also "ueberlebenswichtig"!

    Im Heu- oder Strohhaufen (Daemmstoffaequivalent) findest Du kein einziges dieser Tiere auf nacktem Fels dagegen alle!
    (Die kennen wahrscheinlich die deutschen EnEVA Vorgaben nicht ;-) ).
    Maeuse dagegen fuehlen sich in der Aussendaemmung von Haeusern pudelwohl, weil sie die Waerme selbst produzieren (eigene Energie verbrauchen koennen)
    Wechselwarme Tiere, denen diese selbst produzierte Waerme (eigener Energieverbrauch) von Natur her nicht moeglich ist, halten sich dort auf, wo fuer sie Energie gewonnen (massives Material, wie Fels - Solarenergiespeicher) und eben gespeichert wurde!
    Jetzt ist halt die Frage, ob Du den Energieverbrauch Deines Hauses nach dem einer wechselwarmen sonnenanbetenden Eidechse oder dem einer daemmstoffdunkelheitanbetenden Maus ausrichten moechtest!
    MFG
    http://photos1.blogg...925/640/schatten.jpg
    bei Fehlermeldung:
    Bild 28 von http://pictures7000.blogspot.com/

  32. ...

    Noch mal für gaaaaaaanz Langsame:
    Sommer = viel Sonne/viel Sonnenenergie/viele solare Gewinne
    Winter = wenig Sonne/wenig Sonnenenergie/wenig solare Gewinne
    Die Eidechse erfriert im Winter auf dem eisigen Stein während die Maus sich das warme Bäuchlein reibt ...

  33. also ich als hoffnungsloser Warmduscher

    der unter 15 Grad plus in seinem Auto Sitzheizung und Standheizung betreibt, hab das mit der Eidechse jetzt nicht so ganz verstanden. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, daß ich im Auto immer so ein zweimeterstück von dieser geschäumten Trittschalldämmung, die unters Laminat kommt, mit mir rumfahre. Denn wenn ich mich geruhe im ungeheizten Rohbau zum Mittagsschläfchen abzulegen, frierts mich auf dem Rohbeton gar bitterlich - und da wirkt diese pöplige Matte Wunder. Und meine Frau weiß zu berichten, daß es mit den solaren Wärmegewinnen in unseren breiten nicht sooo weit her ist. Jedesmal, wenn sie in einer dieser ollen Kirchen mal wieder Geige spielen muss, friert Sie sich die Finger blau und ist hinterher erkältet.

  34. ach Du wohnst hinterm Polarkreis

    na dann entschuldige ich mich!
    Bei uns in Sueddeutschland scheint die Sonne naemlich auch im Winter, beim vorletztjaehrigen Januar SkiUrlaub in der Form, daß im Vorarlberger Alpentalhotel (Suedhang) die Heizung eine ganze Woche wetterbedingt nie warm wurde (so die Aussage eines von mir besuchten Architekten)!
    Gerade die trockene Winterluft beschert, wenn auch marginal kuerzere so doch herrliche klare intensive Sonnentage, und ich kenne kaum einen Skifahrer, der seinen Urlaub ohne Sonnenschutz begangen haette!
    (Durch den flacheren absoluten (im Verhaeltnis zur senkrechten Wand am dichtesten zu 90 ° Optimum befindlichen) Einfallsswinkel erreicht die Wand oder das Zimmer mehr StrahlungsEnergie als bei dem hohem absoluten sommerlichen Einfallswinkel, wo zur selben Uhrzeit nur ca. die Haelfte der StrahlungsEnergiemenge pro qm Wand auftrifft!)
    In Nordnorwegen sicherlich, bleibts im Winter dunkel, aber darueber unterhalten wir uns hier ja auch nicht.
    Gruß

  35. ...

    ... da fragt man sich natürlich ernsthaft, warum, auch in Süddeutschland, die Leute beim Ski-fahren warme, isolierende Kleidung tragen und nicht in Badehose unterwegs sind...

  36. Für Dich ;-)

    hallo Veikko,
    habe ich das gefunden.
    http://www.ski-liege...liegestuhl-gross.jpg
    Gruß Lukas

  37. ...

    ... keine Badehose :-)
    ... und, huch, es liegt noch Schnee. Müsste der nicht auch von den "solaren Gewinnen" dahinverdampft werden ...

  38. so langsam wirds selbst mir zu paradox

    will mir hier jemand weismachen, daß man hier in Deutschland keine Heizung mehr braucht, sondern nur ne schwarzgestrichene, massive Südwand an der Hütte? Wenn das funktionieren würde, hätten nicht schon unsere Vorfahren mit allerlei Klimmzügen versucht, ihre Behausungen mit Feuerstätten auszurüsten, sondern sich einfach mit dem nackten Hintern im Winter auf den Fels gesetzt.

  39. Wieso paradox? Ist doch nur ein "bissl" komplex.

    Wenn die Wolken (zumindest am Tag) und kalte Luftstömungen nicht wären. Dann könnte es genau so funktionieren.
    Nachts wiederum macht sich die Wolke ganz gut. Da gibt sie sozusagen die Rettungsdecke. Besonders schön zu sehen in der noch frostfreien Übergangszeit, wo man nach wolkenloser Nacht schon mal Eis auf der Windschutzscheibe hat.
    Diese Diskusionen sind aber, eben auf Grund ihrer Komplexität, wenig sinnvoll, da nie alle Aspekte beleuchtet werden können und sich jeder immer einen kleinen Teil, der gerade seine Sichtweise stützt, zum Argument heranzieht.
    Solange es keine "Lichtenfelser Häuser" ;-) gibt, bleibt das ein ewiges hin und her Gezerre, bei der sich kaum jemand mit Ruhm bekleckern wird.
    Physik ist, wenn ein reibungsfreier Affe....
    Grüße Lukas

  40. Interessant - ich möchte die Fachdiskussion nicht stören

    nur ne Zwischenfrage eines diesbezüglichen Laiens
    1) Wie darf der Fragesteller angesprochen werden?
    2) Ist der Fragesteller identisch mit dem Besitzer der in der Ausgangsfrage genannten Inhabers des REG-Homeverzeichnisses?
    3) und nun die Fachfrage: Welche Ober-Putze wurden in den besprochenen Gebäuden aufgebracht (Material u./od Hersteller)?
    4) Weitere Fachfrage: Welche Farben (Basis) wurden verwendet?
    5) Zusatzfachfrage: Welches Wärmedämmsystem befindet sich unter den Putzen?

  41. Fachlicher Beitrag?

    zu 1 mit dem Namen
    zu 2 sozusagen (beeinflusst das das Antwortergebnis)
    zu 3 maxit Duennputz der Aussage nach der explizid zum System passende,
    zu 4 darueber noch eine Fassadenfarbe von Maxit (Merdingen)
    zu 5 Styrodur oder Styropor (kein Faserdaemmstoffmaterial) ausser eben in den Sturzbereichen um ins Genick heruntertropfendes Styropor im Brandfall zu vermeiden, wenn Bewohner ueber das Fenster das Haus verlassen muessen
    Gruß


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