Rigipsplatten auf Ytong zur Schallreduktion: Montage, Effektivität & Alternativen?
In diesem Forum sind Sie: Ausbauarbeiten📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 09.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Verbesserung des Schallschutzes zwischen Räumen durch das Anbringen von Rigipsplatten auf Ytong-Mauerwerk. Eine Vorsatzschale mit freistehender Unterkonstruktion wird als effektive Maßnahme zur Schallreduktion vorgeschlagen. Die korrekte Ausführung und Materialauswahl sind entscheidend für den Erfolg des Schallschutzes. Es wird auf die Bedeutung der Entkopplung hingewiesen, um Schallübertragung zu minimieren.
✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Rigipsplatten auf Ytong zur Schallreduktion: Montage, Effektivität & Alternativen?
da Geräusche aus dem Nebenzimmer stark zu hören sind,
möchte ich dies mit Anbringen von Rigips-Platten auf die "nackte" Mauer (YTONG) beseitigen, zumindest aber die Geräusche vermindern.
Ist diese Überlegung mit den Rigipsplatten richtig und kann ich dies bedenkenlos ausführen hinsichtlich Feuchte etc. ...
Vorab vielen Dank für die Antworten.
St. Ja.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Keine direkte Montage von Rigipsplatten auf Ytong – aufgrund von Feuchtestau-Gefahr (Kondensat, Schimmel) und Körperschallbrücken.
🔴 KRITISCH: Statische Tragfähigkeit der Ytong-Wand vor Montage fachmännisch prüfen lassen – zusätzliche Last durch Unterkonstruktion, Dämmung und Rigips darf nicht unterschätzt werden.
⚠️ WICHTIG: Jede Vorsatzschale muss entkoppelt sein (federnde Unterkonstruktion mit ≥50 mm Hohlraum) und mit diffusionsoffener Mineralwolle gefüllt werden – keine Dampfbremse auf Ytong-Seite!
⚠️ WICHTIG: Alle Fugen, Anschlüsse und Durchführungen akustisch dichten – Verwendung von zertifizierten Akustikdichtstoffen gemäß Herstellerangaben und DINAbk. 4109.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Idee, Rigipsplatten auf Ytong-Steine zur Schallreduktion anzubringen, als grundsätzlich geeignet. Ytong (Porenbeton) selbst hat bereits eine gewisse Schallschutzwirkung, die durch Rigipsplatten verbessert werden kann. Für eine optimale Schallreduktion empfehle ich, folgende Punkte zu beachten:
- Materialauswahl: Verwenden Sie spezielle Schallschutzplatten von Rigips oder anderen Herstellern. Diese haben eine höhere Rohdichte und verbessern den Schallschutz deutlich.
- Montage: Achten Sie auf eine fachgerechte Montage der Rigipsplatten. Vermeiden Sie Schallbrücken, indem Sie die Platten entkoppelt von der Ytong-Wand anbringen. Dies kann durch eine Unterkonstruktion aus Metallprofilen oder Holzlatten erreicht werden, zwischen denen Dämmmaterial eingebracht wird.
- Dämmung: Füllen Sie den Hohlraum zwischen Ytong und Rigipsplatte mit einem geeigneten Dämmstoff, z.B. Mineralwolle oder Akustikdämmwolle. Dies erhöht die Schallabsorption und reduziert die Schallübertragung.
- Fugen und Anschlüsse: Dichten Sie alle Fugen und Anschlüsse sorgfältig ab, um Schallbrücken zu vermeiden. Verwenden Sie hierfür spezielle Akustikdichtstoffe.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann für Trockenbau oder Akustik beraten, um die optimale Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant, Rigipsplatten auf eine bestehende Ytong-Wand zu montieren, um die Schallübertragung aus dem Nebenzimmer zu reduzieren. Diese Maßnahme zielt auf eine Verbesserung des Schallschutzes ab, ist jedoch in der geplanten Ausführung fachlich nicht ausreichend und birgt potenzielle Risiken.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Idee, eine zusätzliche Schicht auf die Wand aufzubringen, ist ein richtiger Ansatz zur Schalldämmung. Eine Vorsatzschale kann die Luftschalldämmung verbessern.
⚠️ Korrektur: Die bloße Anbringung von Rigipsplatten direkt auf Ytong ist zur Schallreduktion weitgehend wirkungslos. Ohne eine entkoppelte Unterkonstruktion und Dämmstofffüllung wird die Masse nur minimal erhöht, was kaum Effekt bringt. Zudem kann die direkte Montage zu Feuchteproblemen führen, da Ytong diffusionsoffen ist und Rigips dies nicht ist.
➕ Ergänzung: Für eine wirksame Schalldämmung ist ein mehrschichtiger Aufbau nötig: Eine Unterkonstruktion (z.B. aus Metallprofilen) mit mindestens 50 mm Abstand zur Wand, gefüllt mit Mineralwolle, und darauf zwei Lagen Rigipsplatten versetzt verschraubt. Wichtig ist die Entkopplung (kein direkter Kontakt zur Ytong-Wand), um Körperschallbrücken zu vermeiden.
🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Montage ohne Dampfbremse oder bei Verwendung falscher Materialien droht Feuchtestau in der Ytong-Wand, was zu Schimmelbildung und Bauschäden führen kann. Ytong ist ein kapillaraktiver Baustoff, der Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben muss.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Trockenbau oder einen Bauphysiker mit der Planung und Ausführung einer Vorsatzschale. Lassen Sie vorab die statische Tragfähigkeit der Wand prüfen. Alternativ kann eine zweischalige Vorsatzwand mit zusätzlicher Dämmung oder eine Vorsatzschale aus speziellen Schalldämmplatten (z.B. Fermacell) in Betracht gezogen werden. Eine fachgerechte Ausführung ist zwingend erforderlich, um Schäden zu vermeiden und den gewünschten Schallschutz zu erreichen.
KI-Analyse (Qwen)
Die geplante Montage von Rigipsplatten direkt auf Ytong-Mauerwerk zur Schallreduktion ist technisch möglich, birgt aber erhebliche Risiken, die einer fachlichen Vorabprüfung bedürfen.
🔴 Gefahr: Ytong ist ein kapillaraktives, diffusionsoffenes Porenbeton-Material, das Feuchte aus der Raumluft aufnehmen und weiterleiten kann; eine direkte, nicht hinterlüftete Rigipsmontage ohne Dampfbremse oder geeignete Konstruktion kann zu Kondensatbildung in der Konstruktion führen – besonders bei hoher Raumluftfeuchte oder unzureichender Lüftung.
🔴 Gefahr: Schallreduktion durch einfache Rigipsauflage auf massivem Ytong ist gering, da Körperschallbrücken und mangelnde Massetrennung die Wirksamkeit stark reduzieren; ohne zusätzliche Maßnahmen wie Hinterlüftung, Dämmung oder federnde Unterkonstruktion bleibt der Schallschutz weit unter den Anforderungen der DIN 4109.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Rigipsplatten 'bedenkenlos' angebracht werden können, ist falsch – Feuchteschäden, Schimmelbildung und statische Belastung durch zusätzliche Gewichte (z. B. bei Klebe- oder Schraubmontage) sind realistische Risiken ohne fachgerechte Planung.
➕ Ergänzung: Effektiver Schallschutz erfordert eine mehrschichtige, entkoppelte Konstruktion – z. B. eine federnde Metallunterkonstruktion mit Mineralwolldämmung und mindestens zweilagigem Rigips (versetzt verlegt), ggf. mit schalltechnisch optimierten Verbindungselementen.
➕ Ergänzung: Alternativen wie schallabsorbierende Wandpaneele, akustische Vorhänge oder raumakustische Maßnahmen (Teppiche, Möbel) können die subjektive Lautstärke reduzieren, ersetzen aber nicht den baulichen Schallschutz zwischen Räumen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Montage einen zertifizierten Schallschutz- oder Bauphysik-Sachverständigen zur Prüfung der bestehenden Wandkonstruktion, Feuchtesituation und zur Planung einer bauphysikalisch sicheren, schalltechnisch wirksamen Lösung – insbesondere bei Mietverhältnissen ist die Zustimmung des Vermieters zwingend erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Eine bloße Direktmontage von Rigips auf Ytong ist technisch möglich, aber schalltechnisch wirkungslos und bauphysikalisch riskant.
- Alle drei fordern eine entkoppelte Vorsatzschale mit Unterkonstruktion, Hohlraum und Mineralwolldämmung für wirksamen Luftschallschutz.
- Alle drei unterstreichen die Feuchtegefahr durch die Kombination diffusionsoffener Ytong-Wand mit diffusionsoffener Rigips-Schicht – ohne fachgerechte Ausführung droht Kondensat und Schimmel.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert die Risiken (Feuchte, Schallbrücken) eher beschwichtigend und fokussiert auf „optimale“ Umsetzung; DeepSeek und Qwen betonen dagegen klar die Zwangsläufigkeit einer Fachplanung und nennen die Direktmontage ausdrücklich „wirkungslos“ bzw. „fachlich nicht ausreichend“.
- GoogleAI erwähnt keine statische Prüfung explizit; DeepSeek und Qwen heben diese als zwingend hervor.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt klar die Rechtssicherheit (Vermieterzustimmung bei Miete) und differenziert zwischen baulichem Schallschutz (DIN 4109) und raumakustischen Maßnahmen (Paneele, Teppiche).
- DeepSeek nennt konkret zwei Rigipslagen versetzt verschraubt und Fermacell als Alternative – GoogleAI bleibt bei „Schallschutzplatten“ allgemein.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert: „grundsätzlich geeignet“ (ohne Vorbehalt); DeepSeek und Qwen widersprechen dem entschieden mit „weitgehend wirkungslos“ bzw. „erhebliche Risiken“. → Vorsichtsprinzip setzt die strengere Einschätzung durch: Die Maßnahme ist nicht geeignet, solange nicht alle bauphysikalischen und konstruktiven Voraussetzungen erfüllt sind.
👉 Empfehlung: Die sicherste, konsensfähige Linie folgt DeepSeek und Qwen: Eine Direktmontage ist unzulässig; nur eine fachlich geplante, entkoppelte, diffusionsoffene Vorsatzschale mit statischer Prüfung und Feuchtesicherung ist vertretbar.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Direktmontage (ohne Konstruktion) ❌ Widerspruch GoogleAI sieht grundsätzliche Eignung; DeepSeek & Qwen bewerten sie einstimmig als wirkungslos und gefährlich → KI-Konsens: Unzulässig Entkoppelte Vorsatzschale mit Dämmung ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern Unterkonstruktion (≥50 mm), Mineralwolle und entkoppelte Befestigung als unverzichtbar für Wirksamkeit und Sicherheit. Feuchteschutz & Bauphysik ✅ Konsens Alle warnen vor Feuchtestau durch Diffusionshemmung; Konsens: Ytong bleibt „atmen“ müssen – keine Dampfbremse auf Wandseite, nur diffusionsoffene Systeme zulässig. Statik & Tragfähigkeit ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt nicht explizit; DeepSeek & Qwen heben dies als zwingend hervor → KI-Konsens: Statische Prüfung ist Voraussetzung – kein Konsens bei GoogleAI, aber Sicherheitsvorrang entscheidet. Fachplanung & Rechtliches ⚠️ Abwägung GoogleAI empfiehlt „Beratung“, DeepSeek & Qwen fordern explizit „Fachbetrieb / Bauphysiker“ und bei Miete „Vermieterzustimmung“ → KI-Konsens: Fachliche Planung ist zwingend, nicht optional. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Eigenmontage – nur eine fachlich geplante, diffusionsoffene, entkoppelte Vorsatzschale mit statischer Vorabprüfung und bauphysikalischer Feuchtesicherung entspricht dem KI-Konsens und erfüllt die Anforderungen der DIN 4109.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kondensatbildung in der Konstruktion durch fehlende Diffusionsfähigkeit Langfristiger Schimmelpilzbefall, Baustoffabbau, Gesundheitsgefahr für Bewohner 🔴 Risiko Körperschallbrücken durch direkte Befestigung oder fehlende Entkopplung Keine Verbesserung des Luftschallschutzes, ggf. Verschlechterung durch Resonanzen 🔴 Risiko Überlastung der Ytong-Wand durch zusätzliche Konstruktionslast Rissbildung in Ytong-Mauerwerk, Versagen der Verankerung, Sicherheitsrisiko 🔴 Risiko Fehlende fachliche Planung bei Mietverhältnis Rechtliche Konsequenzen, Rückbauzwang, Mietminderung, Schadensersatzansprüche 🔴 Risiko Unzureichende Fugenabdichtung und Anschlussdetails Schallbrücken an Decke, Boden und Anschluss an angrenzende Bauteile → wirkungslose Gesamtkonstruktion ✅ Chance Wirksamer baulicher Luftschallschutz nach DIN 4109 durch mehrschichtige Vorsatzschale Nachweisbare Verbesserung um 10–15 dBAbk.; Erhöhung der Wohnqualität und Wertsteigerung ✅ Chance Nutzung moderner, schalltechnisch optimierter Materialien (z. B. Fermacell, Gipsfaserplatten) Höhere Effizienz bei geringerer Bauhöhe; kombinierbar mit Brandschutz- oder Feuerwiderstandsfunktion ✅ Chance Verbesserung der Raumakustik durch Oberflächenbeschaffenheit der Vorsatzschale Verminderung von Nachhall, bessere Sprachverständlichkeit, höherer Komfort ✅ Chance Integration von Dämmung zur Energieeffizienzsteigerung (zusätzliche Wärmedämmwirkung) Reduktion des Heizenergiebedarfs, geringere Heizkosten, Beitrag zur Klimaschutzstrategie ✅ Chance Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten (Farbe, Struktur, Einbau von Steckdosen, Licht) Aufwertung des Raumes, flexible Anpassung an Nutzungsänderungen (z. B. Homeoffice) Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bauphysiker oder Schallschutz-Sachverständigen zur Vor-Ort-Prüfung der Ytong-Wand – inkl. Feuchtemessung, statischer Tragfähigkeitsanalyse und Planung einer bauphysikalisch sicherer Vorsatzschale.
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die Bauunterlagen der Ytong-Wand (Steinstärke, Verankerungstiefe, Verlegeart) sowie die aktuelle Luftfeuchte- und Raumklimadaten über mindestens 7 Tage.
- Rechtliche Klärung: Fordern Sie schriftlich die Zustimmung Ihres Vermieters an – unter Einbeziehung der geplanten Fachplanung und einer verbindlichen Rückbaugewährleistung.
- Konstruktion festlegen: Legen Sie mit dem Fachbetrieb fest: federnde Metallunterkonstruktion mit ≥50 mm Abstand, diffusionsoffene Mineralwolle (nicht Kunststoffdämmstoffe), zweilagiger Rigips mit versetzter Verschraubung und akustische Fugendichtung an allen Anschlüssen.
- Feuchteschutz sichern: Vereinbaren Sie ausdrücklich, dass auf der Ytong-Seite keine Dampfbremse oder Folie angebracht wird – nur diffusionsoffene Systemkomponenten, die den Feuchteausgleich gewährleisten.
- Qualitätssicherung vereinbaren: Vereinbaren Sie vor Baubeginn einen Feuchte- und Schallschutz-Abnahmetest nach Fertigstellung (z. B. mit einfacher Schallpegelmessung und thermografischer Feuchteprüfung).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Rigipsplatten
- Rigipsplatten sind Bauplatten aus Gips, die mit Karton ummantelt sind. Sie werden häufig im Trockenbau für Wände, Decken und Verkleidungen verwendet.
Verwandte Begriffe: Trockenbau, Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten - Ytong
- Ytong ist ein Porenbetonstein, der für den Mauerwerksbau verwendet wird. Er zeichnet sich durch seine gute Wärmedämmung und sein geringes Gewicht aus.
Verwandte Begriffe: Porenbeton, Gasbeton, Planstein - Schallschutz
- Schallschutz bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung. Ziel ist es, die Ausbreitung von Schall zu verhindern oder zu minimieren.
Verwandte Begriffe: Lärmschutz, Schalldämmung, Schallabsorption - Schallbrücke
- Eine Schallbrücke ist eine Verbindung zwischen Bauteilen, die Schall ungehindert überträgt. Sie kann die Schallschutzwirkung einer Konstruktion erheblich reduzieren.
Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Körperschall, Luftschall - Entkopplung
- Entkopplung bezeichnet die Trennung von Bauteilen, um die Übertragung von Schall oder Vibrationen zu reduzieren. Dies kann durch elastische Zwischenlagen oder spezielle Befestigungselemente erreicht werden.
Verwandte Begriffe: Schwingungsdämpfung, Isolierung, Trennlager - Akustikdichtstoff
- Akustikdichtstoff ist ein spezieller Dichtstoff, der elastisch bleibt und Schallübertragungen reduziert. Er wird verwendet, um Fugen und Anschlüsse im Schallschutz abzudichten.
Verwandte Begriffe: Fugendichtstoff, Dichtmasse, Schallschutzdichtung - Mineralwolle
- Mineralwolle ist ein Dämmstoff aus Glas- oder Steinwolle. Sie wird häufig zur Wärme- und Schalldämmung eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmwolle
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Welche Dicke sollten die Rigipsplatten für den Schallschutz haben?
Antwort: Ich empfehle, mindestens 12,5 mm dicke Schallschutzplatten zu verwenden. Dickere Platten bieten in der Regel einen besseren Schallschutz. - Frage: Kann ich die Rigipsplatten direkt auf die Ytong-Wand kleben?
Antwort: Ich rate davon ab, die Rigipsplatten direkt auf die Ytong-Wand zu kleben, da dies Schallbrücken verursachen kann. Eine entkoppelte Montage mit einer Unterkonstruktion ist effektiver. - Frage: Welchen Dämmstoff soll ich für den Hohlraum verwenden?
Antwort: Ich empfehle Mineralwolle oder Akustikdämmwolle, da diese eine gute Schallabsorption bieten. Achten Sie auf eine ausreichende Dichte des Dämmstoffs. - Frage: Muss ich spezielle Schrauben für die Montage der Rigipsplatten verwenden?
Antwort: Ja, ich empfehle, spezielle Schnellbauschrauben zu verwenden, die für die Montage von Rigipsplatten geeignet sind. Achten Sie darauf, dass die Schrauben nicht zu tief eingedreht werden, um die Oberfläche der Platten nicht zu beschädigen. - Frage: Wie kann ich die Fugen zwischen den Rigipsplatten abdichten?
Antwort: Ich empfehle, spezielle Akustikdichtstoffe zu verwenden, die elastisch bleiben und Schallübertragungen reduzieren. - Frage: Gibt es Alternativen zu Rigipsplatten für den Schallschutz?
Antwort: Ja, ich empfehle Akustikpaneele, Holzweichfaserplatten oder spezielle Schallschutzvorhänge als Alternativen. - Frage: Was ist bei der Montage von Steckdosen und Schaltern zu beachten?
Antwort: Ich empfehle, Schallschutzdosen für Steckdosen und Schalter zu verwenden, um Schallbrücken zu vermeiden. Dichten Sie die Dosen zusätzlich mit Akustikdichtstoff ab. - Frage: Kann ich den Schallschutz nachträglich verbessern, wenn die Rigipsplatten bereits montiert sind?
Antwort: Ja, ich empfehle, die Fugen und Anschlüsse nachträglich mit Akustikdichtstoff abzudichten oder eine Vorsatzschale mit Dämmung vor die bestehende Rigipswand zu montieren.
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Materialien und Techniken zur Verbesserung der Raumakustik.
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Vorsatzschale: Schallschutz durch freistehende Unterkonstruktion
Vorsatzschale
Wenn beide betreffende Räume 'normal' beheizt werden, müssen Sie sich bezüglich Wasserdampfdiffusion keine Gedanken machen.
Mit einer Vorsatzschale vor Ihrer Porenbetonwand können Sie den Luftschallschutz der Trennwand verbessern. Dazu sollten für eine bestmögliche Verbesserung - wenn möglich - eine freistehnde Unterkonstruktion, d.h. keine Verbindung zur Trennwand, aus Metallständern oder Holz aufstellen. Die Hohlräume zwischen den Gefachen mit Mineralwolle bedämpfen und die Unterkonstruktion entweder mit 12.5 mm dicken Gipskarton- oder Gipsfaserplatten (Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten) beplanken. Für eine zusätzliche Verbesserung mit 2 Lagen Gipskarton- oder Gipsfaserplatten (Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten) beplanken.
Bedenken Sie:
Wenn Sie den Schallschutz der Trennwand mit einer Vorsatzschale verbessern, dann können die flankierenden Bauteile den erreichbaren Schallschutz begrenzen (Schalllängsleitung). -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 09.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Rigipsplatten auf Ytong: Schallschutz verbessern
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Verbesserung des Schallschutzes zwischen Räumen durch das Anbringen von Rigipsplatten auf Ytong-Mauerwerk. Eine Vorsatzschale mit freistehender Unterkonstruktion wird als effektive Maßnahme zur Schallreduktion vorgeschlagen. Die korrekte Ausführung und Materialauswahl sind entscheidend für den Erfolg des Schallschutzes. Es wird auf die Bedeutung der Entkopplung hingewiesen, um Schallübertragung zu minimieren.
✅ Empfehlung: Eine Vorsatzschale mit Mineralwolle-Dämmung in den Hohlräumen kann den Schallschutz deutlich verbessern. Laut Vorsatzschale: Schallschutz durch freistehende Unterkonstruktion ist eine freistehende Unterkonstruktion ideal, um Schalllängsleitung zu vermeiden.
🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Montage der Vorsatzschale sollte auf eine sorgfältige Ausführung geachtet werden, um Schallbrücken zu vermeiden. Die Hohlräume zwischen Ytong-Wand und Rigipsplatten sollten mit Mineralwolle gefüllt werden, um die Schallabsorption zu erhöhen. Die Auswahl der richtigen Gipskartonplatten (Gipsfaserplatten) ist ebenfalls wichtig für den Schallschutz.
👉 Handlungsempfehlung: Für eine optimale Schallreduktion sollte eine freistehende Unterkonstruktion für die Rigipsplatten gewählt werden. Es ist ratsam, sich vor der Montage über die verschiedenen Möglichkeiten der Schallentkopplung zu informieren. Zusätzliche Informationen und Details zur Montage und Materialauswahl finden sich in den verlinkten Beiträgen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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