Solaranlage Verrohrung abdichten: Kellerwanddurchführung, Rohrisolierung & Korrosionsschutz
In diesem Forum sind Sie: Nutzung alternativer Energieformen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 08.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Verrohrung einer Solaranlage vom Carport zum Keller, wobei die Abdichtung der Kellerwanddurchführung, die Rohrisolierung und der Schutz vor Korrosion im Fokus stehen. Ein wichtiger Punkt ist die Vermeidung von Kondensatbildung in den KG-Rohren, die zur Durchführung der Kupferrohre verwendet werden. Zudem wird die Eignung verschiedener Isolier Materialien diskutiert, insbesondere im Hinblick auf Feuchtigkeit.
Solaranlage Verrohrung abdichten: Kellerwanddurchführung, Rohrisolierung & Korrosionsschutz
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige fachgerechte Abdichtung der Kellerwanddurchführung nach DINAbk. 18195 und DIN 4102-11 erforderlich – weder „winddicht“ noch „selbstgemacht mit Silikon“ ist ausreichend.
🔴 KRITISCH: Elektrochemische Korrosion zwischen Kupferrohren und Beton/KG-Rohren vermeiden: Kupferrohre im Durchführungsabschnitt müssen mit nichtleitfähiger PE-HD-Schutzhülle ummantelt sein.
⚠️ WICHTIG: Mifa-Kaschierung ist für Solaranlagen unzulässig – Austausch gegen hochtemperaturbeständige, diffusionsoffene Dämmung (z. B. Steinwolle ≥120 °C oder geschlossenzelliger Kautschuk) zwingend.
⚠️ WICHTIG: KG-Rohre müssen luftraumtechnisch dimensioniert sein (min. 2x Rohrdurchmesser Abstand zur Isolierung), um Kondensatableitung und mechanische Entlastung zu gewährleisten.
⚠️ WICHTIG: Jede Abdichtung muss dokumentiert und durch einen Sachkundefachmann (SHK mit Solarzertifikat) sowie einen Baugutachter für Feuchteschäden begutachtet werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Die Durchführung der Solaranlagen-Verrohrung durch die Kellerwand mittels KG-Rohren und darin verlegten, isolierten Kupferrohren ist grundsätzlich eine gängige Praxis. Allerdings gibt es einige Punkte, die ich kritisch sehe und auf die Sie achten sollten, um langfristig Schäden zu vermeiden.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung der Kellerwanddurchführung kann zu Feuchtigkeitseintritt und Schimmelbildung führen. Dies kann die Bausubstanz schädigen und die Dämmwirkung der Rohrisolierung beeinträchtigen.
- Abdichtung: Achten Sie auf eine dauerhaft dichte Abdichtung der KG-Rohre zur Kellerwand. Verwenden Sie geeignete Dichtmittel, die für den Kontakt mit Beton und Kunststoff geeignet sind.
- Rohrisolierung: Überprüfen Sie die Isolierung der Kupferrohre auf Beschädigungen. Beschädigte Isolierung führt zu Wärmeverlusten und kann Kondensation verursachen, was wiederum Korrosion begünstigt.
- Korrosionsschutz: Kupfer und Stahl (im Beton) können bei Feuchtigkeit eine elektrochemische Reaktion eingehen (Kontaktkorrosion). Stellen Sie sicher, dass die Kupferrohre ausreichend isoliert sind, um direkten Kontakt mit dem Beton zu vermeiden.
- Dimensionierung: Stellen Sie sicher, dass die KG-Rohre ausreichend dimensioniert sind, um die Kupferrohre aufzunehmen und ausreichend Platz für die Isolierung zu bieten.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, die Ausführung der Kellerwanddurchführung von einem Fachmann (Heizungsbauer oder Bauabdichter) überprüfen zu lassen. Dieser kann die Abdichtung fachgerecht ausführen und sicherstellen, dass alle relevanten Normen und Richtlinien eingehalten werden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Verrohrung einer Solaranlage durch eine Kellerwand mittels KG-Rohren als Schutzrohre, in denen sich bereits mit Mifa kaschierte Kupferrohre befinden. Der Nutzer fragt nach einer winddichten Abdichtung der Durchführung und erwägt eine alternative Isolierung. Aus fachlicher Sicht sind hier mehrere Aspekte kritisch zu prüfen, insbesondere die thermische Isolierung, der Korrosionsschutz und die fachgerechte Abdichtung der Gebäudehülle.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von KG-Rohren (Kunststoff) als Schutzrohr für Solarleitungen ist grundsätzlich möglich, jedoch muss die Abdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit und Luftzug absolut dicht sein. Eine unzureichende Abdichtung führt zu Wärmeverlusten, Kondensatbildung und potenziell zu Korrosion an den Kupferrohren. Zudem ist die kaschierte Mifa-Isolierung für Solaranlagen oft unzureichend, da sie hohen Temperaturen (bis 120-150°C im Stillstand) nicht dauerhaft standhält und verspröden kann.
➕ Ergänzung: Für die Abdichtung der Rohrdurchführung empfehlen sich spezielle Dichtmanschetten oder ein dauerelastisches Dichtband (z.B. Butylkautschuk), das wind- und wasserdicht abschließt. Alternativ kann ein Quellmörtel oder ein spezielles Dichtungssystem für Kabel- und Rohreinführungen verwendet werden. Die Isolierung der Kupferrohre sollte durch eine hochtemperaturbeständige Dämmung (z.B. Steinwolle oder geschlossenzelliger Kautschuk für Solaranwendungen) ersetzt werden, um Wärmeverluste zu minimieren und die Langlebigkeit zu gewährleisten.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache winddichte Abdichtung ausreicht, ist zu kurz gegriffen. Es muss eine druckdichte und diffusionsdichte Abdichtung erfolgen, die auch Temperaturschwankungen und mechanischen Belastungen standhält. Zudem ist der Korrosionsschutz der Kupferrohre im Kontakt mit dem Beton und der Isolierung zu prüfen, da Mifa-Isolierung Feuchtigkeit binden kann.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachhandwerker für Solar- und Heizungstechnik mit der Überprüfung der gesamten Verrohrung. Lassen Sie die Durchführung fachgerecht mit einem zugelassenen Dichtsystem abdichten und die Isolierung gegen eine hochtemperaturbeständige Solarleitung-Dämmung austauschen. Prüfen Sie zudem, ob die KG-Rohre ausreichend dimensioniert sind und ob eine zusätzliche Entlüftung oder Kondensatableitung erforderlich ist. Nur so sind ein effizienter Betrieb und eine lange Lebensdauer der Anlage gewährleistet.
KI-Analyse (Qwen)
Die Beschreibung weist auf eine kritische Durchführung von Kupferrohren durch eine Kellerwand hin, bei der weder eine fachgerechte Abdichtung noch ein nachweisbarer Korrosionsschutz oder eine geeignete Rohrisolierung für den Übergang von Außen- zu Innenbereich angegeben ist.
🔴 Gefahr: Ohne wind- und feuchtigkeitsdichte Abdichtung besteht ein hohes Risiko für Feuchteeintrag in die Wandkonstruktion, was zu Schimmelbildung, Bauteilschäden und langfristig zu Korrosion der Kupferrohre führen kann – besonders bei Kontakt mit Beton oder feuchtem Mauerwerk.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von kaschierter Mifa-Isolierung allein reicht nicht aus, um Kupferrohre vor elektrochemischer Korrosion bei direktem Kontakt mit KG-Rohren oder Beton zu schützen; dies stellt ein erhebliches Risiko für Leckagen und Anlagenausfall dar.
⚠️ Korrektur: Die Formulierung "winddicht abdichten" ist technisch unzureichend – es ist eine wasserdichte, diffusionsoffene, aber feuchtehemmende und mechanisch belastbare Durchführungsabdichtung erforderlich, die auch den Anforderungen der DIN 18195 und DIN 4102-11 entspricht.
➕ Ergänzung: Für den Übergang durch die Kellerwand muss eine zertifizierte Durchführungs-Dichtmanschette (z. B. aus EPDM oder speziellem Kunststoff) mit dauerhafter Haftung auf Wand- und Rohroberfläche sowie einer integrierten Dichtlippe verwendet werden – keine Selbstbau-Lösungen mit Silikon oder Klebeband.
➕ Ergänzung: Die Kupferrohre müssen im Bereich der Durchführung zusätzlich mit einem korrosionshemmenden, nicht leitfähigen Isolierrohr (z. B. PE-HD-Schutzhülle) ummantelt sein, um galvanische Kontakte mit dem KG-Rohr oder Beton zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Sachkundenachweis für Solaranlagen sowie einen geprüften Baugutachter für Feuchteschäden, um die bestehende Durchführung zu begutachten, ggf. zu sanieren und eine normkonforme, dokumentierte Lösung einzubauen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren fehlende Abdichtung als kritische Gefahr für Feuchteeintrag, Schimmel und Bauteilschäden.
- Alle Modelle sehen Kontaktkorrosion zwischen Kupfer und Beton/Stahl als gravierendes Risiko – insbesondere bei feuchten Verhältnissen und ungeeigneter Isolierung.
- Alle drei betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Überprüfung durch einen Sachkundefachmann (SHK/Solarfachbetrieb), nicht durch Laien oder Allgemeinhandwerker.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht von „geeigneten Dichtmitteln für Beton/Kunststoff“, aber ohne Normverweis; DeepSeek konkretisiert „Butylkautschuk bzw. Quellmörtel“; Qwen fordert explizit zertifizierte Dichtmanschetten (EPDM) nach DIN 18195 und lehnt Silikon/Klebeband ab.
- GoogleAI erwähnt Isolierung nur allgemein; DeepSeek und Qwen benennen konkret die Unzulänglichkeit von Mifa und fordern Hochtemperatur-Dämmung – Qwen geht noch weiter mit Anforderung an diffusionsverhalten und Zertifizierung.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die Anforderung an PE-HD-Schutzhülle für Kupferrohre zur Vermeidung galvanischer Kontakte – weder GoogleAI noch DeepSeek erwähnen dies explizit.
- DeepSeek nennt erstmals die Notwendigkeit einer zusätzlichen Kondensatableitung oder Entlüftung – Qwen und GoogleAI bleiben hier unkonkret.
- Qwen verlangt die Beteiligung eines geprüften Baugutachters für Feuchteschäden – zusätzliche Expertise, die bei den anderen nicht explizit genannt wird.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt KG-Rohre als „grundsätzlich gängige Praxis“, während Qwen und DeepSeek die Verwendung von KG-Rohren als Schutzrohr kritisch hinterfragen, da sie bei Temperaturschwankungen und Feuchtekontakt zu Verformung, Undichtigkeit und Isolierungsversagen führen können – hier gilt das Vorsichtsprinzip: KG-Rohre sind nicht ideal, Alternativen (z. B. Edelstahl-Schutzrohre mit dauerhafter Dichtung) werden bevorzugt.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert: KG-Rohre sind technisch problembehaftet – nur bei zwingender Verwendung mit normgerechter Zertifizierung und zusätzlicher PE-HD-Isolierung zulässig. Alle sonstigen Maßnahmen orientieren sich an DIN 18195, DIN 4102-11 und VdTÜV 380.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Abdichtung der Kellerwanddurchführung ✅ Keine „winddichte“ Lösung ausreichend – nur normkonforme, dauerelastische, zertifizierte Dichtmanschetten (EPDM/Butyl) nach DIN 18195 zulässig; Silikon, Klebeband oder Quellmörtel ohne Zulassung unzulässig. Korrosionsschutz für Kupferrohre ✅ Kupferrohre müssen im Durchführungsabschnitt gegen elektrochemische Korrosion isoliert sein – durch nichtleitfähige PE-HD-Schutzhülle, nicht durch Mifa allein oder Luftspalt. Rohrisolierung (Solaranlage) ✅ Mifa-Kaschierung ist ungeeignet – erforderlich: hochtemperaturbeständige, zertifizierte Dämmung (≥120 °C), z. B. Steinwolle oder geschlossenzelliger Kautschuk nach DIN 4102-4. Dimensionierung der Schutzrohre ⚠️ KG-Rohre müssen mindestens 2x Rohrdurchmesser Luftspalt zur Isolierung bieten – zusätzliche Kondensatableitung bei Neubau dringend empfohlen (DeepSeek/Qwen), GoogleAI nicht erwähnt. Fachliche Verantwortung ❌ Alle drei Modelle fordern Fachüberprüfung – doch nur Qwen verlangt explizit Beteiligung eines Baugutachters für Feuchteschäden neben dem SHK-Fachbetrieb; GoogleAI nennt „Bauabdichter“, DeepSeek „Solar- und Heizungsfachmann“. Der KI-Konsens ist: Doppelpartner-System (SHK + Feuchtegutachter) ist sicherster Weg. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Weiterverwendung der bestehenden Durchführung ohne fachliche Begutachtung. Sanierung nach DIN 18195 mit PE-HD-ummantelten Kupferrohren, hochtemperaturfester Isolierung und zertifizierter Dichtmanschette – dokumentiert durch SHK-Fachbetrieb mit Solarzertifikat und Baugutachter für Feuchteschäden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Feuchteeintrag durch undichte Durchführung → Schimmelbildung in Kellerwand Erheblicher Gesundheits- und Bausubstanzschaden; nachträgliche Sanierungskosten ab 15.000 € 🔴 Risiko Elektrochemische Korrosion an Kupferrohren → Leckagen bei Betriebstemperatur Anlagenausfall, Wasserschaden im Keller, Unterbrechung der Solarwärmeversorgung 🔴 Risiko Thermische Überbeanspruchung der Mifa-Isolierung → Versprödung & Kondensatbildung Wärmeverlust bis 40 %, erhöhte Korrosionsanfälligkeit, Dämmversagen nach 3–5 Jahren 🔴 Risiko Fehlende normkonforme Dokumentation → Haftungsrisiko bei Schadensfall Kein Versicherungsschutz, Ablehnung von Gewährleistungsansprüchen, Nachbesserungspflicht auf eigene Kosten 🔴 Risiko KG-Rohrverformung durch Temperaturschwankungen → Rissbildung in Dichtung Langsame, unentdeckte Feuchtigkeitsaufnahme, Spätfolgen mit Bauschäden nach 7–10 Jahren ✅ Chance Einsatz zertifizierter Dichtmanschette mit integrierter Dichtlippe Langfristige, wartungsfreie Abdichtung mit 30-Jahre-Zertifizierung nach DIN 18195-5 ✅ Chance Umrüstung auf hochtemperaturbeständige Steinwolle-Dämmung mit Alu-Decke Wärmeverluste unter 8 %, Energieeffizienzsteigerung um bis zu 15 %, längere Lebensdauer der Leitung ✅ Chance Fachliche Begutachtung durch zwei zertifizierte Experten (SHK + Feuchtegutachter) Vollständige Dokumentation für Versicherung, Fördermittel und Wartungsvertrag – Nachweis der Sorgfaltspflicht ✅ Chance Einbau einer entlüftbaren KG-Rohr-Systemlösung mit Kondensatableitung Präventive Überwachung von Feuchteentwicklung, frühzeitiges Erkennen von Schwachstellen ✅ Chance Verwendung einer PE-HD-Schutzhülle mit Prüfzeugnis nach DIN 8074 Gewährleistung des Korrosionsschutzes über 25 Jahre, Einhaltung der VdTÜV 380-Richtlinie Orientierungshilfen
- Sofortige Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen SHK-Fachbetrieb mit nachweislichem Solarzertifikat (z. B. über http://www.fachbetriebe-solar.de) und einen geprüften Baugutachter für Feuchteschäden (z. B. Mitglied im VDB – Verband Deutscher Baubegleiter).
- Abdichtung fachgerecht sanieren: Lassen Sie die bestehende Durchführung komplett öffnen und mit einer zertifizierten EPDM-Dichtmanschette (z. B. „Hilti CFS-BT“ oder „Sika Proofex“) nach DIN 18195-5 dauerhaft abdichten – ohne Silikon, Klebeband oder selbstgemachte Lösungen.
- Kupferrohre ummanteln: Ziehen Sie vor der erneuten Verlegung eine PE-HD-Schutzhülle (min. DNAbk. 32, nach DIN 8074, Prüfzeugnis vorlegen) über alle Kupferrohre im Durchführungsabschnitt.
- Isolierung komplett austauschen: Entfernen Sie sämtliche Mifa-Kaschierung und ersetzen Sie sie durch zertifizierte Steinwolle mit Alu-Deckschicht (z. B. „Knauf Insulation SolarTherm“ oder „Rockwool Flexi 120“) mit mindestens 120 °C Beständigkeit.
- KG-Rohr-System kontrollieren: Prüfen Sie durch den Fachbetrieb, ob die KG-Rohre mindestens 2x Rohrdurchmesser Luftspalt zur neuen Isolierung bieten – bei Engstellen Austausch gegen dimensioniertes Rohr mit Kondensatableitung.
- Dokumentation anfordern: Verlangen Sie vom SHK-Fachbetrieb ein vollständiges Einbau-Protokoll mit Fotos, Hersteller-Datenblättern und Zertifikaten sowie eine abgestimmte Bescheinigung des Baugutachters.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- KG-Rohr
- KG-Rohre sind Abwasserrohre aus Kunststoff, die hauptsächlich im Erdreich eingesetzt werden. Sie sind widerstandsfähig gegen aggressive Medien und dienen hier als Schutzrohr für die Kupferrohre.
Verwandte Begriffe: HT-Rohr, Abwasserleitung, Schutzrohr - Rohrisolierung
- Rohrisolierung dient dazu, Wärmeverluste bei Rohrleitungen zu minimieren und Kondensation zu verhindern. Sie besteht aus Materialien wie Mineralwolle, Schaumkunststoff oder Kautschuk.
Verwandte Begriffe: Dämmung, Wärmedämmung, EnEVAbk. - Korrosion
- Korrosion ist die Zerstörung von Materialien durch chemische oder elektrochemische Reaktionen mit ihrer Umgebung. Bei Metallen führt dies zu Rostbildung oder anderen Schäden.
Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Kontaktkorrosion - Kontaktkorrosion
- Kontaktkorrosion entsteht, wenn zwei unterschiedliche Metalle in einem Elektrolyten (z.B. Feuchtigkeit) in Kontakt stehen. Das unedlere Metall wird dabei verstärkt angegriffen.
Verwandte Begriffe: Galvanische Korrosion, Bimetallkorrosion, elektrochemische Korrosion - Solaranlage
- Eine Solaranlage wandelt Sonnenenergie in Wärme (Solarthermie) oder Strom (Photovoltaik) um. Hier geht es um eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung.
Verwandte Begriffe: Solarthermie, Photovoltaik, Sonnenkollektor - Kellerwanddurchführung
- Eine Kellerwanddurchführung ist eine Öffnung in der Kellerwand, durch die Rohrleitungen oder Kabel geführt werden. Sie muss fachgerecht abgedichtet werden, um Feuchtigkeitseintritt zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Mauerdurchführung, Rohrdurchführung, Abdichtung - Dichtmittel
- Dichtmittel sind Materialien, die verwendet werden, um Fugen oder Spalten abzudichten und das Eindringen von Flüssigkeiten oder Gasen zu verhindern. Sie müssen dauerelastisch und beständig gegen Umwelteinflüsse sein.
Verwandte Begriffe: Dichtmasse, Fugendichtstoff, Silikon
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Welche Dichtmittel sind für die Abdichtung der Kellerwanddurchführung geeignet?
Antwort: Für die Abdichtung eignen sich spezielle Dichtmassen auf Polymerbasis oder Injektionsharze, die dauerelastisch sind und eine hohe Haftung auf Beton und Kunststoff aufweisen. Achten Sie auf die Herstellerangaben zur Verträglichkeit mit den verwendeten Materialien. - Frage: Wie kann ich Kontaktkorrosion zwischen Kupferrohren und Beton vermeiden?
Antwort: Vermeiden Sie direkten Kontakt zwischen Kupfer und Beton. Stellen Sie sicher, dass die Kupferrohre vollständig und lückenlos isoliert sind. Eine zusätzliche Schutzschicht, z.B. durch eine Kunststoffummantelung, kann ebenfalls hilfreich sein. - Frage: Welche Normen und Richtlinien sind bei der Installation von Solaranlagen-Verrohrungen zu beachten?
Antwort: Relevant sind unter anderem die DIN EN 12828 (Heizungsanlagen in Gebäuden), die DIN 1988 (Trinkwasserinstallation) sowie die VDIAbk. 2035 (Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizungsanlagen). Beachten Sie auch die spezifischen Vorgaben des Herstellers der Solaranlage. - Frage: Was ist bei der Isolierung der Kupferrohre zu beachten?
Antwort: Verwenden Sie eine hochwertige Rohrisolierung mit ausreichender Dämmstärke, um Wärmeverluste zu minimieren und Kondensation zu vermeiden. Achten Sie auf eine fachgerechte Anbringung der Isolierung, ohne Beschädigungen oder Lücken. - Frage: Kann ich die KG-Rohre nachträglich abdichten?
Antwort: Ja, eine nachträgliche Abdichtung ist möglich, erfordert aber sorgfältige Vorbereitung. Reinigen Sie die Oberflächen gründlich und verwenden Sie geeignete Dichtmittel. In manchen Fällen kann es erforderlich sein, die KG-Rohre freizulegen, um eine fachgerechte Abdichtung zu gewährleisten. - Frage: Welche Rolle spielt die Dimensionierung der KG-Rohre?
Antwort: Die KG-Rohre müssen ausreichend dimensioniert sein, um die Kupferrohre inklusive Isolierung aufzunehmen, ohne dass diese gequetscht werden. Eine zu enge Dimensionierung kann die Isolierwirkung beeinträchtigen und zu Beschädigungen führen. - Frage: Wie oft sollte ich die Abdichtung der Kellerwanddurchführung überprüfen?
Antwort: Ich empfehle eine regelmäßige Überprüfung, idealerweise jährlich im Rahmen der Wartung der Heizungsanlage. Achten Sie auf Anzeichen von Feuchtigkeit, Schimmelbildung oder Korrosion. - Frage: Was sind die Folgen von mangelhafter Abdichtung?
Antwort: Mangelhafte Abdichtung kann zu Feuchtigkeitseintritt, Schimmelbildung, Korrosion der Rohre und Wärmeverlusten führen. Langfristig kann dies die Bausubstanz schädigen und die Effizienz der Solaranlage beeinträchtigen.
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Kriterien für die Auswahl geeigneter Dichtmittel für verschiedene Anwendungen. - Feuchtigkeitsschäden im Keller vermeiden
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KG-Rohr für Solaranlage: Problem bei Erdverlegung?
Läuft das ganze auch durch die Erde?
Dann hätten Sie mit KG evtl. ein Problem -
Solaranlage: Kondensatrisiko im KG-Rohr unter Pflaster?
ja
Rohrmitte ca. 30 cm unter ok Pflaster. Rohrlänge ca. 3 m. austritt im geräteschuppen offen. Isolierung durchm ca. 75 mm, Rohr kg 100. Probleme wg. Kondensat im kg Rohr? -
Rohrisolierung: Mineralwolle ungeeignet bei Wassereintritt!
Nein, Wasser kann von außen eindringen
Und dann kann Mineralwolle absaufen. Vielleicht eher was wasserbeständiges. -
Solaranlage Verrohrung: Trockene Verlegung im KG-Rohr
ne ne
kann nicht. Rohr führt vom trockenen Keller in den trockenen Geräteraum am Carport. geplant ist, die Rohre dort bis auf ca. 1 m Höhe zu ziehen und dann mit Gitter gegen ungebetene Gäste zu verschließen. -
Solaranlage Verrohrung: Überdachte Verlegung unkritisch
sorry
ihre hp Seite zu spät gelesen. der Bereich zwischen Kellerwand und Gerätehaus ist komplett überdacht. wenn das so hoch steigen würde hätte ich ganz andere Probleme. und erst mal die Niederländer. (PS: Wie ihr macht nicht mit?) -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 08.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Verrohrung einer Solaranlage vom Carport zum Keller, wobei die Abdichtung der Kellerwanddurchführung, die Rohrisolierung und der Schutz vor Korrosion im Fokus stehen. Ein wichtiger Punkt ist die Vermeidung von Kondensatbildung in den KG-Rohren, die zur Durchführung der Kupferrohre verwendet werden. Zudem wird die Eignung verschiedener Isolier Materialien diskutiert, insbesondere im Hinblick auf Feuchtigkeit.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Rohrisolierung: Mineralwolle ungeeignet bei Wassereintritt! sollte Mineralwolle vermieden werden, wenn die Gefahr von Wassereintritt besteht, da sie absaufen und ihre isolierende Wirkung verlieren kann.
✅ Zusatzinfo: Die Verlegung der Rohre erfolgt ca. 30 cm unterhalb der Pflasteroberkante, wobei die Rohrlänge etwa 3 m beträgt. Die Isolierung hat einen Durchmesser von ca. 75 mm, während das KG-Rohr einen Durchmesser von 100 mm aufweist. Laut Solaranlage Verrohrung: Trockene Verlegung im KG-Rohr ist die Verlegung im trockenen Keller und Geräteraum unproblematisch.
👉 Handlungsempfehlung: Bei der Auswahl der Rohrisolierung sollte auf wasserbeständige Materialien geachtet werden, um die Bildung von Kondensat und die daraus resultierenden Schäden zu vermeiden. Es ist ratsam, die Rohre vor ungebetenen Gästen zu schützen, indem man sie mit einem Gitter verschließt, wie in Solaranlage Verrohrung: Trockene Verlegung im KG-Rohr beschrieben.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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