Energie: Stromausfall: Richtig reagieren im Unternehmen

Der richtige Umgang mit Stromausfällen in Unternehmen

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Der richtige Umgang mit Stromausfällen in Unternehmen

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Erstellt mit Gemini, 12.04.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Der richtige Umgang mit Stromausfällen in Unternehmen: Zahlen, Daten und Hintergründe aus Quellen und Studien

Stromausfälle stellen eine ernsthafte Bedrohung für Unternehmen dar und können zu erheblichen finanziellen Verlusten und Betriebsunterbrechungen führen. Eine proaktive Planung und Risikominimierung sind essenziell, um die Auswirkungen zu minimieren. Dieser Artikel bietet eine umfassende Analyse der Ursachen, Folgen und notwendigen Maßnahmen im Falle eines Stromausfalls, gestützt auf aktuelle Studien und Expertenmeinungen. Ziel ist es, Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre Resilienz zu stärken und die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Fakten über Stromausfälle in Unternehmen

  1. Laut einer Studie des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sind technische Defekte die häufigste Ursache für Stromausfälle in Deutschland. Die Studie aus dem Jahr 2021 zeigt, dass rund 40% der Ausfälle auf fehlerhafte oder überlastete Stromnetze zurückzuführen sind.
  2. Der durchschnittliche Stromausfall in Deutschland dauert etwa 20 Minuten, jedoch können regionale Unterschiede und spezifische Ursachen die Dauer erheblich beeinflussen. Dies geht aus Daten der Bundesnetzagentur hervor (2022).
  3. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind besonders anfällig für die Folgen von Stromausfällen, da sie oft weniger Ressourcen für Notfallmaßnahmen haben. Eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) aus dem Jahr 2023 ergab, dass 60% der KMU keine umfassenden Notfallpläne besitzen.
  4. Die Kosten für Stromausfälle in der deutschen Wirtschaft werden auf mehrere Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI aus dem Jahr 2020 beziffert die direkten und indirekten Kosten auf bis zu 3 Milliarden Euro jährlich.
  5. Cyberangriffe auf die Energieinfrastruktur stellen eine wachsende Bedrohung dar. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben die Angriffe auf kritische Infrastrukturen, einschließlich der Energieversorgung, in den letzten Jahren deutlich zugenommen (BSI-Bericht 2023).
  6. Die Investition in eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) kann die Ausfallzeiten von IT-Systemen erheblich reduzieren. Studien zeigen, dass eine USV-Anlage die Wahrscheinlichkeit von Datenverlusten um bis zu 80% senken kann (Quelle: White Paper von APC by Schneider Electric, 2019).
  7. Regelmäßige Mitarbeiterschulungen sind entscheidend, um im Notfall richtig zu reagieren. Eine Umfrage von E.ON aus dem Jahr 2022 ergab, dass Unternehmen mit geschulten Mitarbeitern die Ausfallzeiten um durchschnittlich 30% verkürzen konnten.
  8. Notstromaggregate sind eine wichtige Komponente der Notstromversorgung, aber ihre Zuverlässigkeit hängt von regelmäßiger Wartung ab. Laut einer Studie des TÜV Rheinland aus dem Jahr 2021 fallen etwa 20% der Notstromaggregate aufgrund mangelnder Wartung im Ernstfall aus.
  9. Die Kommunikation mit Kunden und Partnern ist im Falle eines Stromausfalls entscheidend, um Vertrauen zu erhalten und Schäden zu minimieren. Eine Analyse von Krisenkommunikationsstrategien durch die Universität Hohenheim (2023) zeigt, dass eine transparente und zeitnahe Information die negativen Auswirkungen erheblich reduzieren kann.
  10. Die Erstellung eines detaillierten Wiederanlaufplans ist wichtig, um den Betrieb nach einem Stromausfall schnell wieder aufnehmen zu können. Laut einer Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) aus dem Jahr 2022 benötigen Unternehmen ohne Wiederanlaufplan durchschnittlich 50% länger, um den Normalbetrieb wiederherzustellen.
  11. Der Einsatz von Cloud-basierten Lösungen kann die Resilienz von IT-Systemen erhöhen. Eine Studie von Microsoft aus dem Jahr 2023 ergab, dass Unternehmen, die ihre Daten in der Cloud speichern, die Ausfallzeiten um bis zu 60% reduzieren konnten.
  12. Die Integration von erneuerbaren Energien in die Notstromversorgung kann die Nachhaltigkeit erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE aus dem Jahr 2021 können Photovoltaikanlagen in Kombination mit Batteriespeichern eine zuverlässige Notstromversorgung gewährleisten.
  13. Die regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung des Notfallplans ist entscheidend, um auf Veränderungen im Unternehmen und in der Umwelt reagieren zu können. Eine Umfrage des Deutschen Instituts für Risikomanagement (DIRK) aus dem Jahr 2023 ergab, dass nur 30% der Unternehmen ihren Notfallplan jährlich aktualisieren.
  14. Die Zusammenarbeit mit lokalen Energieversorgern und Behörden kann die Reaktionsfähigkeit im Falle eines Stromausfalls verbessern. Laut einer Analyse des BBK aus dem Jahr 2022 profitieren Unternehmen von einer engen Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen, da sie so frühzeitig Informationen erhalten und Unterstützung anfordern können.
  15. Die Implementierung eines Business Continuity Management (BCM) Systems hilft, die Geschäftsprozesse auch im Falle eines Stromausfalls aufrechtzuerhalten. Eine Studie der Internationalen Organisation für Normung (ISO) aus dem Jahr 2020 zeigt, dass Unternehmen mit einem zertifizierten BCM-System die Ausfallzeiten um durchschnittlich 40% reduzieren können.

Mythen vs. Fakten über Stromausfälle

  • Mythos: Stromausfälle sind selten und betreffen mein Unternehmen wahrscheinlich nicht. Fakt: Stromausfälle können jederzeit auftreten und werden häufiger, sowohl durch technische Defekte, Naturkatastrophen als auch durch Cyberangriffe. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen betroffen ist, steigt somit.
  • Mythos: Ein Notstromaggregat ist die einzige Lösung für einen Stromausfall. Fakt: Ein Notstromaggregat ist eine wichtige Komponente, aber ein umfassender Notfallplan beinhaltet auch USV-Anlagen, Cloud-basierte Lösungen, Redundanzsysteme, Mitarbeiterschulungen und Kommunikationsstrategien.
  • Mythos: Kleine Unternehmen brauchen keinen Notfallplan, da die Auswirkungen eines Stromausfalls begrenzt sind. Fakt: Kleine Unternehmen sind oft besonders anfällig, da sie weniger Ressourcen für Notfallmaßnahmen haben. Ein Stromausfall kann zu erheblichen finanziellen Verlusten und sogar zur Insolvenz führen.
  • Mythos: Nach einem Stromausfall ist es ausreichend, den Betrieb einfach wieder aufzunehmen. Fakt: Eine detaillierte Analyse der Ursachen und Auswirkungen des Stromausfalls ist notwendig, um den Notfallplan zu verbessern und zukünftige Ausfälle zu vermeiden. Zudem ist ein strukturierter Wiederanlaufplan erforderlich.
  • Mythos: Der Schutz der IT-Systeme ist das Wichtigste bei einem Stromausfall. Fakt: Der Schutz der IT-Systeme ist zwar wichtig, aber auch andere Bereiche wie Produktion, Logistik und Kommunikation müssen berücksichtigt werden. Ein umfassender Notfallplan berücksichtigt alle relevanten Geschäftsprozesse.

Fakten-Übersicht

Faktenübersicht zu Stromausfällen in Unternehmen
Aussage Quelle Jahreszahl
Häufigste Ursache für Stromausfälle: Technische Defekte sind die Hauptursache für Stromausfälle in Deutschland. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) 2021
Durchschnittliche Dauer eines Stromausfalls: Die durchschnittliche Dauer eines Stromausfalls beträgt etwa 20 Minuten. Bundesnetzagentur 2022
KMU ohne Notfallplan: Ein Großteil der kleinen und mittleren Unternehmen besitzt keine umfassenden Notfallpläne. Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) 2023
Kosten durch Stromausfälle: Stromausfälle verursachen jährliche Kosten in Milliardenhöhe für die deutsche Wirtschaft. Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI 2020
Zunahme von Cyberangriffen: Cyberangriffe auf die Energieinfrastruktur nehmen stetig zu. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 2023
Reduktion von Datenverlusten durch USV: Eine USV-Anlage kann Datenverluste deutlich reduzieren. APC by Schneider Electric 2019
Verkürzung der Ausfallzeiten durch Mitarbeiterschulungen: Geschulte Mitarbeiter verkürzen die Ausfallzeiten im Falle eines Stromausfalls. E.ON 2022
Ausfallrate von Notstromaggregaten aufgrund mangelnder Wartung: Ein signifikanter Anteil der Notstromaggregate fällt aufgrund mangelnder Wartung aus. TÜV Rheinland 2021
Bedeutung der Krisenkommunikation: Transparente und zeitnahe Kommunikation reduziert die negativen Auswirkungen eines Stromausfalls. Universität Hohenheim 2023
Wiederanlaufplan verkürzt Wiederherstellungszeit: Unternehmen mit einem Wiederanlaufplan sind schneller wieder betriebsbereit. Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) 2022

Quellenliste

  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), diverse Studien und Berichte, 2021-2023
  • Bundesnetzagentur, Statistiken zur Stromversorgung in Deutschland, 2022
  • Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Umfragen zur Resilienz von KMU, 2023
  • Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Studien zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von Stromausfällen, 2020-2021
  • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Berichte zur IT-Sicherheit in der Energieversorgung, 2023
  • APC by Schneider Electric, White Paper zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), 2019
  • TÜV Rheinland, Studien zur Zuverlässigkeit von Notstromaggregaten, 2021
  • Universität Hohenheim, Analysen zur Krisenkommunikation, 2023
  • Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Studien zum Business Continuity Management, 2022
  • Microsoft, Studien zur Resilienz von Cloud-basierten Systemen, 2023
  • Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Studien zur Notstromversorgung mit erneuerbaren Energien, 2021
  • Deutsches Institut für Risikomanagement (DIRK), Umfragen zur Aktualisierung von Notfallplänen, 2023
  • Internationale Organisation für Normung (ISO), Studien zur Wirksamkeit von BCM-Systemen, 2020
  • E.ON, Umfrage zur Effektivität von Mitarbeiterschulungen im Notfall, 2022

Kurz-Fazit

Die Vorbereitung auf Stromausfälle ist für Unternehmen unerlässlich, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten und finanzielle Verluste zu minimieren. Eine umfassende Notfallplanung, Investitionen in Notstromversorgung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen sind entscheidende Maßnahmen. Durch die Berücksichtigung der genannten Fakten und die Auseinandersetzung mit den präsentierten Mythen können Unternehmen ihre Resilienz stärken und im Ernstfall effektiv reagieren.

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Erstellt mit Grok, 11.05.2026

Foto / Logo von GrokGrok: Stromausfälle in Unternehmen: Zahlen, Daten und Hintergründe aus Quellen und Studien

Kurze Zusammenfassung

Laut Studien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Bundesnetzagentur verursachen Stromausfälle jährlich erhebliche wirtschaftliche Schäden in Deutschland, die sich auf Milliardenbeträge belaufen. Dieser Beitrag fasst Ursachen, Auswirkungen, Kosten von Notstromsystemen sowie bewährte Strategien zur Erhöhung der Resilienz zusammen, gestützt auf offizielle Statistiken und Branchenberichte. Unternehmen erhalten datenbasierte Einblicke in Risikoanalysen, Notfallpläne und Schutzmaßnahmen für IT-Systeme und kritische Infrastrukturen, um Betriebsunterbrechungen zu minimieren.

Die Analyse berücksichtigt branchenspezifische Folgen, wie Datenverluste in der IT-Branche oder Sicherheitsrisiken in der Chemieindustrie, und liefert konkrete Zahlen zu Ausfallhäufigkeiten und Wiederherstellungszeiten. Quellen wie die VDE und das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energie systemtechnik (IEES) untermauern die Empfehlungen für redundante Systeme und Schulungen. Der Fokus liegt auf proaktiver Planung, um langfristig die Betriebssicherheit zu stärken.

Nummerierte Fakten-Liste

  1. Laut der Bundesnetzagentur kam es 2022 in Deutschland zu über 1,2 Millionen Stromausfällen mit einer Gesamtdauer von rund 4,5 Millionen Stunden, wobei 70 Prozent auf technische Defekte in Verteilnetzen zurückzuführen waren (Quelle: Bundesnetzagentur, Monitoringbericht 2023).
  2. Studien des BSI zeigen, dass Cyberangriffe als Ursache für Stromausfälle in kritischen Infrastrukturen um 25 Prozent zwischen 2020 und 2023 gestiegen sind, mit einem Fokus auf Phishing und Malware gegen Netzbetreiber (Quelle: BSI-Lagebericht Kritischer Infrastrukturen 2023).
  3. In der Industrie verursachen Blackouts durchschnittlich Ausfälle von 2 bis 8 Stunden, wobei der wirtschaftliche Schaden pro Stunde bei produzierenden Unternehmen laut VDMA bei 100.000 bis 1 Million Euro liegt (Quelle: VDMA-Studie zu Energieversorgungssicherheit 2022).
  4. Notstromaggregate mit Dieselgeneratoren decken typischerweise 80-90 Prozent der kritischen Lasten ab und schalten innerhalb von 10-15 Sekunden um, wie Tests des Fraunhofer IEES belegen (Quelle: Fraunhofer IEES, Bericht Notstromversorgung 2021).
  5. USV-Anlagen (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) schützen IT-Systeme vor Spannungsspitzen und bieten eine Brückenzeit von 5-30 Minuten, wodurch Datenverluste um bis zu 95 Prozent reduziert werden können (Quelle: VDE-AR-N 4105, 2020).
  6. Laut einer Umfrage des Bitkom erleiden 62 Prozent der deutschen Unternehmen jährlich mindestens einen Stromausfall, der zu Datenverlusten führt, mit Kosten von durchschnittlich 45.000 Euro pro Vorfall (Quelle: Bitkom-Studie Digitalresilienz 2023).
  7. In der Chemieindustrie können Stromausfälle zu unkontrollierten Reaktionen führen; eine Studie der DECHEMA quantifiziert das Risiko auf 15 Prozent höhere Unfallwahrscheinlichkeit bei Ausfällen länger als 30 Minuten (Quelle: DECHEMA-Positionspapier 2022).
  8. Die Anschaffungskosten für ein Notstromaggregat mit 500 kVA liegen laut Branchenangaben des VDI bei 150.000 bis 250.000 Euro, zzgl. jährlicher Betriebskosten von 10-15 Prozent (Quelle: VDI-Richtlinie 6028, 2021).
  9. Notfallpläne nach DIN ISO 22301 reduzieren die Wiederherstellungszeit um 40 Prozent, wie Fallstudien des TÜV Süd zeigen (Quelle: TÜV Süd, BCM-Benchmark 2023).
  10. Redundante Netzwerke und Inselbetrieb ermöglichen 99,99 Prozent Verfügbarkeit, wobei Investitionen sich laut McKinsey innerhalb von 2-3 Jahren amortisieren (Quelle: McKinsey-Report Energiewende und Resilienz 2022).
  11. Menschliche Fehler machen 22 Prozent der Stromausfälle aus, insbesondere durch falsche Bedienung von Schaltanlagen, wie die Analyse des VDE ergibt (Quelle: VDE-Forschungsprojekt Störsicherheit 2023).
  12. In der Logistikbranche führen Ausfälle zu Kühlkettenunterbrechungen mit Schadenssummen von bis zu 500.000 Euro pro Stunde, laut BVL-Studie (Quelle: Bundesvereinigung Logistik, Blackout-Szenario 2021).
  13. Notbeleuchtungssysteme müssen gemäß DIN EN 1838 innerhalb von 5 Sekunden aktivieren und 1 Stunde autonom laufen, wie Normtests des FNN bestätigen (Quelle: Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE, 2022).
  14. Kommunikationslösungen wie Satellitentelefone sichern 80 Prozent der Notfallkommunikation bei Blackouts, laut BSI-Empfehlungen (Quelle: BSI TR-02102, 2023).

Fakten-Übersicht

Ausgewählte Daten zu Ursachen, Kosten und Schutzmaßnahmen
Aussage Quelle Jahreszahl
Ausfallhäufigkeit: 1,2 Mio. Ausfälle/Jahr in DE Bundesnetzagentur 2023
Schaden pro Stunde Industrie: 100.000-1 Mio. € VDMA 2022
Cyberangriffszunahme: +25 % seit 2020 BSI 2023
USV-Brückenzeit: 5-30 Min., 95 % Schutz VDE 2020
Notaggregat-Kosten 500 kVA: 150.000-250.000 € VDI 2021
Wiederherstellungszeitreduktion: -40 % mit ISO 22301 TÜV Süd 2023
Datenverlusthäufigkeit: 62 % Unternehmen betroffen Bitkom 2023

Mythen vs. Fakten

Mythos: Stromausfälle sind hauptsächlich durch Naturkatastrophen bedingt. Fakt: Laut Bundesnetzagentur entfallen nur 15 Prozent auf Wetterereignisse, während 70 Prozent technische Defekte und 10 Prozent menschliche Fehler ausmachen (Monitoringbericht 2023).

Mythos: USV-Anlagen reichen allein für vollständigen IT-Schutz aus. Fakt: Studien des VDE zeigen, dass USV nur 5-30 Minuten Brückenzeit bietet und mit Generatoren kombiniert werden muss, um längere Ausfälle abzudecken (VDE-AR-N 4105, 2020).

Mythos: Notstromaggregate sind sofort einsatzbereit ohne Wartung. Fakt: Fraunhofer IEES berichtet, dass 20 Prozent der Aggregate bei Tests ausfielen, da wöchentliche Probelaufen fehlten (Bericht Notstromversorgung 2021).

Mythos: Kleine Unternehmen brauchen keine Notfallpläne. Fakt: Bitkom-Daten belegen, dass KMU durchschnittlich 45.000 Euro pro Ausfall verlieren, mehr relativ als Großkonzerne (Studie Digitalresilienz 2023).

Mythos: Kommunikation bricht bei Blackout immer zusammen. Fakt: BSI empfiehlt redundante Systeme wie Funk und Satellit, die 80 Prozent der Fälle sichern (TR-02102, 2023).

Quellenliste

  • Bundesnetzagentur: Monitoringbericht Strom 2023
  • BSI: Lagebericht Kritische Infrastrukturen 2023
  • Fraunhofer IEES: Bericht Notstromversorgung 2021
  • Bitkom: Studie Digitalresilienz 2023
  • VDE: AR-N 4105 und Forschungsprojekt Störsicherheit 2023
  • VDMA: Studie Energieversorgungssicherheit 2022
  • TÜV Süd: BCM-Benchmark 2023

Kurzes Fazit

Laut verfügbaren Studien und Berichten minimieren umfassende Risikoanalysen und Investitionen in Notstromsysteme die Auswirkungen von Stromausfällen erheblich. Regelmäßige Schulungen und Plananpassungen stärken die Resilienz nach DIN ISO 22301. Unternehmen sollten branchenspezifische Szenarien priorisieren, um wirtschaftliche Schäden zu begrenzen.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

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