Regenwasserversickerung auf schlechtem Boden
BAU-Forum: Tiefbau und Spezialtiefbau

Regenwasserversickerung auf schlechtem Boden

Hallo zusammen,

folgende Problematik tritt bei unserem Neubau auf:

In den Bauvorschriften wird zwingend die Regenwasserversickerung/ bzw. -Zurückhaltung vorgeschrieben. Laut dem, von uns in Auftrag gegebenen Bodengutachten, gibt der Boden eine Versickerung aber gar nicht her. Im Anhang mal ein Auszug aus dem Gutachten.

Wie sollen/ können wir bei solchen Bodenverhältnissen eine ordentliche Versickerung gewährleisten? Ich habe mich jetzt zwar schon durch das Internet geforstet, aber wirklich schlau werde ich auch nicht.

Ich würde mich über ein paar konstruktive Vorschläge freuen, wie wir diese Vorgabe am sinnigsten umsetzen könnten.

Danke schon mal.

Anhang:

  • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Frage "Regenwasserversickerung auf schlechtem Boden" im BAU-Forum "Tiefbau und Spezialtiefbau"
Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  • Name:
  • Anja B.
  1. Wird zwingend eine Versickerung vorgeschrieben?

    Foto von wiki

    oder darf man das Wasser auch durch Nutzung auf dem Grundstück "verbrauchen"?

    In Kranichstein haben die Nutzer der ersten Nullenergiehäuser das Regenwasser zum Rasensprengen bis zum Sommer bereits als Spülwasser in der Toilette verbraucht.

    Toilette wird aufwendig mit Regenwasser gespült, und noch aufwendiger wieder gereinigt! Der Rasen bekommt feinstes Trinkwasser! Logisch!

    Sinnvoller ist es, erst den Rasen zu wässern. Dann spart man sich die Leitungen zur Toilette.

  2. Du könntest es wohl so machen ...

    Foto von wiki

    Du könntest es wohl so machen das zunächst ein Tank vergraben wird. Bei dem hohen Wasserstand würde ich da wohl ein oder mehrere Flachtank (s) nehmen. Und bei bedarf (zu viel Wasser im Tank) das Wasser mittels einer Pumpe Oberflächlich im Garten versickern lässt.
  3. Also in der textlichen Festsetzung steht ...

    Also in der textlichen Festsetzung steht folgendes: siehe Anhang. Wir haben jetzt mal mit unseren Nachbarn gesprochen. Die tendieren wohl zu einer Kombination aus Zisterne und Rigole. Ein Anschluss an die Hausversorgung ist unsererseits nicht vorgesehen. Das hätten wir sicher auch schon im Vornherein planen müssen. Ich hätte ja am liebsten einen Sickerschacht, aber der müsste sicherlich irrsinnig tief werden, wenn das Grundwasser bei 3,50 m steht.

    Anhang:

    • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Antwort "Also in der textlichen Festsetzung steht ..." auf die Frage "Regenwasserversickerung auf schlechtem Boden" im BAU-Forum "Tiefbau und Spezialtiefbau"
    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  4. Versickern bedeutet gerade nicht,

    Foto von wiki

    dass man das Wasser in die Grundwasser führende Schicht einleitet! Sondern eben, im Erdreiche versickern!

    Das Wasser soll im Erdreich gefiltert werden bevor es in den Grundwasserleiter eintritt.

  5. Ich meinte, dass der Sickerschacht ja ...

    Ich meinte, dass der Sickerschacht ja dann so tief eingesetzt werden muss, das die Versickerung unter der grundwasserführenden Schicht passiert.
  6. So genau wird man die einzelnen Schichten

    Foto von wiki

    nicht kennen, um solche Experimente zu machen. Die Schichten sind i.d.R. auch mehrere Meter mächtig, sodass ein Schacht völlig unsinnige Abmessungen haben müsste.

    Außerdem ist es ein Irrtum, wenn man friedlich fließendes Grudnwasser vermutet. Das kann auch als gespanntes Wasser unter einem erheblichen Druck stehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass das Wasser dabei über das Gelände emporschießt.


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