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Tiefbau und Spezialtiefbau

Schalungssteine als Frostschürze geeignet

Hallo,

wir haben die Empfehlung erhalten eine Mistplatte, welche ansich über eine tragende Bodenplatte verfügen soll, mit einer Frostschürze zu vesehen.

Da wir Frostschürze und Bodenplatte wegen der Notwendigkeit einer Betonpumpe gerne in einem Rutsch machen wollten wäre es dazu am einfachsten Schalungssteine einzusetzen. Die hier erhältlichen Steine sind von der Firma FCN.

http://www.nuedling....e/t0/vorteile-1.html

Wie man sieht sind die Steine an den Seiten geschlossen und da ich nicht erwarte, dass dort beim Verfüllen Beton hineinläuft, entstehen in der Frostschutzwand so winzige Spalten.

Sind diese Spalten kritisch?
Kann man die Schalungssteine einfach im Erdreich versenken und zubuddeln oder ist eine zusätzliche Absichtung von Nöten, damit keine Feuchtigkeit in die Spalten eindringt und diese kaputtfriert?

Vielen Dank im Vorraus

Name:

  • Ilona
  1. Das geht doch nicht!

    Wie wollen Sie diese Schalsteine denn in den Fundamentgraben versetzen und das denn dann auch noch in einer Tiefe von 80 cm im Erdreich? Rufen Sie mich an, wenn Sie so weit sind, ich komme mir das gerne einmal anschauen.

    Oder aber Sie schachten die gesamte Fläche bis unterkante des Fundamente aus, was bedeutet, Sie hätten eine Baugrube in der Größe Ihres Mistplatzes, jeweileis rundherum plus ein Meter, in einer Tiefe von 80 cm und würden dann die Steine aufeinanderstapeln, mit Beton vergießen und anschließend die Baugrube rundherum sowie denn dann auch mittig wieder auffüllen und verdichten. Dann hätten Sie die Möglichkeit die Schalsteine sauber verarbeiten zu können.

    Die Bergündung Pumpe zieht doch nur, wenn Sie an den Fundamentgraben nicht mit dem LKW dran kommen bzw. mit dem LKW nicht heran fahren können an den Fundamentgraben.

    Ansonsten, Fundmentgraben ausheben und dann mit dem LKW heran fahren und dann einfach nur den Beton hinein laufen lassen.

    Anschließend dann die Bodenplatte betonieren, ebenfalls heran fahren oder halt mit Pumpe.

    Da es sich um einen Mistplatz handelt, wenn ich dass richtig verstanden habe, wird wohl auch der Mist mit schwerem Gerät verladen werden müssen, sodass wohl eher davon auszugehen sein muss, dass auch die LKW´s an den Fundamentgraben heran fahren können sollten.

    Die von Ihnen ausgewählten Schalsteine unterbrechen durch die Querstege ohnehin den Beton, was sicherlich bei der Verwendung zur Erstellung einer Frostschürze egal zu sein vermag, allerdings gibt es andere, bessere, die den Beton durch Ihre Querstege nicht unterbrechen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  2. Ich fürchte ich verstehe die Argumentation ...

    ... nicht.

    Wieso sollte es ein Problem sein 24cm breite Steine in einem 35cm breiten Graben aufzubauen, die Seiten zuzuschütten, den Plattenrand zu schalen und das Ganze in einem Zug mit der darüberliegenden Platte mit Beton zu verfüllen?

    Das Grundstück ist von entsprechenden LKWs tatsächlich kaum befahrbar, der Betonlieferant fährt hier zumindest nicht freiwillig drauf.

    Ungeachtet dessen frage ich mich immer noch,ob die Spalte dem Bauwerk nun durch eindringendes und gefrierendes Wasser gefährlich werden können oder ob der Spalt mit vielleicht 2-3mm zu schmal ist, als dass eine Ausdehnung beim Gefrieren um einen entsprechenden Faktor zum Problem werden könnte.

    Danke

    Ilona

  3. Na dann versuchen Sie das doch einmal!

    Dann werden Sie sehen, wie schwer oder wie einfach es sein wird, die Schalsteine in einem 35 cm breiten Graben zu versetzen, der denn dann auch noch -richtig ausgeführt- mindestens 80 cm tief sein wird.

    Die Grabensohle so gerade und eben herzurichten, dass Sie lot- und fluchtgerecht darauf Schalsteine versetzen könnten, das möchte ich sehen. Ebenso verhält es sich, wenn Sie den Fundamentgraben tiefer ausheben würden und zuerst eine Sauberkeitsschicht einbringen würden, die ebenso waagerecht und eben hergerichtet und abgezogen werden müsste, was innerhalb eines so schmalen Fundamentgrabens wohl kaum machbar sein oder gelingen dürfte.

    Wenn Sie der Meinung sind, das dies kein Problem ist, dann machen Sie es doch und fragen Sie nicht. Laden Sie einen Film hoch, ich würd´s gerne sehen, wenn Sie es so ausführen.

    Desweiteren hatte ich geschrieben, das es andere, bessere und nebenbei bemerkt auch günstigere Schalsteine gibt, die besser -für den von Ihnen vorgesehenen Zweck- besser konstruiert sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  4. geht schon, aber......

    hier ist mal ein anderer Stein: http://www.hornbach....l?WT.svl=artikel_img ,da gibt es auch einseitig geschlossene für die Ecken. Wenn man will kann man da auch Stahl auf die Stege legen. Aber, richtig sauber gestapelt bekommt man die im Graben wirklich nicht, habe so mein Streifenfundament für die Garage so gemacht, oben aber geschalt, damit es glatt wird. Würde ich so nicht wieder tun. Ich würde für den Mistplatz die Randschalung bauen, dann die Gräben ausheben und betonieren. Das Geld für die Schalungssteine lieber in eine vernünftige Holzschalung investieren, spart Geld, Zeit und Arbeit.

  5. Geht doch ...

    genau, dass wäre die bessere Variante oder eine der besseren Varianten an Steinen.

    Schalen, dann mit dem Bagger ausheben, das möchte ich sehen, geht ebenfalls so gut wie nicht.

    Fundamente und Bodenplatte in einem Rutsch zu betonieren ist so gut wie nicht möglich. Wenn der Beton irgendwo heraus quillt aus dem Fundamentgraben, dann hängt die Schlaung fest drinne. Nun gut, mit einem Stemmhammer kann man die wieder entferne aber mal ehrlich, so wird das doch nichts.

    Fundamente müssen aber auch nicht glatt sein, zumindest dann nicht, wenn es sich um einen Mistplatz handelt und die Fundamente sich in der Erde bzw. im Erdreich befinden.

    Die Fragestellerin soll am besten jemanden beauftragen der sich damit auskennt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  6. Ich sehen ein, dass das Arbeiten ...

    ... im Graben keine Präzisionsarbeit erlaubt. Der ursprüngliche Gedanke war, dass die Steine gar nicht so wahnsinnig perfekt sitzen müssen, denn wenn man sie vor dem betonieren an den Seiten zuschüttet kann der Beton, selbst wenn es sich um Fliesbeton handelt, doch nicht weg. Was ist falsch an dem Gedanken?

    Günstiger sind die anderen Steine sicher nicht, im Baustoffhandel wird man hier eher mal blöd angeschaut und bei entsprechender Wartezeit auch finanziell mehr zugeschlagen, wenn man "Sonderwünsche" äußert. Liegt wohl daran, dass die genannten Steine in der Gegend produziert werden.

    Nun besteht das Problem, dass die Gräben schon ausgehoben sind, ebenso einige cm in der Mitte für eine kapillarbrechende Schicht. Einfach mal so Beton in die Gräben laufen lassen ist also nicht mehr, dann wird es wohl so oder so umständlich.

    Tipps zum Weiteren vorgehen nehme ich gerne entgegen.

    Vielen Dank
    Ilona

  7. Tja, zu spät!

    Die kapillarbrechende Schicht hätte vorher rein gemusst, dann die Fundamentgräben ausheben, dann den Beton rein.

    Sie hätten mal besser vorher jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  8. Abmessungen?

    wie groß ist denn die Platte? Warum nicht einfach statt der Steine Spanplatten als Schalung außen in die Gräben stellen, dann wird alles schön glatt und gerade. Einziges Problem wäre dann das über dem Boden stehende Holz irgendwie wegzubekommen (verlorene Schalung). Der m² Stein kostet bestimmt 20 €, da bekommt man auch ne 22 er OSBA.

  9. Steht doch in der Erde, sieht doch keiner!

    Ob glatt oder rauh, wer will das denn dann noch sehen, wenn rund herum alles verfüllt ist.

    Ich bleibe bei meinen Ausführungen hinsichtlich der von mir beschriebenen Ausführungsart.

    Ich kenne die Örtlichkeiten ja nicht aber wo der Trecker mit der Mistkarre hin kommt um den Mistplatz zu entleeren und wo gleichzeitig noch ein Trecker mit Frontlader die Misttreckerkarre beladen kann und wo dafür ausreichend Platz ist, da wird wohl auch -abgesehen von wenigen Ausnahmen- ein LKW mit Beton hin fahren können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  10. Nein, da kommt niemand hin, der ...

    ... Fuhrunternehmer hat es schon angekündigt.

    Gut, innen schalen und dann mit Beton verfüllen ist ja immer noch drin, nur eben umständlicher als wenn die Innenfläche noch nicht ausgehoben wäre.

    Was sagen Sie denn zu der Option dennoch Schalungssteine (andere Variante) zu nehmen, diese seitlich einzugraben, die kapillarbrechende Schicht dazwischen zu rütteln und alles in Einem zu betonieren? Oder halten die Shclaungssteine die seitlichen Kräfte nicht aus?

    Ob die denn perfekt sitzen ist doch im eingegrabenen Zustand genauso unwichtig wie die Glattheit einer einfach in den Graben geschütteten Frostschürze. Oder sehe ich das falsch?

    Vielen Dank

    Name:

    • Ilona
  11. Das geht doch nicht!

    Sie kriegen die Steine nicht vernünftig in den Graben. Auch dann nicht, wennd sie nicht optimal sitzen müssen.

    Heimwerkerarbeit sonder gleichen.

    Tut mir leid aber wie kommen Sie denn mit dem Trecker dorthon?

    Da gibts hier sicherlich keine vernünftige Hilfe mehr hier im Netz.

    Das Kind liegt bereits schon im Brunnen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  12. Was soll hier eigentlich gebaut werden?

    "wir haben die Empfehlung erhalten eine Mistplatte,"

    Ist das eine Bodenplatte unter einem Misthaufen in einem landwirtschaftlichen Anwesen?

    (Früher ging das ohne, und in 20 m Entfernung war der Brunnen. Aber die Leute beachteten die Fließrichtung des Wassers)

    So lang da der Mist aufgeschichtet ist, sollte ein Frost da wenig bewirken. Auch ohne Frostschürze.

    Aber es gibt Gegenden, wo es deutlich kälter wird als in der hiesigen Gegend. Da aber im Winter kein Mist abgefahren werden darf (nehme ich jetzt mal an) verhindert der Mist ein Auffrieren der Platte bis zu einem gewissen Grade automatisch.

    Ansonsten würde ich eine Frostschürze, mit einer Tiefe nicht so streng nach Norm, aus Hölzer vom Sperrmüll (Schrankteile u. ä) einschalen und die Bretter im Boden belassen. Wenn man dann mal dort gräbt, hat man nicht so einen kantigen, rauen Beton sondern eine relativ glatte Seitenfläche. Innen, unter der Platte, spielt die rauhe Fläche keine Rolle.

    Schalungssteine sind vermutlich deutlich teurer.

    Ich hoffe Sie haben auch an die Ableitung des Sicker- und Regenwassers gedacht.

    Ob das mit dem gemeinsamen betonieren so eine gute Idee ist?
    Lieferbeton kostet hier so bei 140 € / m³ plus 19%
    Selbstgemischt liegt er bei 35 € / m³ Aber ein Baumarktmischer üblicher Größe kann nur 30 l , das ist ein Schubkarren, auf einmal mischen.

    Der Vorteil ist aber, daß man solche kritischen Stellen mit keine Betonmengen, in aller Ruhe erledigen kann.

    Später mag dann das Betonauto kommen.

    Für eine einigermaßen dichte Platte sollten Sie sich aber einen Innenrüttler mit Umformer besorgen und sich mit der richtigen Handhabung vertraut machen.

    Name:

    • Pauline Neugebauer

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