Verzinkter Banderder unter Bodenplatte: Korrosion, Risiken & Alternativen für die Erdung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung eines verzinkten Banderders unter der Bodenplatte, insbesondere im Hinblick auf Korrosion und die Einhaltung der DIN 18014. Es wird geklärt, dass bei Wannenabdichtungen ein korrosionsbeständiger Fundamenterder (Edelstahl) erforderlich ist. Die Teilnehmer diskutieren die verschiedenen Ausführungen und den aktuellen Stand der Norm.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Verzinkter Banderder unter Bodenplatte: Korrosion, Risiken & Alternativen für die Erdung?

Hi,
bei mir wurde der Keller von einer Fertigbau Firma gemacht.
Der Aufbau der Bodenplatte wie folgt.
20 cm Schotter
Banderder verzinkt.
Noppenbahn
PE Folie
Abstadshalter
Armiereisen
Beton
Mir kommt das nur seltsam mit dem Banderder unter der Bodenplatte vor.
Schon klar das er drunter sein muss sonst habe ich ja keine richtige Erdung.
Aber muss dann der Banderder nicht Edelstahl sein oder ein Banderder in der Bodenplatte und zusätzlich unter der Bodenplatte in Edelstahl?
Habe diesen Link bei VDE gefunden.
Aber ist das eine Empfehlung oder muss es so ausgeführt werden?
Am kommenden Dienstag den 15.04.2008 soll der Arbeitsraum (Kellerwände) verfüllt werden.
Hoffe auf eine baldige Antwort.
MfG
Jens
  • Name:
  • Jens Waldhauer
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Verzinkter Banderder unter der Bodenplatte ist bei Feuchtigkeit, Schotter, Noppenbahn und PE-Folie hochgradig korrosionsgefährdet – Funktionsverlust der Erdung und Blitzschutzgefahr innerhalb weniger Jahre.

    🔴 KRITISCH: Die aktuelle Ausführung entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik (VDE 0100-540, VDE 0185-305) und widerspricht dem Stand der Technik für dauerhafte Erdungsanlagen.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Banderder unter der Bodenplatte ist grundsätzlich nicht erforderlich – ein normkonformer Fundamenterder muss in der Beton-Bodenplatte selbst eingebettet sein, um korrosionsgeschützt und elektrisch verbunden mit der Bewehrung zu wirken.

    ⚠️ WICHTIG: Eine Noppenbahn mit PE-Folie fördert Wasserstauung im Schotter – dies schafft einen „Korrosionskessel“ für verzinkten Stahl, insbesondere bei fehlender Drainage oder elektrochemischem Kontakt zu Armierung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Verwendung eines verzinkten Banderders unter der Bodenplatte ist kritisch zu betrachten. Verzinkter Stahl kann in Kontakt mit Beton korrodieren, insbesondere in feuchter Umgebung. Dies kann die Funktion der Erdung beeinträchtigen und die Lebensdauer des Banderders verkürzen.

    🔴 Gefahr: Durch die Korrosion des verzinkten Stahls kann die Erdungsfunktion beeinträchtigt werden, was im Falle eines Blitzeinschlags oder anderer elektrischer Fehler zu gefährlichen Situationen führen kann.

    Ich empfehle, den Banderder durch einen korrosionsbeständigen Werkstoff wie Edelstahl V4A (1.4571) zu ersetzen. Dieser ist beständiger gegen die alkalische Umgebung im Beton und bietet eine längere Lebensdauer.

    Alternativ kann ein Fundamenterder aus Edelstahl in den Beton der Bodenplatte eingelegt werden. Dieser bietet einen zuverlässigen Blitzschutz und eine sichere Erdung.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Situation von einem Blitzschutzfachmann und einem Bauingenieur begutachten, um die beste Lösung für Ihre spezifische Situation zu ermitteln.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Erdungsanlage mit einem verzinkten Banderder unter der Bodenplatte, der durch eine Noppenbahn und PE-Folie vom Beton getrennt ist. Dies ist eine kritische Konstellation, da der Banderder nicht im Beton eingebettet ist, sondern im Erdreich unter der Bodenplatte liegt. Die Kombination aus verzinktem Stahl und der dauerhaften Feuchtigkeit im Erdreich führt zu einer beschleunigten Korrosion des Banderders, was langfristig die Funktion der Erdungsanlage beeinträchtigen kann.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung eines verzinkten Banderders unter der Bodenplatte, getrennt durch Noppenbahn und PE-Folie, stellt ein erhebliches Korrosionsrisiko dar. Im Erdreich ist der Banderder aggressiven Bodenbestandteilen ausgesetzt, was zu einer ungleichmäßigen und oft schnelleren Korrosion führt als im Beton. Ein Durchrosten des Banderders kann die Erdungsanlage unwirksam machen und stellt ein Sicherheitsrisiko für die elektrische Anlage und den Blitzschutz dar.

    ➕ Ergänzung: Der vom Nutzer verlinkte VDE-Artikel bezieht sich auf Fundamenterder, die im Beton der Bodenplatte eingebettet sind. Die dort genannte Problematik der PE-Folie betrifft die Unterbrechung des elektrischen Kontakts zwischen Bewehrung und Erder. Im vorliegenden Fall liegt der Banderder jedoch unter der Folie, was eine andere Situation darstellt. Für einen Banderder im Erdreich unter der Bodenplatte ist Edelstahl (V4A) oder zumindest ein korrosionsbeständigerer Werkstoff wie Kupferband zwingend erforderlich, um eine ausreichende Lebensdauer zu gewährleisten.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme des Nutzers, dass der Banderder unter der Bodenplatte sein muss, um eine Erdung zu haben, ist nicht korrekt. Ein Fundamenterder wird in der Regel in der Bodenplatte selbst verlegt, um ihn vor Korrosion zu schützen und eine dauerhafte Verbindung mit der Bewehrung herzustellen. Die aktuelle Ausführung mit einem Banderder unter der Bodenplatte ist fachlich nicht empfehlenswert und entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik für eine dauerhafte Erdungsanlage.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten umgehend einen zertifizierten Elektrofachbetrieb oder einen Sachverständigen für Erdungs- und Blitzschutzanlagen hinzuziehen. Lassen Sie die aktuelle Situation vor Ort begutachten und prüfen, ob der verzinkte Banderder noch ausgetauscht werden kann. Alternativ muss ein zusätzlicher, korrosionsbeständiger Erder (z.B. aus Edelstahl) im Erdreich installiert oder ein Fundamenterder in der Bodenplatte nachgerüstet werden. Die Verfüllung des Arbeitsraums sollte bis zur Klärung dieser Frage verschoben werden, da spätere Nachbesserungen extrem aufwendig und teuer sind.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine Erdungsanlage mit einem verzinkten Banderdern unter einer Bodenplatte, eingebettet in Schotter, Noppenbahn und PE-Folie – eine Konstruktion, die gravierende langfristige Korrosionsrisiken birgt, da der verzinkte Stahl dort keinerlei Schutz vor Feuchtigkeit, Sauerstoff und elektrochemisch aktiven Medien bietet.

    🔴 Gefahr: Verzinkter Stahl unter Bodenplatten ist bei direktem Kontakt mit feuchtem Erdreich oder wassergefülltem Schotter nicht dauerhaft korrosionsbeständig; die Zinkschicht wird rasch abgetragen, danach folgt schnelle Stahlkorrosion – mit vollständigem Versagen der Erdungsanlage innerhalb weniger Jahre.

    ⚠️ Korrektur: Die VDE-Anweisung (z. B. VDE 0100-540, VDE 0185-305) verlangt für Fundamenterder grundsätzlich korrosionsbeständige Materialien wie Edelstahl (mindestens X5CrNi18-10, 1.4301) oder verzinkten Stahl nur bei nachweislich günstigen, trockenen und nicht aggressiven Bodenverhältnissen – was unter einer Noppenbahn mit PE-Folie und Schotter nicht gegeben ist.

    ➕ Ergänzung: Eine Noppenbahn mit PE-Folie verhindert zwar Feuchtigkeitsaufstieg in die Bodenplatte, führt aber zur Wasserstauung im Schotter unter der Folie – ein idealer Korrosionskessel für verzinkten Stahl, besonders bei fehlender Drainage und bei elektrochemischen Kontakten zu anderen Metallen (z. B. Armierung).

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, ein verzinkter Banderder sei grundsätzlich ausreichend, weil "er ja unter der Bodenplatte liegt", ist fachlich falsch: Die Normen unterscheiden nicht nach Lage, sondern nach Bodenart, Feuchte, pH-Wert und Korrosivität – und verlangen bei Zweifel stets korrosionsbeständige Werkstoffe.

    ✅ Zustimmung: Die Sorge des Fragestellers ist vollkommen berechtigt – die Konstruktion entspricht nicht dem Stand der Technik und widerspricht den sicherheitsrelevanten Anforderungen an dauerhafte Erdungsanlagen nach VDE 0100-540 und VDE 0185-305.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Elektrofachkundigen oder geprüften Sachverständigen für Blitz- und Erdungsschutz (z. B. nach VDE 0100-100), um die Erdungsanlage vor dem Verfüllen des Arbeitsraums zu begutachten, ggf. zu messen und – bei Bestätigung der Mängel – eine nachträgliche, normkonforme Erdungsanlage (z. B. Edelstahl-Fundamenterder oder Ringerdung mit korrosionsbeständigen Leitern) zu planen und ausführen zu lassen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Verwendung eines verzinkten Banderders unter der Bodenplatte als krankhaft korrosionsgefährdet und normwidrig.
    • Alle drei fordern umgehende fachliche Begutachtung durch zertifizierten Elektrofachmann oder Sachverständigen für Blitz- und Erdungsschutz.
    • Alle drei lehnen verzinkten Stahl für diese Konstruktion ab und empfehlen korrosionsbeständige Alternativen wie Edelstahl V4A (1.4571) oder mindestens 1.4301.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont vorrangig die Korrosion durch Betonalkalität, obwohl der Banderder hier nicht im Beton liegt – DeepSeek und Qwen korrigieren dies präzise: Der Banderder befindet sich im Erdreich unter der Folie, nicht im Beton.
    • DeepSeek und Qwen betonen explizit die Wasserstauung durch Noppenbahn/PE-Folie als zentrales Risiko – GoogleAI erwähnt Feuchtigkeit allgemein, aber nicht diesen spezifischen Mechanismus.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek klärt den Fachirrtum, dass ein Erder „unter der Bodenplatte liegen müsse“ – korrekt ist die Einbettung in der Bodenplatte (Fundamenterder).
    • Qwen liefert die präziseste Normreferenz (VDE 0100-540, VDE 0185-305) und nennt konkrete Werkstoffanforderungen (X5CrNi18-10, 1.4301) sowie den Begriff „Korrosionskessel“.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI beschreibt die Korrosionsursache primär als „Kontakt mit Beton“ – dies ist fachlich falsch für die vorliegende Konstruktion (Banderder liegt unter Folie, nicht im Beton). DeepSeek und Qwen widerlegen dies eindeutig: Der entscheidende Faktor ist die feuchte, stauende Erdumgebung. Die sicherere Einschätzung (Widerspruch) ist die von DeepSeek/Qwen – sie wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere, normkonforme Lösung ist ein Fundamenterder aus Edelstahl (1.4571 oder 1.4301) in der Beton-Bodenplatte, elektrisch verbunden mit der Bewehrung – nicht ein Banderder im Erdreich unter der Folie.
    • Bei bereits verbautem verzinktem Banderder unter der Folie ist ein nachträglicher Ersatz oder eine ergänzende Ringerdung mit korrosionsbeständigem Material unverzüglich erforderlich, bevor der Raum verfüllt wird.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Korrosionsrisiko verzinkter Banderder unter BodenplatteExtrem hoch – Wasserstau unter Noppenbahn/PE-Folie beschleunigt Zinkabtrag und Stahlkorrosion; Funktionsverlust der Erdung wahrscheinlich innerhalb weniger Jahre.
    Normkonformität (VDE 0100-540 / VDE 0185-305)Ausdrücklich nicht erfüllt – Verzinkter Stahl ist nur bei nachweislich trockenen und nicht aggressiven Böden zulässig; vorliegende Konstruktion widerspricht dem Stand der Technik.
    Optimale Lage des FundamenterdersMuss in der Bodenplatte selbst eingebettet sein – nicht unter ihr; nur so ist dauerhafter Korrosionsschutz und elektrische Verbindung zur Bewehrung gewährleistet.
    Alternative Werkstoffe⚠️Edelstahl (1.4571/V4A bevorzugt, mindestens 1.4301) ist KI-weit Konsens; Kupferband wird von Qwen/DeepSeek als Alternative genannt, aber nicht von GoogleAI – daher Abwägung erforderlich (Kupfer kann bei Kontaktkorrosion mit Stahl problematisch sein).
    Dringlichkeit der MaßnahmeUnverzüglich vor Verfüllung des Arbeitsraums – spätere Nachbesserung ist technisch komplex und kostenintensiv.

    👉 Handlungsempfehlung: Die aktuelle Erdungsanlage ist sicherheitsrelevant mangelhaft. Ein normkonformer Ersatz oder Ergänzungserder aus Edelstahl muss vor Abschluss der Bauausführung realisiert werden – unter Einbindung eines zertifizierten Fachmanns für Blitz- und Erdungsschutz.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerlust der Erdungsfunktion durch Durchrosten des BanderdersLebensgefahr bei Blitzeinschlag oder Fehlerspannung; Schäden an Elektroinstallation und Geräten
    🔴 RisikoWasserstau unter Noppenbahn/PE-Folie ("Korrosionskessel")Massive Beschleunigung der Korrosion – Lebensdauer des Erder sinkt von Jahrzehnten auf wenige Jahre
    🔴 RisikoFehlende elektrische Verbindung zur BetonbewehrungKeine effektive Fundamenterder-Funktion; unzureichende Ableitung von Blitzströmen
    🔴 RisikoNachträgliche Korrektur nach Verfüllung des ArbeitsraumsExtreme Kostensteigerung (bis zu 5-fach), bauliche Eingriffe, Baustopp, Rechtsunsicherheit
    🔴 RisikoNormwidrigkeit und fehlende Abnahme durch Elektrofachkraft/PrüfstelleAblehnung der Abnahme, Haftungsrisiko für Planer und Bauherr, Versicherungsausschluss bei Schäden
    ✅ ChanceFachgerechte Nachrüstung eines Edelstahl-Fundamenterders vor VerfüllungKostenoptimierung, vollständige Normkonformität, langfristige Sicherheit und Werterhalt
    ✅ ChanceIntegration in die Planung einer Ringerdung mit zusätzlichen ErdungspunktenDeutliche Verbesserung der Erdungswiderstandswerte und Reduktion von Potentialunterschieden
    ✅ ChanceNutzung der Gelegenheit für ein ganzheitliches Erdungs- und PotentialausgleichskonzeptErhöhte Sicherheit gegen Blitzschlag, Überspannung und elektromagnetische Störungen
    ✅ ChancePrüfung und ggf. Optimierung der gesamten Gebäude-Erdung unter fachkundiger BegleitungZukunftssichere Infrastruktur für PV-Anlage, Wallbox, Smart-Home-Systeme
    ✅ ChanceDokumentation und Abnahme durch zertifizierten SachverständigenRechtssichere Bescheinigung, Versicherungsnachweis, Wertsteigerung des Objekts

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige fachliche Begutachtung veranlassen: Beauftragen Sie noch vor Verfüllung des Arbeitsraums einen zertifizierten Sachverständigen für Blitz- und Erdungsschutz (z. B. nach VDE 0100-100) zur Prüfung und Dokumentation des aktuellen Zustands.
    2. Korrosionsbeständigen Erder nachrüsten: Lassen Sie – falls noch möglich – den verzinkten Banderder durch einen Edelstahl-Fundamenterder (1.4571/V4A) in der Bodenplatte ersetzen oder ergänzen; dies muss elektrisch mit der Bewehrung verbunden sein.
    3. Noppenbahn- und Schotterkonfiguration überprüfen lassen: Fordern Sie vom Fachmann eine Bewertung der Wasserstauungsgefahr unter der Folie und ggf. Empfehlungen zur Verbesserung der Drainage oder zur Entlastung des Schotterbereichs.
    4. Fundamenterder statt „Unter-Bodenplatten-Erder“ wählen: Nutzen Sie die Gelegenheit, die korrekte Einbettung des Erderbandes innerhalb der Bodenplatte zu realisieren – nicht „unter“ ihr – und dokumentieren Sie diese Maßnahme normkonform.
    5. Gesamterdungskonzept aktualisieren: Integrieren Sie die Maßnahme in ein abgestimmtes Erdungs- und Potentialausgleichskonzept (inkl. Anschluss an Hausanschluss, PV-Anlage und Wallbox).
    6. Abnahme und Bescheinigung einfordern: Lassen Sie nach Abschluss der Arbeiten die Erdungsanlage abnehmen und eine VDE-konforme Bescheinigung ausstellen – diese ist für die Elektroabnahme und Versicherung zwingend erforderlich.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Banderder
    Ein Banderder ist ein Erdungsleiter, der außerhalb des Gebäudes verlegt wird und dazu dient, elektrische Energie in die Erde abzuleiten. Er wird oft als Alternative zum Fundamenterder eingesetzt, insbesondere bei nachträglichen Installationen.
    Verwandte Begriffe: Fundamenterder, Erdungsanlage, Potentialausgleich.
    Fundamenterder
    Ein Fundamenterder ist ein Erdungsleiter, der in das Fundament eines Gebäudes eingebettet wird. Er besteht in der Regel aus Edelstahl und sorgt für eine großflächige Erdung, die besonders effektiv bei Blitzschlägen ist.
    Verwandte Begriffe: Banderder, Erdungsanlage, Potentialausgleich.
    Potentialausgleich
    Der Potentialausgleich dient dazu, Potentialunterschiede zwischen verschiedenen metallenen Teilen eines Gebäudes auszugleichen. Dies verhindert gefährliche Spannungen und schützt Personen vor elektrischen Schlägen.
    Verwandte Begriffe: Erdung, Schutzleiter, Fehlerstromschutzschalter.
    Korrosion
    Korrosion ist die Zerstörung eines Materials durch chemische oder elektrochemische Reaktionen mit seiner Umgebung. Bei Stahl führt Korrosion zu Rostbildung und kann die Stabilität und Funktion des Materials beeinträchtigen.
    Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Elektrolyse.
    Blitzschutz
    Blitzschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, Schäden durch Blitzeinschläge zu verhindern oder zu minimieren. Dazu gehören äußere Blitzschutzsysteme (Fangeinrichtungen, Ableitungen) und innere Blitzschutzsysteme (Potentialausgleich, Überspannungsschutz).
    Verwandte Begriffe: Erdung, Potentialausgleich, Überspannungsschutz.
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie besteht in der Regel aus Stahlbeton und verteilt die Lasten des Gebäudes gleichmäßig auf den Untergrund.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Keller, Stahlbeton.
    Edelstahl V4A (1.4571)
    Edelstahl V4A (Werkstoffnummer 1.4571) ist ein austenitischer Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl, der besonders korrosionsbeständig ist. Er wird häufig für Anwendungen im Freien oder in aggressiven Umgebungen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Edelstahl, Korrosionsbeständigkeit, Stahllegierung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist verzinkter Stahl unter der Bodenplatte problematisch?
      Verzinkter Stahl kann in der alkalischen Umgebung von Beton korrodieren, besonders wenn Feuchtigkeit vorhanden ist. Diese Korrosion kann die elektrische Leitfähigkeit des Banderders beeinträchtigen und somit die Erdungsfunktion reduzieren.
    2. Welche Alternativen gibt es zu verzinktem Stahl für den Banderder?
      Edelstahl V4A (1.4571) ist eine gute Alternative, da er korrosionsbeständiger ist. Ein Fundamenterder aus Edelstahl, der direkt in den Beton der Bodenplatte eingelegt wird, ist ebenfalls eine übliche und zuverlässige Lösung.
    3. Was ist ein Fundamenterder?
      Ein Fundamenterder ist ein Erdungsleiter, der in das Fundament eines Gebäudes eingebettet wird. Er besteht in der Regel aus Edelstahl und sorgt für eine großflächige Erdung, die besonders effektiv bei Blitzschlägen ist.
    4. Wie wird ein Fundamenterder installiert?
      Der Fundamenterder wird während der Betonarbeiten in das Fundament eingelegt. Er muss umlaufend und mit ausreichend Betonüberdeckung verlegt werden, um eine optimale Erdung zu gewährleisten. Die Installation sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.
    5. Was ist bei der Installation eines Banderders zu beachten?
      Der Banderder muss fachgerecht mit dem Potentialausgleich verbunden werden. Es ist wichtig, dass alle metallenen Teile des Gebäudes, wie z.B. Heizungsrohre und Wasserleitungen, in den Potentialausgleich einbezogen werden, um gefährliche Potentialunterschiede zu vermeiden.
    6. Kann man einen Banderder nachträglich installieren?
      Ja, ein Banderder kann auch nachträglich installiert werden, allerdings ist dies aufwendiger als die Installation eines Fundamenterders während der Bauphase. Ein nachträglicher Banderder wird in der Regel außerhalb des Gebäudes verlegt und mit dem Potentialausgleich verbunden.
    7. Welche Rolle spielt die Noppenbahn unter der Bodenplatte?
      Die Noppenbahn dient dazu, die Bodenplatte vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu schützen. Sie sorgt für eine Drainage und verhindert, dass Wasser direkt an die Bodenplatte gelangt.
    8. Warum ist eine PE-Folie unter der Bodenplatte wichtig?
      Die PE-Folie dient als zusätzliche Feuchtigkeitssperre und verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Bodenplatte eindringen kann. Sie schützt die Bodenplatte vor Schäden durch Feuchtigkeit und trägt zur Langlebigkeit des Gebäudes bei.

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    • Blitzschutzsysteme für Wohnhäuser
      Überblick über verschiedene Blitzschutzsysteme und deren Funktionsweise.
    • Erdung von elektrischen Anlagen
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    • Potentialausgleich im Gebäude
      Erklärung des Potentialausgleichs und seine Rolle bei der Vermeidung von elektrischen Schlägen.
  2. DIN 18014: Fertigbau mangelhaft – Korrosionsschutz bei Erdung!

    Die DINAbk. ...
    DIN 18014 bestätigt den VDE-Link, da sollte die Fertigbau-Firma mal reinschauen.
    Bei Gebäuden mit geschlossenen Wannen (hierzu zählt auch die Noppenbahn) ist ein Ringerder (unterhalb) zu verlegen ...
    ... Der Ringerder sowie die Anschlusfahnen sind aus korrosionsfestem Material, z.B. aus nichtrostendem
    Edelstahl, herzustellen.
    Da Ausführung bei Ihnen ist m.M. nach magelhaft und keineswegs dauerhaft!
  3. DIN 18014 (1994): Fundamenterder bei Wannenabdichtung – Details

    DIN 18 014 weitere Hilfe!
    Hi,
    danke für die schnelle Antwort.
    Hab mir mal schnell das DINAbk. Buch geholt und nachgeschaut.
    Stand 02/1994
    Da finde ich nur eine Ausführung über
    Seite 5 Bild 7
    Beispiel für die Anordnung des Fundamenterders bei Wannenabdichtung.
    und 4.4.2 Bei Gebäuden mit Abdichtung gegen vonaußen drückendes Wasser nach DIN 18195 Teil 6 (Abdichtungswanne) ist der Fundamenterder in der Betonschicht unterhalb der Abdichtung zu verlegen. Die Anschlussfahnen sind entweder an der Außenfläche oder innerhalb der Abdichtungsrücklage in Beton eingebettet hochzuführen und oberhalb des höchsten Grundwasserstandes in das Gebäude einzuführen. Anschlussfahnen bzw. -teile dürfen auch durch die Abdichtung hindurch in das Gebäude eingeführt werden, wenn dabei DIN 18 195 Teil 9 berücksichtigt wird.
    Wo steht das genau das wenn der Banderder unterhalb der Bodenplatte direkt auf dem Schotter liegt in einem anderen Material als verzinkt ausgeführt werden muss.
    Und auch das die Erdung in der Bodenplatte oberhalb der Noppenbahn ausgeführt sein muss und zusätzlich unterhalb der
    Noppenbahn in Edelstahl.
    MfG
    Jens
    • Name:
    • Jens Waldhauer
  4. DIN 18014 (2007): Korrosionsbeständiger Erder bei Wannenabdichtung

    Nun,
    Obige Aussagen sind Zitate aus der DINAbk. 18014 Stand 09/2007 Absatz 6.1, darin ist geregelt das der FEAbk. bei Wannenabdichtung unterhalb aus korrosionsbeständigem Material auszuführen ist.
    Das eine Noppenbahn auch darunter fällt und das ein zusätzlicher Erder innerhalb der Bodenplatte empfehlenswert ist findet man in der Sekundärliteratur, ausführlich z.B. im 'Schmolke' (
  5. Verzinkter Banderder auf Schotter: Korrekte Ausführung nach DIN?

    Hi, also scheint sich in der DINAbk. 18 ...
    Hi,
    also scheint sich in der DIN 18 014 nicht geändert zu haben.
    Ich will nur meinem Bauträger den genauen Punkt nennen wo das genau drinen steht.
    Wie gesagt das der Banderder direkt auf dem Schotter liegt scheint dann richtig zu sein!
    Aber in verzinkter Ausführung!
    Und dann kein Banderder in der Bodenplatte lediglich nur unter der Bodenplatte!
    Kann das richtig ausgeführt sein?
    Habe leider nur die DIN zur Hand und keine VDE Bücher.
    Kann mir jemand den Punkt und evtl. den Text posten wo es genau mit dem Banderder (verzinkte Ausführung kein V4 A-Werkstoff) alleine unter der Bodenplatte niedergeschrieben steht!
    MfG
    Jens
    • Name:
    • Jens Waldhauer
  6. Bodenplatte: Bauunternehmer vs. Online-Gutachten – SV ratsam!

    Online-Gutachten?
    Was soll das werden?
    Ihr Bauunternehmer wird ihnen sagen das seine Ausführung in Ordnung ist!
    Und dann?
    Mit Aussagen aus dem Internet kontern?
    In der DINAbk. steht zum Ringerder (der unter der Bodenplatte):
    <>
    Sie können's ja mal probieren, aber viel Hoffnung habe ich da nicht.
    Ansonsten eigenen SV!
  7. DIN 18014: Neue Inhaltsverzeichnis – Änderungen bei Bauwerksabdichtung

    Änderungen DINAbk. 18 014!
    Hi,
    also wie gesagt habe ich die alte Version der DIN 18 014
    (Stand der DIN 18 014 Februar 1994 )
    und Stand der Abgedruckten Normen September 1998.
    Habe aber beim Verlag direkt das neue Inhaltsverzeichnis runtergeladen.

    Da gibt es wie du schon geschrieben hast diese Punkte.
    6 Ausführungen bei Bauwerksabdichtungen, die ein geschlossene Wanne bilden und bei Perimeterdämmung
    Seite 9
    6.1 Geschlossene Wanne (schwarze, weiße Wanne oder Kombinationsabdichtungen)
    Seite 9
    6.2 Perimeterdämmung
    Seite 10
    Diese sind in meiner DIN nicht enthalten.
    Aber was steht da genau drinnen!
    Wenn möglich bitte posten der Jens. WaldhauerATweb.de
    MfG
    Jens

    • Name:
    • Jens Waldhauer
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Verzinkter Banderder unter Bodenplatte: Korrosion, Risiken & Erdung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung eines verzinkten Banderders unter der Bodenplatte, insbesondere im Hinblick auf Korrosion und die Einhaltung der DINAbk. 18014. Es wird geklärt, dass bei Wannenabdichtungen ein korrosionsbeständiger Fundamenterder (Edelstahl) erforderlich ist. Die Teilnehmer diskutieren die verschiedenen Ausführungen und den aktuellen Stand der Norm.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut DIN 18014: Fertigbau mangelhaft – Korrosionsschutz bei Erdung! ist die Ausführung mit verzinktem Stahl bei geschlossenen Wannen mangelhaft und nicht dauerhaft. Es wird auf die Notwendigkeit korrosionsfester Materialien hingewiesen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag DIN 18014 (2007): Korrosionsbeständiger Erder bei Wannenabdichtung zitiert die DIN 18014 (Stand 09/2007), die besagt, dass der Fundamenterder bei Wannenabdichtung unterhalb aus korrosionsbeständigem Material sein muss. Eine Noppenbahn fällt auch darunter.

    🔴 Risiko: Die Verwendung eines verzinkten Banderders direkt auf dem Schotter birgt das Risiko von Korrosion, wie im Beitrag Verzinkter Banderder auf Schotter: Korrekte Ausführung nach DIN? diskutiert wird. Dies kann die Erdung beeinträchtigen und zu Problemen mit dem Blitzschutz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die aktuelle Version der DIN 18014 zu konsultieren und gegebenenfalls einen Sachverständigen (SV) hinzuzuziehen, um die korrekte Ausführung der Erdung sicherzustellen. Siehe auch Bodenplatte: Bauunternehmer vs. Online-Gutachten – SV ratsam!.

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