Bodenplatte höher als Gelände?
BAU-Forum: Tiefbau und Spezialtiefbau
Bodenplatte höher als Gelände?
wir bauen dieses Jahr an. Ohne Keller. An einen alten Baukörper.
Das Gelände hat zu zwei Seiten leichtes Gefälle.
Wir wollen nicht aufschütten, sondern die Bodenplatte über dem Gelände verwirklichen. Dabei sollen die Streifenfundamente höher als Erdoberfläche gezogen werden.
Wie macht man so etwas? Wird das geschalt? Kann dann der Innenraum innerhalb der Schalung mit Sand/Kies aufgefüllt werden und eine Bodenplatte in 0 - 80 cm Höhe betoniert werden? Oder muss ich dann im Prinzip eine Geschossdecke verarbeiten? Kann der oberirdische Teil der Fundamente aufgemauert werden und dann die Platt oben auf gelegt werden?
Ich habe zwar ein paar Beiträge in der Suche gefunden, die gaben mir aber keine weiterführende Antwort, darum hoffe ich das ich von euch mehr Input bekomme
-
ich beabsichtige mir in diesem Jahr ein Auto zu schweißen
also ich habe ein moped - das hat zwei räder. Ich beabsichtige es aus der Garage zu holen und daraus ein Auto zu bauen. brauche ich dafür eine richtbank? oder kann ich da einfach was an die Seite anschweißen und dann ein Dach drüber bauen. wie macht man das?
so in etwa - schätze ich die Fragen ein lutz!
alles klar?
wie wäre es mit dem gang zum örtlichen Bauunternehmen?
MfG
jens raabe -
Sehr creativ Jens!
wenn Ihre Bauträger-Hütten genauso unqualifiziert sind wie Ihre Antworten dann werden Sie nicht lange am Markt sein und dennoch jede Menge verbrante Erde hinterlasse, so in etwa schätze ich deine Antwort ein Jens!
Wer sollte mir diese höher gelegte Bodenplatte denn wohl sonst erstellen? Mein freundlicher Renaulthändler um die Ecke?
Wohl kaum. Da bekomme ich leider auch nur Halbwissen und Testfahrergehalt, wenn ich mich nicht vorher schlau mache. Du kannst es dir vielleicht nicht vorstellen, aber die Meister dort kennen weniger Funktionen und Zusammenhänge Ihrer Produkte als das dazugehörige Internetforum!
Deshalb Stelle ich die o.g. Frage. Das bedeutet aber nicht, das ich blöd genug bin das selbst machen zu wollen (auch wenn man sicherlich mit seinen Aufgaben wächst) kenne ich im Vergleich zu manchem Dummschwätzer einfach meine Grenzen.
Ich würde würde mich sehr freuen, wenn Jens oder sonst jeder, der Know How beitragen kann trotz Sarkasmus (BAU.DE Forum Neubau 3842: neuer Anbau ) Infos und Anregungen geben würde.
Danke Lutz -
hat das Projekt einen Statiker?
oder leistet die Statik irgendein Forum!?
solche Belange werden üblicherweise in der Statik gelöst, di ewiederum auf Bodenmechanik aufbaut.
dass der Maurermeister raabe da nur dummes zeug redet würde ich nicht mal ignorieren (frei nach den von preußen nicht verstandenen valentin) -
Guten Abend Herr Blücher
unglaublich aber wahr, es gibt dafür einen Statiker, der sogar mit MwsT abrechnet obwohl wir "nur" 30 m² WfL anbauen werden.
Dennoch hat mich mein Architekt hier schon vorgeführt und ich habe in 38 Jahren gelernt, das jeder seines eigenen Gückes Schmied ist.
Trotzdem habe ich einen Statiker, dessen Rechnung ich ebenfalls zwei Jahre aufbewahren werde, genauso wie die Rechnung des dann ausführenden BU/Mauermeisters (nein, besser fünf Jahre)
Ich wundere mich nur gerade, warum ich hier mit Schwarzarbeit/Selbstbauer/Alles-wird-Gut behandelt werde.
Warum ich hier nachfrage dürfte jedem klar sein, der keine Kneifzange zum Hose-hoch-ziehen benötigt.
Meine Arbeitszeit ist leider begrenzt, sonst würde ich vielleicht autodidaktische Anfälle entwickeln und es selbst machen wollen, nur bleibt mir dafür keinerlei Zeit. Die, die ich habe, teile ich mit drei Damen zwischen 1 und 35 Jahren und all ihrer niedlichen Weltanschauung.
MfG
Lutz -
"mmmh"
Zitat:Wie macht man so etwas? Wird das geschalt? Kann dann der Innenraum innerhalb der Schalung mit Sand/Kies aufgefüllt werden und eine Bodenplatte in 0 - 80 cm Höhe betoniert werden? Oder muss ich dann im Prinzip eine Geschossdecke verarbeiten? Kann der oberirdische Teil der Fundamente aufgemauert werden und dann die Platt oben auf gelegt werden?
Erdarbeiten werden da ohnehin anfallen (Mutterbodenabtrag) ...
in diesen Zuge wär eine denkbare Variante einen "geraden" Bodenabtrag ca. 30 cm unter dem tiefsten Niveau herstellen ...
"danach" evtl. die Frostschürzen bodeneben gegen Erdreich ausbaggern und betoniern ... da drauf gleichmäßig die 80-minus Bodenplatte + die gesagten 30 cm aufschalen dämmen und betonieren ... "dann" Erdauffüllung samt Kapillarschicht und die Bodenplatte da drauf.
"sorry" Blücher hier konnte ich ned anders (!) -
Ich geh mal davon aus,
das Sie sich hier bei niemandem entschuldigen müssen Herr Thalhammer.- Zitat*
da drauf gleichmäßig die 80-minus Bodenplatte + die gesagten 30 cm aufschalen dämmen und betonieren ... "dann" Erdauffüllung samt Kapillarschicht und die Bodenplatte da drauf.
- Zitat Ende*
So wie Sie annehmen sind die Erdabeiten notwendig, da z.Z. Gartenland.
Benötigt man für ein derartig hochgezogenes Fundament wirklich zwei Platten? siehe Ihr Zitat?
Ich hätte mir vorgestellt, das Streifenfundamente inkl. Schalung bis auf die gewünschte Höhe in einem Rutsch betoniert werden. Dann Schotter lagenweise eingefüllt und verdichtet, und 18er Bodenplatte obendauf gelegt (mal abgesehen vom eingebeteten Stahl)
Oder zerreizt es die Streifenfundamente beim auffüllen/verdichten?
Dann besser Hohlraum und "Decke" auflegen?
Danke Herr Thalhammer, ich konnte bei BAU.DE , den "Experten" und auch in "Thali-goes-East" schon sehr von Ihrem Wissen profitieren.
Güsse Lutz -
"habe" ich vielleicht wieder zu wirr umschreiben
So wie ich's verstande habe hängt das Gelände sprich OK Bodenplatte schaut bis zu 80 cm aus dem Erdreich raus.
Der Humus (Mutterboden) muss ohnehin weg ... in diesem Zuge gleich den Boden (wird vermutlich eh kein gescheiter Boden sein) 30 cm tiefer (gerades Niveau) abschieben wie die tiefste Stelle des Geländes.
"das" sie Frostschürzen brauchen ist klar oder? ... "jetzt" mit Minibagger umlaufend Fundamente ausheben damit ab fertigen Geländeniveau min. 1.00 m Frosttiefe gewährleistet wird ... diese gebaggerten Fundamente mit Beton gegen Erdreich betonieren (gegen Erdreich heißt ohne Schalung) und zwar bis OK des abgeschobenen Geländes sprich 30 cm tiefer wie das Ursprungsgelände an der tiefsten Stelle des Geländes ... die Oberkante der Frostschürze natürlich waagerecht damit man drauf schalen kann.
80 cm über Gelände ist Oberkante Bodenplatte ... abzAbk.üglich Bodenplatte 20 cm (?) bleiben 60 cm + die 30 cm wo die Frostschürzen tiefer betoniert sind sind 90 cm ... sprich 90 cm Fundament samt Dämmung schalen nach Statik bewehren und betonieren.
nach dem Ausschalen die ca. 80 cm Hoch mittels Kies samt Kapillarschicht auffüllen und verdichten ... Sauberkeitschicht + Dämmung (?) drauf und da drauf dann die Bodenplatte.
da sie die Thali Berichte kennen haben Sie sicher die Frostschürzen im Osten gesehen ... ca. 40 über Gelände kann man
die ohne Schalarbeiten mit dem im Thali Bericht gezeigtem System erstellen "aber" 80 cm sind zu viel ... und ein Freund von Mauerwerken unter Bodenplatte war ich noch nie ... "Feuchtigkeit" schlechte Verarbeitung und schon gibt's Setzungen ... und m.e. nach bleibt der Idealbaustoff für Fundamente der Beton.
"jetzt" ist's klar oder? -
Danke, das hilf mir weiter Herr Thalhammer
damit ist mir einiges klar geworden.
Ich komme definitiv nicht mit der Ost-Schalung von 40 cm aus. Das wird hier höher werden. Somit werde ich (dem Statiker/Architekten/Mauer (sind wirklich mindestens drei Personen) )
vorschlagen die Streifenfundamente geschalt bis auf OK - (minus) Bodenplatte zu betonieren und den "Innenraum" mit Schotter/Sauberkeitsschicht aufzufüllen (inkl. verdichten!) Dann darauf die 18er Bodenplatte (können meinetwegen auch 20 cm sein) zu betonieren.
Ich berichte dann, wie dieser Vorschlag - Einschlägt ...
Danke Lutz -
"Bitte" aber nicht vergessen
den Boden auf Tragfähigkeit zu prüfen ... "denn" das sehe ich von hier aus nicht (!)
Viel Glück (!) -
trotzdem unfassbar!
ein Projekt hat einen Statiker, Architekten und Maurer! alle drei Profis! und der bh holt sich hier basiswissen um mitreden zu können!
da werden die Profis denken - ups - der hat ja Ahnung! und schalten ihr Hirn ab bis sie merken ups -- der hat ja nur repliziert!?
nicht ungefährlich solches vorgehen - für alle beteiligten! da kommt leicht das blendersyndrom hoch: gesundes Halbwissen aber gründlich.
ich frag mich wirklich was auf solchen Baustellen real abläuft? ob da nicht mehr durcheinander entsteht, dass der Bauherr mal wieder ein tiefschürfendes Spezialwissen abgefragt hat und nun alle zum nächsten Problem schlürfen um hier wieder die Kompetenz des Bauherrn abzufragen. Ich ahne die Antwort: "für was werdet ihr eigentlich bezahlt? " -
ebend!
werter Herr Lutz, genau das was Herr blücher schreibt sehe ich auch so. im übrigen war ihre frage schon so gestellt das ich so wie getan reagieren konnte. eine Frage stellt sich nach ihrer Antwort für mich. sind sie eventuell Lehrer?
Mit freundlichen Grüßen
jens raabe -
raabe - catching for compliments!
or hatching for coincidence? -
Herr blücher
das hat nichts mit komplimenten zu tun. wo sie recht haben haben sie recht - und - wo ich meine das sie unrecht haben werde ich ihnen das auch sagen. so ist das - und - so bleibt das.
MfG
jens raabe -
jetzt mach nicht auf ehrenwert..
das kauf ich dir "noch" nicht ab 😉
außerdem folgt auf dem betreff ein Text.. -
Nein Herr Gebietsverkaufsleiter Raabe,
ich bin kein Lehrer!
Welchen Beruf haben Sie wohl erlernt, wir wurden Sie wohl Qualifiziert?
Ich kann es mir schon denken, waren Sie auch schon mal Allfinanzdienstleister oder freier Immobilienmakler mit Ausbildung zum Fleischereifachverkäufer?!
Wieso sollte ich Leuten wie Ihnen, denen man auf Baustellen und in Verkaufsräumen zu hauf begegnet, igend etwas abnehmen, von dem Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eh keine Ahnung haben ...
(ohne Worte, diese Selbstüberschätzung)
Danke an die Anderen Antwortenden
Lutz -
Komische Truppe?
Hallo Herr Lutz,
einiges an Ihren Beiträgen hat mich doch etwas verwundert. Wie kann ein Architekt Sie vorführen, dann der Statiker und dann der Mauermeister. Ein bisschen Vorführung auf einmal. Ich nehme mal an, dass die vorgenannten eine ordentliche Ausbildung haben und eigentlich wissen, was Sie tun. - oder doch nicht? -
hoho Herr lutz
jetzt bin ich aber getroffen! ihre Antwort erklärt sich selbst.
Gruß jens raabe -
Tja, Herr Rieder,
ich dachte auch das die eine ordentliche Ausbildung haben, da sie sich ja entsprechend bezahlen lassen (der Maurer ist noch nicht gewählt und somit nicht schuldig (nein ich bin auch kein Anwalt) )
Nur leider scheint das nicht so ganz zu stimmen ...
Grüße Lutz -
Das Raabe (nicht) getroffen ist habe ich auch nicht erwartet
Weichtiere haben eben natürliche Vorteile sich Geschossen zu entziehen.
Lutz -
weichtier - Anonymus lutz
große klappe - dumme fragen stellen - passt.
den Maurer bekommen sie auch noch klein - da vertrau ich auf meine Erfahrung mit solchen "Bauherren" wie ihnen.
MfG
jens raabe
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