Hallo
möchte im Frühjahr mein BVH anfangen, habe aber noch ein paar Bedenken bezüglich Baugrund. Im Forum wird oft die Frage nach einem Gutachten erwähnt. Ich suche daher jemanden, der weiß wo man einen Ansprechpartner für Baugrunduntersuchung im Raum Darmstadt / Dieburg antreffen kann (Gelbe Seiten steht nicht's gescheites )
als Alternative -
Mein Architekt hat den Hinweis gegeben, einfach mal ein Loch an dem tiefsten Punkt graben und die Erde fotografieren - der Statiker kann dann feststellen welcher Baugrund vorhanden ist.
Leider gibt es rundherum noch kein BVH wo man sich orientieren kann.
mit welchen Kosten kann man bei einer Baugrunduntersuchung rechnen (Einfamilienhaus )?
Danke
Baugrunduntersuchung
BAU-Forum: Tiefbau und Spezialtiefbau
Baugrunduntersuchung
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Typisch Architekt
Selber Keine Ahnung und dann noch versuchen den Berufskollegen reinzureißen. Nehmen Sie sich einen Baugrundgutachter . Die Problematik ist weitreichender wie sich Ihr Architekt das vorstellt.
Schönen Tag -
Och Jupp,
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also ne
DAS sollte auch einem Architekten klar sein. Wenn Sie es so machen, dann wissen Sie zwar nichts über den Boden, aber Sie wissen das der Architekt und der Statiker nichts taugen. Sehen Sie auf den Seiten der Ingenieurkammer nach und Suchen Sie Fachbereich einen Baugrund/Grundbau/Bodengutachten, etwas in der Art. Die Auskunft Ihres Architekten ist gefährlicher und hahnebüchener Unsinn.
Gruß E. Brunn -
danke tu!
jupp! davon wollen wir wegkommen: verallgemeinernde Pauschalverurteilungen von Personen und personengruppen, als auch Bauausführungen und Materialien.
da sie schon länger und regelmäßig hier sind, wissen sie um die brisanz solcher provozierender Äußerungen, und sollten sie deshalb in Zukunft unterlassen!
Konsequenzen =>siehe allgemeine Nutzungsbedingungen! -
Baugrunduntersuchung kann auch einfach sein
Liebe Leute,
Baugrunduntersuchung kann auch einfach sein. Im Regelfall ist es auch so. Bei einem Einfamilienhaus ohnehin. Ich sehe hier durch den Frager keine ablesbaren größerern Probleme aufgezeigt.
Erstens lernt der Architekt und der Bauingenieur zu diesem Thema im Grundstudium das Gleiche. Also Bauingenieur und Architekt sind hier mit gleichem Wissen auf der Höhe 01.
Zweitens hat außer dem Architekt und dem Bauingenieur im Studium auf dem Papier auch jeder gute Maurermeister schon mal einen Künzelstab "in echt" in der Hand gehabt.
In die Ausstattung eines Büros, das Bauleitung macht, gehören außer einem schnellen Auto nun mal auch solche Instrumente, wie ein Künzelstab, eine Sieblinenkaskade, Nivelliergerät oder Theodolit, Winkelspiegel, Fluchtstäbe und noch vieles andere ...
Also, eine Baugrunduntersuchung (mindestens in der einfachsten Form auf Bodenpressung nach Kennwerten) in dem gegebenen Rahmen ist doch ein Kinderspiel und dauert mit einem Mann Hilfe 3 Stunden inkl. Formularaufstellung und Auswertung. Warum da einen "sauteueren" Spezialisten einschalten, wenn man es doch eigentlich selber können muss?
Fazit: Liebe Leute, es fehlt hier ein wenig an der praktischen Seite im Beruf und natürlich mal wieder der Mumm, es einfach zu machen! Das gibt hier ausdrücklich besonders für Architekt und Bauingenieur gleichermaßen. Dabei könnte man es doch mit Hilfe eines sachkundigen Kollegen noch mal lernen.
Warum bietet sich der Aufsteller des Standsicherheitsnachweises eigentlich nicht an, selber seine gerechneten Annahmen zu prüfen? Der hat doch bestimmt drunter geschrieben: Die angenommene Bodenpressung muss bei Baubeginn eigenverantwortlich! geprüft werden ... Und wenn er nun seine Annahmen selbst nachprüfte, bezahlen würden Sie es ihm doch gern, nicht wahr?
Viele Grüße -
Einspruch ...
Einspruch @Rüpke:
ist das ernst gemeint?
Wenn's so einfach wäre, dann bräuchte man ja schließlich keine akkreditierten Baugrundgutachter.
Künzelstab: wenn der in einem Toteisloch verschwindet, weiß man, der Baugrund ist perforiert- und sonst? Das übliche Instrumentarium für in-situ-Untersuchungen bis zum Plattendruckversuch erscheint mir stark abhängig davon, wer die Untersuchung macht, da habe ich schon tolle Ergebnisse gesehen.
Nach meiner Erfahrung/Überzeugung haben Tragwerksplaner echt andere Aufgaben, als mit Baugrundgutachtern zu konkurrieren - und ich habe das auch noch nie so erlebt.
Natürlich gibt es einfache Bauvorhaben, da sage ich: OK , gleicher Baugrund wie immer, passt scho' - das geht halt aber nur, wenn man in der jeweiligen Region Erfahrung hat. In einem so spezialisierten Bereich zu arbeiten, erfordert theoretische und praktische Kenntnisse, die ich persönlich (praktizierender Tragwerksplaner und oft genug "draußen") dem Baugrundgutachter nicht streitg mache.
Übrigens habe ich Grundbau nicht im Grundstudium gelernt - kam erst später - schäm
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Kosten :
Für ein Baugrundgutachten müssen Sie in der Größenordnung 1500 DM rechnen. -
so ist es
Da kann ich Herrn Sollbacher nur zustimmen (liegt wohl daran, dass ich Grundbau auch erst im Hauptstudium hatte). Und Statiker zum schnellen Baugrundgutachten aufzufordern wird wohl praktisch schwierig, (wir hassen das Zeugs, schließlich: Vor der Hacke ist es dunkel) und ist auch unangebracht. Ich frage ja meine Zahnarzt auch nicht, ob er nicht noch schnell meine Platzwunde zunäht. Sicherlich ist nicht immer ein Gutachten erforderlich und als Statiker würde ich einfach mal mit 150 - 200 kN/m² (und dem Standardsatz) rechnen. Aber ein Loch im Boden zu fotografieren und zu sagen: Der Statiker weiß dann schon ... Also, ich hoffe doch, dies ist nicht die Praxis und wie soll den der Statiker dafür eine Haftung übernehmen. Das ist nicht zumutbar. Und zum Thema "teure Spezialisten" - ist die Grundbauer-Stunde soviel teurer als die Statiker oder Architekten Stunde? Den allgemeinen Architekten und Bauingenieurzank sollte man doch auch nicht überbewerten. Das gehört ja zum Guten Ton und dabei lacht ein Auge meistens. Persönlich habe ich viel Respekt für die Arbeit der Architekten, die an unendlich viel Kleinkram denken müssen und teilweise wandelnde Detailkataloge sind. Aber natürlich gerät man in der Zusammenarbeiter auch einmal aneinander (insbesondere, wenn der Architekt meint auch etwas von Statik zu verstehen). Also nicht alles gleich so empfindlich sehen. Weniger schön finde ich doch die Drohungen mit Forumsausschluss.
Als RSigl vielleicht fragen Sie mal bei der Nachbarschaft ob Angaben zum Baugrund vorhanden sind.
Gruß E. Brunn -
Das trifft sich gut<img loading="lazy" src="/bilder/smilies/smile.png" title=":-)" alt=":-)" width="15" height="15">
G'Abend ... heute selbst erlebt ... als Bauunternehmer hat man mit den Jahren schon ein Gespür wie Gut- oder schlecht ein Baugrund ist ... sprich meistens wird kein Bodengutenachten gemacht ... wenn es nach mir geht wär das längst Pflicht aber das sei jetzt mal dahin gestellt ... wenn ich eine Baugrube öffne und dabei den Hauch eines Zweifels an des Bodenpressung habe informiere ich umgehend den Statiker um sich vor Ort davon überzeugen wie Gut der Boden ist.
(Sorry Aber das mit dem Bild an den Statiker schicken ist der größte Schmarrn den ich diesbezüglich jemals gehört habe ... der soll selber rauskommen und mit seinen Schuhen den Boden betreten und dabei und nur dabei kann man vom Gefühl her sagen "JA oder NEIN" sprich Bodengutachten oder Bodenpressung ist vorhanden.
Zur Verdeutlichung ich hatte schon Baustellen wo ich nach dem Aushub in der Grube Knöcheltief im Kies versunken bin! und das dort ein Bodengutachten dann erstellt wurde versteht sich ja von selbst und keins dieser Bodengutachtens war dann umsonst meist mussten zusätzliche Bewehrungen sowie austeifende Betonwände bis hin zu Geogitter und Vlies sowie Bodenaustausch vorgenommen werden.
Ich bin der Meinung ein Bauvorhaben hängt nicht nur von einer sachgemäßen Verarbeitung ab ... ins Vorfeld gehört ein Bodengutachten damit der Statiker nicht ins Blaue rechnen muss ferner bin ich der Meinung das anhand von diesen Bodengutachten dann auch Bewehrung eingespart werden können und somit ein Teil dieser Gutachten dann eigentlich wieder entgegen zurechnen sind.
Im übrigen kostet so ein Gutachten bei uns zwischen 500,- bis 1000,- für ein Einfamilienhaus wenn man bedenkt was der Ärger bei diversen Setzungen an Zeit und Geld kostet ist dieses Gutachten dann geschenkt! -
ja gut Herr Thalhammer, aber ...
sie sollten wissen, dass die Kompetenz des Statikers unter der fundamentsohle endet. wenn er dennoch meint die Verantwortung für die Tragfähigkeit des Bodens zu übernehmen ist das seine Sache.
seriöse Tragwerksplaner schreibne deshalb in ihre Pläne und Berechnungen, von welchen Bodenpressungen sie ausgehen.
so kenne ich das aus meiner bescheidenen Architektentätigkeit. -
Ich stimme zu Hr. Till
nur was ich mit Beitrag vergessen habe zu erwähnen ... Warum hole ich den Statiker den dazu? ... Auch ich will mich nicht in die Nesseln setzen sprich damit ziehe ich meinen Kopf aus der Schlinge und überlasse somit die Verantwortung dem Statiker wenn er meint mit dem Boden Ohne Bodengutachten leben zu können ... ist OK wenn ich dagegen Bedenken habe werde ich diese selbstverständlich dann mit Sicherheit anmelden ... keinesfalls würde ich bei einem gemischten Gefühl bezüglich der Bodenbeschaffenheit die Verantwortung auf meine Kappe nehmen.
Und genau die Angaben der Bodenpressungen bereiten mir ja auch diese Kopfschmerzen ... Der Architekt plant das Gewerk für die Standsicherheit ist der Statiker zuständig begründet diese seine Statik mit der Bodenpressungsangabe von was er ausgegangen ist ... und in der Praxis haftet der Bauunternehmer dann zu Schluss wegen der Risse ... Nein hier fehlt ein Teil! ... Wer ist verantwortlich wenn kein Bodengutachten vorhanden war der Statiker von falschen Tatsachen ausgegangen ist und dann doch Setzungsrisse auftreten? ... Ich bin mal so frei und beantworte diese Frage: "Natürlich wiederum der Bauunternehmen" man nennt dies Hinweispflicht ... eigentlich ein Teufelskreis zu den Schluss werden wir dann wenn's dadurch zum Mangel kommt ... Allesamt von Bauherren zu einem Ortstermin (Mängel anschauen) nach dem anderen auf die Baustelle gerufen ... dabei schiebt der eine den Grund auf den anderen und zum Schluss haftet/saniert dann doch wiederum der Bauunternehmer wegen seiner Gewährleistungspflicht.
In diesem Sinne ... Ein echtes Anliegen von mir an die Herren Architekten ... BITTE lasst doch die Bodengutachten machen ihr könnt doch dies vor dem Bauherrn wie folgt begründen:
"Die Kosten des Bodengutachten (ca. 1000.-) sparen wir uns dann mit weniger Bewehrungen schnell wie rein" ... im Grunde stimmt doch diese Aussage oder? -
Danke Herr Thalhammer
Diese Bitte unterschreibe ich. (Allerdings würde ich als Statiker NIE eine Aussage über die Tragfähigkeit des Bodens machen). Der Geiz auf diesem Sektor ist mir VOLLKOMMEN unklar. Wenn man bedenkt, dass selbst bei so kleinen Bauvorhaben wie Einfamilienhaus doch mehrere Hunderttausend Mark verplant und verbaut werden und dann spart 1000 DM und rät lieber auf was die 500 000 DM stehen? Da komme ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus.
E. Brunn -
"Oiso sind wir beinand"..
oder neuhochdeutsch: im Prinzip herrscht Konsens *g*
Is doch klar, dass der Statiker auf die Baustelle kommt, wenn der Baugrund sch ... is, aber nicht zum Bodenbegutachten (is in meiner Versicherung nicht abgedeckt), sondern zur argumentativen Unterstützung, wenn's drum geht, die Notwendigkeit für noch ein paar - gut investierte - Mark für den Bodengutachter zu begründen.
Macht sich außerdem gut, weil der Statiker natürlich an nächsten an der "Schnittstelle Beton-Boden" sitzt und manche Bodengutachten sich von dieser Schnittstelle in die Tiefen des "elastotrophen Halbraumes" verziehen wollen - das müssen wir schließlich verhindern, um sinnvolle Angaben zu bekommen.
Also: ALLE die es angeht sollen gefälligst auf die Baustelle kommen, damit möglichst schadenfrei gebaut werden kann.
Ich glaube nicht, dass sich einer meiner Kollegen weigern wird, vor/zusammen mit dem Bodengutachter auf die Baustelle zu gehen.
Wenn ja, d.h. wenn er alles blind glaubt was im Bodengutachten steht: naja, Schwamm drüber.
Im übrigen sitzen wohl Baufirma, Architekt'und Statiker im gleichen Boot, wenn wegen schlechten Baugrundes (oder warum auch immer) ein Schaden entsteht - dann zahlen wir alle entsprechend Zahlungsfähigkeit und Mondphase.
Hab ich bisher (immerhin schon 12 Jahre) noch nicht selber, aber ziemlich nah erlebt.
Interne Fundstellen
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