Fundament und Bodenplatte in einem Gießen: Kosten, Vorbereitung & Risiken?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit, das Fundament und die Bodenplatte für einen Anbau in einem Arbeitsgang zu gießen. Dabei werden Aspekte wie Perimeterdämmung, Frostschürzen und die Anbindung an den Altbestand thematisiert. Die korrekte Ausführung der Dämmung unter der Bodenplatte sowie die statische Sicherheit bei der Anbindung an den Altbau sind entscheidend.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Fundament und Bodenplatte in einem Gießen: Kosten, Vorbereitung & Risiken?

Guten Tag!
Ich plane einen Anbau (3,5 x 12 m) an ein vorhandenes Gebäude. Der Anbau soll 80 cm höher als der Bestand errichtet werden. Auf Grund der schlechten Zuwegung komme ich um die Nutzung eines Pumpwagens nicht herum. Deshalb habe ich mir überlegt das Fundament und die Bodenplatte in einem Arbeitsgang zu gießen. Außerdem würde mich interessieren ob ich anstatt der 30 cm Lavaschüttung alternativ Styropor oder Styrodur als Isolierung verwenden kann (Schlechte Zufahrt für Lkw!) Den Ablauf hatte ich mir wie folgt vergestellt:
(Es soll kein Keller errichtet werden)
1. Aushub der Streifenfundamente
2. Stahlkörbe in die Gräben stellen
3. Styropor auslegen (wie dick?)
4. Stahlmatten drauflegen
5. Schalung außen herum
6. komplett betonieren
Vielen Dank!
  • Name:
  • Marcus
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statikprüfung durch einen zertifizierten Tragwerksplaner ist zwingend erforderlich – ohne Nachweis ist die monolithische Ausführung rechtlich unzulässig und risikoreich.

    🔴 KRITISCH: Lavaschüttung (30 cm) darf nicht durch Styropor oder Styrodur ersetzt werden – diese Materialien fehlen die erforderliche Druckfestigkeit und kapillarbrechende Wirkung.

    ⚠️ WICHTIG: Bodengutachten zur Ermittlung von Bodenklasse, Tragfähigkeit, Frosttiefe und Grundwasserstand vor Ausführung unbedingt einholen.

    ⚠️ WICHTIG: Trennung vom Bestandsgebäude durch statisch nachgewiesene Dehnfuge oder konstruktive Lösung – Vermeidung von Schäden durch ungleichmäßige Setzungen.

    ⚠️ WICHTIG: Verarbeitung des Betons mit Pumpwagen nur bei eingehaltener Konsistenzklasse (mind. F5), Nachverdichtung und exakter Koordination von Gießgeschwindigkeit und Verarbeitungszeit.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Idee, Fundament und Bodenplatte in einem Arbeitsgang zu gießen, als grundsätzlich machbar, aber mit einigen wichtigen Aspekten, die beachtet werden müssen.

    Vorteile: Reduzierung der Arbeitszeit und potenziell geringere Kosten, da ein Arbeitsgang entfällt.

    Nachteile: Erhöhter Aufwand bei der Planung und Ausführung, da die unterschiedlichen Anforderungen an Fundament und Bodenplatte (z.B. hinsichtlich Bewehrung und Betongüte) berücksichtigt werden müssen. 🔴 Gefahr von Setzungen, wenn die Lastverteilung nicht optimal ist.

    Wichtige Aspekte:

    • Statik: Eine detaillierte statische Berechnung ist unerlässlich, um die Tragfähigkeit des kombinierten Fundaments und der Bodenplatte sicherzustellen.
    • Bewehrung: Die Bewehrung muss entsprechend den statischen Anforderungen von Fundament und Bodenplatte dimensioniert und verlegt werden.
    • Betongüte: Die Betongüte muss den Anforderungen beider Bauteile entsprechen.
    • Schalung: Eine sorgfältige Schalung ist wichtig, um die gewünschte Form und Abmessungen zu gewährleisten.
    • Isolierung: Eine ausreichende Isolierung (z.B. mit Styropor oder Styrodur) ist wichtig, um Wärmeverluste zu minimieren und Frostschäden zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie unbedingt einen Statiker und einen erfahrenen Bauingenieur hinzu, um die Planung und Ausführung zu überwachen. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung der Schalung, Bewehrung und Betonage.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Plan für einen Anbau mit den Maßen 3,5 x 12 m und einer Höhendifferenz von 80 cm zum Bestand erfordert eine besonders sorgfältige Planung. Die Idee, Fundament und Bodenplatte in einem Arbeitsgang zu gießen, ist aus statischer Sicht grundsätzlich möglich, birgt jedoch erhebliche Risiken bei der Ausführung. Die vorgeschlagene Verwendung von Styropor oder Styrodur anstelle einer Lavaschüttung ist ein kritischer Punkt, der einer fachlichen Korrektur bedarf.

    ❌ Widerspruch: Die Verwendung von einfachem Styropor oder Styrodur als Ersatz für eine 30 cm dicke Lavaschüttung ist fachlich falsch und gefährlich. Lavaschüttung dient nicht nur der Dämmung, sondern primär als kapillarbrechende Schicht und Lastverteilung. Reine Dämmplatten unter der Bodenplatte ohne fachgerechte Planung können zu Setzungen, Rissen und Feuchteschäden führen.

    ➕ Ergänzung: Für eine Bodenplatte auf Dämmung ist ein spezielles System mit hochverdichteter Sauberkeitsschicht, Perimeterdämmung (z.B. XPS) und einer lastverteilenden Bewehrung erforderlich. Die Dicke der Dämmung richtet sich nach den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (GEG) und der statischen Belastung, nicht nach Belieben. Zudem fehlt die Planung der Frostschürze und der Abdichtung gegen Bodenfeuchte.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unzureichenden Berücksichtigung der Statik und der Gründung. Ein Anbau mit diesen Abmessungen und einer Höhendifferenz von 80 cm erzeugt erhebliche Horizontalkräfte und unterschiedliche Setzungen zum Bestandsgebäude. Ohne eine fachgerechte statische Berechnung und eine konstruktive Trennung (z.B. Dehnfuge) drohen Risse im Mauerwerk und Schäden am gesamten Bauwerk.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Tragwerksplaner (Statiker) und einen Bauingenieur für die Gründungsplanung. Lassen Sie ein Bodengutachten erstellen, um die Tragfähigkeit des Untergrunds zu prüfen. Die Ausführung von Fundament und Bodenplatte in einem Guss sowie die Wahl der Dämmung müssen auf Basis dieser Fachplanung erfolgen. Nur so können Setzungsschäden, Feuchteprobleme und statische Versagen vermieden werden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der geplante Anbau mit 3,5 × 12 m und einer Höhendifferenz von 80 cm zum Bestand stellt eine statisch relevante Veränderung dar, die eine fachlich abgesicherte Tragwerksplanung erfordert – insbesondere wegen der unterschiedlichen Setzungen zwischen Alt- und Neubereich.

    🔴 Gefahr: Das Gießen von Fundament und Bodenplatte in einem Arbeitsgang ohne trennende Dehnfuge oder statisch nachgewiesene monolithische Ausbildung birgt erhebliche Risiken für Rissbildung, ungleichmäßige Setzungen und Schäden am Bestandsgebäude – insbesondere bei fehlender Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit und der Lastübertragung.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Styropor oder Styrodur als Ersatz für die vorgesehene 30 cm Lavaschüttung ist ohne statisch-thermische Nachweise nicht zulässig; diese Materialien weisen keine ausreichende Druckfestigkeit für Lastabtragung auf und bergen Risiken der Durchbiegung oder Kriechverformung unter Baubelastung.

    ⚠️ Korrektur: Die beschriebene Abfolge (Styropor auslegen → Stahlmatten drauflegen → komplett betonieren) entspricht nicht den Anforderungen der DINAbk. 1045-1 und DIN EN 1992-1-1: Die Bodenplatte benötigt eine tragfähige, verdichtete und wasserdurchlässige Untergrundschicht (z. B. Kies oder Schotter), keine isolierende Schicht direkt unter der Bewehrung – Styropor gehört in der Regel oberhalb der Platte oder als Perimeterdämmung.

    ➕ Ergänzung: Die fehlende Berücksichtigung von Frosttiefe, Bodenklasse, Grundwasserstand und statischer Verankerung mit dem Bestandsfundament ist kritisch – ohne diese Daten ist jede Planung unzulässig und rechtlich nicht absicherbar.

    ➕ Ergänzung: Die Verwendung eines Pumpwagens erfordert zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen: Betoniergeschwindigkeit, Konsistenzklasse (mind. F5), Verarbeitungszeit und Nachverdichtung müssen exakt koordiniert sein, um Hohlräume, Segregation oder unzureichende Umhüllung der Bewehrung zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik oder einen zertifizierten Tragwerksplaner, der die statische Verbindung zum Bestand, die Fundamenttiefe, die Bodenplatte mit Nachweis der Durchstanzzugfestigkeit und die Dämmkonstruktion nach EnEVAbk./DIN 4108 prüft – eine Eigenplanung ohne Baugenehmigung und statischen Nachweis ist rechtlich und sicherheitstechnisch nicht zulässig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern eine zwingende statische Berechnung durch einen Tragwerksplaner.
    • Alle warnen vor ungleichmäßigen Setzungen und Rissbildung durch fehlende Trennung vom Bestandsgebäude.
    • Alle lehnen den Ersatz der Lavaschüttung durch Styropor/Styrodur ab – DeepSeek und Qwen benennen dies explizit als „fachlich falsch“ bzw. „nicht zulässig“.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet das „Gießen in einem Schritt“ grundsätzlich machbar, während DeepSeek und Qwen dies unter den gegebenen Bedingungen (80 cm Höhendifferenz, Anbauabmessung 3,5 × 12 m) als hochrisikobehaftet ohne fachliche Absicherung einstufen – Qwen spricht von „rechtlich nicht absicherbar“.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Anforderung an die Untergrundschicht (verdichteter Kies/Schotter statt isolierender Dämmung unter Bewehrung) und verweist auf DIN 1045-1 / DIN EN 1992-1-1.
    • DeepSeek betont die Notwendigkeit einer Sauberkeitsschicht, Perimeterdämmung und Frostschürze – Aspekte, die GoogleAI und Qwen nicht detailliert nennen.
    • Qwen nennt zusätzlich die Pumpwagen-Verarbeitung mit konkreten Anforderungen (F5, Nachverdichtung) – eine praxisnahe Ausführungsebene, die bei den anderen fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI nennt Styropor/Styrodur als „ausreichende Isolierung“ – DeepSeek und Qwen widersprechen dies entschieden („fachlich falsch“, „nicht zulässig“). Die sicherere Einschätzung (Widerspruch zugunsten der strengeren Auffassung) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Der KI-Konsens folgt dem Vorsichtsprinzip: Keine monolithische Ausführung ohne statischen Nachweis, kein Ersatz der Lavaschüttung, immer Trennung vom Bestand, immer Bodengutachten.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statische BerechnungAlle drei Modelle stimmen überein: zwingend erforderlich durch zertifizierten Tragwerksplaner; ohne Nachweis rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.
    Ersatz Lavaschüttung durch Styropor/StyrodurDeepSeek und Qwen lehnen dies entschieden ab; GoogleAI ist hier die einzige abweichende Stimme – der Konsens folgt der sichereren Einschätzung: ausgeschlossen.
    Trennung vom BestandsgebäudeAlle drei Modelle fordern eine konstruktive Trennung (z. B. Dehnfuge) zur Vermeidung von Setzungsschäden – eindeutiger Konsens.
    Bodengutachten⚠️DeepSeek und Qwen nennen es explizit als zwingend, GoogleAI erwähnt es nicht – wird jedoch aufgrund der Risikobewertung aller Modelle als unverzichtbar eingestuft.
    Verwendung von Pumpwagen⚠️Nur Qwen benennt konkrete technische Anforderungen (F5, Nachverdichtung); GoogleAI und DeepSeek erwähnen das nicht – wird als praxisrelevante Ergänzung eingestuft.

    👉 Handlungsempfehlung: Die monolithische Ausführung von Fundament und Bodenplatte ist nur dann zulässig, wenn sämtliche statischen, bauphysikalischen und bodenmechanischen Nachweise vorliegen – dies gilt insbesondere bei einem Anbau mit 80 cm Höhendifferenz und 42 m² Grundfläche. Eine Eigenplanung ohne Genehmigung und Fachplanung ist rechtlich und sicherheitstechnisch inadmissibel.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUngleichmäßige Setzung durch fehlende statische Trennung vom BestandEinsturzgefahr, Rissbildung im Mauerwerk, Folgeschäden am gesamten Bauwerk
    🔴 RisikoSetzungen und Durchbiegung durch unzulässige Substitution der Lavaschüttung mit StyroporStrukturelle Instabilität der Bodenplatte, Feuchteschäden, Wärmebrücken
    🔴 RisikoFehlende Bodenuntersuchung (Bodenklasse, Tragfähigkeit, Grundwasser)Unzureichende Fundamenttiefe, spontane Setzungen, Kippen des Anbaus
    🔴 RisikoUnzureichende Betonverarbeitung (z. B. fehlende Nachverdichtung bei Pumpwagen-Einsatz)Hohlräume, Bewehrungs-Unterdeckung, geringe Druckfestigkeit, frühzeitiger Verschleiß
    🔴 RisikoFehlende Frostschürze und kapillarbrechende SchichtFrosthebung, Feuchteeintrag in Baukörper, Schimmelbildung, Dämmungsausfall
    ✅ ChanceReduzierung der Bauzeit durch kombinierte BetonageKürzere Bauablaufzeit, geringere Logistikkosten, weniger Baustellenbelastung
    ✅ ChanceMonolithische Ausbildung bei fachgerechter PlanungErhöhte Steifigkeit, bessere Lastverteilung, geringere Dehnungsfugenanzahl
    ✅ ChanceEnergieeffiziente Bodenplatte mit fachgerechter Perimeter- und SauberkeitsschichtErreichen der GEG-Anforderungen, reduzierter Heizenergiebedarf, langfristige Wertsteigerung
    ✅ ChanceVorzeitige Erkennung von Schwachstellen durch frühzeitige Einbindung von Statiker und BodengutachterVermeidung teurer Nachbesserungen, Rechtssicherheit, Versicherungsfähigkeit
    ✅ ChanceIntegration nachhaltiger Materialien (z. B. hochverdichtetes Recyclingkies als Sauberkeitsschicht)Reduzierter CO₂-Fußabdruck, zertifizierbare Nachhaltigkeitsnachweise

    Orientierungshilfen

    1. Statiker sofort beauftragen: Kontaktieren Sie einen staatlich anerkannten Tragwerksplaner, um eine statische Berechnung für die monolithische Ausführung unter Berücksichtigung der 80 cm Höhendifferenz und der Verbindung zum Bestand vorlegen zu lassen.
    2. Bodengutachten einholen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Geotechnik-Büro mit der Erstellung eines Bodengutachtens – Grundlage für Fundamenttiefe, Sohlbreite und Lastannahmen.
    3. Lavaschüttung nicht ersetzen: Planen Sie die vorgesehene 30 cm Lavaschüttung als kapillarbrechende und lastverteilende Schicht – Styropor/Styrodur darf ausschließlich als Perimeterdämmung oder oberhalb der Platte eingesetzt werden.
    4. Dehnfuge konstruktiv sichern: Vereinbaren Sie mit dem Statiker eine fachgerechte Trennung vom Bestandsgebäude – z. B. Dehnfuge mit Dichtband, abgedichtetem Randbereich und statisch abgestimmter Anschlussbewehrung.
    5. Sauberkeitsschicht & Perimeterdämmung einplanen: Verwenden Sie eine mindestens 10 cm starke, hochverdichtete Kies-Sauberkeitsschicht und XPS-Perimeterdämmung (mind. 100 mm) – nicht Styropor unter der Platte.
    6. Pumpwagen-Verarbeitung koordinieren: Legen Sie mit dem Betonlieferanten Konsistenzklasse F5, maximale Verarbeitungszeit und Nachverdichtungsplan fest – dokumentieren Sie jeden Gussabschnitt.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Fundament
    Das Fundament ist das tragende Bauteil, das die Lasten des Gebäudes in den Baugrund ableitet. Es kann als Streifenfundament, Plattenfundament oder Einzelfundament ausgeführt werden.
    Verwandte Begriffe: Bodenplatte, Streifenfundament, Baugrund.
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist eine flächige Betonplatte, die auf dem Fundament oder direkt auf dem Baugrund aufliegt. Sie bildet den Abschluss des Gebäudes nach unten und dient als Grundlage für den Fußbodenaufbau.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Estrich, Dämmung.
    Betongüte
    Die Betongüte beschreibt die Festigkeit und Zusammensetzung des Betons. Sie wird durch eine Kennzahl (z.B. C25/30) angegeben, die die Druckfestigkeit des Betons nach 28 Tagen angibt.
    Verwandte Begriffe: Zement, Zuschlagstoffe, Wasser-Zement-Wert.
    Bewehrung
    Die Bewehrung besteht aus Stahlstäben oder -matten, die in den Beton eingelegt werden, um seine Zugfestigkeit zu erhöhen. Sie dient dazu, Risse zu vermeiden und die Tragfähigkeit des Bauteils zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Stahlbeton, Armierung, Betonstahl.
    Schalung
    Die Schalung ist eine temporäre Konstruktion, die verwendet wird, um den frischen Beton in die gewünschte Form zu bringen. Sie besteht in der Regel aus Holz oder Stahl.
    Verwandte Begriffe: Betonieren, Gießen, Formgebung.
    Styropor
    Styropor (EPS) ist ein Dämmstoff aus expandiertem Polystyrol. Es wird häufig zur Wärmedämmung von Gebäuden verwendet.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Wärmedämmung, Polystyrol.
    Styrodur
    Styrodur (XPS) ist ein Dämmstoff aus extrudiertem Polystyrol. Es ist wasserabweisender und druckfester als Styropor und wird daher häufig für die Dämmung von Fundamenten und Bodenplatten verwendet.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Wärmedämmung, Polystyrol.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Kann ich Fundament und Bodenplatte selbst gießen?
      Grundsätzlich ist das möglich, aber ich rate dringend davon ab, wenn Sie keine Erfahrung im Betonbau haben. Fehler können schwerwiegende Folgen haben. Ziehen Sie einen Fachmann hinzu.
    2. Welche Betongüte ist erforderlich?
      Das hängt von der statischen Berechnung ab. In der Regel wird für Fundamente und Bodenplatten Beton der Güteklasse C25/30 oder höher verwendet. Lassen Sie sich von einem Statiker beraten.
    3. Wie dick muss die Isolierung sein?
      Die Dicke der Isolierung hängt von den energetischen Anforderungen und den örtlichen Gegebenheiten ab. Eine Wärmebedarfsberechnung ist empfehlenswert.
    4. Was kostet es, Fundament und Bodenplatte gießen zu lassen?
      Die Kosten variieren je nach Größe, Komplexität und Region. Holen Sie mehrere Angebote von Fachfirmen ein.
    5. Wie lange dauert es, bis der Beton ausgehärtet ist?
      Die Aushärtezeit hängt von der Betongüte und den Witterungsbedingungen ab. In der Regel dauert es mehrere Wochen, bis der Beton seine volle Festigkeit erreicht hat.
    6. Muss ich das Fundament entwässern?
      Das hängt von der Bodenbeschaffenheit und dem Grundwasserspiegel ab. Eine Drainage kann erforderlich sein, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    7. Welche Vorschriften muss ich beachten?
      Beachten Sie die örtlichen Bauvorschriften und die DIN-Normen für Betonbau.
    8. Was ist eine Lavaschüttung?
      Eine Lavaschüttung ist eine Schicht aus Lava-Gestein, die als Untergrund für die Bodenplatte verwendet werden kann. Sie dient zur Drainage und zur Verbesserung der Wärmedämmung.

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  2. Bodenplatte: Perimeterdämmung vs. Sandbettung – Details!

    Nun ja da müssen einige Faktoren mitspielen.
    Hallo Markus ... mal vorausgesetzt das der Boden stehenbleibt ohne ständig nachzurieseln könnte das schon funktionieren.
    ABER ... was ich nicht ganz verstehe Styropor unter die Bodenplatte? ... Sie meinen doch sicher Perimeterdämmung? wenn ja unter der Bodenplatte brauchen Sie zugelassene teuere Perimeterdämmung eigentlich mit einzelnachweis ... dazu kommt eine anständige Sandbettung Folie usw. besser wäre Foamglas Stärke naja das Sie pauschal anfragen Ohne irgendwelche Informationen dazu würde ich mal pauschal min. 8 cm sagen.
    Was Sie bei Ihrer Ausführung "Alles auf einem Sitz" berücksichtigen müssen ... die Randabschalung Außen sollte zusammen mit dem Fundament verschalt werden sprich nicht gegen Erdreich betonieren ... Den hier gehört auch Dämmung (z.B. Periemter) rein sonst bringt Ihnen die Dämmung unter der Bodenplatte nicht allzu viel.
    So nun zur Randabschalung zusammen mit dem Fundament sind das min. 1.00 m Höhe die eigentlich als einseitige Schalung ausgeführt werden muss ... naja machbar ich vieles nur daran denken das dies gut ausgespreitzt und gegen aufsteigen gesichert werden sollte!
    Ansonsten noch ein schönen Sonntag
  3. Fundament: Einsturzgefahr bei Anbau an Altbestand!

    Einsturzgefahr
    Hallo Marcus,
    bauen Sie 3,50 oder etwa 12 m direkt am Haus an? Bei den 12 m wäre ich schon vorsichtig damit die Frostschürzen in einem Abschnitt zu betonieren oder besser gesagt, die Frostschürzen komplett freizugraben! Das sollte Ihnen Ihr Statiker vor Ort vorher schriftlich erlauben.

    MfG
    Bop Pao

  4. Fundament & Bodenplatte: Frostschürzen-Anbindung erklärt

    @ Herr Bop Pao
    ich habe das so verstand ... das Bestehende Gebäude l=12.00 m wir mittels Anbau 3.50*12.00 erweitert ... dabei fallen wegen fehlender Unterkellerung 3 Frostschürzen (eine Art U-Ausbildung) und eine Bodenplatte an ... der Fragesteller will nun zusammen mit den Frostschürzen die Bodenplatte betonieren rein statisch schließt er dabei nur zweimal mit den neuen Frostschürzen an das Bestehende Gebäude an ... und da es sich hierbei um eine Gründung handelt die 80 cm über den Altbestand erfolgt komme ich in die Zwickmühle mit Ihrem Beitrag "Einsturzgefahr" ... wie war das Ihrerseits gemeint ... worauf stützt sich die Einsturzgefahr ... auf das auszuschachtende Erdreich oder auf den Altbestand?
    Schönen Sonntag noch
  5. Altbau-Anbindung: Wichtiger Hinweis zur Fundament-Sicherheit

    ad Thalhammer
    Hallo Herr Thalhammer,
    ich weiß auch nicht genau was Marcus genau vorhat, darum habe ich ihn gefragt, wie er den Anbau an den Altbestand anbindet. Ihre Ausführungen sind absolut korrekt! Wichtig ist es mir nur auf eine mögliche Gefahr hinzuweisen.

    MfG
    Bop Pao
    PS: Ich habe ihren Beitrag im Metaforum gelesen, auch mir passiert es manchmal, dass ich die Nutzungsbedingungen nicht angeklicke und dann die Fehlermeldung bekomme. Mit dem zurück-Button des Browsers oder der Back-Taste kommt man dann wieder zur Antwort und kann die Nutzungsbedingungen anklicken.

  6. Bodenplatte gießen: Fragesteller-Update erwartet

    Dann bin ich schon beruhigt
    Herr Bop Pao ... mal sehn was der Fragesteller dazu zu sagen hat.
    PS: ja das mit den Zurückbutton vor einiger Zeit habe ich hier mal einen Thread verfasst und dabei vergessen die Nutzungsbedinugnen anzuklicken ... nach dem Absenden ging nicht mal der Zurückbutton ... mittlerweile habe ich's mir angewöhnt den Text im Thread in die Zwischenablage zu kopieren um im Falle eines Falles nicht alles neu verfassen zu müssen. So nun habe ich mich hier registiert und der Professor hat mich gleich drangenommen ... sprich ich habe jetzt einen Benutzer ID ist etwas gewöhnungsbedürftig da jetzt der Text über den der Liste mit den Beiträge ist ... naja werde mich schon zurechtfinden ABER es bedarf keiner Klicks mehr! ... und das nervte mich seit gestern schon sehr!
    Schönen Sonntag noch
  7. Forum: Off-Topic zum Registrierungs-Ansturm

    off topic: Inflationärer Registrierungsansturm 🙂
    Na dann wünsche ich ihnen alles Gute weiterhin in diesem Forum. Marcus wird mir sicherlich verzeihen seine Thread hierfür zu mißbauchen, oder 🙂

    Bop Pao

    PS: Mich stören die zwei Klicks mehr überhaupt nicht, wenn ich bedenke wie umständlich andere Foren sind; Zwangsregistrierung, Newbie-Ecken; Blacklist; Forenrules; Beiträgepflicht usw.

  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Fundament und Bodenplatte in einem Guss: Risiken & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit, das Fundament und die Bodenplatte für einen Anbau in einem Arbeitsgang zu gießen. Dabei werden Aspekte wie Perimeterdämmung, Frostschürzen und die Anbindung an den Altbestand thematisiert. Die korrekte Ausführung der Dämmung unter der Bodenplatte sowie die statische Sicherheit bei der Anbindung an den Altbau sind entscheidend.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fundament: Einsturzgefahr bei Anbau an Altbestand! sollte bei größeren Anbauten die Statik der Frostschürzen vorab von einem Fachmann geprüft werden, um Einsturzgefahr zu vermeiden. Die Anbindung an den Altbestand muss sorgfältig geplant sein.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Bodenplatte: Perimeterdämmung vs. Sandbettung – Details! klärt den Unterschied zwischen Perimeterdämmung und einer einfachen Dämmung unter der Bodenplatte. Es wird auf die Notwendigkeit einer zugelassenen Perimeterdämmung mit Einzelnachweis hingewiesen, sowie auf eine korrekte Sandbettung und Folie.

    💰 Zusatzinfo: Die Kosten für eine zugelassene Perimeterdämmung können höher sein als für herkömmliche Dämmstoffe. Es ist ratsam, sich vorab über die verschiedenen Optionen und deren Preise zu informieren, um das Budget optimal zu planen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor Beginn der Arbeiten sollte ein Statiker hinzugezogen werden, um die Anbindung des Anbaus an den Altbestand zu prüfen und die korrekte Ausführung der Frostschürzen sicherzustellen. Die Wahl der richtigen Dämmmaterialien und deren fachgerechte Verlegung sind ebenfalls entscheidend für die Langlebigkeit des Bauwerks. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Fundament & Bodenplatte: Frostschürzen-Anbindung erklärt.

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