Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Scheunenboden betonieren, Wasserhaltung

Hallo,

wir haben eine ältere Scheune mit "Naturboden". Dort soll jetzt ein Betonboden herein.

Ausheben werden wir ca. 50cm, dann Schotter und Beton. Bei der aktuellen Wetterlage weiß ich, dass Wasser in kleineren Mengen in die Grube drücken wird (kein Grundwasser, Lehmboden).

Ausheben und Verfüllen werden wir in Eigenarbeit. Das Einbringen des Betons wird eine Firma machen. Da man nur mit Minibagger graben kann, wird das Ausheben etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Die Scheune kann man gut in 6 Abteile einteilen, da sie 6 Tore hat.

Mein Plan wäre jetzt, immer eine Fläche ausheben, und am gleichen Arbeitstag mit Schotter ausfüllen und verdichten.

Muss ich dann noch weitere Vorkehrungen bzgl. des Wassers vornehmen?

Schönen Abend

  1. Anglerstiefel

    Aber mal Spass beiseite, dass kommt doch darauf an, wie viel Wasser da ankommen wird und was hinterher auf dem Betonboden noch drauf aufgebaut werden soll.

    https://svb-reima2.business.site

    Möglicherweise soll die Bodenplatte ja noch Wände tragen, die die Decke tragen usw..

    Die Baugrubensohle soll natürlich nicht vom Wasser aufgeweicht und durchweicht werden, was allerdings Schadenneutral ausgehen kann, wenn die Bodenplatte nur den Trecker tragen soll, der in der Zukunft drauf stehen soll.

    Mit freundlichem Gruß

    Markus Reinartz

  2. Danke für die Antwort

    Ich würde mal schätzen maximal ein Speisfass voll auf 50m² (je nach Wetterlage).

    Drauf stehen tut der besagte Trecker und ein paar Vierbeiner.

    Besten Dank

  3. Scheunenboden betonieren,

    Wenn schon eine Firma den Beton einbringt, sollte man auch an einen Flügelglätter denken. Damit wird die Oberfläche der Betonplatte so glatt wie ein Estrich gemacht.

    Neben der glatten Oberfläche wird der Beton auch an der Oberfläche verdichtet, härter gegenüber Belastungen und dicht gegenüber Flüssigkeiten.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  4. Wie ist die Scheune denn gegründet ...

    ... ? Ich lese hier flächiger Aushub, 50cm tief ... schon mal "Grundbruch" gegoogelt? So etwas kann ganz gewaltig in die Hose gehen. Das soll sich unbedingt vorher jemand ansehen. Das bischen Wasser dürfte kein Problem sein.

  5. Grundbruch

    Die Scheune hat Punktfundamente, die ca. 90cm tief sind. Darauf die Stützen und dazwischen Holzverschalung. Gelegentlich denke ich auch nach bevor ich etwas tue, deswegen auch die Frage nach dem Wasser

  6. Punktfundamente sind da doch gerade gefährdet. ...

    ... Bevor sie also weiter nachdenken holen sie sich jemanden dazu, der sich auskennt. Ein wirklich gut gemeinter Rat ohne Ihnen zu Nahe zu treten zu wollen.

  7. Scheunenboden

    Wenn da schon Punktfundamente vorhanden sind und eine Bodenplatte ergänzt wird, die sich vermutlich noch etwas setzen wird, können Spannungen in der Platte entstehen, die ein Vielfaches der normalen Belastung erreichen.

    ES kann in diesem Falle sinnvoll sein, eine Trennung von Platte und Fundamente, in Form einer Trennfuge, vorzusehen. Ob das notwendig ist, möchte ich aus der Entfernung nicht beurteilen.

    Aber vor Ort sollte sich ein sehr erfahrener Baumeister mit diesem Problem beschäftigen und entscheiden.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  8. Genau so ist es geplant

      Genau so ist es geplant (Trennung von Bodenplatte und Fundament)


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