BAU.DE - hier sind Sie:

Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Hallo, es geht um die Identifizierung eines ...

Hilfe bei Materialidentifizierung

Hallo, es geht um die Identifizierung eines Materials, was im Fensterbereich bei mir verbaut wurde. Das Haus ist im Außenbereich in Höhe des OGA mit Naturschiefer bedeckt. Habe mir bislang auch nichts bei den Schindeln im Fensterbereich gedacht. Jetzt habe ich festgestellt, dass der Fensterrahmen im Außenbereich des Kinderzimmers mit seltsamen Schindeln belegt wurde. (s.Foto). Sie sind genagelt und zugeschnitten (s. Fotos). Die Schnittflächen sehen sehr fasrig aus, selbst mit dem bloßen Auge kann man viele kleine Fasern erkennen. Um welches Material kann es sich dabei handeln? Beim Klopfen klingen sie für mich wie/nach Stein. Die Kanten sind grau und fransig , die Oberfläche komplett schwarz und sieht aus wie neu - kein verwitterter Farbton o.ä.. Das Haus ist aus den 60er Jahren. Ich habe keine Ahnung.

Bei der Asbestproblematik in unserem Haus stellt sich natürlich auch hier bei mir die Frage nach Schadstoffen und ob ein Handlungsbedarf besteht, da die Schindeln beim täglichen Lüften ja direkt im Luftstrom sind.

Vielleicht weiß jemand, ob man Asbestschindeln so zuschneiden und nageln konnte, ohne dass sie brachen etc. Ob ich was auf die Kanten pinseln soll oder besser rausreißen?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Vielen Dank

Anhang:

Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.

Name:

  • Daniel
  1. Hallo Daniel Es gab in den 60igern ...

    ... Hallo Daniel

    Es gab in den 60igern Asbesthaltige Kunstschieferplatten, ob bei Dir diese Verbaut sind kann man durch ein Institut prüfen lassen, auf dem Bild sieht es so aus.

    Wenn Asbest dann entsorgen, alles andere ist Unsinn.

    Was hast Du sonst noch an Asbestbelastung am Haus?

    Schönes WEA

    Rudi

  2. Hallo Rudi, danke für die Antwort. Das ...

    ... Hallo Rudi,

    danke für die Antwort. Das ist natürlich frustrierend, weil sich ständig neuer Mist findet. Wir haben 75% des Hauses voller Floor-Flex-Platten mit PAK-haltigem, schwarzen Kleber. Diese sind unter Laminat etc. mit Sperrfolie abgeschlossen. Raumluftmessungen auf Asbest waren negativ, Hausstaubproben auf PAK positiv, was aber wohl an offen liegendem Kleber liegt. Diese Fläche wird von uns zur Zeit saniert, wobei uns unbedingt vom Abschleifen des Klebers abgeraten wurde. Ebenfalls wurde uns vom Rausreißen der Floor-Flex-Platten abgeraten, besonders durch die Kleberproblematik. Die Plattenflächen waren großflächig noch in gutem Zustand (3- 5 Platten waren lediglich gebrochen). Ich habe keine Ahnung, ob sämtliche Maßnahmen immer die besten Lösungen waren.

    Daniel

  3. Eternit Platten?!

    Sieht aus wie s. g. Eternit Platten (Eternit AG/Dachprodukte). Abgeleitet aus dem Lateinischen Aeternit, "für die Ewigkeit". Früher gefertigte Dachprodukte sind wohl meistens Asbesthaltig gefertigt worden Seit 1996 ist die verwendung von Asbest für derartige Bauprodukte verboten. Im ruhenden Zustand passiert allerdings meistens nicht ganz so viel.

    Lesen sie mal hier:

    EBA-mainz.de/eb_mainz/beratung_und_kontakt/pdf/Asbest_Infoblatt.pdf" target="_top" rel="nofollow">http://www.eb-mainz....Asbest_Infoblatt.pdf

    Hier steht wohl seit 1993 verboten, meines Wissens nach aber erst seit 1996 verboten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  4. hallo Herr Reinartz

    Nicht nur, das von Ihnen zitierte Unternehmen, hat Asbestzementprodukte hergestellt...

    mfg

  5. Das weiß ich doch!

    Nur waren die sehr gängig von dem Unternehmen und das halt eben vorrangig hier in der Region.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz


Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • Keine Rechtsberatung in diesem Forum - dies ist Rechtsanwälten vorbehalten.
  • Zum Antworten kann der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.
  • Kennwort