Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Frage bez. Risse im Außenputz

Hallo an die Experten,

bei uns hat man am Haus ( BJ 2010) im Rahmen von diversen
Nacharbeiten die als Mangel gemeldet wurden auch einige Risse im Putz an der Fassade verschlossen. Dabei hat ein Mitarbeiter des ausführenden Betriebes die Risse mit " Acryl" ( angeblich etwas spezielles für Reparaturen ) verklebt und anschließend sofort
überstrichen.

Ist das die richtige Vorgehensweise ?

Soweit ich das als Laie verstehe, ist das keine ordentliche
Reparatur am Außenputz, denn Acryl reißt doch auch immer wieder, oder ?
Gemäß diversen Hinweisen sind Risse im Putz immer ein
Mangel und ein Hinweis auf Schäden am Gebäude die auf nicht ausreichende Berücksichtigung von div. Vorgängen beim Bau richtig berücksichtigt wurden.

Vielen Dank im voraus

Ferdi

  1. soweit richtig

    aber was wollen sie jetzt? Klar hat der Riss eine Ursache. Silikon oder Acryl beseitigt diese Ursache nicht. Ob das eine dauerhafte Lösung ist? Wer weiß!

  2. Hallo, was ich will ? Ich möchte wissen, ...

    ... Hallo,

    was ich will ?
    Ich möchte wissen, ob das dann eine fachgerechte Sanierung bzw. Reparatur ist nach den aaRdTA bzw. sonstigen Vorschriften.

    Gruß Ferdi

  3. Nee ist es nicht

    Es steht nirgends geschrieben, dass ein neuer Putz mitten in der Fläche Silikonfugen haben soll. Es ist eine minderwertige Mängelbeseitigung mit begrenzter Haltbarkeit. Sie werden diese Silikonfugen in wenigen Jahren nacharbeiten müssen. Ein Rissefreier Putz sollte hingegen schon mal 30 Jahre halten (ohne Nacharbeit).

  4. Jeder Putz hat Risse!

    Auch wenn Sie noch so klein sind!

    Die Frage ist, wie groß sind die Rissen an Ihrem Haus denn und welche Ursache haben Sie?

    Zum Beispiel gibt es Hersteller, die in Ihrem Putz aufgrund von Rissen bis zu 0,4 mm keine Probleme sehen, üblicherweise und in der Regel sind die Grenzen meist bei 0,3 mm gesteckt. Dies allerdings nur dann, wenn es sich um Risse im Putz und nicht aus z. B. statioschen Gründen auch im Mauerwerk handelt.

    Weiterhin bleibt zu sagen, dass wie hier schon von Jemand anderen bemerkt, dass natürlich keine allgemein anerkannte Regel der Technik ist, wie die an Ihrem Objekt vorhandenen Risse denn dann schlussendlich beseitigt wurden.

    Sollen die Risse allerdings dauerhaft und nicht wiederkehrend beseitigt werden, ist dies nur in einem erheblichen Aufwand auszuführen möglich, was aber sodann auch unter Umständen dazu führen kann, dass -sodann die Risse nur partiell bedingt aufzufinden sind- die beigearbeitete vorhandene Putzfläche dann punktuell anders aussehen wird, als der übrige noch vorhandene Putz, der eben sodann nicht nachgebessert wird. Speziell auch bei den Übergängen zu dem noch vorhandenen Putz, wird man die Nachbesserung sehen, es sei denn, Sie überarbeiten die gesamte Fassade.

    Wenn es so wäre, dann ließe ich mich sehr gerne eines besseren belehren aber meistens ist es so, dass die ggf. nur punktuell vorhandenen nachgebesserten Stellen nachher -nach Abschluss der Nachbesserungsarbeiten- förmlich ins Auge springen.

    Punktuelle und nur partielle Nachbesserungen sind schwierig und sicher wird Ihnen kein Handwerker versprechen können, dass man hinterher nichts mehr sieht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  5. Danke, dann werde ich mal mit dem ...

    ... Danke,

    dann werde ich mal mit dem GUA in Kontakt treten und mal hören bzw. lesen wie der sich dazu stellt.

    Liebe Grüße

    Ferdi

  6. Hallo Herr Reinartz

    Wo haben Sie denn diese Grenzwerte her? Ich hab da immernoch die 0,2 mm für mineralischen Putz im Kopf und kenne auch keinen Kunstharzputzhersteller, der größere Rissweiten in seinen teschnischen Unterlagen vorab als mängelfrei propagiert. Lass mich aber gern updaten ;-)

  7. Hersteller hatte ich doch geschrieben!

    Oder etwa nicht? Mhhh, ich schaue gleich noch einmal, jedenfalls sollte das Wort Hersteller fehlen, ergänze ich die hiermit. Einige Hersteller, dies z. B. bei einem WDVSA mit 0,4 mm.

    Prof. Oswald hat auch darüber geschrieben.

    Hat aber allerdings nichts mit normalem Putz, auf Mauerwerk aufgetragen zu tun, da war denn dann bei 0,3 mm je nach Hersteller, wobei die meisten natürlich auf 0,2 mm begrenzen, Ende.

  8. Stimmt doch, ich habs noch mal eben nachgesehen!

    Hersteller hatte ich geschrieben und so ist es auch richtig. Ich habe damit aber nicht von der allgemein anerkannten Regel der Technik gesprochen.

    Hier noch einmal mein Text, den ich eingestellt hatte,

    Zum Beispiel gibt es Hersteller, die in Ihrem Putz aufgrund von Rissen bis zu 0,4 mm keine Probleme .....


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