Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Folgende Holzbalkendeckendämmung sinnvoll?

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir überlegen einen Dachausbau in unserem Haus Baujahr 1977. Nur das Erdgeschoss ist derzeit bewohnt. Erstes OGA und Dach sollen als weitere Wohneinheit (Eigennutzung) saniert und ausgebaut werden. Die Holzbodendecken sind nur mit Styroporschüttung gedämmt und von unten mit Spannplatten und Panelen verkleidet. Auf den Oberseiten befindet sich 22 mmm-Spanplatten (verschraubt). Bad (ca. 9qm) und WC (ca. 3qm) sind gefließt. Hier wurden die Balkenzwischenräume mit "Blähtonbeton" (Zement, Blähtongranulat und Wasser) ausgefüllt, wobei über die Oberkante der Balken gegossen wurde (ca. 5 cm dick). Diese Schicht wurde als Estrich verwendet. Der "Blähbeton" (Sparrenausfüllung + "Estrich") ist also eine zusammenhängende Schicht.
Da die Tritt- und Lärmschalldämmung sehr gut ist, bin ich am überlegen diese Vorgehensweise auch in den übrigen Räumen (zw. 25 und 30 qm groß) bzw. der Decke zw. OG und Dachausbau anzuwenden (dabei wird ja Masse eingebracht).
Vor Beginn dieser Aktion wird definfitiv ein Statiker zu Rate gezogen. Hier geht es erstmal um eine Abschätzung zur Lärm-und Trittschalldämmung.
Falls diese Art des Deckenaufbaus Unsinn ist, würde ich mich über andere Vorschläge freuen. Der Vorbesitzer hat angeblich überdimensionierte Balken verwendet, Masse sollte also weniger das Problem darstellen, aber das wird noch nachgerechnet.
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Mit freundliche Grüßen
Thomas Schmitt

Name:

  • Schmitt
  1. Vorhaben verworfen aber neue Frage

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    oben genanntes Vorhaben habe ich aufgrund der Materialmenge verworfen. Fließestrich (Menge!) wenn dann Schnellestrich und da denke ich komme ich genauso teuer wie Trockenestrich, oder?
    Der neue Bodenaufbau soll nun etwa so aussehen:
    1)Zwischen die Holzbalken Dämmwolle 120 mm (welche ist dafür am ehesten geeignet)
    2)Spanplatten verschraubt
    3)Rieselschutz
    4)Beschwerung (entweder Gehwegplatten oder Sand/Kies)
    5)Pavapor 22/21 Trittschalldämmung (besser 32/30?)
    6)Trockenestrich.
    Weche Art Trockenestrich ist hier am vernünfigsten:
    Fermacell 20 oder 25 mm, Gipsfaserplatten 10 mm 2 oder 3-lagig, OSBA-Platten 1-oder 2-lagig (welche Dicken dann jeweilig?) oder Spannplatten V100 (wegen Formaldehyd) 1- oder 2-lagig?
    Vielen Dank für die Hilfe
    Thomas Schmitt

    Name:

    • Schmitt
  2. Holzbalkendecke-Dämmung

    vorab:
    1. zumeist wollen die Experten hier, so auch ich, keine langwierigen Erläuterungen lesen, sorry, und
    2. Tipps für bereits vorgefertigte Meinungen (hier der Aufbau) abgeben
    Für Ihr Vorhaben dienlich und ausreichend erachte ich die Infos und Hilfestellungen der einzelnen Hersteller. Die geben auch Hinweise zu Mengen und ca.-Kosten.
    Hier also bspw. Fa. Xella


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