Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Innendämmung im konkreten Fall sinnvoll?

Hallo,
wir renovieren gerade ein Haus, welches 1979 nicht neu, aber zu einem Wohnhaus ausgebaut wurde.
Das Haus war voll Täfelung, die wir entfernt haben. An drei Stellen war unter der Täfelung relativ dünne Mineralfaser- bzw. Styroporplattendämmung angebracht:

  • Schlafzimmer
  • Treppenhaus
  • ein Zimmer, welches wir für Sport und Gymnastik nutzen wollen

Die Zimmer liegen im ersten OGA. Das DGA ist nicht ausgebaut, die Decke von oben neu gedämmt. Zimmer und Treppenhaus haben jeweils den Aufbau einer Dachschräge und eines kleinen Teils Außenwand (ca. 40 cm).
Die Dachschräge ist verputzt, darüber vermutlich Lattung und Dach. Ob dort irgendeine Dämmung eingebracht ist, ist nicht bekannt.
Jetzt stellt sich die Frage, ob es Sinn macht, statt der Täfelung wieder eine Konstruktion Dämmung/Rigips anzubringen oder einfach "Täfelung ab und Tapezieren". Die Zimmer gehen nach Westen, das Treppenhaus nach Osten.
Die anderen Zimmer nach Osten haben weder Täfelung noch Dämmung gehabt.
Ich bin hin- und her gerissen. Zwar würde Dämmung vermutlich ja Heizkosten senken (Isolierung gegen Sonne/Hitze ist vermutlich nach Westen nicht so relevant, oder?), aber ich möchte mir auch keine anderweitigen Probleme bzgl. Schimmel etc. ins Haus holen...
Ich wäre für jeden Tipp dankbar.
Viele Grüße

Name:

  • migge
  1. 4394: energetische Altbaumodernisierung ...

    sollte schon unter dem Gesichtspunkt der energetischen Verbesserung erfolgen. Ganz prizipiell meine ich. Ob dies in Ihrem konkreten Fall, oder irgendeinem anderen, sinnvoll ist, lässt sich, wie übrigens immer, nicht ohne vorherige Inaugenscheinnahme und Prüfung ggf. vorhandener Bauplanung- und ~ausführungsunterlagen, sowie ggf. weitergehender Untersuchungen der Bausubstanz, nicht beantworten.
    Ganz allgemein gilt jedoch:
    1. Sachverständigen (Architekten/Energieberater) zum Vorhaben aufsuchen, Vorgehen erläutern lassen, beauftragen und Ortstermin durchführen
    2. ein auf den konkreten Fall bezogenes energetisches Sanierungs-/Modernisierungskonzept erstellen zu lassen
    3. dadurch die notwendigen und (auch finanziell) möglichen Modernisierungen planen und berechnen
    erst dann entscheiden, was selbst gemacht werden kann und sollte und was in Fachhand gehört ...


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