Unsere Situation:
- Bauernhaus Südösterreich, ca. 1930,
- Wohnbereich teilweise unterkellert
- Mauerwerk/Fundament Vollziegel ca. 50 cm inkl. Putz,
- Hügellage, lehmig/sandiger Boden, keinerlei Stau- oder Hangwasser.
Das Mauerwerk ist im Bereich des Erdanschlusses beschädigt, unterhalb 20-30 cm intakt, aber feucht und Fugen sandig. Die Schäden stammen vorwiegend von eingewachsenen Wurzeln.
Darüber nimmt die Feuchte kontinuierlich ab. Ab Fußbodenhöhe (50 bis 100 cm über Erdhöhe) keine Feuchtigkeit. Wohnklima ist gut.
Kellermauerwerk innenseitig feucht.
Bisherige Maßnahmen: Dachrinnen, Ableitung Oberflächenwasser und Entfernen von Gebüsch und Wurzeln.
Nach mehreren "Experten" vor Ort und extrem unterschiedlichen Kostenvoranschlägen und Techniken - vom kompletten Fundamenttausch bis hin zu esoterischen Strahlentherapien 😉 sind wir jetzt mehr als verunsichert ... (Jeder will natürlich "sein" Produkt verkaufen)
Der einzige Experte ohne finanzelle Interessen riet uns folgendes: nur das zerbröselte Ziegelwerk ersetzen, Mörtelfugen bis zur Fundamentsohle auskratzen und mit Trasskalk verfugen.
Sockel mit Sanova Putz verputzen. Kiesschüttung.
Da diese Lösung auch die günstigste wäre, würde ich noch gerne einige unabhängige Fachmeinungen dazu einholen. Vielen Dank!