Um unser Gebäude vor Schäden zu schützen müssten wir ausgehend von unserem Grundstück unser Dach an seine Giebelwand anschließen. Dies kostet vor allem viel Geld und wird trotzdem immer undicht sein. Außerdem ist es rechtlich nicht einwandfrei, weil ich ja auf gedeih und verderb darauf angewiesen bin, dass er mich an sein Haus anschließen lässt. Daher ergeben sich folgende Fragen:
1) Kann ich diese Art des Anbaus verhindern?
2) Von wem bekomme ich das Geld für den aufwendigeren Dachanschluss, der bei konventionellem und allgemein üblichen Doppelhaushälfte-Bau viel günstiger wäre?
3) An wen wende ich mich mit meinen Schadenersatzforderungen wenn mein Dach Aufgrund des höheren Giebels des Nachbarn undicht ist?
4) Kann ich eine Baugenehmigung gerichtlich überprüfen lassen? Falls ja, wie lange dauert so etwas bzw. wie kann ich das Genehmigungsverfahren maximal in die Länge ziehen?
