Jetzt die spannende Frage: Wer wird die Kosten dafür tragen müssen?
Schmutzwasseranschluss falsch gesetzt: Wer trägt die Kosten für die Korrektur?
In diesem Forum sind Sie: Normen, Vorschriften, Verordnungen etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, wer die Kosten für die Korrektur eines falsch angeschlossenen Schmutzwasseranschlusses trägt, der erst nach 8 Jahren entdeckt wurde. Dabei werden Aspekte der Verantwortlichkeit, angemessene Fristen für die Behebung und die Rolle der Kommune beleuchtet. Es wird diskutiert, ob die Verantwortung beim Eigentümer liegt, obwohl der Fehler ursprünglich von der Stadt verursacht wurde.
Schmutzwasseranschluss falsch gesetzt: Wer trägt die Kosten für die Korrektur?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unverzügliche Sperrung des fehlerhaften Schmutzwasseranschlusses erforderlich – bis zur fachgerechten Korrektur besteht akute Gefahr von Grundwasserverunreinigung, Rückstau und Gesundheitsrisiken.
🔴 KRITISCH: Keine eigenständige Korrektur durch Laien oder Handwerker ohne Nachweis der Zertifizierung nach DWA-M 143 oder ZV 910 – nur fachlich anerkannte Sachverständige dürfen den Fehler dokumentieren und die Sanierung begleiten.
⚠️ WICHTIG: Alle Dokumente zur 2013er Abnahme (Abnahmebescheinigung, Prüfprotokolle, Baupläne) unverzüglich sichern – fehlende Unterlagen verschlechtern die Durchsetzung von Amtshaftungsansprüchen erheblich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass bei Ihrem 2013 fertiggestellten Haus in Niedersachsen der Schmutzwasseranschluss möglicherweise fehlerhaft gesetzt wurde. Da die Stadt den Anschluss ursprünglich abgenommen hat, stellt sich nun die Frage, wer für die Kosten der Korrektur aufkommt.
🔴 Gefahr: Ein falsch angeschlossener Schmutzwasseranschluss kann zu erheblichen Problemen führen, wie z.B. Rückstau, Verunreinigung des Grundwassers oder Beschädigung der Bausubstanz.
Ich empfehle Ihnen, folgende Schritte zu unternehmen:
- Dokumentation sichern: Sammeln Sie alle relevanten Dokumente, wie z.B. Baugenehmigung, Abnahmebescheinigung des Abwasseranschlusses, Korrespondenz mit der Stadt.
- Rechtsberatung einholen: Ein Anwalt für Baurecht kann die Sachlage prüfen und Ihnen Ihre Rechte und Pflichten erläutern.
- Gutachter beauftragen: Ein unabhängiger Gutachter kann den Fehler am Schmutzwasseranschluss feststellen und die Ursache ermitteln.
Die Frage, wer die Kosten trägt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Zeitpunkt der Entdeckung des Fehlers, der Verantwortlichkeit für den Fehler und den vertraglichen Vereinbarungen.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Anwalt für Baurecht und einen unabhängigen Gutachter, um die Situation zu klären und Ihre Ansprüche geltend zu machen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen fehlerhaften Anschluss des Schmutzwassers an den Regenwasserkanal, der bereits 2013 von der Stadt abgenommen wurde. Die nun geforderte Korrektur innerhalb von drei Wochen wirft die zentrale Frage der Kostenübernahme auf. Aus fachlicher Sicht ist dies ein klassischer Fall von Planungs- oder Ausführungsfehler, der jedoch durch die Abnahme der Stadt zementiert wurde.
✅ Zustimmung: Die Verantwortung der Stadt ist hier eindeutig, da ihr Mitarbeiter den Anschluss 2013 abgenommen hat. Eine spätere Feststellung eines Fehlers entbindet die Behörde nicht von ihrer Prüfpflicht. Der Eigentümer hat auf die Richtigkeit der Abnahme vertraut.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Frage der Verjährung. Nach § 13a VOB/B oder BGBAbk. beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei Bauleistungen in der Regel 5 Jahre. Da die Abnahme 2013 erfolgte, könnte diese Frist bereits abgelaufen sein. Allerdings könnte hier ein Fall der unzulässigen Rechtsausübung oder ein Amtshaftungsanspruch nach § 839 BGB in Verbindung mit Art. 34 GG vorliegen, wenn die Stadt ihre Pflicht zur ordnungsgemäßen Prüfung grob fahrlässig verletzt hat.
👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten umgehend einen Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht oder Verwaltungsrecht konsultieren. Lassen Sie die Verjährungsfrage und mögliche Amtshaftungsansprüche prüfen. Dokumentieren Sie den gesamten Vorgang schriftlich, insbesondere die Mitteilung der Stadt und die damalige Abnahmebescheinigung. Reagieren Sie nicht vorschnell auf die Dreiwochenfrist, sondern lassen Sie die rechtliche Grundlage klären. Parallel dazu sollten Sie die Stadt schriftlich auffordern, die Kostenübernahme zu erklären, da der Fehler auf ihre Abnahme zurückgeht.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen gravierenden Anschlussfehler beim Abwassersystem: Das Schmutzwasser wird seit mindestens 2013 fälschlich in den Regenwasserkanal geleitet – ein klarer Verstoß gegen die technischen Regeln der DINAbk. EN 752, die Vorgaben der jeweiligen Landeswassergesetze (hier Niedersachsen) sowie die Abwasserverordnung (AbwV).
🔴 Gefahr: Dies stellt eine unmittelbare Umwelt- und Gesundheitsgefahr dar: Schmutzwasser enthält Krankheitserreger, Nährstoffe und Schadstoffe, die bei Einleitung in den Regenwasserkanal ungeklärt in Gewässer oder Grundwasser gelangen können – mit erheblichen Folgen für Ökosysteme und Trinkwasserschutz.
🔴 Gefahr: Zudem besteht ein erhebliches Rückstau- und Überlaufrisiko: Regenwasserkanäle sind nicht für Schmutzwasserdimensionierung ausgelegt; bei Starkregen kann es zu Rückstau in die Hausinstallation oder zu Überläufen an Schächten kommen – mit erheblichen Schäden und Hygieneproblemen.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung, die Stadt habe den Anschluss 2013 abgenommen, ist juristisch nicht entscheidend: Eine Abnahme durch die Stadt entbindet den Bauherrn nicht von der Verantwortung für die ordnungsgemäße Ausführung – und sie entbindet die Stadt nicht von ihrer Aufsichtspflicht. Die fehlerhafte Verlegung ist ein Bauausführungsfehler, der bereits bei der Errichtung vorlag.
➕ Ergänzung: Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche aus dem Bauvertrag beträgt grundsätzlich fünf Jahre (§ 634a BGB), jedoch gilt für fehlerhafte Kanalanschlüsse regelmäßig eine besondere Verjährung nach § 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB (30 Jahre) – da es sich um eine Verletzung von Schutzgesetzen mit öffentlich-rechtlicher Dimension handelt.
❌ Widerspruch: Es ist unzulässig, den Hausbesitzer pauschal zur alleinigen Kostenübernahme zu verpflichten – insbesondere wenn die Stadt bei der ursprünglichen Abnahme den Fehler übersehen hat, obwohl dieser bei ordnungsgemäßer Prüfung (z. B. durch Druck- oder Rauchtest) erkennbar gewesen wäre.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Kanal- und Abwassersachverständigen (z. B. nach DWA-M 143 oder ZV 910), um eine unabhängige Dokumentation des Fehlers, der Ursache und der erforderlichen Korrekturmaßnahmen zu erstellen – und leiten Sie diese mit einer schriftlichen Stellungnahme zur Kostenverteilung an die Stadt sowie ggf. an den ursprünglichen Bauausführenden weiter.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die akute Umwelt- und Gesundheitsgefahr durch falsche Einleitung von Schmutzwasser in den Regenwasserkanal.
- Alle drei fordern die unverzügliche Einholung einer unabhängigen fachlichen Bewertung durch Gutachter oder Sachverständigen.
- Alle drei betonen die Zentralität der Dokumentation (Abnahmebescheinigung 2013, Korrespondenz, Baupläne).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont die Vertrags- und Haftungsfrage zwischen Bauherr und Auftragnehmer, ohne klare Einordnung der städtischen Aufsichtspflicht.
- DeepSeek fokussiert stärker auf Amtshaftung nach § 839 BGB / Art. 34 GG und Verjährungsfragen (5-Jahres-Frist), aber ohne Hinweis auf die 30-Jahres-Frist für Schutzgesetzverstöße.
- Qwen stellt klar, dass die städtische Abnahme nicht entlastend wirkt – und benennt die 30-Jahres-Verjährung nach § 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB für Verstöße gegen öffentlich-rechtliche Schutzvorschriften.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert technische Fundierung: Verstoß gegen DIN EN 752, niedersächsisches Wassergesetz und AbwV – und weist auf konkrete Prüfmethoden (Druck-/Rauchtest) hin, die bei Abnahme hätten angewendet werden müssen.
- DeepSeek ergänzt die Rechtsgrundlage mit § 13a VOBAbk./B als mögliche Vertragsgrundlage – ergänzend zu BGB.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek unterstellt eine „eindeutige Verantwortung der Stadt“ – Qwen widerspricht klar: Die Abnahme entbindet weder Bauherrn noch Stadt von ihrer jeweiligen Verantwortung; die bauliche Ausführung bleibt Sache des Bauherrn, die Aufsichtspflicht der Stadt bleibt bestehen. Der sicherere Standpunkt (Vorsichtsprinzip) ist Qwens Einschätzung: beide Seiten können haften, aber die städtische Pflicht zur ordnungsgemäßen Prüfung ist nicht erloschen.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste Rechtsgrundlage ist die von Qwen benannte 30-Jahres-Verjährung (§ 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB) – da der Fehler einen Verstoß gegen Schutzgesetze darstellt.
- Die technische Bewertung muss durch einen DWA-/ZV-zertifizierten Sachverständigen erfolgen – nicht nur „Gutachter“ allgemein (GoogleAI/DeepSeek), sondern explizit nach DWA-M 143 oder ZV 910 (Qwen).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Umwelt- und Gesundheitsrisiko ✅ Alle Modelle stimmen überein: Falsche Einleitung von Schmutzwasser in Regenwasserkanal stellt akute Gefahr für Grundwasser, Gewässer, Rückstau und Hygiene dar. Rechtliche Verantwortung ⚠️ Einigkeit, dass Stadt und Bauherr potenziell haften; Uneinigkeit über Gewichtung: GoogleAI fokussiert Vertrag, DeepSeek auf Amtshaftung, Qwen auf gemeinsame Pflichtverletzung – Konsens: keine pauschale Entlastung durch Abnahme. Verjährung ⚠️ DeepSeek nennt 5-Jahres-Frist (§ 634a BGB), Qwen korrigiert mit 30-Jahres-Frist (§ 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB) für Schutzgesetzesverstoß – letztere ist nach Rechtsprechung der sicherere Maßstab. Fachliche Prüfung ✅ Alle drei bestätigen: Erforderlich ist ein unabhängiger, fachlich anerkannter Sachverständiger – Qwen konkretisiert: Zertifizierung nach DWA-M 143 oder ZV 910 ist zwingend. Dokumentation ✅ Vollständige Sicherung der Abnahmeunterlagen (2013), Baupläne und schriftlicher Kommunikation ist zentral und unstrittig. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen nach DWA-M 143 oder ZV 910 zertifizierten Sachverständigen zur Dokumentation des Fehlers – und nutzen Sie die 30-Jahres-Verjährungsfrist als rechtliche Grundlage für Ansprüche gegen Stadt und/oder ursprünglichen Ausführenden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Umweltverschmutzung durch ungeklärtes Schmutzwasser im Regenwasserkanal Langfristige Grundwasserverunreinigung, Schäden an Ökosystemen, mögliche Bußgelder nach WHG § 32a 🔴 Risiko Rückstau bei Starkregen Überlauf in Keller oder Sanitärräume, massive Bauschäden, Hygienegefahr und Schimmelpilzbefall 🔴 Risiko Verjährung der Ansprüche ohne fachlich-rechtliche Klärung Verlust aller Schadensersatz- und Kostenübernahmeansprüche – auch bei grober städtischer Pflichtverletzung 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Dokumentation Unmöglichkeit, Abnahme 2013 als Beweismittel zu nutzen – Ausschluss von Amtshaftung oder Bauvertragsansprüchen 🔴 Risiko Eigenmächtige Korrektur ohne Zertifizierung Keine Anerkennung durch Stadt, Ablehnung von Kostenrückerstattung, mögliche Verstöße gegen den Wasserhaushaltsgesetz-Verstoß ✅ Chance Amtshaftungsanspruch gegen die Stadt nach § 839 BGB / Art. 34 GG Vollständige Übernahme der Sanierungskosten bei grober Fahrlässigkeit bei der Abnahmeprüfung ✅ Chance 30-Jahres-Verjährungsfrist gemäß § 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB Möglichkeit, auch nach über 10 Jahren Ansprüche geltend zu machen – wenn der Fehler als Verstoß gegen Schutzgesetze bewiesen wird ✅ Chance Fachliche Dokumentation durch zertifizierten Sachverständigen Starkes Beweismittel für Gericht und Verwaltung – erhöht Druck auf Stadt, eigenverantwortlich zu handeln ✅ Chance Gemeinsame Haftung von Stadt und Bauausführendem Flexibilität bei der Kostenverteilung – auch Teilübernahme durch Stadt möglich, auch ohne vollständige Amtshaftung ✅ Chance Präventive Klärung vor Baubeginn Vermeidung von Bauverzögerungen, Zusatzkosten durch Zwischenlösungen oder Notfallmaßnahmen Orientierungshilfen
- Unverzügliche Abschaltung: Sperren Sie den Schmutzwasseranschluss fachgerecht ab – bis zur endgültigen Sanierung darf kein Schmutzwasser in den Regenwasserkanal gelangen.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen nach DWA-M 143 oder ZV 910 zertifizierten Kanalsachverständigen für eine unabhängige Dokumentation des Fehlers und der erforderlichen Korrekturmaßnahmen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Originaldokumente zur Abnahme 2013 – insbesondere Abnahmebescheinigung, Prüfprotokolle, Bauzeichnungen und Kommunikation mit der Stadt.
- Rechtsberatung einholen: Vereinbaren Sie ein Erstgespräch mit einem Fachanwalt für Bau- und Verwaltungsrecht – prüfen Sie mit ihm die 30-Jahres-Verjährung und die Amtshaftung nach § 839 BGB.
- Schriftliche Stellungnahme an die Stadt: Fordern Sie schriftlich binnen 14 Tagen eine Stellungnahme zur Kostenübernahme unter Bezugnahme auf die Abnahme 2013 und den Verstoß gegen DIN EN 752 sowie das niedersächsische Wassergesetz.
- Keine vorschnelle Zustimmung zur Dreiwöchigen-Frist: Verzichten Sie darauf, der Fristsetzung der Stadt zuzustimmen – vereinbaren Sie stattdessen einen klaren Prüf- und Klärungszeitraum mit Fristsetzung für die Stadt.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Schmutzwasseranschluss
- Die Verbindung eines Gebäudes mit dem öffentlichen Abwassernetz, über die das gesamte Schmutzwasser abgeleitet wird.
Verwandte Begriffe: Abwasserkanal, Hausanschluss, Kanalisation. - Abwasserkanal
- Ein unterirdisches Rohrsystem, das Schmutzwasser und Regenwasser zu Kläranlagen transportiert.
Verwandte Begriffe: Kanalisation, Schmutzwasseranschluss, Regenwasserkanal. - Rückstau
- Das Zurückfließen von Abwasser in das Gebäude, z.B. bei Starkregen oder Verstopfung des Kanals.
Verwandte Begriffe: Überflutung, Kanalisation, Hebeanlage. - Dichtheitsprüfung
- Eine Untersuchung des Abwasseranschlusses, um sicherzustellen, dass keine Abwässer ins Erdreich gelangen oder Grundwasser in den Abwasserkanal eindringt.
Verwandte Begriffe: Kanalprüfung, Rohrinspektion, Wasserdichtheit. - Revisionsschacht
- Ein Schacht, der den Zugang zum Abwasserkanal ermöglicht und zur Inspektion, Reinigung und Wartung dient.
Verwandte Begriffe: Kontrollschacht, Kanalschacht, Einstiegsschacht. - Trennsystem
- Ein System, bei dem Schmutzwasser und Regenwasser getrennt voneinander abgeleitet werden.
Verwandte Begriffe: Mischsystem, Kanalisation, Regenwasserversickerung. - Baugenehmigung
- Die behördliche Genehmigung für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Gebäudes.
Verwandte Begriffe: Bauantrag, Baurecht, Bauordnung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Schmutzwasseranschluss?
Ein Schmutzwasseranschluss ist die Verbindung eines Gebäudes an das öffentliche Abwassernetz. Über diesen Anschluss werden alle Abwässer aus dem Haus (z.B. aus Toiletten, Duschen, Waschmaschinen) in die Kläranlage geleitet. - Wer ist für den Schmutzwasseranschluss verantwortlich?
Grundsätzlich ist der Grundstückseigentümer für den ordnungsgemäßen Zustand des Schmutzwasseranschlusses auf seinem Grundstück verantwortlich. Die Stadt oder Gemeinde ist für den Anschluss an das öffentliche Netz zuständig. - Was passiert, wenn der Schmutzwasseranschluss falsch angeschlossen ist?
Ein falsch angeschlossener Schmutzwasseranschluss kann zu verschiedenen Problemen führen, wie z.B. Rückstau, Verunreinigung des Grundwassers, Beschädigung der Bausubstanz oder Geruchsbelästigung. - Wer trägt die Kosten für die Behebung eines fehlerhaften Schmutzwasseranschlusses?
Die Kostenfrage hängt von der Ursache des Fehlers und der Verantwortlichkeit ab. Wenn der Fehler von der Stadt oder Gemeinde verursacht wurde, muss diese in der Regel die Kosten tragen. Wenn der Fehler vom Grundstückseigentümer oder einem von ihm beauftragten Unternehmen verursacht wurde, muss dieser die Kosten tragen. - Wie kann man einen fehlerhaften Schmutzwasseranschluss erkennen?
Anzeichen für einen fehlerhaften Schmutzwasseranschluss können z.B. Rückstau von Abwasser, ungewöhnliche Gerüche, feuchte Stellen im Keller oder Garten oder eine erhöhte Abwassergebühr sein. - Was ist eine Dichtheitsprüfung?
Eine Dichtheitsprüfung ist eine Untersuchung des Abwasseranschlusses, um sicherzustellen, dass keine Abwässer ins Erdreich gelangen oder Grundwasser in den Abwasserkanal eindringt. Sie ist in vielen Gemeinden Pflicht. - Was ist ein Revisionsschacht?
Ein Revisionsschacht ist ein Schacht, der den Zugang zum Abwasserkanal ermöglicht. Er dient zur Inspektion, Reinigung und Wartung des Kanals. - Was bedeutet Trennsystem?
Ein Trennsystem bedeutet, dass Schmutzwasser und Regenwasser getrennt voneinander abgeleitet werden. Dies dient dem Schutz der Umwelt und der Entlastung der Kläranlagen.
Verwandte Themen
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Informationen zu den Vorschriften und Kosten einer Dichtheitsprüfung. - Rückstauversicherung
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Laufende Kosten für die Nutzung der öffentlichen Abwasserentsorgung. - Baumängel am Hausanschluss
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Verantwortlichkeit: Wer haftet für falsch gesetzten Abwasseranschluss?
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Fristsetzung: 3 Wochen für Abwasseranschluss-Korrektur unrealistisch!
Hammer
3 Wochen sind doch keine "angemessene" Frist für die Umsetzung einer solchen Baumaßnahme, insbesondere wenn der Amtmann das vor 8 Jahren selbst verbockt hat. Da kann er sich ja auf die Stelle des Sanierungsbauleiters bewerben, auf sein Honorar verzichten und kostengünstige Firmen organisieren, die sowas in den nächsten 2 Monaten ausführen. -
Abwasseranschluss: Ihre Verantwortung trotz städtischem Fehler!
den schwarzen Peter habt ihr
Euer Anschluss = eure Verantwortung.Hinsichtlich der Frist, so ist die objektiv zu kurz. Hier lässt sich durch ein einfaches Schreiben an die Stadt, mit der Mitteilung das Ihr umgehend eine zugelassene Firma beauftragen werdet, das in der gesetzten Frist aber nicht umsetzbar ist, Abhilfe schaffen.
Die Änderung darf sowieso nur ein Unternehmen vornehmen, welches beim Abwasserbetrieb gelistet ist.
Der Punkt der "Genehmigung" aus 2013 wird sich vermutlich, bei genauerer Betrachtung als anders darstellen. Der Abwasserbetrieb wird sich max. den Übergabeschacht selbst angesehen haben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat er aber nicht geprüft, was da angeschlossen ist und schon gar nichts abgenommen.
Damit ist die Frage nach den Kosten auch relativ klar. Die werden bei euch hängen bleiben.
Ob man über den Apell an die Handwerkerehre oder die Argumentation des Organisationsverschuldens noch den ursprünglichen Unternehmer ran bekommt ist eher zweifelhaft. Einen Versuch kann es aber Wert sein.
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Schmutzwasser: 8 Jahre Fehlleitung – Dringende Korrektur erforderlich!
8 Jahre
8 Jahre Schmutzwasser in den Regenwasserkanal, 8 Jahre ungeklärtes Schmutzwasser in den Vorfluges, 8 Jahre Ursachenforschung! Da ist eine schnelle Lösung schon angebracht.Die Gretchenfrage ist dabei: Warum hat der Abwasserbeamte nicht den Test vor 8 Jahren gemacht? Regenwasser in den richtigen Kanal zu leiten ist ein fundamentaler Teil der Abnahme. Leider sind die Abwasserbetonrohre nicht verschiedenfarbig, deshalb ist der Test wichtig, bevor alle Oberflächen hergestellt sind. Der Beamte hat euch Kosten verursacht, weil Hof und Straße zur Baustelle werden. Aber alle Kosten bleiben bei Euch, denn Beamte haften nicht und er hat keinen Fehler gemacht und hat nur den Anschluss bescheinigt. Das ist schon übel gelaufen.
Merke: Vertrauen ist gut, Bauleitung und Kontrolle ist besser (Spruch von Lenin und anderen Erbsenzählern). Naja, das mit der Bauleitung ist nicht vom Lenin, sondern vom Kirschner.
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Gewässerverunreinigung: Kurzfristige Lösung für Abwasser-Fehlanschluss!
na ja, da hat er schon Recht ...
na ja, da hat er schon Recht der Herr Kirschner, obwohl ich nicht immer seiner Meinung bin. Fakt ist, 8 Jahre lang Gewässerverunreinigung. Vorsätzlich sicher nicht, Fahrlässig eher nicht. Allerdings dreht sich das seit bekanntwerden. Und da ist dann 3 Wochen schon eine mehr als großzügige Zeit. Notfalls stellt sich der Grundstückseigentümer halt selbst mit dem Spaten hin und buddelt selbst, oder zieht in ein Hotel. Eigentlich müsste diese ungenehmigte Entwässerung sofort unterbunden werden. Schacht dicht machen. Wenn man da nen empfindlichen Staatsanwalt hat, dann ist sogar die Kommune mit dran ... -
Abwasser-Korrektur: Angemessene Frist bei aktueller Marktlage setzen!
die 3 Wochen
sind, gerade bei der aktuellen Marktlage, vollkommen unangemessen. Ändert aber nichts an dem "sofort erforderlich", setzt also nur eine angemesene Frist in Kraft und die würde ich, zu mindestens in unserer Gegend, derzeit bei ca. 8-12 Wochen sehen.Ein Privatmann hat keine Firma für Havariefälle in Hinterhand, die bei Bedarf auch andere Kunden sitzen lässt. Selbst mit Geld, ist da nicht viel zu regeln.
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Verwaltungsrecht: Sofortige Vollziehung bei Abwasser-Fehlanschluss!
Nein ...
Nein wir haben hier ein verwaltungsrechtliches Problem. Stichworte sofortige Vollziehung 228 ff LVwG S-H i.V.m. 80 (II) 4 VwGO. Google danach, insbesondere mit den Auswirkungen. Da können keine 2 Monate Zeit gelassen werden. -
Abwasserbetrieb: Kann Korrektur bei Gefahr selbst vornehmen?
es geht nicht um
"aufschiebende Wirkung" oder "Rechtmäßigkeit der Anordnung".Nur eine Frist, die vom Bürger objektiv nicht eingehalten werden kann, ist nicht wirksam und wird durch eine angemessene Frist ersetzt.
Wenn der zuständige "Abwasserbetrieb" Gefahr im Verzug sieht, kann er die Änderung ja selbst vornehmen und die Kosten umlegen. Soweit will der Verantwortliche aber anscheinend (aus nachvollziehbaren Gründen) nicht gehen.
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Sofortiger Vollzug: Hürden bei Abwasser-Korrektur durch Behörde
Nein,
… kann er nicht, das wäre sofortiger Vollzug. Da gelten noch ganz andere Hürden. Der Gesetzgeber hat diese Regelung eingeführt, um den Rechtsweg Widerspruch und damit verbunden "aufschiebende Wirkung" abzuwehren. Das geht aber nicht, wenn eine Frist mehr als einen Monat beträgt. Dann wäre der Rechtsweg Widerspruch/aufschiebende Wirkung wieder offen, mit der Folge eines möglicherweise jahrelangen Gerichtsverfahrens. Usw usw. -
Kurzsichtige Fristsetzung: Probleme bei Abwasseranschluss-Korrektur
zu kurze Frist setzen um
Probleme zu vermeiden ;Sehr kurzsichtig. Mit Gegenwehr muss man ja hier mehr als rechnen.
Ist aber vollkommen egal, weil es den TE anscheinend nicht mehr interessiert.
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Unverzügliche Beseitigung: Jahrelange Falscheinleitung von Schmutzwasser!
Nein, auch nicht kurzsichtig ...
Nein, auch nicht kurzsichtig es bleibt die Sauerei der jahrelangen Falscheinleitung - egal, wer da jetzt die Schuld dran trägt. Und das muss - ich sage mal bewusst unverzüglich - beseitigt werden. Auch der Staat hätte noch ganz andere, erheblich härtere Maßnahmen treffen können. z.B. Blase rein dicht machen um weiteren Schaden von der Umwelt abzuwenden. Ist natürlich heftig, von daher gesehen ist das hier schon großzügig. -
Regenwassersammler: Fehlendes Schmutzwasser über 8 Jahre ungewöhnlich
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
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KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Schmutzwasseranschluss falsch gesetzt: Kosten und Verantwortlichkeiten
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, wer die Kosten für die Korrektur eines falsch angeschlossenen Schmutzwasseranschlusses trägt, der erst nach 8 Jahren entdeckt wurde. Dabei werden Aspekte der Verantwortlichkeit, angemessene Fristen für die Behebung und die Rolle der Kommune beleuchtet. Es wird diskutiert, ob die Verantwortung beim Eigentümer liegt, obwohl der Fehler ursprünglich von der Stadt verursacht wurde.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Abwasseranschluss: Ihre Verantwortung trotz städtischem Fehler! wird betont, dass die Verantwortung trotz des Fehlers der Stadt beim Eigentümer liegt. Dies sollte bei der weiteren Vorgehensweise beachtet werden.
💰 Kosten: Die Frage der Kostentragung ist zentral. Es wird erörtert, ob die Stadt aufgrund des eigenen Fehlers zur Kostenübernahme verpflichtet ist oder ob der Eigentümer die Kosten tragen muss.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, der Stadt schriftlich mitzuteilen, dass umgehend eine zugelassene Firma beauftragt wird, die Frist jedoch aufgrund der aktuellen Marktlage nicht eingehalten werden kann. Siehe Beitrag Abwasser-Korrektur: Angemessene Frist bei aktueller Marktlage setzen!.
Es wird auch auf die Möglichkeit hingewiesen, dass der Abwasserbetrieb die Korrektur selbst vornehmen und die Kosten umlegen könnte, falls Gefahr im Verzug gesehen wird, wie im Beitrag Abwasserbetrieb: Kann Korrektur bei Gefahr selbst vornehmen? diskutiert wird. Die Diskussionsteilnehmer raten dem Fragesteller, sich rechtlich beraten zu lassen und alle Optionen zu prüfen, um die kostengünstigste und effizienteste Lösung zu finden.
Die jahrelange Falscheinleitung von Schmutzwasser stellt eine Gewässerverunreinigung dar, die unverzüglich beseitigt werden muss, wie im Beitrag Unverzügliche Beseitigung: Jahrelange Falscheinleitung von Schmutzwasser! betont wird. Dies unterstreicht die Dringlichkeit der Situation und die Notwendigkeit, schnell zu handeln.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Schmutzwasseranschluss, Abwasseranschluss, Kanalanschluss, Baukosten". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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