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Neubau

Styropor statt Mineralwolle?

Laut Energiepass sollen in meinem Neubau die Außenwände mit Mineralwolle gedämmt werden. Im Werkvertrag mit dem GUA steht nur was von Dämmplätten. Tatsächlich wurde Styropor aufgebracht. Ist dies so ohne Weiteres akzeptabel?

  1. (Wärmeleitgruppe)

    Wenn der lamda-Wert und Dicke der verbauten PS-Platten gleich ist wie die rechnerisch angesetzten MiWo-Platten und das Komplettprodukt des WDVSA eine Systemzulassung des DIfBt hat, dann sollte alles im Lot sein.

  2. Öhm, mal nachgefragt...

    ... gehts denn um ein WDVSA??? Manchmal wären so ein bis zwei Sätze mehr nicht schlecht...

  3. Na ja, er schreibt ja "wurde ...

    ... aufgebracht".
    Da wirds wohl ein WDVSA sein.

  4. hat was mit Brandschutz zu tun

    Die Verarbeitung von Styropor muß an Fensterstürzen und Geschossdecken wegen Brandüberschlag zugelassen sein.
    Dies sind die kritischen Stellen bei einem Brand.
    Nur bei besonderer Zulassung und Verarbeitung ist Styropor möglich, ansonsten schafft das nur Mineralwolle.
    Gruß

    Name:

    • Herr Klaus
  5. Unerwähnt

    sollte auch nicht das Wasserdampfverhalten bleiben. Styropor schneidet da schlechter ab. Je höher der Dämmanteil der tragenden AW, je diffusionsoffener sollte die zusätzliche Dämmung sein.

  6. ärgerliches und wenig zielführendes Gefasel

    Uwe Tilgner hat in seinem Beitrag schon alles relevante gesagt, der Rest ist Rauschen...

  7. Rauschen

    bzw. Gefasel kann ich hier nur in einem Beitrag erkennen. Bauphysik scheint da wohl ein Fremdwort zu sein.

  8. Keins von Beiden...

    ...dass sind die dümmsten Erfindungen in dieser modernen Bauwelt. http://www.das-2punkt1-haus.de

  9. Wie sieht das Ganze denn aus ...

    ... juristischer Sicht aus, wenn im Werkvertrag nur allgemein "Dämmplatten" steht, in der Spezifizierung "gemäß EnEVA 2009" und im Energiepass "Mineralfaser"? Kann die Baufirma dann einfach die billigere Styropor-Variante nehmen?

  10. Eher Nein

    Das Vertragssoll bestimmt sich durch die Zeichnungen, Baubeschreibungen und die bautechnischen Nachweise. Wenn der EnEVA-Nachweis eingehalten wird, ist das Vertragssoll in dieser Hinsicht erfüllt. Der EnEV-Nachweisersteller plant nicht die Materialauswahl, sondern hält sich an Vorgaben seines Auftraggebers, oder er nimmt einfach übliche Materialien für die Bauteilschichten an, wenn ihm noch keine endgültigen Planvorgaben vorliegen. Der U-Wert der Wand muss dem EnEV-Nachweis entsprechen. In diesem Fall wird es wohl korrekt sein, dass der Bauträger dafür Styropor wählt, wenn der Vertrag dadurch nicht verletzt wird.

  11. Die EnEV...

    ...kann man getrost in die Tonne treten:
    http://www.neueenev.info
    Lesen und verstehen! http://www.das-2punkt1-haus.de


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