im Rahmen eines Beratungsgespräches über die Bedeutung von Winddichtheit und Luftdichtheit
für Wärmedämmung bin ich ziemlich verunsichert worden, was die Qualität unseres sich noch
im Rohbau befindenen Neubaus betrifft. In folgenden sind kurz einige der vom Berater massiv
kritissierten "Baumängel" hinsichtlich der Verwendung von bestimmenten Materialien aufgelistet:
- Außenmauerwerk (Aufbau: 24 cm Hochloch-Porotonziegel mit "Verzahnung" - 10 cm Mineralwolle WLG 035 - 4 cm Luft - 11,5 cm Klinker)
Kritik: " ... die Hochloch Porotonziegel sind in den senkrechten Fugen nicht dicht, dann können sie sich auch die Mineralwolle sparen.
Sie werden ein Vielfaches der Heizkosten haben, als wenn Sie es vernünftig ausgeführt hätten. "
- Fenster (geplant: Holzfenster U-Wert 1,1 / Einbau der Anschlussfuge PU-Schaum 1 K/58 dbAbk. 4-seitig - innere Abdichtung mit Butylband 100 mm 4-seitig
Äußere Abdichtung mit DB" 3-seitig - Versiegelung außen unten quer / Blendrahmenverbreiterung aus Holz bei
bodentiefen Elementen)
Kritik: u.a. " ... PU-Schaum taugt nichts (besser elstischer Dämmstoff mit 0,043 W/mk), das Butylband ist eine Erfindung der Industrie"
- Dachdämmung (geplant: 18 cm Zwischensparrendämmung WLG 035 / Dampfbremse Delta Reflexx / 2,4 cm Untersparrendämmung WLG 035 /
12,5 mm Gipskartonplatten)
Kritik: " ... sie schmeißen viel Geld aus dem Fenster heraus und meinen sie hätten was Gutes"
- Putz (geplant: Gipsputz)
Kritik: " ... besser wäre ein Lehmputz"
Einige Argumente des Beraters klangen plausibel, anderseits war er mir in vielen Dingen zu pauschal.
Muss ich mir Sorgen um unser Haus machen? Bitte um Antwort.
Gruß,
Bernd
