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Keller

Neubau 2011 Wasser im Keller auf Bodenplatte

Hallo zusammen, wir stehen aktuell vor einen kleinem bis mittleren Kellerdesaster und wissen nicht weiter.

Versuche es mal kurz zusammenzufassen.

Wir haben 2011 gebaut. Unser Keller ist ein gegossener Betonkeller außen noch mal mit Schwarzer Abdichtung gestrichen. Zwischen den gegossenen Kellerwänden und der Bodenplatte sind so schwarze Bänder eingearbeitet (sieht man auf den Fotos).

Vor ca. 4 Wochen sind uns Ausblühungen an einer gemauerten und verputzten Innenwand im Keller aufgefallen. Aufgrund dessen habe ich ein Unternehmen bestellt um den Schaden zu begutachten. Er hat die verschiedenen Innenwände gemessen, mit dem Ergebnis, dass auch Wände betroffen sind, bei denen man noch nichts sieht (von unten) aber auch nicht alle.

Im nächsten Schritt habe ich im Kellerbad (wird nur 2x im Jahr genutzt) die Duschwanne rausgebaut. Unter der Duschwanne kommt man direkt auf die Bodenplatte. Auf dieser war ca. 0,5 cm hoch das Wasser gestanden. Ich habe jetzt über ca. 2 Wochen, das immer wieder nachlaufende Wasser mit einem Schwamm rausgemacht, zusätzlich habe ich den Ablauf unter der Duschwanne in der Bodenplatte geöffnet, hier ist auch noch einiges an Wasser abgelaufen.

Jetzt seit ca. einer Woche kommt kein Wasser mehr nach und der Bereich wird langsam trockener.

Die Leitungen wurden auf Druckverlust geprüft, auch die Abwasserleitungen, Fußbodenheizung haben wir im Keller nicht bzw. haben wir hier auch keinen Druckverlust. Und nachdem ja aktuell kein Wasser mehr nachkommt, können die Leitungen im Haus eigentlich ausgeschlossen werden.

Vermutung von der Fachfirma ist ein defekt Wand-Sohlen-Anschluss. Ein Angebot zur Behebung (Rissinjektion + mineralische Dichtschlämme – 8.000 € + Trocknung 6.000 €) haben wir bekommen.

Wir wissen aber eigentlich noch gar nicht sicher wo das Wasser tatsächlich herkommt. Aktuell fühlen wir uns etwas hilflos. Wir sind zwar gegen jeden Sch… abgesichert, aber bei Grundwasser zahlt ja auch keine Elementarversicherung.

Im Februar hatte es mal ein paar Tage relativ kräftig geregnet, da läuft immer das ganze Wasser der unbebauten Nachbargrundstück bei uns in die Einfahrt und dort in die Ablaufrinne. War die Jahre zuvor aber oft wesentlich schlimmer. Die letzten vier Wochen hatten wir keinen Regen mehr.

Gestern hatten wir eine kurze Kammerfahrt im Abflussrohr, er konnte aber hier, auf den ersten Blick nichts erkennen. Die Empfehlung war hier eine ausführliche (Satelliten gestützte) Befahrung machen zu lassen.

Wir wohnen so in der Mitte von einem Berg, es gibt also noch einige Grundstücke/Häuser, die weiter unten liegen als wir. Auch in der Bauphase hatten wir kein Grundwasserproblem.

Hatte jetzt überlegt noch mal eine zweite Fachfirma den Schaden begutachten zu lassen. Weiß auch nicht wie wir jetzt weiter vorgehen sollen.

Gruß

Name:

  • Michael
  1. Kellerdesaster ohne Ende bzw. und kein Ende!

    Wir haben 2011 gebaut. OK

    Unser Keller ist ein gegossener Betonkeller
    OK, ABER, ELEMENTWEÄNDE DIE ALS FERTIGTEILE ANGELIEFERT WORDEN SIND? ODER EINGESCHALT UND MIT ORTBETON/LIEFERBETON BETONIERT?

    außen noch mal mit Schwarzer Abdichtung gestrichen.

    OK, ALLERDINGS IST DAS SEIT CA. 1983 BERBOTEN BZW. NUR NOCH FÜR LANDWIRTSCHAFTLICHE SILAGENGEBÄUDE/-UND BEHÄLTER ZUGELASSEN. WAS FÜR EINE ABDICHTUNG WURDE DENN VERWENDET?

    Zwischen den gegossenen Kellerwänden und der Bodenplatte sind so schwarze Bänder eingearbeitet

    OK, ALLERINGS WENN ES EIN GESCHALTER UND MIT ORTBETON/LIEFERBETON ÖRTLICH BETONIERTER KELLER IST, DANN GIBT ES EIGENTLICH KEIN DAZWISCHEN, AUSGENOMMEN IM BEREICH VON GGF. VORHANDENEN ARBEITSFUGEN, ODER DEHNUNGSFUGEN UND IM BEREICH DES BODENPLATTENWANDANSCHLUSSES IM ÜBERGANG VON DER BODENPLATTE ZUR WAND, UND DIE KANN MAN IM REGELFALL NICHT SEHEN! BZW. WENN MAN DIE DANN TROTZDEM SEHEN KANN, SPRICHT DIES NICHT UNBEDINGT FÜR EINE REGELGERECHTE ART DER AUSFÜHRUNG! FOTOS? BITTE WELCHE EINSTELLEN!

    (sieht man auf den Fotos).

    OK, AUF WELCHEN FOTOS? STELLEN SIE FOTOS EIN!

    Vor ca. 4 Wochen sind uns Ausblühungen an einer gemauerten und verputzten Innenwand im Keller aufgefallen. Aufgrund dessen habe ich ein Unternehmen bestellt um den Schaden zu begutachten.

    OK, ABER REICHT DAS AUCH? EIN UNTERNEHMEN ZU BEAUFTRAGEN?

    Er hat die verschiedenen Innenwände gemessen,

    OK, WOMIT DENN; MIT DEM ZOLLSTOCK, MIT DEM METERSTAB, MIT DEM LASERMESSER, MIT DEM BANDMAß, ODER VIELLEICHT MIT EINEM FEUCHTEMESSGERÄT?

    mit dem Ergebnis, dass auch Wände betroffen sind, bei denen man noch nichts sieht (von unten) aber auch nicht alle.

    OK, ALSO DOCCH EIN FEUCHTEMESSGERÄT, WAHRSCHEINLICH!? WELCHE ABGELESENEN WERTE WURDEN DENN ERMITTELT UND IN WERLCHER MESSEINHEIT?

    Im nächsten Schritt habe ich im Kellerbad (wird nur 2x im Jahr genutzt) die Duschwanne rausgebaut. Unter der Duschwanne kommt man direkt auf die Bodenplatte. Auf dieser war ca. 0,5 cm hoch das Wasser gestanden.

    OK, ABER WENN ES NICHT GERADE EIN KARTOFFELKELLER NUR IST, DANN KOMMT MAN UNTER DER DUSCHWANNE NICHT GLEICH AN DIE BODENPLATTE!? EIGENTLICH MÜSSTE SODANN DER KELLER HOCHWERTIGER GENUTZT WIRD, EINE ABDICHTUNG ZUNÄCHST ZU SEHEN SEIN!? GIBT ES EINE SOLCHE? ODER ABER EIN BELÜFTUNGSSYSTEM DER FUßBODENKONSTRUKTION MÜSSTE ZU SEHEN SEIN!? GIBT ES EIN SOLCHES?

    Ich habe jetzt über ca. 2 Wochen, das immer wieder nachlaufende Wasser mit einem Schwamm rausgemacht, zusätzlich habe ich den Ablauf unter der Duschwanne in der Bodenplatte geöffnet, hier ist auch noch einiges an Wasser abgelaufen.

    OK, ABER WIE GEHT DAS? NORMALERWEISE IST IN DER DUSCHE DER SIPHON VERBAUT, UND WENN MAN DEN RAUS ZIEHT, HAT MAN IN ALLER REGEL NICHTS ZUM ÖFFNEN, SONDERN LEDIGLICH EIN OFFENES ROHR, WAS EBENFALLS NUR IN DER REGEL OBERKANTE DER ROHEN BODENPLATTE ENDET UND WELCHES OHNEHIN OFFEN IST, ZUM ÖFFNEN IST DA IN ALLER REGEL NICHTS!? STELLEN SIE EIN FOTO VON DEM DING HIER EIN!?

    Jetzt seit ca. einer Woche kommt kein Wasser mehr nach und der Bereich wird langsam trockener.

    OK, MAL EINFACH ERKLÄRT (DIFFUSIONSVORGÄNGE), BEI DER BODENPLATTE PASSIERT -UNSICHTBAR- UNGEFÄHR GENAU DAS GLEICHE WIE BEIM WASSER KOCHEN. FAST IMMER UND STÄNDIG. WAS ABER NORMAL IST. VIELLEICHT LIEGT ES DARAN?! IN DER REGEL SOLLTE ALLERDINGS DIESE FEUCHTE VON EINER IN ALLER REGEL VORHANDNEN ABDICHTUNG AUFGEHALTEN WERDEN, DIE AN DIE ABDICHTUNG DER AUFGEHENDEN WÄNDE ANSCHLIEßEN MUSS. IST DA EINE ABDICHTUNG UND FEHLT DIE NUR IM DUSCHWANNENBEREICH ODER IST GAR KEINE DA? ANDERNFALLS KANN DIE ANFALLENDE DIFFUSIONSFEUCHTE (WASSER IN DAMPFFORM) ÜBER EIN BELÜFTETES FUßBODENKONSTRUKTIONSSYSTEM KONTROLLIERT ABGELEITET WERDEN. GIBT ES EIN SOLCHES BELÜFTETES FUßBODENKONSTRUKTIONSSYSTEM?

    Die Leitungen wurden auf Druckverlust geprüft, auch die Abwasserleitungen, Fußbodenheizung haben wir im Keller nicht bzw. haben wir hier auch keinen Druckverlust. Und nachdem ja aktuell kein Wasser mehr nachkommt, können die Leitungen im Haus eigentlich ausgeschlossen werden.

    OK, DANN GLAUBEN WIR DAS SCHON EINMAL UND SETZEN DAS ALS RICHTIG UND KORREKT VORAUS

    Vermutung von der Fachfirma ist ein defekt Wand-Sohlen-Anschluss. Ein Angebot zur Behebung (Rissinjektion + mineralische Dichtschlämme – 8.000 € + Trocknung 6.000 €) haben wir bekommen.

    OK, WENN DENN ALLES SO DURCHFEUCHTET IST, UND DAS DIE "ALLEINIGE URSACHE" IST, DANN KÄME DAS HIN, WENN DENN DANN NICHT DOCH NOCH DIE DIFFUSIONSFEUCHTE ALS MÖGLICHE URSACHE IN FRAGE KÄME! KOMMT DIE DIFFUSINSFEUCHTE DENN NICHT IN FRAGE?

    Wir wissen aber eigentlich noch gar nicht sicher wo das Wasser tatsächlich herkommt.

    OK, WARUM DENN NICHT? SIE HATTEN DOCH EINEN UNTERNEHMER DA! WAS ICH SCHON VORAB UND WEITER OBEN IN FRAGE ZU STELLEN VERMUTET UND UNTERSTELLT HATTE, OB DAS DENN AUSREICHEN WÜRDE, EINEN UNTERNEHMER ZU BEAUFTRAGEN? REICHT DAS DENN VIELLEICHT -SO WIE VON MIR VERMUTET- DOCH NICHT AUS?

    Aktuell fühlen wir uns etwas hilflos.

    OK, DANNBEAUFTRAGEN SIE JEMANDEN, DER MIT DER MATERIE HINREICHEND BETRAUT UND VERTRAUT IST UND DER IN DER LAGE IST, IHNEN UNTER DIE ARME ZU GREIFEN!

    Wir sind zwar gegen jeden Sch… abgesichert, aber bei Grundwasser zahlt ja auch keine Elementarversicherung.

    OK, TJA, SO IST DAS DANN!

    Im Februar hatte es mal ein paar Tage relativ kräftig geregnet, da läuft immer das ganze Wasser der unbebauten Nachbargrundstück bei uns in die Einfahrt und dort in die Ablaufrinne. War die Jahre zuvor aber oft wesentlich schlimmer

    OK, DASS DARF DER ERSCHLIEßUNGSTRÄGER ABER EIGENTLICH UND IN DER REGEL NICHT! ER MUSS DAFÜR SORGE TRAGEN, DASS DAS ANFALLENDE WASSER, WELCHES IM ÖFFENTLICHEN BEREICH ANFÄLLT, VON IHREM GRUNSTÜCK FERN HÄLT! AUCH DER NACHBAR ODER DIE NACHBAR, DÜRFEN KEIN ANFALLENDES WASSER UNGEHINDERT AUF IHR GRUNDSTÜCK FLIEßEN LASSEN!

    Die letzten vier Wochen hatten wir keinen Regen mehr.

    OK, ABER WIE SCHON ERLÄUTERT, KOMMT ES NICHT IMMER NUR AUF DEN ANNFALLENDEN REGEN AN, ES KANN AUCH AUF DIFFUSIONSFEUCHTE ZURÜCK ZU FÜHREN SEIN! LASSEN SIE ALLE MÖGLICHEN PARAMETER PRÜFEN!

    Gestern hatten wir eine kurze Kammerfahrt im Abflussrohr, er konnte aber hier, auf den ersten Blick nichts erkennen. Die Empfehlung war hier eine ausführliche (Satelliten gestützte) Befahrung machen zu lassen. Wir wohnen so in der Mitte von einem Berg, es gibt also noch einige Grundstücke/Häuser, die weiter unten liegen als wir. Auch in der Bauphase hatten wir kein Grundwasserproblem.

    OK, ALLERDINGS AUCH UND GERADE DANN; KANN HANGWASSER ANFALLEN! TROCKENE BAUGRUBEN GEBEN DARÜBER KEINERLEI AUFSCHLUSS, OB DAS SO IST, DASS KEIN PROBLEM BESTEHT! DAS WISSEN SIE ALSO NICHT GENAU, UNTERSTELLE ICH MAL!

    Hatte jetzt überlegt noch mal eine zweite Fachfirma den Schaden begutachten zu lassen.

    OK, ABER IST DAS NICHT DER ZWEITE FALSCHE ANSATZ, WIE SCHON BEREITS WEITER OBEN SCHON IN FRAGE GESTELLT, DASS DAS AUSREICHT?!

    Weiß auch nicht wie wir jetzt weiter vorgehen sollen.

    OK, DANN BEAUFTRAGEN SIE JEMANDEN DER SICH MIT DER MATERIE AUSKENNT UND DER IN DER LAGE IST, IHNEN UNTER DIE ARME GREIFEN ZU KÖNNEN! DAFÜR WERDEN SIE GELD IN DIE HAND NEHMEN MÜSSEN!

    GIBT ES EINE DRÄNAGE UND WENN JA, WOHIN ENTWÄSSERT DIE?

    https://svb-reima2.business.site

    Mit freundlichem Gruß

    Markus Reinartz

  2. Gut, mal sehen ob ich noch ...

    ... ein bisschen Zusatzinfos habe.

    • Kellerwände wurden vor Ort verschalt und gegossen.
    • Dieses Dichtband was ich meine, schaut aus der Bodenplatte raus, darauf wurden die Kellerwände gegossen.
    • Wegen der schwarzen Isolierung frage ich noch mal unseren Kellerbauer.
    • Die genauen des Feuchtigkeitsmessgerätes kenne ich nicht, die Firma die die Leckagenortung vorgenommen hatte, hat auch noch mal mit einem Feuchtigkeitsmessgerät gemessen und auch mit einer Wärmebildkamera die Wände angeschaut (denke hier bekommen wir noch einen Bericht).
    • Aufbau vom Kellerboden ist Fliesen, Estrich, zwei Schichten Styropor (oder ähnliches) und direkt über der Bodenplatte eine Teerschweißbahn.
    • Mir sagt der Begriff, DIFFUSINSFEUCHTE nicht, werde ich Googlen.
    • Was wäre das für ein jemand, den wir beauftragen können. Dafür hatten wir ja eigentlich die Firma ISOTECH beauftragt. War der Meinung, dass die auf so etwas spezialisiert sind.
    • Ja es gibt eine Dränage, wo die genau hin entwässert weiß ich aktuell noch nicht, die nächsten Tage kommt unser Kellerbauer vorbei den werde ich das dann fragen. Aber ich glaube nicht, dass wir keine Sickergrube haben, könnte mir vorstellen, dass es evtl. (soweit ich weiß unerlaubterweise) an den Kanal angeschlossen ist.

    Bilder sind jetzt auch dabei...

    Anhang:

    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  3. Und jetzt noch ein paar Bilder ...

    ... nachdem ich die bodentiefe Duschwanne entfernt hatte bzw. jetzt wo es langsam trocken wird. Und vom Aufbau des Kellerbodens.

    Einmal mit 0,5 cm Wasser und etwas trockener. die Schweißbahn habe ich auch auf einem Stück herausgeschnitten.

    Anhang:

    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  4. Da fehlen aber noch ein paar Angaben und Fotos!.

    Wurde eine Dränage eingebaut?

    Wohin entwässert die Dränage?

    Welche Art der Abdichtung wurden außen auf den Keller aufgebracht?

    Wurden Dichtmanchetten im die Rohre eingebaut und einbetoniert?

    https://www.kraso.de...rchfuehrung-typ-bdf/

    Wo stand die Feuchte, auf der Schweißbahnabdichtung oder darunter?

    Wie ist die Abdichtung aßen im Bereich des Bodenplattenwandanschlusses ausgeführt worden?

    Welche Fugenbänder sind verbaut worden, oder waren es Fugenbleche?

    Was steht im Bodengutachten?

    Beauftragen Sie jemanden, der weiß, worauf es ankommt. Wenn Sie die Firma Isotec ja schon für eine Stellungnahme beauftragt haben, dann lassen Sie sich alles schriftlich geben, insbesondere, dass die recherchierte und ermittelte Ursache auch die zutreffende Ursache ist und dass die darauf basierend auszuführende Maßnahme zum Erfolg führt und dass der Feuchteeintritt, keine andere Ursache hat oder auch nicht haben kann.

    Ich gehe nicht davon aus, dass Sie eine derartige schriftliche Bestätigung mit Stempel und Unterschrift, von der Firma Isotec nicht bekommen werden.

    Falls doch, dann wäre alles perfekt und in trockenen Tüchern.

    https://svb-reima2.business.site

  5. Also lange rede kurzer Sinn, ich ...

    ... soll einen Baugutachter oder einen Sachverständigen zu Rate ziehen. Ok das habe ich soweit verstanden.

    Die vielen Fragen, meine Antworten und die Bilder waren dann sozusagen noch mal um zu verdeutlichen, dass es ein komplexes Thema ist - also eigentlich "überflüssig" (passend zum Wasserschaden)?

    Hat vielleicht sonst noch jemand hilfreiche Infos für mich bevor ich mich auf die Suche nach dem Sachverständigen mache?

    Vielleicht kann mir jemand mal so ne Hausnummer sagen, was ein Gutachter kostet. Irgendwie habe ich das Gefühl mit so einem Schaden freut sich jeder der die Hand aufhalten kann.

    So als Häuslesbauer der brav seinen Kredit abbezahlt wachsen die € halt irgendwie auch nicht im Garten. :-(

  6. Das weiß man doch vorher nicht!

    Die Fotos kann man ja erst dann beurteilen, wenn Sie welche eingestellt haben. Und das, was es wichtig ist, zu wissen, um Ihnen eine hinreichend verlässliche Antwort an die Hand geben zu können, fehlt halt, ist auf den Fotos nicht sichtbar, bzw. darüber haben Sie noch keinerlei Angaben gemacht.

    Es spielt keine Rolle, wen Sie beauftragen, es sollte nur jemand sein, der sich damit auskennt, und dass tun halt vorzugsweise Bausachverständige oder Baugutachter.

    Es sind ein paar Fragen, die man Ihnen normalerweise beim Hausbau bereits hätte erläutert haben müssen. Vorzugsweise der Architekt aber auch der Bauunternehmer oder Hausverkäufer, sollte dies bereits getan haben, so dass Sie normalerweise bereits jetzt in der Lage gewesen sein müssten, die gestellten Fragen zumindest ansatzweise zu beantworten. Leider und/oder bedauerlicher Weise ist das wohl sehr offensichtlich nicht der Fall, dass Sie hinreichend in die Thematik eingebunden worden sind, und man Ihnen diese Themen erläutert hat oder hätte.

    ann weiß nicht, was auf Ihren Fotos zu sehen sein würde, bis das die Dinger denn dann schlussendlich hier eingestellt gewesen sind. Erst dann kann auch beurteilt werden, ob die Fotos ausreichenden Aufschluss über die Situation vor Ort geben, oder aber nicht.

    Das Thema ist sehr komplex, aber für denjenigen der sich damit auskennt und mit derartigen Bauthemen vertraut ist, für den ist das normalerweise fix beantwortet. Das Sie selbst das nicht in allen Punkten schaffen werden, ist schon klar, allerdings sollten Sie sodann unterlagen darüber haben, aus denen die genaueren Umstände hervor gehen.

    Um hilfreiche Infos zu erhalten, müssten Sie die Fragen zunächst einmal alle nach der Reihe beantworten. Dann kann man darüber anfangen nachzudenken, woher die Feuchtigkeit denn nun schlussendlich möglicherweise kommen kann. Eine zutreffend und hinreichend verlässliche Antwort mit Ursachenvorhersagengarantie werden Sie sicher keinesfalls in diesem Forum bekommen, allenfalls Hinweise, woran es denn dann ggf. liegen könnte bzw. welche Ursache die Feuchtigkeit ggf. haben kann. Abschlie0end wird ohne einen Ortstermin sich wohl niemand so sehr weit, und dann hier in diesem Forum, aus dem Fenster hängen und die Ursache dann hier per Frage-Antwort zutreffend fixieren und feststellen.

    So ein Bausachverständiger kostet -je nach Vereinbarung, die Sie mit dem Sachverständigen treffen- ca. 75,00 Euro bis 150,00 Euro netto je Stunde.

    Der Jenige, der sich das anschaut, wird wohl sehr offensichtlich dafür auch Geld verlangen müssen, weil er wird ja auch bei Misserfolg der gewählten Maßnahmen, für seine Angaben haften müssen.

    Insofern können Sie doch nicht ernsthaft davon ausgehen, bei so einem -wie Sie schon selbst festgestellt haben- komplexen Thema, kostenfreie zutreffende Schadensursachenermittlungsergebnisse an die Hand zu bekommen. Das wird wohl eher nicht der Fall sein.

    Klar, die Kohle wächst allerdings für den Sachverständigen auch nicht auf/an den Bäumen.

    Letzteres gilt allerdings auch für die Hard- und Sofwarelösungen, die ebenso auch für den Bausachverständigen auch nicht auf Bäumen wachsen. Da können es für eine kleine Sachverständigenklitsche schon einmal 30.000,00 bis 100.000,00 Euro netto nur an Programmupdates und Softwarelösungen einschl. benötigter Normenpakete und Literatur im Jahr sein, die da aufgewendet werden müssen. Das macht dann, berücksichtigt man die Arbeitswochen abzgl. Urlaub und abzgl. durchschnittlicher Krankheitstage die anfallen können, bei 30.000,00 Euro Aufwand dann ca. rd. 20,00 Euro oder bei 100.000,00 Euro Aufwand dann ca. rd. 60,00 Euro je Stunde, nur an Equipment aus, über welches der sorgfältig arbeitende Sachverständige verfügen muss.

    https://svb-reima2.business.site

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  7. Ich habe ja auch nicht bezweifelt, ...

    ... dass ein Bausachverständiger (zumindest wenn er gut ist) sein Geld wert ist und auch durchaus in meinem Fall sinnvoll ist. Das ist ja schon mal ein Punkt den ich hier neu erfahren habe.

    Ich bin mir auch im Klaren, dass ich in einem Forum keine "kostenfreie zutreffende Schadensursachenermittlungsergebnisse" erhalten. Das war ja auch nicht der Sinn meiner Anfrage ich wollte lediglich sehen ob ich Unterstützung bekommen kann. Egal in welche Richtung, bin froh um jeden Tipp.

    Einen Teil der Fragen hatte ich ja bereit oben beantwortet, weitere werde ich meinem Kellerbauer noch stellen. Ist halt auch schon wieder 9 Jahre her, selbst wenn ich einen Großteil gewusst hatte, habe ich mir sicher nicht alles merken könne. (Wasser war auf der Schweißbahn gestanden, war ja ein halbe cm hoch also fasst wie ein kleiner Pool)

    Mir ist auch die Rolle eines Bausachverständigen noch nicht ganz klar. Mal angenommen, er hat alle Infos die er für seine Analyse braucht. Selbst dann stelle ich es mir schwer vor eine verlässliche bzw. Haftbare Aussage treffen zu können.

    Ich habe die Befürchtung eine verlässliche Aussage lässt sich nur treffen, wenn ich "sehe" wo der Schaden ist. Dazu muss ich ja dann quasi trotzdem die Fliesen und den Estrich teilweise entfernen lassen oder ähnliches. Sonst kann ja selbst ein Sachverständiger nur "Vermutungen" anstellen.

    Und soweit ich das gelesen habe, selbst wenn es sich um einen Mangel/verdeckten Mangel handeln sollte stehen die Chancen gut, dass der Bauherr auf den Kosten sitzen bleibt.

    So gut ist jetzt auch mit den hin und her wo das Geld wächst oder nicht. Wir befinden uns aus meiner Sicht aktuell in einer für mich belastenden Notlage. Ich möchte mich jetzt nicht noch zusätzlich stressen. Danke schon mal für die Infos.

  8. Vergessen Sie die Idee

    mit den "verdeckten Mängeln" oder "versteckten Mängeln" - die gibts nicht mehr! Nach 9 Jahren müssten sie dem Bauleiter nicht nur den Mangel als solches sondern auch noch "Organisationsverschulden" nachweisen um die Sanierung nicht selbst zahlen zu müssen.

    Die Kosten für die Ursachensuche und die Sanierung werden wohl bei Ihnen hängen bleiben - komplett.

    Fragen:
    1.) Welcher Lastfall steht im Bodengutachten?

    • Bodenfeuchte / nichtdrückendes Sickerwasser / stauendes Sickerwasser / drückendes Wasser?

    2.) Wie wurde abgedichtet (Weiße Wanne)?

    3.) Können Sie ausschließen das die Fallrohrdurchdringungen in/durch die Bodenplatte undicht sind und dass dort rückwärts Wasser zwischen Rohr und BoPla eindringt?

    Sie müssen sich halt mit fachkundiger Unterstützung langsam an die möglichen Schadensursachen rantasten, diese ausschließen oder bestätigen und dann sanieren.

    Evtl. geht so einiges in Eigenleistung aber sicher nicht ohne fachkundige Hilfe.

  9. Wasser im Keller auf Bodenplatte

    Ich habe nicht den Eindruck, daß man die Herkunft des Wassers kennt.

    Kann man ausschließen, daß es Grundwasser ist?
    Dazu würde ein Blick in den Revisionsschacht der Drainage genügen.

    Wenn dort kein Wasser sichtbar wäre, kommen Abwasserleitungen infrage.

    Auf den Bildern macht die Baustelle einen ordentlichen Eindruck.

    Aber man kann nicht feststellen, ob der Bitumenanstrich nur einmal, oder wie damals vorgeschrieben, dreimal und wirklich deckend ausgeführt wurde.

    Auch die Anschlußbewehrung von der Bodenplatte zur Wand hätte ich für eine WU-Konstruktion etwas stärker vorgesehen.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  10. 11 Rohre durch Bodenplatte,

    da liegt die Vermutung nahe, das Wasser an den Rohren von unten durchkommt. Wäre besser gewesen die Rohre über der Platte im Keller zu verlegen und dann einen Abfluß durch die Wand nach draußen zu machen. Da offenbar im ganzen Keller Estrich auf Dämmung verlegt ist könnte es überall nass sein, egal wo es durchkommt. Gibt es eine Drainage ums Haus?

  11. Aus dem Bodengutachten: Lastfall mit Dränage: ...

    ... Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser (DINA 18195 T4); Lastfall ohne Dränage: drückendes Wasser (DIN 18195 T6 A8)

    Lt. Kellerrechnung haben wir Drainageleitungen incl. Spülschächte incl. Kiesabdeckung und Vlies + Flächendrainage unterhalb Bodenplatte. Es ist auch jeder Kellerschacht an das orangene Rohr angebunden und einen Rev. Schacht habe ich auch, dass müsste ja alles die Drainage sein. (Rev. Schacht sieht man auch auf einem Bild). Ist aktuell nat. alles trocken, kommt aber ja auch auf der Bodenplatte kein Wasser mehr nach, wird langsam trocken.

    Denke nicht, dass es direkt eine Weiße Wanne ist, weil ja auch so was schwarzes gestirchen wurde (sieht man auf dem Bildern). Lt Rechnung Abdichtung der Außenwände gemäß DIN 18195 (Teil 5) gegen drückendes Wasser incl. abdichten sämtlicher Durchdringungen incl. erforderlicher Sockelanschlüsse, incl. Hohlkhlenausbildung.

    Nein kann ich nicht ausschließen, dass evtl. das Grundwasser an den Rohren "raufdrückt".

    Vermutung liegt aktuell bei Grundwasser, denke Abwasser würde anders riechen/aussehen, habe ja ca. 20 Liter von der Bodenplatte abgeschöpft.

    Also 3 mal ist die Bitumenschicht nicht, habe sie ja in der Duschwanne rausgeschnitten, an den Wänden überlappt sie und ansonsten ist es eine Lage.

    Noch mal zu dem Thema "Fachkundige Hilfe" das ist dann ein Bausachverständiger?

    Ja genau würde jetzt auch versuche mich heranzutasten, würde gerne auf jeden Fall mal einen größeren Regen abwarten wollen, damit ich unter der Duschwanne vielleicht sehe wo das Wasser herkommt, wenn überhaupt was wieder kommt.

    Wenn nicht weiß ich gar nicht wie ich den Fehler weiter eingrenzen soll.

  12. Wasser im Keller auf der Bodenplatte

    So langsam kommt Licht ins Dunkel.

    Also eine Weisse Wanne ist es, wenn der Beton die Abdichtung übernimmt. Das hat man offenbar auch versucht aber nicht konsequent durchgeführt. Vor allem ist dazu eine erhebliche Menge an Bewehrungseisen erforderlich. Das ist deutlich mehr als für die Bewehrung zur Tragfähigkeit.

    Es sind vermutlich auch Fehler bei der Abdichtung der vielen Abwasserleitungen gemacht worden.

    Weitere Fehler sind der Übergang von Bodenplatte zu den aufgehenden Wänden. Man hat zwar ein Fugenblech, wie bei einer Weissen Wanne eingebaut, aber die Anschlußbewehrung ist für eine Rissbreitenbeschränkung nicht ausreichend. Ich vermute, die dreifache Menge wäre dazu erforderlich gewesen.

    Aus welchen Gründen auch immer, hat man mit Bitumen nachgeholfen. Aber dann hätten es drei überlappende Anstriche sein müssen. So ist beides mit halber Kraft gemacht worden.

    Aber man hat noch eine Drainage unter der Bodenplatte angebracht. Die hätte die Fehler vielleicht ausbügeln können.

    Warum hat sie es nicht getan??
    Konnte das Wasser immer ausreichend ablaufen?

    Wenn man das steigende `Grundwasser verbotenerweise mit der Drainage immer abpumpt, könnte man den Keller vor weiteren Wasserschäden vielleicht bewahren.

    Bleibt der Sachverständige. Da gibt es wenige fachkundige und viele Schaumschläger.

    Aber auch der beste Sachverständige wird jetzt, wenn das Grundwasser niedrig ist, nichts finden können. Das kann man sich unter diesen Bedingungen zur Zeit sparen.

    Er kann erst etwas finden, wenn das Grundwasser höher steht.

    Oder das Wasser ist Leitungswasser aus dem Haus. Das muß man auch prüfen.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  13. Nein Wasser aus dem Haus ist ...

    ... es nicht, die Leitungen wurden auf Druckverlust geprüft, auch die Abwasserleitungen, Fußbodenheizung haben wir im Keller nicht bzw. haben wir hier auch keinen Druckverlust.

    Drainage gehe ich davon aus hängt am Kanal (kläre ich aber noch). Wir hatten schon wesentlich mehr Oberflächenwasser, bei dem auch die Straßen unterhalb überschwemmt waren. Kann mir nicht erklären warum gerade jetzt so viel Wasser auf der Bodenplatte steht.

    Das hört sich jetzt alles nicht so gut an finde ich...

  14. Wie jetzt einige schon geschrieben haben

    siehe Beiträge von Uwe Tilgner, Pauline Neugebauer, Karsten Zänkert

    würde mein Fokus sich auf die Rohrdurchführungen in der Bodenplatte richten.

    Sie schreiben:
    "Wir hatten schon wesentlich mehr Oberflächenwasser, bei dem auch die Straßen unterhalb überschwemmt waren. Kann mir nicht erklären warum gerade jetzt so viel Wasser auf der Bodenplatte steht."

    Es ist vermutlich nicht "gerade jetzt" sondern wohl eher "zufällig jetzt" - sofern sie aktuelle Änderungen äußerer oder innerer Umstände als Ursache definitiv ausschließen können.

    Wie haben Sie die Abwasserleitungen auf Dichtheit geprüft? Draußen die Grundleitungen mit einen Ballon verschlossen und dann drinnen Waser aufgefüllt bis zur untersten Einspeisestelle mit anschließender mehrstündiger Sichtkontrolle des Pegels?

    PRINZIP HOFFNUNG:
    Vielleicht war unter Ihrer Dusche auch nur ein Rollring im Ablauf verrutscht und der Kellerfußboden wurde von der Dusche aus allmählich geflutet? Das würden Sie jetzt nach Ausbau der Duschtasse gar nicht mehr feststellen können und wenn jetzt das Wasser abtrocknet spricht einiges dafür dass es vielleicht doch nicht von außen kommt sondern eben von der Dusche? Wäre ja ein Zufall, wenn ausgerechnet jetzt kein Wasser mehr von außen nachlaufen sollte - ausgerechnet jetzt wo sie die Dusche ausgebaut haben.

    ANDERER GEDANKE:
    Vielleicht ziehen sie mal 100 ml des Wassers unter dem Estrich in eine Spritze und lassen es sofort im Labor untersuchen. Wenn es weder Tenside (Seifenbestandteile) noch Nitrat enthält, kann man zumindest halbwegs ausschließen dass es sich um Abwasser handelt. Wenn Tenside drin sind = Volltreffer. Dann könnte meine obige These stimmen.

  15. Wasser im Keller auf der Bodenplatte

    Wenn die Drainage in den Kanal entwässert kann auch von dort ein Rückstau kommen. Können Sie ausschließen, daß die Drainage nicht von der Straße überflutet wurde?
    Dazu müßte man am Kontrollschacht immer den Wasserstand kontrollieren.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  16. Wir hatten gerade unseren Kellerbauer zu ...

    ... besuch, der sich auch noch mal auf Ursachenanalyse begeben hat.

    Wir hatte ja im Februar wie beschrieben viel Regenwasser ein paar Tage lang. Er hat ganz stark die Rückstauklappe in Verdacht. Dass hier beim Regen das Wasser über die Abflüsse zurück ins Haus gelaufen ist.

    Das hat für mich aktuell eine gewisse Logik, da ja unterschiedliche Wände betroffen sind. Hier aber auch überall Abflussrohre abgehen. Die Räume die vom Abwasserschacht am weitesten entfernt sind, sind wenig bis gar nicht betroffen.

    Gerade im Heizungskeller ist ein Ablauf für die Heizung (Kondenswasser etc.) der ja mehr oder weniger offen ist (also so ein Geruchs-Siphon ist halt drauf, damit es nicht stinkt), hier würde Wasser das zurückkommt eigentlich direkt auf die Bodenplatte laufen. Das Teil ist nicht so hoch, dass das Wasser auf die Fliesen laufen würde.

    Macht das für euch auch Sinn? Im nächsten Schritt werden wir uns mal die Rückstauklappe anschauen.

  17. Rückstauklappe

    Rückstauklappen funktionieren besonders gut auf Messeständen. Im Ernstfall hat sich gerade etwas eingeklemmt und verhindert den Abschluß.

    Wenn es wirklich ein Rückstau vom Kanal war, sollten Sie eine Hebeanlage im Kontrollschacht vorsehen. Besonders wenn noch weitere Anwohner oberhalb Ihres Grundstückes zu erwarten sind.

    Besser wäre es gewesen, wenn die Abflußleitungen unter der Kellerdecke verlegt worden wären und dann im Schacht abgestürzt wären. Nur die Abflußleitungen vom KG hätten dann eine Hebeanlage erfordert. Jetzt muß alles hochgepumpt werden.

    Hinter der Hebeanlage stürzt das Wasser in die hochgezogene Abwasserleitung zur Straße.

    Das Problem der Hebeanlage sind die Kreiselpumpen für das Schmutzwasser. Sie können nicht von selbst ansaugen und müssen im Schmutzwasser stehen. Irgendwann versagen sie heimlich den Dienst und dann sind die Folgen die gleichen wie bei der Rückschlagklappe. Nur daß es der eigene Dreck ist, der wieder zurückkomt. Auch der stinkt fürchterlich.

    Ob dann eine Wasserstandsmeldeanlage funktioniert? Siehe Rückstauklappe....

    Natürlich muß auch die Drainage ihre eigene Hebeanlage bekommen. Das erfordert einen deutlich größeren, also neuen Kontrollschacht.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  18. man kann es drehen und wenden wie man will......

    ........es ist und bleibt ein Planungsfehler, sowohl bei der Entwässerungsplanung als auch bei der Abdichtung gegen drückendes Wasser und der Drainage und bei der Bauleitung. In Summe kommt nun das Wasser auf der Bodenplatte zustande. Eine einzelne Ursache beseitigen wird teuer und der Schuldige ist raus. Drainage außen und Hebeanlage innen mit Änderung der Entwässerung könnte helfen, vor allem auch eine richtige Ableitung der Dachentwässerung.

    Name:

    • Klaus Kirschner
  19. Also ok dann schauen wir uns ...

    ... die Tage erst mal die Rückstauklappe an, damit die zumindest wieder funktioniert und das Wasser nicht mehr aus dem Kanal über die Abläufe ins Haus fliesen kann.

    Als zweiten Punkt auf der Agenda habe ich dann die Drainage, da muss ich mich beraten lassen was hier Sache ist. Wobei es mich dennoch wundert warum gerade beim einem aktuell nicht so starken Regenereignis die Drainage, die sonst scheinaber immer ihren Zweck getan hat plötzlich versagen sollte. Wobei das ja auch nicht unbedingt sein muss. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass das Wasser sowohl über den Kanalabläufe als auch über die Kellerwände ins Haus gekommen ist.

    Allerdings werde ich noch mal schauen müssen, da die Drainage ja an den Abwasserkanal angeschlossen ist, kann hier auf kurz oder lang ja auch ein Rückstau entstehen. Solange alles im Keller dicht ist, ist das ja egal. Aber man muss es ja nicht herausfordern.


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