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Keller

Wohnung über feuchtem Keller

Hallo Zusammen!

Ich wohne seit ca. 6 Jahren in einer Mietwohnung im EGA direkt über dem Keller des Hauses, dass wohl in den 60er/70er Jahren gebaut wurde. Von der Küche der Wohnung aus, gelange ich auf meine Terrasse. Jetzt habe ich unten an der Laibung der Terrassentür bräunlich/gelbliche Flecken entdeckt und die Laibung fühlt sich dort feucht und kalt an. Bis zu einer Höhe von ca. 1,40 m klingt es dort beim draufklopfen hohl. Vermutlich wurde dort mit Gipskarton gearbeitet!?! Die Kellerwand unter meiner Küche hat eine große feuchte und schimmlige Fläche und direkt unter meiner Terrassentür hat sich an der Kellerdecke etwas für mich undefinierbares Weißes ausgebreitet. Merkwürdig finde ich auch die dicken Fugen zwischen den Bodenfliesen genau dort, wo ein Stockwerk tiefer die Wand gammelt. Ich vermute jetzt, dass sich die Feuchtigkeit vom Keller bis zu meiner Wohnung hochgearbeitet hat und sogar dass meine Vermieter das Problem vorher schon kannten und deswegen die Fugen so dick gemacht haben.

Könnte ich damit richtig liegen?

Vielen Dank!

Anhang:

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Name:

  • Gabriele
  1. Die Feuchtigkeit

    könnte auch von der Terasse kommen. Fugen sind nicht wasserdicht. Tritt dort Wasser durch sucht es sich im Keller oder an anderer Stelle seinen Weg.

    Außerdem muß zwischen Terasse und Wand ein 30 cm hoher Spritzwasserschutz vorhanden sein. Weil das nicht mit der Terassentür vereinbar ist, gelten in diesem Fall 15 cm mit einer Rinne.

    Wenn es noch weniger ist, muß die Rinne entsprechend tiefer liegen.

    Alles das hat man vor 40 Jahren in der Regel nicht beachtet. Das war halt so und man hatte damals auch nicht die Materialien um das besser zu machen.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  2. Spritzwasserschutz nur 15 cm hoch, nicht 30 cm!

    Das ist natürlich falsch, was Frau Neugebauer da geschrieben hat.

    15 cm hoch sind derartige Spritzwasserabdichtungen auszuführen und im Bereich der Terassentüre darf das Ganze dann -unter Berücksichtigung dessen dass dort andere Vorkehrungen getroffen worden sind oder zu treffen sind- auf 5 cm reduziert werden.

    Die von mir angegebenen Maße gelten für den Endzustand.

    Aber wo die bei Ihnen sich so abzeichnende Feuchte schlussendlich tatsächlich herkommt, bleibt -ohne langwirige Untersuchungen- weiterhin ungewiss. Sie kann durch die Decke oder über die Terrassentüre oder aber auch von einem Rohrbruch herrühren, um nur einige Möglichkeiten der Herkunft zu nennen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  3. Kann es auch Tauwasser sein?

    Wie hoch steht das Wasser im Keller ?


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