DIN 18195-6 Kellerabdichtung: Lastfall Sickerwasser, Dränage & Bitumenschweißbahn?
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DIN 18195-6 Kellerabdichtung: Lastfall Sickerwasser, Dränage & Bitumenschweißbahn?

Hallo zusammen,
ich hebe eine Verständnisfrage zur DINAbk. 18195 Teil 6.
Da wir mit Keller bauen möchten, haben wir ein Baugrundgutachten anfertigen lassen. Dies zeigte folgendes Ergebnis:
Schicht 1 (0,40 m): Mutterboden
Schicht 2 (2,50 m): Deck-, Lößlehm
Schicht 3 (2,50 m): fluviatile Sedimente
Grundwasser wurde nicht gefunden.
Wir haben also den Lastfall "aufstauendes Sickerwasser" vorliegen.
Die Empfehlung lautet entweder Abdichtung gemäß DIN 18195 Teil 4 unter Verwendung einer Dränage oder ohne Dränage gemäß DIN 18195 Teil 6 mit WU Bodenplatte.
Laut Leistungsbeschreibung hat die Bodenplatte folgende Spezifikationen:
  • mind. 20 cm Bodenplatte aus Stahlbeton Betongüte C 25/30
  • Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit gemäß DIN 18195 Teil 4 als Bitumenschweißbahn

Kann man hier von einer WU Bodenplatte sprechen?
Ist bei einer Abdichtung der Wände gemäß DIN 18195 Teil 6 wirklich keine Dränage erforderlich?
Ist bei den gegebenen Bodenverhältnissen eine Abdichtung gemäß DIN 18195 Teil 4 mit Dränage einer Abdichtung gemäß DIN 18195 Teil 6 vorzuziehen?

  • Name:
  • Christian P.
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    Ich verstehe, dass Sie Fragen zur Kellerabdichtung nach DINAbk. 18195-6 im Zusammenhang mit Sickerwasser haben. Die DIN 18195-6 regelt die Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser.

    Wichtige Aspekte sind:

    • Lastfall: Sickerwasser ist ein wichtiger Lastfall, der bei der Planung der Abdichtung berücksichtigt werden muss.
    • Dränage: Eine Dränage nach DIN 4095 kann erforderlich sein, um das Sickerwasser abzuleiten und den Druck auf die Abdichtung zu reduzieren.
    • Abdichtungsmaterial: Bitumenschweißbahnen sind ein gängiges Abdichtungsmaterial für Kellerwände und Bodenplatten. Die Auswahl des Materials hängt von den Bodenverhältnissen und dem Lastfall ab.
    • Bodenplatte: Die Bodenplatte sollte aus Stahlbeton mit einer entsprechenden Betongüte (z.B. C20/25 oder C25/30) sein, um den Anforderungen an die Wasserdichtigkeit zu genügen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Planung und Ausführung der Kellerabdichtung von einem Fachplaner oder einem erfahrenen Bauunternehmen durchführen. Achten Sie darauf, dass alle relevanten Normen und Richtlinien eingehalten werden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    DIN 18195
    Die DIN 18195 ist eine Normenreihe, die die Abdichtung von Bauwerken gegen Wasser regelt. Sie umfasst verschiedene Teile, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Abdichtung befassen.
    Verwandte Begriffe: Lastfall, Abdichtungsmaterial, Dränage
    Sickerwasser
    Sickerwasser ist Wasser, das durch den Boden sickert und sich im Erdreich ansammelt. Es kann einen hydrostatischen Druck auf Kellerwände und Bodenplatten ausüben.
    Verwandte Begriffe: Grundwasser, Bodenfeuchtigkeit, Dränage
    Dränage
    Eine Dränage ist eine bauliche Maßnahme zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie besteht in der Regel aus einem Rohrsystem, das das Wasser sammelt und ableitet.
    Verwandte Begriffe: Sickerwasser, Grundwasser, Versickerung
    Bitumenschweißbahn
    Eine Bitumenschweißbahn ist ein Abdichtungsmaterial, das aus Bitumen und einer Trägereinlage besteht. Sie wird durch Verschweißen auf die zu schützende Oberfläche aufgebracht.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Bitumen, KMB
    Lastfall
    Der Lastfall beschreibt die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf ein Bauwerk. Er ist ein wichtiger Faktor bei der Planung der Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Wasserdruck, Bodenfeuchtigkeit, Sickerwasser
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die unterste tragende Schicht eines Gebäudes. Sie liegt direkt auf dem Erdreich auf und muss wasserdicht ausgeführt sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Stahlbeton, Betongüte
    Stahlbeton
    Stahlbeton ist ein Verbundwerkstoff aus Beton und Stahl. Er wird häufig für tragende Bauteile verwendet, da er eine hohe Festigkeit und Tragfähigkeit aufweist.
    Verwandte Begriffe: Beton, Stahl, Bewehrung

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Bodenfeuchtigkeit und Sickerwasser?
      Bodenfeuchtigkeit ist kapillar gebundenes Wasser im Erdreich, während Sickerwasser als nicht stauendes Wasser durchlässige Bodenschichten durchfließt. Sickerwasser übt einen höheren Druck auf die Bauwerksabdichtung aus als Bodenfeuchtigkeit.
    2. Wann ist eine Dränage erforderlich?
      Eine Dränage ist erforderlich, wenn mit Sickerwasser zu rechnen ist oder der Baugrund schlecht wasserdurchlässig ist. Die Dränage leitet das Wasser ab und reduziert den Wasserdruck auf die Kellerwand.
    3. Welche Abdichtungsmaterialien sind für Kellerabdichtungen geeignet?
      Geeignete Abdichtungsmaterialien sind Bitumenschweißbahnen, kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen (KMB) oder mineralische Dichtungsschlämmen. Die Auswahl hängt vom Lastfall und den Bodenverhältnissen ab.
    4. Was bedeutet der Lastfall nach DIN 18195?
      Der Lastfall beschreibt die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf das Bauwerk. Die DIN 18195 unterscheidet verschiedene Lastfälle, z.B. Bodenfeuchtigkeit, nicht stauendes Sickerwasser und aufstauendes Sickerwasser.
    5. Welche Betongüte ist für eine wasserdichte Bodenplatte erforderlich?
      Für eine wasserdichte Bodenplatte wird in der Regel eine Betongüte von mindestens C20/25 oder C25/30 empfohlen. Der Beton muss zudem eine hohe Wassereindringtiefe aufweisen.
    6. Was ist bei der Ausführung einer Bitumenschweißbahn zu beachten?
      Die Bitumenschweißbahn muss fachgerecht und dicht verschweißt werden. Es ist wichtig, auf eine saubere und trockene Oberfläche zu achten und die Bahnen ausreichend zu überlappen.
    7. Wie oft sollte eine Dränage gespült werden?
      Eine Dränage sollte regelmäßig gespült werden, um Verstopfungen zu vermeiden. Die Spülintervalle hängen von den Bodenverhältnissen und der Wassermenge ab. In der Regel ist eine Spülung alle 5 bis 10 Jahre ausreichend.
    8. Was ist der Unterschied zwischen DIN 18195-4 und DIN 18195-6?
      DIN 18195-4 behandelt die Abdichtung von Bauteilen gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser, während DIN 18195-6 die Ausführung der Abdichtung beschreibt.

    🔗 Verwandte Themen

    • Kellerabdichtung nachträglich
      Informationen zur nachträglichen Abdichtung von Kellern.
    • Dränage richtig verlegen
      Anleitung zum fachgerechten Verlegen einer Dränage.
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      Tipps zur Erkennung von Feuchtigkeitsschäden im Keller.
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      Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmelbildung im Keller.
    • Bodenplatte abdichten
      Informationen zur Abdichtung von Bodenplatten im Neubau.
  2. WU-Richtlinie: Mindestdicke Bodenplatte – C30/37 Beton

    Die von der WU-Richtlinie, empfohlene Mindestdicken von Bauteilen
    listet bei Bodenplatten mindestens 25 cm auf.
    Sollte diese Mindestdicke (hier nur 25 cm) eingehalten werden muss mit einem w/z-Wert < 0,55 betoniert werden, was einen Normalbeton C30/37 entsprechen würde.
    Zudem liest sich hinsichtlich aller anderen Randparameter (Dichtigkeit von Durchgängen, Rissbreitenbeschränkung usw) nicht heraus, was eine WU Konstruktion als Bodenplatte vermuten ließe.
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    DIN 18195-6 Kellerabdichtung: Sickerwasser, Dränage & Bitumenschweißbahn

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung der Kellerabdichtung gemäß DINAbk. 18195-6 bei Lastfall Sickerwasser. Dabei werden Aspekte wie die Notwendigkeit einer Dränage, die Verwendung von Bitumenschweißbahnen und die Einhaltung der WU-Richtlinie für Stahlbeton-Bodenplatten erörtert.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Die Einhaltung der Mindestdicke von 25 cm für Bodenplatten gemäß WU-Richtlinie erfordert einen Beton mit einem w/z-Wert < 0,55, was einem Normalbeton C30/37 entspricht. Details dazu im Beitrag WU-Richtlinie: Mindestdicke Bodenplatte – C30/37 Beton.

    ✅ Zusatzinfo: Bei der Kellerabdichtung nach DIN 18195-6 sind die Bodenverhältnisse und der Lastfall (hier: aufstauendes Sickerwasser) entscheidend für die Wahl der geeigneten Abdichtungsmaterialien und -techniken. Eine sorgfältige Planung und Ausführung sind unerlässlich, um spätere Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor Baubeginn sollte ein Baugrundgutachten erstellt werden, um die Bodenverhältnisse und den Lastfall zu bestimmen. Die Leistungsbeschreibung und Spezifikationen für die Kellerabdichtung sollten auf Basis der DIN 18195-6 und der WU-Richtlinie erstellt werden.

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