Guten Tag!
Da ich im Sommer immer Probleme in meinem Keller mit Feuchtigkeit habe, würde mich interessieren ob die bei meinem Keller außen ummauerte Steine bzw. Ziegel der Isolierung dienen sollen oder welche Funktion die haben? Sehen dunkelgrau aus, sind ca. 5-6 cm dick und haben 2 Luftkammern (konnte ich aus Bildern vom damaligen Bau 2003 noch sehen).
Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar.
Jürgen
Dienen ca. 5 cm starke Ziegel der Keller (Beton, wasserdichte Wanne) Außenwand zur Isolierung?
BAU-Forum: Keller
Dienen ca. 5 cm starke Ziegel der Keller (Beton, wasserdichte Wanne) Außenwand zur Isolierung?
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Wasserdichter Betonkeller?
Dazu Feuchtigkeitsprobleme im Sommer?
Liest sich eher wie ein Lüftungsproblem. -
Innenisolierung sinnvoll?
Habe schon mehrere Meinungen dazu gehört, bei 5 Leuten hört man die berühmten 6 Meinungen.
Ich bin jetzt kurz davor eine Innenisolierung anzubringen z.B. Styrodur, Dann dürfte die warme, feuchte Luft nicht mehr an die kalten Wände kommen, oder?
Die Überlegung ist noch ob die Iso-Platten direkt auf die Wand kommen, oder ob dazwischen ein Luftspalt sinnvoll wäre? Und ob die Platten zum Innenraum abgedichtet werden sollen (an den Rändern usw.), sodass wirklich keine warme Luft dahinter kommt. Scheint mir irgendwie schlüssig?
Da das Feuchteproblem ausschließlich im Sommer auftritt, im Winter haben wir nur 40 % Luftfeuchte (im Sommer 70-80 %).
DANKE für Eure Meinung! -
Da wird wohl ein Luftentfeuchter das "Richtige" und Preisgünstigste sein
Ob die Steine außen grau oder braun sind ist doch völlig gleich.
Wie und wo sollte ein Gebäude abgedichtet werden?
Feuchte Keller sind das "Aus" für ein angenehmes und gesundes Wohnklima: Modergeruch verbreitet sich im Haus, Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug beginnt zu rosten. Kurzum - die Nutzung ist stark eingeschränkt.
An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen, oft werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
Vor jeder Instandsetzung sollte genau geprüft werden woher die Feuchte kommt.
Bei Abdichtungsplanungen auf dem Gebiet der Altbauinstandsetzung wird sehr häufig vorschnell davon ausgegangen, dass die Ursache für Feuchtigkeit im Keller stets von außen eindringendes Wasser sei, obwohl diese nicht durch Grundwasser, Hangwasser oder Stauwasser gefährdet sind. Und so wird fleißig von außen aufgegraben, abgedichtet, wärmegedämmt, geschützt und wieder verfüllt - und dabei das Kosten-Nutzen-Verhältnis völlig außer acht gelassen.
Man ist heute durchaus in der Lage, auch mit anderen Maßnahmen, nur von der Innenseite ausreichend trockene Oberflächen herzustellen, und dies ist in der Regel weitaus kostengünstiger als von außen abzudichten.
Zu bedenken ist, auch wenn außen abgedichtet wird, bleibt zunächst innen der "alte" Zustand bestehen. Es müssen die Oberflächen erneuert werden. Dies bedeutet in der Regel, alten, salzbelasteten und meist schimmelpilzbefallenen Putz abzuschlagen und durch Sanierputzaufbau zu ersetzen.
Bei einem Bauobjekt, in das tatsächlich Oberflächenwasser von außen über die Wand eindringt, ist es oft ratsam, an allen eindeutig kritischen Stellen aufzugraben und von außen abzudichten. Außerdem sind weitere mögliche Fehlerquellen ausfindig zu machen und zu beseitigen, wie zum Beispiel eine undichte Wasserleitung oder auch ein schadhaftes Regenablaufrohr.
Aber welchen Sinn hat das Aufgraben, wenn keine dichte Wanne hergestellt werden kann?
Man kann nur bis unterkante Fundament aufgraben. Aber was, wenn es tatsächlich entweder Stauwasser oder auch drückendes Wasser ist? Nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren dringt es dann an einer anderen undichten Stelle ein.
Wie kann diese Abdichtung am Boden ergänzt werden?
Man müsste dann das Haus hochheben und auch unten abdichten. Nur wie soll dies möglich gemacht werden?
Ein Teil dieser Maßnahmen ist technisch nicht möglich, ein anderer unter ökonomischer Betrachtung unsinnig. Teillösungen sind meist fraglich und schaffen keinen "trockenen" Keller und/oder eine saubere, salzfreie und schimmelfreie Oberfläche.
Man Stelle sich hier einen Eimer mit kleinen Löchern im Bodenbereich vor.
Wäre es sinnvoll nur die Wände abzudichten?
Welcher Feuchtegehalt schädigt Baustoffe wie Ziegel; Naturstein; Mörtel oder gar Beton?
Es wäre sinnvoll vorab darüber zu diskutieren: was ist denn überhaupt trocken?
Oder ab wann wird ein Baustoff durch Feuchte geschädigt, sind 4, oder 9, oder 18 % Feuchte gefährlich?
Die Bedenken, dass eine Wand feucht bleibt und Schaden nimmt, wenn sie nur von innen "isoliert" oder abgedichtet wird, sind unbegründet!
Denn:
.- im Erdreich sind Baustoffe in der Regel nicht frostgefährdet
.- sie wird durch Salze nicht geschädigt - diese bleiben in Lösung
.- die können nicht faulen
.- die Mauern dichten sich zum Teil selbst ab, wenn die Kapillaren mit Wasser gefüllt sind
Es gibt auch kein Gesetz, dass wenn eine Wand schon einige Jahre feucht ist, dass sich die Feuchte - wenn innen eine Abdichtung aufgebracht wird, anschließend einen anderen Weg suchen könnte.
Die Fundamente unter den Häusern stehen auch im "Dreck" und bleiben immer feucht.
Ob sich somit der arbeits- und kostenaufwändige (arbeitsaufwändige, kostenaufwändige) Einsatz, außen aufgraben, lohnt, ist äußerst fragwürdig. Zumal man ja auch nicht unter dem Gebäude bzw. Fundament abdichten kann.
"Die Wand muss atmen"
Weitläufig herrscht die Meinung vor, dass Wände auf keinen Fall "dicht" zu machen sind, sondern "offenporig", d.h. gut dampfdurchlässig sein müssen! Was aber bedeutet das genau? Zunächst handelt es sich nur um Phrasen - eine Wand atmet schließlich nicht.
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