Drainage nachträglich einbauen: Sinn, Kosten & Nachteile trotz fehlender Notwendigkeit?
BAU-Forum: Keller
Drainage nachträglich einbauen: Sinn, Kosten & Nachteile trotz fehlender Notwendigkeit?
ich verfolge schon einige zZit dieses Forum und möchte nun meine Frage bzgl. einer Drainage stellen. In unserem Baugebiet ist eine Drainage nicht erforderlich. Es ist etwas lehmhaltiger Boden, das Grundwasser steht tief genug, sodass wir ohne auskommen. Nun meinte der BU, dass er uns auch eine Drainage legen würde, die wir erstmal stillgelegt vorhalten könnten. Diese würde dann genutzt werden, wenn es doch zu einem Grundwasseranstieg käme. Die Mehrkosten sind wirklich nicht der Rede Wert. Jaja, es gibt noch zuverlässige und günstige BUs.
Meine Frage ist nun folgende: Habe ich irgendwelche Nachteile bei einer stillgelegten Ringdrainage? Wie schaut es aus mit der Regenwasserversickerung, die wir als Rigole legen wollen? Läuft uns nicht dann das Versickerungswasser in die Drainage und bleibt da stehen? Was würdet Ihr machen?
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Ich verstehe, dass Sie überlegen, eine Drainage einzubauen, obwohl diese laut Baugebiet nicht erforderlich ist. Ihr Bauunternehmer (BU) hat Ihnen dies angeboten.
Mögliche Vorteile einer Drainage trotz fehlender Notwendigkeit:
- Erhöhter Schutz: Eine Drainage kann als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gegen unvorhergesehene Grundwasseranstiege oder Staunässe dienen, besonders bei lehmhaltigen Böden.
- Werterhalt: Eine funktionierende Drainage kann den Wert Ihrer Immobilie langfristig sichern, da sie Feuchtigkeitsschäden vorbeugt.
Mögliche Nachteile und Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten:
- Kosten: Der Einbau einer Drainage verursacht Mehrkosten, die Sie gegen den potenziellen Nutzen abwägen müssen.
- Wartung: Eine Drainage benötigt regelmäßige Wartung, um ihre Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten.
- Regenwasserversickerung: Prüfen Sie, ob die Drainage die natürliche Regenwasserversickerung beeinträchtigt und ob dies rechtliche Konsequenzen hat. Eine Rigole könnte eine Alternative sein.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote von verschiedenen Fachfirmen ein und lassen Sie sich detailliert über die Vor- und Nachteile sowie die langfristigen Kosten einer Drainage in Ihrem speziellen Fall beraten. Klären Sie auch die rechtlichen Aspekte der Regenwasserversickerung.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Drainage
- Ein System zur Ableitung von überschüssigem Wasser im Boden, um Bauwerke vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht meist aus Drainagerohren, die das Wasser sammeln und abführen.
Verwandte Begriffe: Ringdrainage, Flächenentwässerung, Sickerschacht. - Ringdrainage
- Eine spezielle Form der Drainage, die ringförmig um ein Gebäude verlegt wird, um das Fundament vor eindringendem Wasser zu schützen. Sie ist besonders effektiv bei hohem Grundwasserstand.
Verwandte Begriffe: Drainage, Fundamentdrainage, Perimeterdämmung. - Rigole
- Ein unterirdischer Speicher zur Aufnahme und Versickerung von Regenwasser. Sie dient der Regenwasserbewirtschaftung und entlastet die Kanalisation.
Verwandte Begriffe: Versickerungsanlage, Mulden-Rigolen-System, Regenwassernutzung. - Regenwasserversickerung
- Die natürliche oder künstliche Ableitung von Regenwasser in den Boden, um das Grundwasser anzureichern und die Kanalisation zu entlasten. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Regenwasserbewirtschaftung.
Verwandte Begriffe: Rigole, Sickerschacht, Muldenversickerung. - Lehmhaltiger Boden
- Ein Boden mit einem hohen Anteil an Tonmineralen, der dazu neigt, Wasser zu speichern und schlecht durchlässig ist. Dies kann zu Staunässe führen.
Verwandte Begriffe: Tonboden, bindiger Boden, Bodenverdichtung. - Grundwasseranstieg
- Ein Anstieg des Grundwasserspiegels, der durch starke Niederschläge oder andere Faktoren verursacht werden kann. Dies kann zu Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden führen.
Verwandte Begriffe: Hochwasser, Staunässe, Wasserdruck. - Baugebiet
- Ein ausgewiesenes Gebiet, das für die Bebauung mit Wohnhäusern oder Gewerbebauten vorgesehen ist. In Baugebieten gelten spezielle Vorschriften und Richtlinien.
Verwandte Begriffe: Bebauungsplan, Bauland, Erschließung.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Ringdrainage?
Eine Ringdrainage ist ein System von Drainagerohren, das ringförmig um ein Gebäude verlegt wird, um das Fundament vor eindringendem Wasser zu schützen. Sie leitet das Wasser ab und verhindert so Feuchtigkeitsschäden. - Was ist eine Rigole?
Eine Rigole ist ein unterirdischer Speicher, der Regenwasser aufnimmt und es langsam an den Boden abgibt. Sie dient der Regenwasserversickerung und kann eine Alternative zur direkten Ableitung in die Kanalisation sein. - Welche Nachteile kann eine Drainage haben?
Eine Drainage kann Kosten für Einbau und Wartung verursachen. Sie kann auch die natürliche Regenwasserversickerung beeinträchtigen und bei unsachgemäßer Planung oder Ausführung zu Problemen führen. - Wie oft muss eine Drainage gewartet werden?
Die Wartungshäufigkeit einer Drainage hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Bodenbeschaffenheit und der Niederschlagsmenge. Eine jährliche Inspektion und Spülung der Rohre ist in der Regel empfehlenswert. - Was kostet der Einbau einer Drainage?
Die Kosten für den Einbau einer Drainage variieren je nach Umfang der Arbeiten, den verwendeten Materialien und den örtlichen Gegebenheiten. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachfirmen einzuholen. - Beeinträchtigt eine Drainage die natürliche Versickerung?
Ja, eine Drainage kann die natürliche Versickerung beeinträchtigen, da sie das Wasser schneller abführt. Dies kann zu einer geringeren Grundwasserneubildung führen. Eine Rigole kann hier eine umweltfreundlichere Alternative sein. - Wann ist eine Drainage sinnvoll?
Eine Drainage ist sinnvoll, wenn ein hohes Grundwasserlevel oder Staunässe vorliegt und das Gebäude vor Feuchtigkeit geschützt werden muss. Auch bei lehmhaltigen Böden kann eine Drainage präventiv eingesetzt werden. - Welche Alternativen gibt es zur Drainage?
Alternativen zur Drainage sind z.B. die Oberflächenentwässerung, die Verwendung wasserdurchlässiger Materialien oder der Bau einer Rigole zur Regenwasserversickerung.
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Dränanlage: Komponenten, Kosten & stillgelegte Nachteile
na klar, aber was heiß günstig?- Eine Dränanlage besteht aus deutlich mehr, als nur einer Ringdränung (aus Stangenwaren a 2,5 m), mit Komponente wie, Vlies, Drainagekies, Filterkies, Spülschächten und Kontrollaschächten an allen Richtungsänderungen, vertikaler Dränung und / oder Sickerfähiger Füllboden der Arbeitsräume und einer Vorflut.
< Habe ich irgendwelche Nachteile bei einer stillgelegten Ringdrainage? >
- Nein
< Wie schaut es aus mit der Regenwasserversickerung, die wir als Rigole legen wollen? Läuft uns nicht dann das Versickerungswasser in die Drainage und bleibt da stehen? Was würdet Ihr machen? >
- Fakt ist, wenn es keine Möglichkeit gibt, das in der Dränanlage anfallende Wasser, vom Haus dauerhaft abzuleiten, dann Finger weg von dieser.
- Eine Dränanlage besteht aus deutlich mehr, als nur einer Ringdränung (aus Stangenwaren a 2,5 m), mit Komponente wie, Vlies, Drainagekies, Filterkies, Spülschächten und Kontrollaschächten an allen Richtungsänderungen, vertikaler Dränung und / oder Sickerfähiger Füllboden der Arbeitsräume und einer Vorflut.
Wenn nun das Wasser nicht vom Haus dauerhaft abgeleitet werden kann, Sie aber auf Lehm oder anderen Böden mit einen Wasserdurchlässigkeitswert kleiner 10 (hoch) -4 sitzen, dann können Sie nicht mehr nach DINAbk. 18195-4 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit (Kapillarwasser, Haftwasser) und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden; Bemessung und Ausführung - 2000/08" abdichten, sondern müssen nach DIN 18195-6 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser; - 2000/08" abdichten. Also "mindestens" gegen Zeitweilig aufstauendes Sickerwasser.
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Baugrube als Badewanne: Risiken ohne Drainage beachten!
Ach ja,
bitte denken Sie daran, nachdem Sie die Baugrube geschaffen haben, wird diese wie eine Badewanne wirken, nachdem diese wieder verfüllt wurde, . -
Drainage Betrieb: Wasserableitung vs. Lehmverfüllung?
also Drainage in Betrieb nehmen?
Hallo,
sie wollen mir nun sagen, dass ich eine Drainage nur dann legen soll, wenn ich das Wasser auch abführe, weil ansonsten das Wasser in der Baugrube steht?
Alternativ könnte ich ja die Grube mit Lehm verfüllen, dann kommt ja gar nichts mehr bis zum Haus. Oder verstehe ich da etwas falsch? -
Abdichtung bei Sickerwasser: Drainage-Anschluss erforderlich!
Wer plant eigentlich bei Ihnen?
Wenn Sie die Dränung nicht funktionstüchtig und dauerhaft erstellen und dieses dann aber auch anschließen, dann können Sie nicht mehr gegen Bodenfeuchte abdichten, sondern müssen gegen aufstauendes Sickerwasser abdichten. -
Baugrundgutachten: Drainage-Sinn bei lehmigem Boden prüfen!
Gibt es bei Ihnen kein Baugrundgutachten?
Ich kann meinem Vorschreiber nur recht geben. Wenn es sich bei Ihnen um einen schwach lehmigen Boden handelt, also eine Durchlässigkeit kf-kleiner 10 hoch -4 besteht, muss das Bauwerk gemäß DINAbk. 18195 entweder gegen Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser (Teil 4) mit einer Dränage nach DIN 4095 oder wenn dies nicht möglich ist gegen, aufstauendes Sickerwasser (Teil 9 oder Teil 8, je nach Tiefe des Kellers) abgedichtet werden. Vermutlich werden sie das Wasser aus der Dränge in den anstehenden Boden nicht versickern können (zu niedriger Kf-Wert) und müssten dann das Wasser in das öffentliche Abwassernetz einleiten. Meist gibt es dafür keine Genehmigung oder die Gebühren sind sehr hoch. Bevor Sie sich also eine Dränage einbauen lassen würde ich mich darüber informieren, sonst macht eine Dränage eh keinen Sinn.
Es spielt übrigens bei diesem Boden auch keine Rolle, ob das Grundwasser sehr tief liegt, hier ist allein die Durchlässigkeit des Bodens maßgeblich für die Wahl der Gebäudeabdichtung. Haben sie denn kein Baugrundgutachten, dort sollten normalerweise Empfehlungen zur Abdichtung des Bauwerks enthalten sein. -
DIN 18195: Korrektur zur Abdichtung bei fehlender Dränung
Nein Anette,
mit den DINAbk. Nummer haste Dich verhauen. Keine Dränung, kein Durchlässiger Boden
= DIN 18195-6 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser; - 2000/08"
DIN 18195-8 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung über Bewegungsfugen- 1983/08"
DIN 18195-9 "Bauwerksabdichtungen; Durchdringungen, Übergänge, Abschlüsse - 1986/12" -
DIN 18195: Aktualisierung der Bauwerksabdichtungsnormen (2004)
Wobei beide DINAbk. in 2004 neu aufgelegt wurden
habe ich gerade mal nachgeschlagen -
Dränage im undurchlässigen Untergrund: Zulässigkeit & Probleme
Ups Mark, da haste recht
Ich meinte natürlich DINAbk. 18195 (2000-8), Teil 6 und dann dort die Abschnitte 4,8 und 9 (nicht Teil), peinlich, peinlich. Das kommt davon, wenn man dazwischen ständig über andere Themen diskutiert. Also "Teil" gegen Abschnitt ersetzen, dann passt es. Aber sonst war es schon richtig, grins. Wird Zeit das es Wochenende wird. Dränage ist auch im undurchlässigen Untergrund zulässig, dafür ist sie ja da. Das Problem besteht halt in der "Entsorgung" des Wassers. Und auch in der Wartung der Dränage. Defekte Dränagen haben schon zu massiven Wasserschäden an Häusern geführt.
Wünsche allen ein schönes Wochenende. -
Dränung gegen Grundwasseranstieg: Abdichtung & Risiken!
Dränung gegen Grundwasser?
Ich fürchte, hier wird aneinander vorbei geschrieben. Mark Carden hat zwar völlig Recht, aber auch etwas übersehen: in der Frage steht, dass die Drainage gegen Grundwasseranstieg gedacht ist.
Hallo? Soll eine Drainanlage, wie auch immer geartet, Grundwasser absenken?
Wir wissen vom Fragesteller immer noch nicht, wie denn jetzt abgedichtet werden soll. Wenn die Gefahr von Grundwasser droht, sind wir im Bereich drückendes Wasser, also DINAbk. 18195, Teil 6, Abs. 8.
Da stellt sich die nächste Frage, ob der HGW überhaupt bekannt ist.
PS: wir kommen gerade von einem abgesoffenen Keller. Grund Abdichtung gegen nicht stauendes Sickerwasser in einer lehmigen Gegend. Und das gelbe Rohr (sollte wohl mal Drainanlage werden, wenn sie groß ist) lag nicht nur im Dreck, sondern war knochentrocken, dafür aber verstopft. -
Grundwasseranstieg: Drainage-Nutzen trotz tiefer Lage?
Nö hat er nicht wirklich
oder vielleicht doch
Mir ging es aber eh, eher um den Rest der Frage, aber hast irgendwie schon Recht. -
Baugrundgutachten: Basis für Drainage & Abdichtungskonzept!
Daher eigentlich sinnvoll Baugrundgutachten
Daher ist es auch sinnvoll vor Beginn der Baumaßnahme ein Baugrundgutachten anfertigen zu lassen. Hier fehlen einfach die Infos zu Baugrunddurchlässigkeit (wurde nur Aufgrund von Lehm grob abgeschätzt), Grundwasserstand (während und nach der Baumaßnahme, sowie Prognosen zu eventuell späterem Anstieg) und damit verbunden ein auf den Baugrund abgestimmtes Abdichtungskonzept. Bei den Infos die wir haben, würde ich nach wie vor entweder zu Dränage oder Abdichtung gegen aufstauendes bzw. drückendes Wasser (Keller tiefer als 3 m) von außen, siehe auch meinen letzten Beitrag, plädieren. Fall aber ein hoher Grundwasserspiegel vom Bauunternehmer gemeint ist, dann kann ich R.K. nur recht geben, dann ist eine Dränage natürlich für die Katz. Nur am Rande, wenn die Dränage mit Lehm zugesetzt ist, dann scheint beim Filtermaterial etc. irgendwas schief gelaufen zu sein. Man legt auch nicht nur einen Dränagestrang rein ...
Viele Grüße -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Drainage nachträglich: Sinn, Kosten & Risiken bei Lehmboden
💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Installation einer Drainage ist bei lehmhaltigem Boden und tiefem Grundwasserstand nicht zwingend erforderlich, sollte aber bei potentiellem Grundwasseranstieg oder Sickerwasserbildung in Betracht gezogen werden. Ein Baugrundgutachten ist essentiell, um die Bodenbeschaffenheit und den Grundwasserstand zu analysieren. Die korrekte Ausführung und der Anschluss der Drainage sind entscheidend, um Schäden durch aufstauendes Sickerwasser zu vermeiden. Die DINAbk. 18195 regelt die Anforderungen an die Bauwerksabdichtung in Abhängigkeit von der Wassereinwirkung.
⚠️️ Wichtiger Hinweis: Ohne ein Baugrundgutachten ist die Entscheidung für oder gegen eine Drainage riskant. Wie im Beitrag Baugrundgutachten: Basis für Drainage & Abdichtungskonzept! betont wird, fehlen ohne diese Analyse wichtige Informationen zur Baugrunddurchlässigkeit und zum Grundwasserspiegel.
✅ Empfehlung: Wenn eine Drainage installiert wird, muss diese fachgerecht an das Abwassernetz angeschlossen werden, um eine ordnungsgemäße Ableitung des Wassers zu gewährleisten. Andernfalls kann es, wie in Abdichtung bei Sickerwasser: Drainage-Anschluss erforderlich! beschrieben, zu Problemen mit aufstauendem Sickerwasser und Schäden an der Bausubstanz kommen.
🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Planung einer Drainage sind verschiedene Komponenten wie Vlies, Drainagekies, Filterkies, Spülschächte und Kontrollschächte zu berücksichtigen. Der Beitrag Dränanlage: Komponenten, Kosten & stillgelegte Nachteile gibt einen guten Überblick über die notwendigen Materialien und deren Funktion.
📊 Fakten/Zahlen: Die Durchlässigkeit des Bodens (kf-Wert) ist ein entscheidender Faktor bei der Entscheidung für oder gegen eine Drainage. Bei einem schwach lehmigen Boden mit einem kf-Wert kleiner 10 hoch -4 ist eine Drainage gemäß DIN 18195 erforderlich, um das Bauwerk vor Bodenfeuchte und Sickerwasser zu schützen. Siehe dazu auch Baugrundgutachten: Drainage-Sinn bei lehmigem Boden prüfen!.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für oder gegen eine Drainage sollte ein Baugrundgutachten erstellt und die Ergebnisse mit einem Fachmann (Architekt, Bauingenieur) besprochen werden. Die DIN 18195 ist bei der Planung und Ausführung der Bauwerksabdichtung zu beachten. Weitere Informationen zur korrekten Abdichtung finden sich im Beitrag DIN 18195: Korrektur zur Abdichtung bei fehlender Dränung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Interne Fundstellen
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