BAU.DE - hier sind Sie:

Keller

Innen- und Außendämmung in bewohntem Keller gemischt

Sehr geehrte Damen und Herren,
habe inzwischen einige ähnliche Einträge in diesem Forum gefunden,leider gab es nicht eine Antwort die mir weiterhilft.Zu meinem BVA,Neubau: Ein Keller (Fertigteilkeller aus Beton,Außenwandstärke 20 cm) soll zu einer vollwertigen Wohnung ausgebaut werden. Der Keller ist zur Hälfte(eine Seite) komplett unter der Erde, die andere Seite ragt aus dem Boden. Ich kann max. 5 cm Außendämmung inklusive Putz verarbeiten (Vorgabe).Es wurde 4 cm Styrodur außen angebracht und verputzt. Da dies nicht ausreicht muß noch zusätzlich Innendämmung rein, ich plane dort 6 cm Dämmstoff zu verlegen. Nach längerem Stöbern bin ich zu zwei Lösungen gekommen:
Variante 1: Es gibt Gipskartonplatten mit bereits angeklebten Dämmatten (2 cm Platte+6 cm Dämmplatte). Dazwischen ist bereits eine Dampfsperre verbaut.
Variante 2: an der Innenwand Lattung anbringen, mit Glaswolle (6 cm) dämmen. Darüber 2 cm Gipskartonplatten.
Zu meinen Fragen:
Variante 1: Wenn ich meine Steckdosen/Schalter einbaue, zerschneide ich die Dampfsperre. Wie bekomme ich die Stellen wieder dicht? Macht diese Lösungsvariante Sinn oder ist eher davon abzuraten?
Variante 2: bei Glaswolle soll keine Dampfsperre nötig sein,stimmt das? Glaswolle ist teuer, gibt es noch andere Dämmstoffe, wo ich keine Dampfsperre benötige?
Bedanke mich für Ihre Antworten im Voraus.
mit freundlichen Grüssen

  1. ob eine Dampfbremse...

    nötig ist oder nicht, hängt nicht von der Dämmstoffart, sondern von physikalischen Verhältnissen (Dämmstoffstärke, WLG, SDA-Wert,etc).... - wer erzählt Ihnen so einen mist?
    Eine Innendämmung gehört geplant....
    Gruß
    tg

  2. Dämmstoffart

    diesen "Mist" wie sie es ganannt haben, habe ich bereits in vielen Einträgen dieses Forums gelesen. Könnten Sie bitte kurz erläutern was WLG bedeutet?

    Name:

    • Christoph Woitek
  3. sie haben also gelesen,

    dass Sie bei gleichen Verältnissen und Einsatz von Glaswolle keine Dampfbremse brauchen und beim Einsatz von sagen wir mal polyurethan oder steinwolle etc. eine brauchen... soso wo denn?
    WLG = Wärmeleitgruppe in der Regel 040 oder 035

  4. Dampfsperre zerstören

    Moin Herr Woitek, war Ihre Frage mit dem Zerschneiden der Dampfsperre beim Einbau von Stechdosen ernst gemeint, oder wollten Sie nur hören, dass man so etwas unterlassen sollte. Ich kann mich der die Meinung von Herrn Gebhard nur anschliessen. Die gesamte Wandkonstruktion gehört geplant und gerechnet. Sonst geht das Ganze schief. Mal so am Rande, sind Sie eigentlich sicher, das Sie den Keller zu einer "vollwertigen" Wohnung ausbauen dürfen?

  5. Es ist wie immer, keine sinnvollen Antworten

    Hallo Herr Woitek,
    ich glaube, in diesem Forum bekommt man keine praktikablen Antworten auf seine Probleme. Ich habe es auch schon oft versucht, aber die Fachleute hier machen sich immer nur lustig über uns Heimwerker und belehren uns darüber, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Dann hat aber meiner Meinung nach dieses Forum keine Existenzberechtigung mehr. Wenn ich das Geld für einen Projektanten hätte, würde ich meine Fragen nicht hier stellen. Ich habe es auch schon immer versucht, die Lösung meiner rel. kleinen Probleme zu finden, aber nur selten wurde seriös und v.a. tolerant geantwortet.
    Gruß und viel Glück.
    PS: Ich habe übrigens auch das Problem mit dem Bewohnten Keller und tw. erdberührten Außenwänden.

  6. hhm

    wenn ich dem theard folge muss ich herrn röher recht geben. bisher wurde nur gemeckert - nicht geholfen. ihr könnts auch anders - macht doch mal.
    mfg
    jens

  7. Mit Netz und doppeltem Boden

    Kostet allerdings Platz:
    Lattung an die Wand in Dicke der Dämmung (egal welche). Dann Dampfsperre. Die aber luftdicht (!!!) anschließen.
    Noch ein oder zwei Latten drauf, dann erst Gipskarton. Dann haben sie einen Hohlraum für Kabel und Steckdosen und brauchen die Dampf- und Luftsperre nicht zu beschädigen.

    Name:

    • R.K.
  8. Na, Herr Röher,

    guten Tag,
    Was erwarten Sie bei einer Antwort eines Fachmannes?
    Der wird immer vor "Heimwerkerbastellösungen" warnen.
    Gerade eine Innendämmung ist geeignet, bei nicht genauester Planung und Ausführung größte Schäden anzurichten.
    Sicher werden die Antworten nicht immer die sein, die der Fragende höhren wollte. Wenn es darum geht - da gibt es auch "Bastlerseiten" im Netz ala "wir haben das so und so gemacht".
    Wenn dann das Kind im Brunnen liegt, kann man ja wieder den Fachmann fragen, warum das nix geworden ist.
    Wenn Sie meinen, "hier werden Sie nicht geholfen", dann kann das Ihre persönliche Meinung sein. Ich denke hier ist schon eine Menge Fachwissen versammelt. Die Frage ist nur, ob Sie das Wissen annehmen wollen.

  9. lukas

    echt - dann schau doch mal bitte den theard ganz genau an - da kam ein netter fragesteller und hat ganz unbedarft angefragt - ja - und sicher ist er etwas klamm - hat ja gerade gebaut. was wurde ihm nun wirklich hier gesagt?
    gruss jens

  10. Hallo Jens

    es wurde Ihm gesagt, daß das geplant werden muß.
    Und ich denke, daß Dir nicht gesagt werden muß, daß da die Detailplanung das Wichtigste ist.
    Und ob einer klamm ist oder nicht, hat keinen Einfluß auf die Notwendigkeit einer vernünftigen Planung und Ausführung, sondern nur auf den Zeitpunkt der Ausführung.
    Über die Innendämmung an sich gibt´s doch schon ´ne ganze Menge zu lesen. Und das oft im Bereich "Schaden".
    Und wenn der Fragesteller ebenso nett, wie "unbedarft" fragt dann möcht man ihn doch lieber nicht mit ner Überdosis AWG-Hormonen in´s Verderben rennen lassen. Ich sach nur Schimmel und meine damit keine weißen Pferde.:-)
    Gruß Lukas

  11. Besser...

    der Fragesteller ist klamm als seine Wand, weil hier einer vorschnell Tipps gegeben hat.
    Kellerwand in WU-Beton heisst nicht Dampfdicht! Da kann auch ganz scnell mal das Gefälle von aussen nach innen! Und dann wird der Keller zur Champignon-Zucht ;-(((.
    Ohne genaue Kenntnis der Bauteildaten und der geplanten Nutzung ist jede Angabe grob fahrlässig.

  12. lukas

    ok - von dem standpunkt. aber - ist doch fast alles gesagt worden - aussendämmung ist da - wand - wie er sichs vorstellt. jetzt kannste sagen so oder so - sonst taupunkt innen mit allen negativen folgen - oder du nimmst den wendehorst raus und rechnest und gibst nen nett gemeinten tipp (schließlich ist das einer der nicht an allem spart sondern jetzt mal was allein machen möchte weil am ende vom haus kein oder eben wenig geld da ist (menschliches problem)). aber sich stichpunkte rausklauben und dem interessenten damit unterreiben wie "dumm und unerfahren" er eigentlich ist - nee muss nicht sein. warst du auch nicht gemeint - glaube ich.
    da es hier aber spezialisten gibt die so was täglich rechnen und das fast aus dem ärmel schütteln könnten oder das schon soooooooo oft gemacht haben das auch ein kleiner kostenloser rat übrigbleiben könnte - sollten die anderen einfach darauf warten.
    in diesem sinne
    gruss
    jens

  13. nee Jens,

    ich sehe die Probleme in den Details. Und da nutzt rechten nix, sondern detailierte Ausführungsplanung und eigentlich auch Überwachung. Aber wo gibt´s die schon? :-(
    Gruß Lukas

  14. ja lukas

    da wird lieber gefragt - ob man denn für den umbau zu wohnraum ne genehmigung hat :-(
    bei manchen sachen gibts sogar mal kostenlos rat und der sollte auch praktikabel sein.
    in diesem sinne
    mfg
    jens

  15. rechnen - nicht rechten - war gemeint

    Die Frage nach der Genehmigung finde ich besser als die nach dem Alter des Fragenden. Hatten wir hier auch schon.
    Kleines Beispiel zum Thema: Q3A-Bau, Außendämmung WDVSA, innen an der Außenecke an Wand und Decke (oberste Wohnung) Schimmel. Der Malermeister meint: da kleben wir ein paar mm Innendämmung gegen und AWG.
    Ich hab kurz widersprochen, aber wen interessiert´s? Die Entscheider fanden´s gut, weil billig. Und der Nächste stellt noch einen Schrank davor.:-(
    Gruß Lukas

  16. hhm

    in anatolien wärs gut!!!
    ist egal
    spassiges WEA
    gruss jens

  17. Hallo zusammen,

    ja!!! Natürlich ich bin was das Hausbauen angeht ein Laie, sonst würde ich Sie nicht nach ihrer Meinung fragen. Ich bin davon ausgegangen, das Forums genau aus diesem Grund existieren. An dieser Stelle vielen Dank an Denis Röher, Sie sprechen mir aus der Seele!
    @Jens-Peter Volguardsen
    Daß ich die Dampfsperre nicht zerschneiden darf weiß ich.Da ich eine Betonwand habe und ich diese nicht mit meinem Meisel bearbeiten möchte, werden als äußerste Schicht definitiv Gipskartonplatten verlegt mit dem Gedanken später Hohlraumdosen dort unterzubringen. Mein "Fachmann" hat mir zu einer Platte geraten, an der bereits die Dampfsperre und die Dämmung dran sind.Die Platte hat 18 mm,dann folgt die Dampfsperre und anschließend die 6 cm Dammschicht. Er sagte, diese könne man einfach an die Wand kleben, die Aussparungen für die Elektrokabel und Steckdosen werden zuvor ausgeschnitten. Wenn ich z.B. eine Steckdose einbauen will (diese ist 4 cm tief) zerschneide ich die Dampfsperre ob ich will oder nicht. Meine Frage war, ob es vielleicht eine Möglichkeit gibt diese Stellen wieder dicht zu kriegen (vielleicht gibt es ja eine Technik die das ermöglicht,da ich Laie bin, kenne ich die Antwort nicht und Frage deshalb). So wie ich es an Ihrer Reaktion deute, ist das totaler Blödsinn, oder? Soviel zu: "Fragen Sie mal einen Fachmann! Lassen Sie sich beraten...etc." Und ja, ich bin mir sicher daß ich den Keller in eine Wohnung umbauen darf, bin ein Laie aber kein Vollidiot!
    @R.K.
    Danke für Ihren Vorschlag, damit kann ich einiges anfangen. Es gibt hier also doch jemand, der einem konkret auf eine Frage antwortet
    @ alle
    wie Jens Raabe bereits erwähnt hat, welche Angaben sind denn noch nötig? Außendämmung und Wand steht. Habe vergessen, daß an der Außendämmung die sich unter der Erde befindet, Sickersteine vorhanden sind. Der Keller wird eine vollwärtige Wohnung mit ca. 95 m², ständig bewohnt und beheizt (Heizkörper an der Wand und zusätzlich ein Holzofen). Habe keine Nerven und vor allem kein Geld den nächsten "Experten" aufzusuchen, der mir dann zu einer Lösung rät die nichts taugt.
    Habe heute morgen ein Freeware-Programm heruntergeladen, mit dem man eine Tauwasserberechnung nach Glaser durchführen kann. Habe als Innendämmung als erstes Glaswolle genommen. Ergebnis war, Tauwasser innerhalb der Betonwand (der Bereich erstreckte sich über die komplette Wandstärke). Dann habe ich als Innendämmung XPS-Platten zum Testen gewählt. Taupunkt liegt zwischen Innendämmung und Wand. Egal was ich einstelle, es paßt nur, wenn meine Innendämmung maximal 15 mm beträgt. Löse ich dieses Problem, wenn ich eine Dampfsperre einbaue (kann man bei diesem Programm leider nicht einstellen) oder ist mein Vorhaben zum Scheitern verurteilt? Danke im Voraus.
    laienhafte Grüsse und schönes Wochenende

    Name:

    • Christoph Woitek
  18. OK, unterscheiden wir nach Wänden

    Ich hatte, Schande über mich, nur die Wand oberhalb des Erdreiches wirklich im Blick.
    So leid es mir tut, ich muß nachfragen: steht denn Grundwasser an? Kann ich mir bei offensichtlicher Hanglage nicht vorstellen.
    Dann aber, ohne Grundwasser, frage ich mich, woher die Diffusion von außen nach innen herkommen soll?
    Noch eine Nachfrage: gehe ich richtig in der Annnahme (hier ist das rosa Schweinchen), daß Sie nur in dem freiliegeneden Teil dämmen können?
    Je nach Antwort gibt es verschiedene Lösungen. Der Aufbau wie von mir beschrieben bleibt. Bis auf eine Ergänzung: bevor Sie die ersten Latten anbringen (schrauben, Dübeln, schießen) legen Sie einfach eine billige PE-Folie an die Wand. Die muß nicht mal luftdicht sein. Nur ausreichend überlappen oder eben in den Nähten verklebt sein.
    Um Gottes Willen! Warum immer so kompliziert?
    Rechnen lassen ist teurer als ein paar qm PE-Folie.

    Name:

    • R.K.
  19. hr. kiy ..

    woher beziehen sie (u.a.) diese erkenntnis:
    "..PE-Folie an die Wand. Die muß nicht mal luftdicht sein.."?

  20. Hr. Kiy

    ja es handelt sich um Hanglage, das Gelände fällt ab von Nord nach Süd. Die Nordseite is komplett vergraben. Ungefähr ab der Hälfte des Hauses ist die Westseite weitestgehend im Freien. Die Ostseite ist komplett unter der Erde. Die Südseite ist weitestgehend frei.
    Grundwasser gibt es nicht, eine Drainage ist verlegt.
    Der Keller ist komplett mit Styrodur 2800C von BASF WLG 0,35 (Stärke 4 cm) gedämmt. Außen an der Dämmung sind zusätzlich Sickersteine angeordnet. Die Erde ist bis zur Oberkante der Sickersteine angefüllt. Die freiliegenden Wände sind verputzt.
    Laut Taupunktberechnung liegt der Taupunkt in der Betonwand (bei Mineralfaser) und zwischen Innendämmung und Betonwand (bei XPS-Platten). Sollte die Dampfsperre nicht vor dem Taupunkt angeordnet sein? Wozu brauche ich noch eine Folienschicht an der Wand und braucht diese wirklich nicht dicht zu sein? Danke für die Antworten.

    Name:

    • Christoph Woitek
  21. mal zu einlesen

  22. Wie kommt´s zu Dampfdruckgefälle nach innen?

    Autsch.
    Es braucht kein Grundwasser, damit das Gefälle von aussen nach innen gehen kann!
    Aber um das genau zu beurteilen, muss gerechnet werden. Und dann noch Glaser bewertet werden.
    Werter Fragesteller, nochmal: Zu sagen, machen Sie das soundso, geht - wenn überhaupt - nur zufällig gut.
    Zur Frage nach dem Sinn des Forums. Helfen ja, aber mit einer Angabe Gk +DS +10 cm XYZ ist Ihnen NICHT geholfen, weil wir alle die Randbedingungen nicht kennen.
    Ist denn überhaupt an eine Dampfsperre im Sohlbereich gedacht worden. An den Wänden scheint Sie ja schon mal zu fehlen.

  23. Taupunkt

    Der Taupunkt, Jens, ist ja nicht alleine entscheidend. Der Taupunkt, oder besser die Tauwasserebene, ist ja der Bereich, wo die Temperatur eben unter den Taupunkt (Taupunkttemperatur) sinkt. Das heißt, aus Wasserdampf wird dort flüssiges Wasser.
    Und dazu muß der Wasserdampf eben erst mal dahinkommen.
    Von innen? Ist die Dampfremse / Luftsperre im Weg.
    Von außen? Dazu muß es draußen entweder erheblich höhere Temperatur und/oder Luftfeuchte als innen haben. Selbst dann ist die PE-Folie als Dampfsperre ja schon wieder im Weg. (Abgesehen davon, daß auch die Dämmung außen und die Wand selbst eine gewisse Dampfsperrwirkung haben)
    Ich bin mal davon ausgegangen, daß die Kellerwand luftdicht ist.
    Das Glaserdiagramm hilft hier nur dann weiter, wenn man weiß, welche Ausgangsparameter eingegeben werden müssen. Die voreingestellten Parameter stimmen ja nur an der freien Außenwand. Die -10 °C errreichen Sie ja in 2 m tiefem Erdreich äußerst selten.
    Also: Taupunkt heißt nicht unbedingt auch zwingend Tauwasserausfall.

    Name:

    • R.K.
  24. Hallo, @Thomas Gebhardt, so habe einen der Forumeinträge ...

    Hallo,
    @Thomas Gebhardt,
    so habe einen der Forumeinträge gefunden, die mich glauben ließen, daß man beim Einsatz von Glaswolle keine Dampfsperre braucht. Hier der Link:
    http://www.bau.net/s...dämmung+laibung
    Außerdem habe ich es hier gelesen (erster Absatz):
    http://www.energiesp...le/innendaemmung.htm
    @ Ralf Dühlmeyer
    Was meinen Sie mit Randbedingungen, was müssten Sie denn noch wissen um eine einigermaßen plausible Antwort geben zu können (natürlich ohne Gewähr)?
    Zu einer Dampfsperre im Sohlbereich wurde mir geraten. Wie kommen Sie darauf, daß die Dampfsperre an den Wänden zu fehlen scheint. Wie gesagt, bin ich gerade dabei zu bauen. Mein Keller steht, am 10 Mai kommt mein Fertighaus. Das bedeutet daß ich frühestens ab 15. Mai mit dem Ausbau des Kellers beginnen kann. Und jetzt bin ich dabei mich zu informieren wie ich das am besten mit der Innendämmung anstelle (ja unteranderem mit Hilfe dieses Forums). Was ich letztendlich mache oder auch nicht steht noch in den Sternen. Wie Sie allerdings auf diesen Rückschluß kommen ist mir rätselhaft. Bis jetzt habe ich nur das gemacht, wo ich keinen Einfluß darauf hatte (wie z.B. die Außendämmung).
    Mit freundlichen Grüssen

    Name:

    • Christoph Woitek
  25. Foamglas, nicht Glaswolle

    Ich fürchte, Sie haben da was verwechselt. Bei Foamglas (oder Schaumglas, das ist der neutrale Begriff) entfällt die Dampfsperre, weil die Dämmung dann selbst dampfdicht ist.
    Foamglas, Schaumglas und Glaswolle haben nur den Wortteil Glas gemeinsam. Das heißt aber eben nicht, daß man bei Glaswolle (oder Mineralwolle) auf die Dampfbremse / Luftsperre verzichten kann. Bei Schaumglas / Foamglas schon.
    Jetzt eine Rechenfrage: was ist teurer? Gleich Schaumglas an die Wand kleben und dann Gipskarton davor bzw. verputzen. Oder eben der vorher von mir beschriebene Aufbau.
    Da Sie es selbst machen, spielen Arbeitskosten ja eine kleinere Rolle als sonst.

    Name:

    • R.K.
  26. Ups, Sie haben völlig recht

    Danke R.K.. Sie haben natürlich recht, habe die Begriffe verwechselt (Schande über mich)! Natürlich ist der von Ihnen vorgeschlagene Aufbau günstiger. Der Arbeitsaufwand ist drittrangig.
    Wenn ich diesen Aufbau so ausführe, kann dann keine Feuchtigkeit (falls noch vorhanden) aus der Wand raus. Weder durch die Außendwand (Wegen Dämmung) noch durch die Innenwand (wegen Dampfsperre). Mein Keller steht seit März 2005. Sollte ich damit noch warten, habe irgend was von 1 Jahr gelesen.
    Könnten Sie mir bitte erklären, welchen Sinn die zusätzliche Folie auf der Wand erfüllen soll?
    Danke und schönes Restwochenende

    Name:

    • CW
  27. Eingeschlossene Feuchte

    Das ist natürlich nicht zu unterschätzen. Die könnte tatsächlich nicht wieder raus Rechnen hilft d aber nicht, das muß man schon messen (lassen). Oder eben vorher Heizen und Lüften bis die Luft so trocken ist, daß es im Hals kratzt.
    Die Folie an der Wand soll verhindern, daß Wasserdampf von außen (der wurde ja behauptet, daraufhin habe ich die erwähnt) eindringen kann. Oder eben aus einer feuchten Wand. Eine feuchte Wand kann ja möglich sein. Aber das müßte tatsächlich gemessen werden.

    Name:

    • R.K.
  28. Vielen Dank

    Danke für alle Beiträge die ich hier bekommen habe. Besonders herzlich möchte ich mich beim Herrn Denis Röher bedanken, der mit sienem Eintrag die Diskussion erst so richtig hat aufblühen lassen. Ohne seinen Eintrag hätte ich vermutlich nur (wie tatsächlich sehr oft in diesem Forum) die Antwort bekommen "Fragen Sie einen Fachmann". Außerdem besten Dank an R.K., durch Ihre Tips bin ich denke ich etwas schlauer geworden und kann mit Ihren Vorschlägen sehr viel anfangen. Vielen dank nochmal an alle für die Unterstützung.
    Hochachtungsvoll
    Christoph Woitek

  29. @ all! Eine Dämmung sollte immer von aussen ...

    @ all!
    Eine Dämmung sollte immer von aussen erfolgen. Nie von innen!
    Rufen Sie uns an, wir geben gerne kostenlose und unverbindliche Informationen zu Ihrem Problem.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Wiekenberg

  30. @Wiekenberg

    Moin,
    so an und für sich würden auch die anderen Forumsteilnehmer Ihre Beiträge/Beratung hier erfahren wollen.
    Mithin: anrufen lassen und entgletlose Beratung nur in Ausnahmesituationen direkt, hier -bei "Normalfällen"- wünschen wir denn doch eine allgemeine Unterstützung.
    Grüße
    stefan ibold

  31. Da ja alle angesprochen waren...

    sollten wir vielleicht alle mal anrufen und uns informieren lassen. Da ist die Firma dann lange nicht für andere Kunden erreichbar! Ob sich die Werbung dann noch rechnet?

  32. Herr Wiekenberg woher leiten Sie die Behauptung ab, eine Dämmung immer nur von außen anzubringen?

    Ich denke, wenn Sie sich mit diesem Thema ausführlicher beschäftigt hätten, würden Sie soetwas nicht weiter Aufrecht halten können.
    Ich jedenfalls habe andere Erfahrungen und auch viele Objekte die nur von innen instandgesetzt wurden.
    Dass dies nicht immer einfach ist, sollte schon klar sein und bedarf schon Fachwissen. Dies kann man allerdings nicht an der Ecke nebenan kaufen.

  33. Ganz einfach Herr Bromm. Die eigentliche Ursache wird ...

    Ganz einfach Herr Bromm. Die eigentliche Ursache wird von Ihnen nicht gelöst, sondern lediglich das Symptom. Mit Sicherheit ist der Kunde zufrieden und freut sich über einen trockenen Raum, bloß, wenn der wüsste, dass dieses eigentlich nur vorgegaukelt ist, würden diese mit Sicherheit eine andere Meinung haben. Sie verstecken das eigentliche Problem. Nass oder feucht bleiben die Wände trotzdem und durch das selbständige saugen der Kapillaren wird ständig Kalk aus dem Mörtel aufgenommen und dadurch die Fugenstärke in Mitleidenschaft gezogen. Jemandem zu empfehlen eine Innendämmung vorzunehmen ist ja schon grob fahrlässig. Der Taupunkt wird dadurch nämlich zwischen Dämmung und Innwand verlegt. Viel Spaß beim "Pilze sammeln". Bei einem Venenriss muss nicht nur die Wunde genäht werden, sondern auch die Vene selber.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Wiekenberg

  34. Wie bitte?

    Niemand bestreitet, daß Außendämmung besser ist. Aber wo soll der Schimmel herkommen?
    Wo sind Mörtelfugen?
    Es wäre schon ratsam, die Eingangsfrage zu lesen..............

    Name:

    • R.K.
  35. R.K.! Dieser Beitrag galt nicht Ihrer Frage. ...

    R.K.!
    Dieser Beitrag galt nicht Ihrer Frage.
    Nichts für ungut.

  36. Ich bin es nicht

    Der Fragesteller, meine ich.
    Ist es nicht das auschließliche Ziel des Forums, dem Fragesteller zu helfen?
    Und der hat nun mal einen Betonkeller und Außendämmung.
    Streiten Sie sich bitte privat, aber nicht auf dem Rücken des Fragestellers. Wäre vielleicht sinnig, hierzu eine eigene Rubrik einzurichten.

    Name:

    • R.K.
  37. Herr Wiekenberg was tun, wenn ein Bierkrug außen voll Tauwasser ist?

    Sollte dieser dann von innen abgedichtet werden?
    Da Sie, wie ich aus den von Ihnen gemachten Angaben entnehme von falschen Voraussetzungen ausgehen, können Sie auch nichts zum richtigen Ergebnis beitragen.
    Es wäre wirklich angebracht, solche Diskussionen an anderer Stelle zu führen.
    Was hat Ihre Meinung mit der Anfangsfrage zu tun?
    Sie wollten sich doch nur profilieren und selbst da liegen Sie falsch.
    Wie saugfähig ist denn (Ihrer Meinung nach)der Beton überhaupt?
    Und warum wird dieser geschädigt, nur weil er feucht ist?
    Genau diese fehlenden Argumente führen zu einer Angstmacherei und diese ist nicht gerechtfertigt.
    Bleiben Sie doch bitte bei Ihrer Meinung und geben Sie hier nur Antworten zu den Fragen.
    Ich stehe Ihnen gerne - wenn es meine Zeit erlaubt - außerhalb dieser Fragebereiche zur Verfügung.
    Es gibt allerdings auch andere Orte, sich schlau zu machen.
    Melden Sie sich doch bitte bei der WTAA als Mitglied an, hier können Sie sicher etwas von Ihren Erfahrungen einbringen. Ansonsten wäre es auch gut die Fragen von Kiy zu beantworten.

  38. Sehr geehrter R.K.! Das beste ist: Aufgraben...vernünftig ...

    Sehr geehrter R.K.!
    Das beste ist: Aufgraben...vernünftig abdichten (sofern noch nicht geschehen) und isolieren. Machen Sie es gleich richtig.
    Mit einer Innenisolierung verlegen Sie den Taupunkt zwischen Betonwand und Isolierung. Irgendwann fängt das ganze an zu gammeln. Sparen Sie nicht am falschen Ende.
    Nehmen Sie sich die Zeit. Es zahlt sich leztendlich aus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Wiekenberg

  39. es geht mich ja nix an

    aber R.K. ist nicht der Fragesteller. Den findet man, wenn man ganz nach vorne geht.
    Andererseits wird diese Verwechslung R.K. vielleicht dazu ermuntern, sich ein Profil zuzulegen, in dem die Qualifikation erkennbar ist.
    ;-)

  40. Herr Bromm... Ich sprach von Mörtel und nicht ...

    Herr Bromm...
    Ich sprach von Mörtel und nicht von Beton. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.
    Beton besitzt auch Kapillaren. Desweiteren sollten Sie auf Ihrer Homepage folgendes ändern:
    Falsch:
    Es kommt zu keiner statischen Entlastung durch Aufgraben...
    Richtig:
    Es kommt zu keiner statischen Belastung durch Aufgraben...
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Wiekenberg

  41. Herr Wiekenberg Sie sollten schon lesen was der Fragesteller für ein Problem hat und...

    und dann darauf eingehen.
    Es tut mir leid, aber so kann ich nur annehmen, dass Sie den Sinn der Eingangsfrage nicht verstehen.
    Dass Sie der Meinung sind, Beton hat auch eine kapillare Saufähigkeit ist mir schon klar.
    Denn wie sonst, könnten Sie Ihr Handwerk weiter betreiben? Vielleicht schlagen Sie noch den Einbau von Horizontalsperren vor.
    Die Saugfähigkeit bei Beton ist bekannterweise nur sehr begrenzt und hat mit dem Beispiel der Eingangsfrage nichts zu tun!!
    (Wenn Sie hierzu die Suchmaschine bedienen, finden Sie eine Menge Info)
    Außerdem was ist denn schlecht am Taupunkt? Ist der Taupunkt ein gefährliches Wesen oder um was geht es Ihnen?
    Wenn so gut wie keine Diffusion stattfindet, was soll dann die ständige Angstmacherei?
    Und Ihre Bemerkungen, wie ich meine Homepage zu gestallten habe sollten Sie hier auch nicht diskutieren. Wenn Sie einen sachlichen Vorschlag vorbringen wollen, dann nehmen Sie meine e.mailadresse.
    Es ufert hier sonst aus.
    Danke

  42. Entschuldigung, Tu

    Das mit dem Profil habe ich ganz vergessen. Allerdings will ich auf jeden Fall vermeiden, daß etwas nach Werbung "riecht". Gar nicht so einfach. Ich überlege mir noch was.

    Name:

    • R.K.
  43. Innen- und Außendämmung

    @ Herrn Wiekenberg: Dass es besser wäre ausschließlich Außendämmung zu verbauen ist mir auch klar. Da ich eine Vorgabe habe, wo steht daß ich maximal 5 cm Dämmung inkl. Putz anbringen kann, muß zusätzlich noch eine Innendämmung verlegt werden (siehe meine Ausgangsfrage).
    @alle: Habe eine Taupunktberechnung nach Glaser durchgeführt, habe nochmals mit meinem Architekten gesprochen. Zusätzlich habe ich einen Inginieur, der sich mit sowas beschäftigt, um Unterstützung gebeten. Er wurde mir folgendes geraten:
    Die Dämmung so anbringen wie bereits R.K. vorgeschlagen hat, allerdings OHNE Dampfsperre. Zusätzlich soll ich auf die Lattung waagerechte Bretter anbringen. Der Architekt meinte, wenn ich die Rigipsplatten/Gipskartonplatten direkt auf die senkrecht geschraubte Lattung anbringe, kann es sein, daß nach einigen Jahren die Platten nicht mehr gerade sind. Die können sich angeblich verformen. Laut Taupunktberechnung liegt der Taupunkt mitten in der Betonwand und das sei gut so. Was meinen Sie dazu?
    Gruß
    Christoph Woitek

    Name:

    • CW
  44. Zu den Taupunktberechnungen gehört auch, dass die Luftfeuchte sehr einfach abgesenkt werden kann:

    Ich habe in meinem Keller(1950 aus einfachem Stampfbeton ca. 25 cm dick) nur einen Luftentfeuchter aufgestellt und alles ist hochwertig (Malattelier und Lagerraum fürs Büromaterial) nutzbar.
    Außen ist weder Wärmedämmung noch irgendeine Abdichtung.
    Der Keller war wie ich das Haus gekauft habe voller Schimmel. Das ganze Haus hatte einen starken Modergeruch und konnte, so denke ich, deswegen auch nicht so einfach verkauft werden. Der Boden-Wandanschluss war ständig feucht. Auch die aus Ziegel gefertigten Innenwände waren feucht.
    Ich habe das Haus trotzdem gekauft, ohne es vorher besichtigt zu haben. Mir waren - da ich mich mit diesen Themen lange genug beschäftige - die Probleme klar.
    Mein Luftentfeuchter arbeitet seit 1983 ohne Probleme. Ich habe dieses Gerät, das dauernd eingeschaltet ist, auf eine Laufzeit von 2,5 - 3 Stunden am Tag eingestellt. Neben dem Zeitschalter arbeitet das Gerät noch mit dem eingebauten Hygrostat.
    Zur weitere Kontrolle habe ich noch einen Thermohygrometer im Keller hängen, um auch gelegentlich richtig lüften zu können.
    Es gibt auch keine Innenverkleidung, weder mit noch ohne Dämmung.
    Trotzdem kein Schimmelproblem und kein Modergeruch!
    Alles ohne Glaser und irgendwelchen Sonderberechnungen.

  45. Malatelier natürlich... mit einem t

    mit einem t.
    Vor lauter schnell schnell

  46. Das ist der Knackpunkt, Herr Bromm

    Die Berechnungen stimmen ja nur, solange sich die tatsächlichen Temperaturen an die Vorgaben der Berechnung halten.
    Höhere Temparaturen und/oder Luftfeuchtigkeiten lassen den Taupunkt ja "wandern". Dann nutzt die Berechnung ja nur wenig.
    Ob der Ingenieur / Architekt schriftlich Schimmelfreiheit gewährleistet? Ohne Lufttrockner? Ich glaube nicht.
    An Herrn Bromm: wir hatten sogar mal eine Villa völlig ohne Abdichtung besichtigt. Keller wie bei Ihnen beschrieben. Auch da war es preiswerter, einen Trockner laufen zu lassen, als alles aufzugraben und abzudichten

    Name:

    • R.K.

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • Keine Rechtsberatung in diesem Forum - dies ist Rechtsanwälten vorbehalten.
  • Zum Antworten kann der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.
  • Kennwort