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  • 11524: Drückendes Grundwasser durch Bodenplatte (inkl. Salpeterbildung)

Keller

Drückendes Grundwasser durch Bodenplatte (inkl. Salpeterbildung)

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben eine Haus aus den 70er Jahren gekauft, das auf einem Gebiet steht, das wasserführende Schichten hat. Aus diesem Grund wurde die Bodenplatte schon extradick betoniert.
Jedoch dringt Feuchtigkeit wohl über die Bodenplatte ins Gebäude, was sich u.a. auch an Salpeterbildung an den Innenwänden abzeichnet. Welche effektiven Sanierungsmöglichkeiten gibt es?

Name:

  • Ingrid Wengert
  1. hier hilft nur...

    Moin,
    ein Ortstermin mit einem Fachmann. Nein, kein Alleskannichbeschichter. Ein guter Dachdeckermeister kann da durchaus weiterhelfen.
    Es muß ersteinmal die wirkliche Ursache gefunden werden. Dann erst ein Sanierungsvorschlag.
    Grüße
    stefan ibold

  2. Stefan ich gebe Dir vollkommen Recht,

    hinsichtlich, dass ein Fachmann sich den Mangel vor Ort anschauen sollte. Aber ein Dachdecker - Betonsohle? Das wäre ja als wenn der Maurer das Dach inspiziert. Oder ist das (etwaige) Rissverpressen schon in Eurer Branche übergesiedelt ;-)

  3. du auch

    Moin,
    ich wollte den Universalgenies ne Absage erteilen :)
    Klar, dass Du beim Risskrempel inner Betonsohle die geeignerten seit.
    Grüße
    si

  4. @ Stefan

    "jetzt" liegt die Bauwirtschaft eh schon im Bach und dann nimmt uns der Dachdeckermeister auch noch die Schmiernippeln samt Fettpresse aus der Hand ... "möcht´s" uns aushungern? :-)

  5. mmmooooooooooooommmmmmmmmeeeeeeeennnnnnt

    Moin Josef,
    dafür habt Ihr Euch unberechtigterweise die Dickbettbeschichtung unter den Nagel gerissen :))
    Dafür warn die Schwatten ansich von Haus aus zuständig.
    Und meinste ernsthaft, bei denen sähe es besser aus als bei Euch?
    Übrigens, zu meinem Thread, der MDB hat sich bei mir gemeldet :) liest fleissig mit in Berlin. Vielleicht postet er selber mal.
    @ Fragesteller,
    sorry für den Missbrauch Ihrers Threads.
    Grüße
    stefan ibold

  6. was heisst´n hier moment

    >dafür habt Ihr Euch unberechtigterweise die Dickbettbeschichtung unter den Nagel gerissen :))
    ------------------
    "mit" dem Zeug möcht man ohnehin ned arbeiten ... "da" siehste eh aus wie ein Schwein ... "ihr" könnt eurer Geraffe gerne selber wie drauf pantschen :-)

  7. Apropos "Rissverpressen"

    Darf eigentlich das Abdichten eines Lecks in der Bodenplatte je inkl. Absenkung des Grundwassserspiegels während der Arbeiten je nach Methode € 2.000,- oder 4.000,- kosten?

  8. Konstruktive Hilfe?

    Sehr geehrte Herren,
    eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass man in diesem Forum von Profis beraten wird. Da aber hier offensichtlich nur Grabenkriege veranstaltet werden, verwundert mich doch etwas!!
    Vielleicht auf ein Neues?
    Im voraus vielen Dank für die Antworten!!

  9. auf ein Neues...

    hallo Frau Wengert, die für Sie aussagekräftige Antwort steht in Nr. 1 - nämlich der Ortstermin mit einem Fachmann und dann erst Sanierungsvorschlag.
    Grabenkriege sind übrigens was anderes, das hier war ein Fachgespräch ;-)

  10. Wieso,

    laßt uns doch unseren Spaß auch einmal, wenn wir schon umsonst Tipps geben. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Siehe Antwort 1+2. Das muss sich ein Fachmann VOR ORT anschauen. Aus der Entfernung nicht zu beurteilen. ES gibt unzählige Möglichkeiten wo die Feuchtigkeit herkommen kann. Für so etwas habe ich einen Feuchtigkeitskoffer samt Instrumente und eine Lange Liste von Fortbildungen, erlesenes Wissen und Erfahrung vor Ort. Trotzdem brauch ich idR Stunden vor Ort, manchmal sogar mit mehrfacher Anfahrt um heraus zu finden wo das Wasser herkommt. Dieses liegt sowohl an der Komplexität als auch an der Möglichkeit sich überlagernde Ursachen.
    Daher noch mal der Rat. Einen Fachmann (öbuvA Sachverständigen des Gewerks) hinzurufen und Klärung beauftragen.

  11. Hallo unser Vorbesitzer hatte schone diverse Fachleute vor ...

    Hallo,
    unser Vorbesitzer hatte schone diverse Fachleute vor Ort. U.a. ist auch eine Drainage an W/N/O-Seite gemacht worden, nur an der S-Seite nicht (an der es nach meinem Verständnis am wichtigsten wäre (Hanglage/Gefälle)). Der Vorbesitzer gab uns die Auskunft, dass die Feuchtigkeit/Salpeter an den Kellerinnenwänden durch die Bodenplatte (Grundwasser/Wasserführende Schichten) aufsteigen würde (und das seit ca. 25 Jahren, Haus ist 30 Jahre alt!).
    Die Fachleute, die wir bisher vor Ort hatten, gaben uns die ganze Bandbreite an Sanierungs-Möglichkeiten, angefangen von Orangener Wanne bis hin zu Gelinjektionen! Aber, ob`s wirklich helfen würde, wußten allenicht!!!. Mich würde es einfach interessieren, was in diesem Fall, FEUCHTIGKEIT DURCH DIE BODENPLATTE, wirklich hilft.
    Vielen Dank!!!

  12. Sehen Sie und hier beginnt das Problem.

    Was ist das für eine Bodenplatte?
    Dicke? Bewehrung? Mit oder ohne Streifenfundamente?
    Gerade vor 30 Jahre wurde hier viel Schindluder getrieben.
    Es kann mit einer Verpressung der Risse funktionieren, aber wenn der Gesamt Wasserwiderstand in Frage gestellt ist, dann halt eben nicht.
    Was waren denn das für Fachleute?
    Wollten diese Ihnen eine Sanierung verkaufen, oder wurden die Losgelöst von einer Sanierung zur Begutachtung von Ihnen bezahlt.
    Hierzu gehören Untersuchungen (eventuell auch zerstörende) wurden diese vorgenommen.
    Die Sache mit der Dränung ist offensichtlich Mumpitz. Wahrscheinlich sowieso auch noch falsch erstellt: aber nur so eine Vermutung aus der Entfernung wegen der Erklärten Sachlage.
    Eine Garantie für das gelingen einer Nachträglichen Abdichtung dieser Art, wird ihnen kein solventer Sachverständige und / oder AN geben / können. Es kommt immer wieder vor, das nachverpreßt, nachvergelt oder sonst was werden muss.
    Und aus der Entfernung geht hier gar nichts.

  13. Danke!!!

    Vielen gank vorerst an alle!
    Kann mir jemand noch vielleicht zur Salpeterbildung Auskunft geben?

  14. Salpeter oder welches Salz auch immer.

    In fast allen Baustoffen sind Wasserlösliche Salze vorhanden. Dieses wird vom Wasser gelöst, mit zur Bauteiloberfläche transportiert und hier verdunstet das Wasser. Zurück bleibt diese Ausblüherscheinungen. Diese Erscheinungen zeigen nur einen kontinuierlichen Wassertransport in flüssiger Form wieder.

  15. @Stefan

    Dich habe ich ja ganz vergessen.
    Was heißt hier eigentlich................. dafür habt Ihr Euch unberechtigterweise die Dickbettbeschichtung unter den Nagel gerissen :))
    Ich habe noch NIE einen Dachdecker spachteln sehen.
    Als nächstes kommt noch, dass die Mürker 100 Jahre lang unberechtigterweise Zementputz vor die KG Wände geschmissen haben, obwohl die Dachplättchenleger dieser Aufgabe von Haus aus zugetan gewesen wären. NEENEE - Nicht alles was mit Abdichtung zu tun hat, ist automatisch Dachdeckerarbeit. Oder gibt es die kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen im Dachdeckerhandel? Bei Bahnenabdichtung gebe ich Dir Recht, aber spachtelbare Abdichtung ist ein Fall für sich. Können es schon die wenigsten Maurer Richtig - aber Dachdecker?

  16. Es sei mir erlaubt nachzufragen, wie hoch das Wasser im Keller steht?

    Oder handelt es sich doch nur um Tauwasser!
    Aus dem Text geht nur hervor, dass es feucht ist.
    Wenn dem so wäre, dann frage ich mich warum das Wasser nicht den Keller unter Wasser setzt.
    Oder ist es ein sehr vorsichtiges Wasser das zwar eindringt, aber nicht gesehen werden will?
    Mein Vergleich hinkt wieder, aber trotzdem, denkt an eine kühle Mass Bier und einen schönen Biergarten im Sommer - da läuft das Wasser außen runter. Kein Mensch würde auf die Idee kommen diesen abdichten zu wollen - oder doch?
    (weil es ständig gemacht wird)
    Es wird sehr oft aussen aufgegraben und abgedichtet, obwohl das Problem nur an der Innenseite zu lösen wäre.
    Was wurde diesbezüglich untersucht?
    Und wie wurde die Feuchte gemessen?


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