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Drainage Pumpensumpf: Zulässiger Wasseranfall? Vorschriften, Berechnung & Vermeidung?
BAU-Forum: Keller

Drainage Pumpensumpf: Zulässiger Wasseranfall? Vorschriften, Berechnung & Vermeidung?

Liebe Fachleute,
wir haben ein Haus gebaut und haben nun eine Menge Ärger was die Kellerabdichtung angeht (anderen auch noch, aber das soll hier nicht Thema sein). Bei der von einem Gutachter (Parteigutachter) begleitet Rohbauabnahme wurde festgestellt, dass die Drainage nicht Ordnungsgemäß erstellt wurde. Die Drainageplatten wurden falsch montiert (Riffelung zur Wand) und es wurde kein Filterfließ eingebaut.
Das eingeholte Bodenguatchten (vom Bauträger) geht vom Lastfall 18195-4 in Verbindung mit Drainage nach DINAbk. 4095 aus. (Versickerungsfähigkeit 7,5*10-7 m/s, Boden ist Fels und verwitterungs Fels / Schichtenwasser wird ausgeschlossen).
Der Bauträger sträubt sich noch die Drainage DIN gerecht auszulegen, er ist der Meinung das tut es auch so. Diesen Punkt werden wir nun über ein Schiedsgutachten klären lassen.
In diesem Zusammenhang und für den Themenkomplex sensibilisiert, tauchen bei uns weitere Fragen auf.
  • Wie lange muss die KMB Beschichtung trocken bevor Styropor  -  Drainplatten aufgebracht werden können. Die komplette Abdichtung und Anlage der Drainage wird in einem Tag durchgeführt. Morgens hat meine Frau gesehen wir KMB gestrichen wurde, abends war alles angefüllt. Meine Sorge ist nun, dass durch zu kurzes Trockenen die Bitumenschicht undicht wird.
  • Wird eine Gleitschicht benötigt?
  • Die Drainage muss Filterfest sein. Reicht es dazu aus ein Vliesummanteltes Drainrohr zu verwenden? Die DIN sagt ein Vlies um die Kiesschicht oder etwas gleichwertiges.
  • Sind die Kontrollschächte DN300 die in der 4095 beschrieben sind zwingend erforderlich oder handelt es sich um ein "Soll". Kann man hier mit dem Stand der Technik argumentieren? Dieser Punkt ist Streitig.
  • Was mir allerdings größte Sorge bereitet ist der Anfall der Wassermengen an Drainagewasser, dass in unseren im Kellerliegenden Pumpensumpf läuft. Mein persönlicher Eindruck ist das hier kontinuierlich Wasser einläuft.

Bei starken Regenfällen wie in den vergangenen Tagen liefen hier bis zu 400 Liter die Stunde in den Pumpensumpf. Die Pumpe springt alle 3,5 Min an.
Gibt es hier irgendwelche Vorschriften, die sich über die Menge des erlaubten Wasseranfalls auslassen? Bei den Anfallenden Wassermengen ist mir sehr unwohl. Wenn die Pumpe bei einem starken Regen mal 5 Std. unbemerkt ausfällt, saufe ich wohl ab.
Ich bedanke mich schon mal im Voraus für die Beantwortung der Fragen.
Mit freundlichem Gruß
Götz Langer

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Unkontrollierter Wassereintritt kann die Bausubstanz schädigen und zu Schimmelbildung führen.

    🔴 Kritisch: Eine Überlastung des Pumpensumpfs kann zum Ausfall der Pumpe und somit zu Überschwemmungen führen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie Probleme mit der Drainage und dem Wasseranfall in Ihrem Pumpensumpf haben. Es ist wichtig, die Ursache des hohen Wasseranfalls zu ermitteln und sicherzustellen, dass die Drainage ordnungsgemäß funktioniert.

    🔴 Gefahr: Ein zu hoher Wasseranfall im Pumpensumpf kann auf eine fehlerhafte Drainage, unzureichende Abdichtung oder einen ungünstigen Lastfall hindeuten. Dies kann zu Wasserschäden im Keller führen.

    Ich empfehle folgende Schritte:

    • Prüfung der Drainage: Stellen Sie sicher, dass die Drainageplatten korrekt verlegt sind und das Filtervlies intakt ist.
    • Überprüfung der Versickerungsfähigkeit: Ist der Boden ausreichend versickerungsfähig? Ein Bodengutachten kann hier Klarheit schaffen.
    • Analyse des Lastfalls: Entspricht die Drainage dem berechneten Lastfall?
    • Kontrolle der Kontrollschächte: Sind die Kontrollschächte zugänglich und sauber?

    Die Menge des zulässigen Wasseranfalls im Pumpensumpf hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kellers, der Versickerungsfähigkeit des Bodens und der Leistungsfähigkeit der Pumpe. Es gibt keine allgemeingültigen Vorschriften für die maximale Menge an Drainagewasser.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen unabhängigen Sachverständigen hinzu, um die Drainageanlage zu überprüfen und den zulässigen Wasseranfall zu berechnen. Lassen Sie die Bitumenschicht und die Abdichtung von einem Fachbetrieb kontrollieren.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drainage
    Ein System zur Ableitung von Wasser, um Gebäude und Grundstücke vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht aus Drainrohren, Drainageplatten und einem Filtervlies. Eine fachgerechte Drainage ist entscheidend für den Werterhalt einer Immobilie.
    Verwandte Begriffe: Drainrohr, Filtervlies, Versickerung
    Pumpensumpf
    Ein Sammelbecken für Wasser im Keller, aus dem das Wasser mit einer Pumpe abgeleitet wird. Er dient dazu, den Keller trocken zu halten, wenn das Wasser nicht auf natürliche Weise abfließen kann. Die Pumpe muss regelmäßig gewartet werden, um ihre Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Pumpe, Rückstausicherung, Kellerentwässerung
    Lastfall
    Die zu erwartende Wassermenge, die durch Regen oder Grundwasser anfällt und von der Drainage abgeleitet werden muss. Er wird durch ein Bodengutachten ermittelt und dient als Grundlage für die Dimensionierung der Drainage. Ein falscher Lastfall kann zu einer Überlastung der Drainage führen.
    Verwandte Begriffe: Wassermenge, Niederschlag, Grundwasser
    Filtervlies
    Ein wasserdurchlässiges Gewebe, das die Drainrohre umhüllt und verhindert, dass Erdreich in die Rohre eindringt. Es sorgt dafür, dass die Drainage langfristig funktionsfähig bleibt. Ein hochwertiges Filtervlies ist UV-beständig und reißfest.
    Verwandte Begriffe: Geotextil, Vliesummantelung, Verstopfung
    Versickerungsfähigkeit
    Die Fähigkeit des Bodens, Wasser aufzunehmen und abzuleiten. Sie wird durch die Bodenart und die Bodenstruktur bestimmt. Ein Boden mit geringer Versickerungsfähigkeit erfordert eine aufwändigere Drainage.
    Verwandte Begriffe: Bodenart, Wasserdurchlässigkeit, Bodengutachten
    Bitumenschicht
    Eine wasserdichte Schicht aus Bitumen, die zum Abdichten von Kellerwänden verwendet wird. Sie verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in das Gebäude. Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend für die Wirksamkeit der Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Kellerabdichtung, Bauwerksabdichtung
    Drainageplatten
    Elemente aus Kunststoff oder anderen Materialien, die an der Kellerwand angebracht werden, um Wasser abzuleiten und die Wand zu belüften. Sie bilden eine zusätzliche Schutzschicht gegen Feuchtigkeit. Die Riffelung der Platten sorgt für eine gute Hinterlüftung.
    Verwandte Begriffe: Noppenbahn, Perimeterdämmung, Wandabdichtung

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Pumpensumpf und wozu dient er?
      Ein Pumpensumpf ist ein tieferer Bereich im Keller, in dem sich eindringendes Wasser sammelt. Eine Pumpe befördert das Wasser dann ab, um den Keller trocken zu halten. Er ist besonders wichtig, wenn das Gelände schlecht entwässert oder der Grundwasserspiegel hoch ist.
    2. Was bedeutet Lastfall im Zusammenhang mit Drainage?
      Der Lastfall beschreibt die zu erwartende Wassermenge, die durch Regen oder Grundwasser anfällt. Die Drainage muss so dimensioniert sein, dass sie diese Wassermenge ableiten kann, ohne dass es zu Problemen kommt. Ein Bodengutachten hilft, den Lastfall richtig einzuschätzen.
    3. Wie oft sollte ein Pumpensumpf gewartet werden?
      Ein Pumpensumpf sollte mindestens einmal jährlich gewartet werden. Dabei sollten die Pumpe, die Zuleitungen und der Sumpf selbst gereinigt und auf Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Eine regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer der Anlage und verhindert Ausfälle.
    4. Was ist der Unterschied zwischen Drainageplatten und Drainrohren?
      Drainageplatten werden an den Kellerwänden angebracht und leiten Wasser abwärts zum Drainrohr. Drainrohre sind perforierte Rohre, die im Erdreich verlegt werden und das Wasser ableiten. Beide Komponenten arbeiten zusammen, um das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen.
    5. Was tun, wenn der Pumpensumpf ständig voll Wasser ist?
      Wenn der Pumpensumpf ständig voll Wasser ist, deutet dies auf ein Problem mit der Drainage oder der Pumpe hin. Mögliche Ursachen sind eine verstopfte Drainage, eine defekte Pumpe oder ein zu hoher Grundwasserspiegel. Ein Fachmann sollte die Ursache ermitteln und beheben.
    6. Welche Rolle spielt das Filtervlies bei der Drainage?
      Das Filtervlies umhüllt die Drainrohre und verhindert, dass Erdreich in die Rohre eindringt und sie verstopft. Es sorgt dafür, dass das Wasser ungehindert abfließen kann und die Drainage langfristig funktionsfähig bleibt.
    7. Was ist bei der Auswahl einer Pumpe für den Pumpensumpf zu beachten?
      Bei der Auswahl einer Pumpe sollte auf die Förderleistung, die Förderhöhe und die Korngröße der Feststoffe geachtet werden, die die Pumpe fördern kann. Die Pumpe sollte außerdem robust und zuverlässig sein, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
    8. Kann man eine Drainage nachträglich einbauen?
      Ja, eine Drainage kann auch nachträglich eingebaut werden, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Es müssen Erdarbeiten durchgeführt und die Kellerwände freigelegt werden. Eine nachträgliche Drainage ist oft notwendig, um Feuchtigkeitsprobleme in älteren Gebäuden zu beheben.

    🔗 Verwandte Themen

    • Kellerabdichtung nachträglich
      Methoden und Kosten für die nachträgliche Abdichtung eines Kellers.
    • Ursachen für feuchte Kellerwände
      Analyse der häufigsten Gründe für Feuchtigkeit im Keller.
    • Drainage richtig dimensionieren
      Berechnung und Planung einer effektiven Drainageanlage.
    • Pumpensumpf reinigen und warten
      Anleitung zur regelmäßigen Pflege eines Pumpensumpfs.
    • Schimmelbildung im Keller vermeiden
      Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmelbefall in Kellerräumen.
  2. KMB-Richtlinie: Verarbeitung & Anwendung im Bauwesen

    Es gibt eine KMB Richtlinie 2. Auflage 2001
    Hier wird genauestens beschrieben, wie und wo KMB verwendet werden darf. Des weiterem sind die Verarbeitungsrichtlinien des Hersteller und die 18195 zu beachten.
    1. Ich gehe mal davon aus, dass Sie einen geschlossenen Wandbildner ohne Fehlstellen größer 5 mm haben. Wenn dieses so ist, darf auf eine Kratzspachtelung verzichtet werden. Wenn nicht, muss eine Kratzspachtelung erst austrocknen.
    2. Eine Grundierung ist auf zu tragen.
    3. Die KMB ist in mindestens 2 Arbeitsgänge in Ihre Endgültige Stärke (Trockenenstärke) aufzubringen. Die KMB ist 10 cm die Sohle herunter zu führen.
    4. Die Kanten sind zu fasen und die Kehlen mit einem Mineralischen Mörtel zu runden.
    5. Manche Hersteller (Remmers etc. verlangen noch mehr als das)
    6. Die Schutzschichten dürfen erst nach Vollständiger Durchtrocknung aufgebracht werden.
    Wenn nun alle diese Arbeiten an einem Tag ausgeführt wurden, zuzüglich der Dränung und des Verfüllens  -  dann fällt mir hier nichts mehr zu ein  -  doch  -  das war wohl nichts.
    Selbst wenn auf eine Mineralischen Hohlkehle und einer Schlämme gegen hinterläufiges Wasser (von Innen) aus Bautenstandtechnischen Gründen, Bzw. Materialgründen (mancher Hersteller erlaubt eine Kehle aus KMB  -  Deitermann) entfallen kann, benötigt eine KMB zu Vollständigen Durchtrocknung unter Ideal Bedingungen sicherlich mindestens 3 Tage. Die Durchhärtung ist durch eine Zerstörenden Prüfung an einem in der Baugrube gelagerten Referenzstück nachzuweisen.
    Dann kann erst des Vlies (um die Kiesfilterpackung), das Dränrohr mit Kontrollschächten an allen Richtungsänderungen (muss DINAbk. 4095) und das Filtervlies eingebaut werden. Das Dränsystem der Wand muss auf (in) der Drainagepackung entwässern. Eine Gleitschicht ist empfehlenswert aber nirgends zwingend vorgeschrieben, wenn mit Füllsand / Kies verfüllt wird. Wenn mit bindigem Boden verfüllt wird ist auch diese verpflichtend einzubauen. Es gibt übrigens keine mir bekannten Dränrohre mit Zulassung, welche eine Filtervlies haben. Diese werden zur Fehlentwässerung und nicht zur Gebäude Entwässerung nach 4095 eingesetzt. Es müssen Stangenwaren mit Zulassung sein.
    Die Dränung ist in einem Vorfluter einzuleiten. Hier ist "wenn Möglich" ohne Pumpe zu arbeiten. Dieses in die Hebepumpe in den Keller einzuleiten, halte ich für nicht zulässig.  -  Ich habe aber zurzeit nicht zum Nachschlagen zu Hand. Aber wenn die Möglichkeit des absaufens besteht, entspricht dieses nicht den Anforderungen.
    Eine Dränage ist nach DIN 4095 zu warten und zwar alle 2 Jahre. Fragen Sie Ihren AN mal, wie dass ohne Kontrollschächte gehen soll.
    Mein Fazit: und ich urteile selten gerne so hart. Alles raus und Neu.
    Hier wurden alle Regeln der Technik außer Acht gelassen. Es wurde weder die KMB Richtlinie, noch die DIN 18195-4 und 10 eingehalten, noch die VOBAbk./C Bestimmungen zu diesen Punkten.
    Wer an einem Tag Abdichtet und Verfüllt  -  gehört bestraft  -  dass kann nicht gut gegangen sein.
  3. Baugutachten: Sachverständiger vs. Produktvertreter

    Ach ja,
    wenn Sie den Anfangs teureren Weg über einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen scheuen, hohlen Sie sich einen Vertreter des Produktes auf der Baustelle, Der wird auch alle Hände übern Kopf zusammen schlagen.
    Welches Produkt wurde verwendet.
  4. Gut gebrüllt, Löwe!

    ...
  5. Drainage spülen: Zuläufe der Kellerlichtschächte geeignet?

    Danke soweit
    Vielen Dank für die ausführliche Ausführung. Wenn es auch nicht das war was ich hören wollte 😉, aber schon immer vermutet habe.
    Ich habe aber noch ein Nachfrage:
    Der Keller ist ein gegossener Betonkeller, ich gehe also davon aus, das auf die Kratzspachtelung verzichtet werden kann. Richtig?
    Der Bauträger meint man könne die Drainage ja über die Zuläufe der Kellerlichtschächte spülen und warten. In der DINAbk. steht nur, dass eine Drainage Kontrollier und Wartbar sein muss. Die Ausführung als Ringdrainage und die Schachtdurchmesser sind als "soll" bezeichnet. So argumentiert auch der Bauträger.
    Ein weiter Punkt den ich aber nicht als so kritisch an sehe ist, dass die Drainage nicht als Ringdrainage ausgeführt wurde. Das Haus ist nur Teilunterkellert. In dem Bereich in dem die Bodenplatte EGAbk. an den Keller anschließt, ist die Drainage nur kurz (1-2 m) um die Ecke gezogen. Ist das OK? Die DIN sagt: "die Drainage muss alle Erdberührenden Wände erfassen".
    Wie ist eine Gleitschicht auszuführen, die Verfüllung ist natürlich mit bindigem Boden erfolgt. Ob das Kies um die Drainage ist, werde ich durch Grabungen wohl selber ermitteln müssen.
    Danke nochmal für die detaillierte und schnelle Antwort. Ich weiß nicht wie es anderen Bauherren geht, aber die Dinge die da so schief gehen, beschäftigen einen doch sehr und erzeugen zumindest bei mir einen dauerflauen Magen. Da ist so ein Forum hier, eine große Hilfe. An wen wendet man sich als Laie? Zu dem Bauträger habe ich jedenfalls das Vertrauen verloren und wenn der mir sagt, irgend etwas ist so OK werde ich immer stutzig.
    In diesem Sinne Danke an alle die aktiv mitwirken und Helfen.
    Gruß
    Götz Langer
  6. DIN 4095: Drainage-Anforderungen & Kontrollschächte

    Ja, ja die Bauträger,
    und alle anderen die keine Ahnung haben. Es gibt aber auch Bauträger die Ahnung haben  -  OK.
    Es stimmt, das da soll steht.
    Es ist aber als muss zu verstehen.
    In den DINAbk. Normen stehen viele soll, welche aber muss heißen.
    Es ist nach den aRdT (anerkannten Regeln der Technik) zu bauen  -  und es muss funktionieren. Es gibt in der DIN 4095 ausführlich Bilder, wie eine Dränage auszusehen hat. Hier sind die Kontrollschächte "eindeutig" dargestellt. Es ist gar nicht Möglich über die Entwässerungsöffnungen der Lichtschächte zu spülen.
    1. Diese liegen hinsichtlich Ihrer Lage nicht an Richtungswechsel der Dränrohre.
    2. Der Durchmesser ist zu gering.
    3. Es ist nicht Möglich den Spülschlau in die Richtige Richtung zu dirigieren.
    4. und, die Dürfen gar nicht an den Dränrohren angeschlossen sein, bzw. direkt eingeleitet werden. Ergo  -  wo keine Verbindung,?
    Gerade beim Betonwandbildner muss gekratzt werden. Ich weiß, das hört sich erst einmal Merkwürdig an, aber der Beton ist nie frei von Lunkern. Die hier eingeschlossene Luft, wird bei Sonneneinwirkung zur Blasenbildung führen, wenn diese im Vorfeld nicht zugekratzt werden. Je größer der Temperaturunterschied Bauteil / Sonneneinstrahlung, desto größer die Gefahr.
    Keine Ringdränung?
    Die Rohre sollen das Wasser vom Fußpunkt ableiten. Wie kommt der AN auf die Idee, dass im Nichtunterkellertem Bereich kein Wasser anfallen wird. Ergo  -  keine Dränung in diesem Bereich = 18195-6 Drückendes Wasser oder aufstauendes Sickerwasser.
    Die Gleitschicht ist Richtung Abdichtung einzubauen. Systemen welche Dränwirkung, und Gleitschicht bzw. Anfüllschutz in einem darstellen, werden somit, mit dem Vlies nach außen gestellt.
    An wen wendet man sich als Laie?
    Nur ein unabhängiger Fachmann kann hier weiter helfen. In diesem Fall würde ich zu einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen raten. Dieser ist in der Lage, ein Gutachten auch verwertbar zu Papier zu bringen, ohne die üblichen Fehler hierbei zu begehen. Adressen erfahren Sie bei den Handwerkskammern.
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Drainage & Pumpensumpf: Wasseranfall, Vorschriften & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung der Drainage gemäß DINAbk. 4095, die Notwendigkeit von Kontrollschächten und die Problematik der Kellerabdichtung. Ein wichtiger Punkt ist die korrekte Anwendung der KMB-Richtlinie. Die Spülung der Drainage über Kellerlichtschächte wird kritisch hinterfragt.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut KMB-Richtlinie: Verarbeitung & Anwendung im Bauwesen sind die Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers und die DIN 18195 zwingend zu beachten. Fehlstellen im Wandbildner müssen vor der KMB-Anwendung beseitigt werden.

    🔴 Kritisch/Risiko: Die unsachgemäße Ausführung der Drainage, wie im Startbeitrag beschrieben (falsch montierte Drainageplatten, fehlendes Filtervlies), kann zu erheblichen Problemen mit der Kellerabdichtung und zu Wasserschäden führen. Eine korrekte Entwässerung ist essentiell, um den zulässigen Wasseranfall im Pumpensumpf zu kontrollieren.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die DIN 4095 gibt detaillierte Anweisungen zur Ausführung der Drainage, einschließlich der Platzierung von Kontrollschächten. DIN 4095: Drainage-Anforderungen & Kontrollschächte betont, dass die in den DIN-Normen enthaltenen "Soll"-Bestimmungen oft als "Muss" zu verstehen sind, um den anerkannten Regeln der Technik (aRdT) zu entsprechen.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen hinzuzuziehen, um die Drainage fachgerecht prüfen zu lassen. Alternativ kann ein Vertreter des Produktherstellers auf der Baustelle hinzugezogen werden, wie in Baugutachten: Sachverständiger vs. Produktvertreter vorgeschlagen. Die Spülung der Drainage über Kellerlichtschächte, wie vom Bauträger vorgeschlagen, sollte kritisch hinterfragt werden, da dies möglicherweise nicht den Anforderungen einer wartbaren und kontrollierbaren Ringdrainage entspricht (siehe Drainage spülen: Zuläufe der Kellerlichtschächte geeignet?).

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