Kellerinnendämmung bei Feuchtigkeit: Ursachen, Risiken & Lösungen für feuchte Keller?
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Kellerinnendämmung bei Feuchtigkeit: Ursachen, Risiken & Lösungen für feuchte Keller?

wir haben in unserem, nachträglich ausgeschachtetem und nicht gedämmten, Partykeller ein feuchteproblem (muffiger Geruch, Farbe blättert ab) nach einigen Wochen Messung komme ich auf eine durchschn. feuchte von 70-80 % bei 12-15 Grad Raumtemperatur (bei versch. Lüftungsverhalten).
Man hat mir als Lösungsvorschlag nahegelegt die Außenwand als "Erdreich" zu betrachten, darauf eine Dampfdichte Syrodurschicht zu kleben (keine Hinterlüftung) und davor eine zweite Innenwand aus Gipskarton oder Gasbetonsteinen zu errichten.
Meine Frage ist nun ob diese Idee sinnvoll bzw. realistich ist und wenn ja wie dick die Dämmung sein muss um einen Effekt zuerzielen.
Danke im Voraus
V. Lerm
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Unsachgemäße Innendämmung kann Schimmelbildung begünstigen und die Bausubstanz schädigen. Fachberatung ist unerlässlich.

    🔴 Kritisch: Hohe Luftfeuchtigkeit im Keller kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Sanierung sind wichtig.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie in Ihrem Partykeller mit Feuchtigkeitsproblemen zu kämpfen haben. Eine nachträgliche Innendämmung kann eine Lösung sein, birgt aber auch Risiken, wenn sie nicht fachgerecht ausgeführt wird.

    🔴 Gefahr: Bei einer Innendämmung ohne vorherige Beseitigung der Ursache der Feuchtigkeit kann diese sich hinter der Dämmung ansammeln und zu Schimmelbildung führen. Dies kann nicht nur die Bausubstanz schädigen, sondern auch gesundheitliche Probleme verursachen.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu beachten:

    • Ursachenforschung: Bevor Sie mit der Dämmung beginnen, sollten Sie die Ursache der Feuchtigkeit ermitteln. Dies kann durch aufsteigende Feuchtigkeit, seitlich eindringendes Wasser oder Kondensation verursacht werden.
    • Dampfsperre: Eine Dampfsperre auf der Innenseite der Dämmung kann verhindern, dass Feuchtigkeit aus dem Raum in die Dämmung eindringt. Die Dampfsperre muss fachgerecht angebracht und abgedichtet sein.
    • Hinterlüftung: Eine Hinterlüftung der Dämmung kann helfen, Feuchtigkeit abzutransportieren. Dies ist besonders wichtig, wenn die Außenseite der Wand nicht diffusionsoffen ist.
    • Materialauswahl: Wählen Sie feuchtigkeitsresistente Dämmmaterialien wie Mineralschaumplatten oder Kalziumsilikatplatten.

    Ich rate von einer Dämmung mit Gipskarton auf Gasbetonsteinen ab, da diese Kombination bei Feuchtigkeitsproblemen anfällig für Schimmelbildung ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (Bauphysiker, Energieberater) beraten, um die Ursache der Feuchtigkeit zu ermitteln und ein geeignetes Dämmkonzept zu entwickeln. Eine professionelle Ausführung ist entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dampfsperre
    Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die das Eindringen von Wasserdampf in Bauteile verhindert. Sie besteht meist aus Folien oder speziellen Beschichtungen und wird auf der warmen Seite der Konstruktion angebracht. Eine fachgerechte Anbringung ist entscheidend für ihre Wirksamkeit.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Diffusionswiderstand, Kondensation
    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Wenn die Temperatur einer Oberfläche unter den Taupunkt fällt, bildet sich dort Feuchtigkeit. Dies kann zu Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Relative Luftfeuchtigkeit, Kondenswasser, Wärmebrücke
    Kapillarität
    Kapillarität beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Flüssigkeiten aufgrund von Oberflächenspannung in engen Spalten oder Poren aufzusaugen. Materialien mit hoher Kapillarität sind für feuchte Umgebungen weniger geeignet, da sie Feuchtigkeit speichern und transportieren können.
    Verwandte Begriffe: Saugfähigkeit, Feuchtigkeitstransport, Diffusion
    Hinterlüftung
    Eine Hinterlüftung ist ein Luftspalt hinter einer Verkleidung oder Dämmung, der die Zirkulation von Luft ermöglicht. Sie dient dazu, Feuchtigkeit abzutransportieren und die Austrocknung der Konstruktion zu fördern.
    Verwandte Begriffe: Luftzirkulation, Konvektion, Diffusionsoffenheit
    Kondensation
    Kondensation ist der Übergang von einem gasförmigen in einen flüssigen Zustand. Im Bauwesen tritt Kondensation auf, wenn feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft und abkühlt. Das entstehende Kondenswasser kann zu Schäden führen.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Wärmebrücke
    Diffusion
    Diffusion ist der Ausgleich von Konzentrationsunterschieden durch die Bewegung von Teilchen. Im Bauwesen bezieht sich Diffusion auf den Transport von Wasserdampf durch Baustoffe. Diffusionsoffene Materialien ermöglichen einen Feuchtigkeitstransport.
    Verwandte Begriffe: Dampfdiffusion, Diffusionswiderstand, Dampfbremse
    Schimmel
    Schimmel ist ein Sammelbegriff für verschiedene Pilzarten, die in feuchten Umgebungen wachsen. Schimmel kann gesundheitsschädliche Sporen freisetzen und allergische Reaktionen auslösen. Eine Schimmelbildung sollte daher vermieden werden.
    Verwandte Begriffe: Sporen, Myzel, Feuchtigkeitsschaden

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist mein Keller feucht?
      Feuchtigkeit im Keller kann verschiedene Ursachen haben, darunter aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich, seitlich eindringendes Wasser durch undichte Stellen in der Kellerwand, Kondensation aufgrund von Temperaturunterschieden oder unzureichende Belüftung. Die genaue Ursache sollte durch eine Fachkraft ermittelt werden.
    2. Kann ich meinen feuchten Keller selbst dämmen?
      Eine Innendämmung in Eigenregie ist bei Feuchtigkeitsproblemen riskant. Fehlerhafte Ausführung, wie das Anbringen einer falschen oder beschädigten Dampfsperre, kann die Situation verschlimmern und zu Schimmelbildung führen. Ich empfehle, einen Fachmann hinzuzuziehen.
    3. Welche Dämmmaterialien sind für feuchte Keller geeignet?
      Für feuchte Keller eignen sich Dämmmaterialien, die feuchtigkeitsresistent sind und eine geringe Kapillarität aufweisen. Dazu gehören beispielsweise Mineralschaumplatten, Kalziumsilikatplatten oder spezielle Innendämmsysteme mit integrierter Dampfsperre.
    4. Was ist eine Dampfsperre und wozu dient sie?
      Eine Dampfsperre ist eine Folie oder Beschichtung, die verhindert, dass Wasserdampf aus der Raumluft in die Dämmung eindringt. Sie wird auf der Innenseite der Dämmung angebracht und muss sorgfältig abgedichtet werden, um ihre Funktion zu gewährleisten.
    5. Wie kann ich meinen Keller richtig lüften?
      Richtiges Lüften ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Keller abzuführen. Am besten lüften Sie stoßweise, d.h. Sie öffnen mehrmals täglich für kurze Zeit die Fenster vollständig. Vermeiden Sie dauerhaft gekippte Fenster, da dies zu Auskühlung und Kondensation führen kann.
    6. Was kostet eine Kellerinnendämmung?
      Die Kosten für eine Kellerinnendämmung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Kellers, dem gewählten Dämmmaterial und dem Umfang der Vorarbeiten. Eine genaue Kostenschätzung kann Ihnen ein Fachbetrieb erstellen.
    7. Wie erkenne ich Schimmel im Keller?
      Schimmel im Keller äußert sich oft durch muffigen Geruch, dunkle Flecken an Wänden oder Decken, oder durch sichtbaren Schimmelbewuchs. Bei Verdacht auf Schimmel sollte eine professionelle Schimmelanalyse durchgeführt werden.
    8. Welche Alternativen gibt es zur Innendämmung?
      Alternativ zur Innendämmung kann auch eine Außendämmung des Kellers in Betracht gezogen werden. Diese ist jedoch aufwendiger und erfordert in der Regel eine Freilegung der Kellerwände. Eine weitere Möglichkeit ist die Abdichtung der Kellerwände von außen.

    🔗 Verwandte Themen

    • Kellerabdichtung von außen
      Informationen zur nachträglichen Abdichtung der Kellerwände von außen, um Feuchtigkeitseintritt zu verhindern.
    • Schimmelbildung im Keller vermeiden
      Tipps und Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmelbildung in Kellerräumen.
    • Keller richtig lüften im Sommer
      Anleitung zur korrekten Belüftung von Kellern während der Sommermonate, um Kondensation zu vermeiden.
    • Dämmstoffe für feuchte Wände
      Übersicht über geeignete Dämmmaterialien für den Einsatz in feuchten Umgebungen.
    • Ursachenforschung bei Feuchtigkeit im Haus
      Methoden zur Identifizierung der Quelle von Feuchtigkeitsproblemen in Gebäuden.
  2. Kellerinnendämmung: Feuchtigkeitsschäden, Schimmel & Folgen

    Foto von Edmund Bromm

    Keller von innen dämmen?
    Abdichtungsarbeiten im Keller
    Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
    Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
    Die Wärmedämmung nimmt mit zunehmender Feuchte sehr schnell ab.
    Weil nun dies alles dazu beiträgt, dass die Schimmelpilze vermehrt wachsen, wird sicherlich auch noch falsch gelüftet, d.h. in der Regel zu lange. Dies deswegen, weil eben dieser Modergeruch aus dem Keller entfernt werden soll. Auch das hat jedoch verhängnisvolle Folgen.
    Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt.
    An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
    Dies bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verschlechterung der Wärmedämmung. Häufig wirken beim Auftreten solcher Feuchtigkeitsschäden auch verschiedene Ursachen zusammen.
    Wie vermeidet man solche Schäden und Durchfeuchtungen?
    Es müssen einige Punkte beachtet werden. Die Außenwände müssen beim Neubau gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen her geschützt sein, in der Regel geschieht dies durch Abdichtungen die in der Norm 18195 und 18336 erwähnt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Merkblätter und Regelwerke von Firmen die spezielle Produkte und Lösungen dafür anbieten.
    Beim Altbau ist jedoch auch aus Kostengründen eine Abdichtung von innen möglich und in der Regel einer Außenabdichtung aus Kostengründen vorzuziehen. Überwiegend ist es sowieso nur Kondenswasser, das die Oberflächen schädigt.
    Die Kellerwände kühlen bei Feuchteschäden stärker aus, außerdem ist darauf zu achten, dass an der Außenseite eine Wärmedämmung in ausreichender Form notwendig ist. Bei Hanglagen ist das Wasser durch Drainagen abzuführen. Auch hierfür gibt es für den Neubau Normen z.B. DINAbk. 4108 u. 4095 sowie 18308.
    Im Altbaukeller ist auch die Überlegung wichtig, dass nichts zu faulen anfängt.
    Wenn ein Holzboden vorhanden ist oder Holz bzw. Kartons gelagert sind (Regale etc.) kommt es sehr oft durch diese hohe Feuchte zu Fäulnisschäden und auch zur Bildung von Hausschwamm. An den Oberflächen der Wände lagern sich z.B. bauschädliche Salze an und nehmen ebenfalls vermehrt Wasser auf.
    Fast jeder kennt die Effekte von Schwitzwasser.
    Im Sommer beschlagen bei Gewitter oder sehr starken Regenfällen die Autoscheiben, beim Betreten eines Lokales beschlägt die Brille, oder eine Flasche beschlägt, wenn Sie aus dem Kühlschrank genommen wird. Alles Erscheinungen, die jeder kennt.
    Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zu Grunde. Warme Raumluft kühlt an kälteren Wandoberflächen soweit ab, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf auf der Wand zu Wasser kondensiert. Dieses jedoch saugt die Oberfläche der Wand sofort auf und dadurch lässt man sich täuschen, man sieht nichts. Deswegen sollten insbesondere im Frühling und Sommer die Kellerfenster möglichst geschlossen bleiben.
    Die Mauern bekommen eine "gute" Wärmeleitfähigkeit.
    Dies kann jedoch durch eine innenliegende Abdichtung und eine innenliegende Wärmedämmung behoben werden. Dadurch wird auch das teure Aufgraben von außen nicht mehr notwendig.
    Die inneren Wandoberflächen dürfen nicht soweit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit von ca. 60  -  70 % zu Schwitzwasserbildung kommt.
    Wenn die Wandoberflächen und der Boden den Anforderungen an die Wärmedämmung entsprechen, verändert sich dies jedoch sehr oft im Bereich der Kellerdecken die schlecht gedämmt sind. Es kommt im Bereich des Deckenauflagers von neuem zu Kondenswasserschäden.
    Innenliegende "falsche" Wärmedämmungen
    Eine nicht unerhebliche Fehlerquelle ist es wenn Möbel, Schränke, Regale an der Außenwand stehen und somit eine Erwärmung der Wandoberflächen verhindern. Es wirkt genauso wie eine innenliegende Dämmung.
    Heizen und Lüften
    Des weiteren ist darauf zu achten, dass bei Kellerräumen die höherwertig genutzt werden die dementsprechende Beheizung und Lüftungsmöglichkeit geschaffen werden muss. Ein Heizkörper im Keller ist meistens nicht ausreichend, erst recht nicht, wenn Möbel die Außenwände verstellen!
    Messen der Feuchtigkeit
    Woher weiß man nun, welche Feuchtebelastung in den Räumen sind. Die einfachste Art ist die Messung mit einem Hygrometer. Hier sollte nicht gespart werden, sondern durchaus Geräte verwendet werden, die justiert werden können. Diese Geräte sind im Handel schon ab ca. 40,- DM zu erhalten. In Verbindung mit einem guten Thermometer können wir nun ein behagliches und gut funktionsfähiges Raumklima durch Lüften bzw. Heizen herstellen.
    Richtiges Lüften
    Auch hier gibt es wieder eine Menge von Ausdrücken und Erklärungen von gut bis sehr schlecht. Was bedeuten z.B. Ausdrücke wie " Stoßlüften", " Dauerlüften", " feuchte- oder temperaturabhängiges (feuchteabhängiges, temperaturabhängiges) Lüften" etc.?
    Im Sommer kann die Luft wesentlich mehr Wasser aufnehmen als im Winter. z.B. enthält eine 25 ° warme Luft maximal 25 Gramm Wasser, jedoch nur 4 Gramm bei 5 °. Diese 4 Gramm ergeben bei 20 Grad Wärme ca. 35 % relative Luftfeuchte. So ist auch klar, warum im Winter in unseren Wohnräumen eine sehr trockene Luft ist.
    Zwar muss die "verbrauchte" Luft erneuert werden, doch soll durch gezieltes und regelmäßiges Lüften die relative Luftfeuchtigkeit niedrig gehalten werden.
    Richtig lüften heißt die Luft auszutauschen und dies abhängig von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit.
    Wie lange lüften?
    Der menschliche Körper ist ein sehr gutes " Messgerät". Dadurch kann folgendes Experiment durchgeführt werden: In der Frühe reagieren wir noch sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede. Stellen Sie sich an die entlegenste Stelle gegenüber dem zu öffnenden Fenster. Nun bittet man jemand, Fenster oder Türe ganz zu öffnen. Das Kippen der Fenster reicht nicht aus. Sobald man empfindet, dass die kalte Luft an einem vorbeistreicht, stoppt man die Zeit. Es vergeht in der Regel kaum eine halbe bis eine Minute. Nun kann man davon ausgehen, dass bei der Verdoppelung der Zeit die Luft zu 70  -  80 % ausgetauscht ist, dazu kommt dass man dafür im Abstand von einer halben Stunde öfters lüften sollte.
    Das Zeitmaß für den kompletten Luftaustausch in üblichen Räumen von Wohnungen wird in der Regel zwischen 1 und 2 Minuten sein. Es sollte keinesfalls länger gelüftet werden, besser ist, jeweils im Abstand einer halben Stunde, eine Wiederholung.
    Die Ursache muss gefunden und beseitigt werden
    Feuchte und nasse Baustoffe haben wie vor schon erwähnt eine wesentlich schlechtere Wärmedämmung als trockene, deswegen ist vorab genau zu ermitteln, woher die Feuchte kommt. Wie vor beschrieben kann es sich um Kondenswasser, oder um Wasser von außen handeln. Am Schadensbild ist das jedoch nicht so leicht zu erkennen!
    Nur wenn es sich um eine undichte Fuge handelt wird das Wasser irgendwann eindringen und als Wasserlacke am Boden sichtbar sein. Diese Undichtigkeiten kann man mit sehr dünnflüssigen Kunststoffen auf Epoxyharzbasis oder Polyurethanharzbasis auch von innen abdichten oder verpressen. Dies ist ein spezielles Verfahren was von Fachfirmen durchgeführt werden kann.
    Eine Innenabdichtung
    mit dem I-Bau  -  Saniersystem ©, ist seit
    November 1998 beim Patentamt unter Nr. : 295 21 952.1 als Gebrauchsmuster eingetragen. d.h. Aufbringen einer dichten Noppenbahn an der Innenseite und dem anschließenden Verputzen mit Sanierputz bringt eine wesentliche Reduzierung der Feuchtebelastung im Keller. Ein Großteil der Feuchteabgabe erfolgt durch die Außenwand sowie die angrenzenden Zwischenwände.
    In vielen Fällen, insbesondere bei Gebäuden aus Beton, ist somit ein Luftentfeuchter eine sinnvolle und ausreichende Maßnahme um die Luftfeuchte zu reduzieren. Diese Geräte (kosten je nach Leistung zwischen 600 bis 1.000 €) sind in der Lage und "ziehen" aus einem normalen Keller, eines Ein- oder Zweifamilienhauses (Einfamilienhauses, Zweifamilienhauses) am Tag ohne weiteres 10 bis 30 Liter Wasser. Wie sollen dann wenige Tropfen eventuell eindringendes Wasser noch ein Problem darstellen?
  3. Kellerinnendämmung: Bestätigung zur Vorgehensweise

    heißt das ja?
    heißt das ja?
    MfG
    V. Lerm
  4. Dampfsperre: Hinterlüftung bei Kellerinnendämmung vermeiden!

    Hier doch noch eine Antwort auf Ihre Frage
    Hr. Bromm schreibt erstaunlich ausführlich. Aber als Antwort auf Ihre Frage noch einige Ergänzungen:
    Der Hinweis von Hr. Bromm ist sehr wichtig, dass Wände welche z.B. durch Schränke an der Erwärmung gehindert werden, betauen. Aber dies gilt um so mehr für Isolierungen. Deshalb ist Ihre Bemerkung "ohne Hinterlüftung völlig richtig. Sie müssen ganz im Gegenteil sogar dafür sorgen, dass keinesfalls feuchte Innenluft durch die Isolierung bis zur Außenwand gelangt. Also eine möglichst perfekte Dampfsperre anbringen. Also nicht nur auf Styrodur verlassen und auch nicht auf Polyethylenfolie da diese auf jeden Fall einen geringeren Diffusionswiderstand als die Kelleraußenbeschichtung mit Bitumen hat, was zur Folge hätte dass sich die Kellerwand mit Wasser sättigt. Ich denke, am besten wäre Aluminiumfolie, welche in Rollen für diesen Zweck. zumindest früher, angeboten wurde. Die Stöße müssen mit dem dazugehörigen Aluminium-Klebeband verklebt werden. Wichtig ist dass es wirklich Aluminiumfolie ist und nicht Aluminiumbedampftes Papier, Aluminium ist nämlich im Gegensatz zu Kunststoffen 100 % diffusionsdicht..
    Damit Sie nun endlich eine Antwort auf Ihre Frage bekommen, Folgendes:
    Ihr Vorschlag ist sicher der einzig richtige, aber achten Sie auf eine möglichst gute Dampfsperre (nicht Dampfbremse). Allerdings sollten Sie keine Gipskartonplatten im Keller verwenden, Gips ist auf Dauer genau so wenig wie alle Innenputze auf Gipsbasis nicht feuchtebeständig. Also die Gasbetonsteine nur mit Kalkzementputz verputzen.
    Übrigens ein Luftentfeuchter ist doch keine Dauerlösung und ist sicher nicht nötig.
  5. Keller dämmen: Empfohlene Dämmstärke für Innendämmung?

    Danke
    für die ausführlichen Antworten, nun bin ich schon ein gutes Stück schlauer. Kann mir denn jemand sagen wie dick die Dämmung sein sollte?
    MfG
    V. Lerm
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Kellerinnendämmung bei Feuchtigkeit: Ursachen, Risiken & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Bei feuchten Kellern ist eine Innendämmung kritisch. Eine korrekte Abdichtung und Dampfsperre sind essenziell, um Schimmelbildung zu vermeiden. Hinterlüftung ist kontraproduktiv und kann die Situation verschlimmern. Die Wahl der Dämmstärke hängt von den spezifischen Bedingungen ab.

    ⚠️️ Wichtig/Achtung: Wie im Beitrag Dampfsperre: Hinterlüftung bei Kellerinnendämmung vermeiden! betont wird, ist es entscheidend, eine Hinterlüftung bei Innendämmung zu vermeiden, da dies zu Kondensation und Schimmelbildung führen kann. Stattdessen muss eine luftdichte Dampfsperre installiert werden.

    🔴 Kritisch/Risiko: Der Beitrag Kellerinnendämmung: Feuchtigkeitsschäden, Schimmel & Folgen warnt vor den Folgen von Feuchtigkeit im Keller, wie Modergeruch, Schimmel und Schäden an der Bausubstanz. Eine unzureichende Abdichtung kann diese Probleme verstärken.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Eine sorgfältige Planung und Ausführung der Kellerinnendämmung sind entscheidend, um langfristig ein gesundes Raumklima zu gewährleisten. Die im Thread diskutierten Aspekte helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und potenzielle Risiken zu minimieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie mit der Kellerinnendämmung beginnen, sollten Sie die Ursachen der Feuchtigkeit genau analysieren und beheben. Konsultieren Sie einen Fachmann, um die geeigneten Materialien und Techniken auszuwählen. Beachten Sie die Hinweise zur Dämmstärke im Beitrag Keller dämmen: Empfohlene Dämmstärke für Innendämmung?.

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  1. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Keller Innendämmung mit Nut & Feder: Risiken, Materialwahl & Kosten?
  2. BAU-Forum - Bauphysik - Luftentfeuchter im Keller: Entfeuchte ich ganz Norddeutschland? Auswirkungen & Risiken?
  3. BAU-Forum - Bauphysik - Dampfsperre im Dach: Notwendigkeit, Funktion & Risiken bei Faserdämmstoffen?
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