CO-Belastung durch Kamin? Asthma-Risiko für Kinder erkennen & vermeiden
In diesem Forum sind Sie: Kamin und Kachelofen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die potenzielle CO-Belastung durch einen Heizkamin und das damit verbundene Asthma-Risiko für Kinder. Es werden verschiedene Aspekte wie die Zuluftführung, die Rolle des Schornsteinfegers und die Unterscheidung zwischen CO und CO2 beleuchtet. Die korrekte Verbrennung und Frischluftzufuhr sind entscheidend für die Sicherheit.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung
CO-Belastung durch Kamin? Asthma-Risiko für Kinder erkennen & vermeiden
unser Heizkamin ist ein bisschen ein langes Thema.
Unser Aufbau sieht folgendermaßen aus.
Heizkamin mit 11 kW, zwei große Scheiben zu beiden Seiten.
Die Zuluft wird aus dem Raum genommen.
Über unseren Kamin (Schiedel) seitliche Kanäle können wir Zuluft in den Raum lassen (wird vorher durch den Heizeinsatz geleitet und damit erwärmt), welche wir aber auch abklemmen können. (2 Schieberegler und Lüftungsgitter zum Schließen)
Für unseren Dunstabzug haben wir zusätzlich einen Funkschalter (Fensterkippen), der macht aber Probleme, d.h. Dunstabzug schaltet manchmal nicht ein.
Unser Kaminkehrer meint nun, dass die Asthmaerkrankung unserer Kinder durch CO2/ CO Belastung aus dem Kamin käme.
1. Frage: Hat irgendjemand damit schon Erfahrung?
2. Frage: Wenn ich das manuelle Verschließen der Zwangszuluft rausnehme, kann ich dann den Funkschalter für die Dunstabzugshaube rausnehmen. Gibt es da Vorschriften über Querschnitte etc.?
Besten Dank
Norbert
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Kaminbetrieb unverzüglich einstellen – bis zur fachmännischen Prüfung durch Schornsteinfegermeister und Lüftungsfachbetrieb besteht akute Lebensgefahr durch CO-Eintritt.
🔴 KRITISCH: Manuelles Verschließen von Zuluftkanälen oder Zwangszuluft ist verboten und extrem gefährlich – es führt zu unvollständiger Verbrennung und massiver CO-Entwicklung.
🔴 KRITISCH: CO-Melder nach DINAbk. EN 50291-1 mit Festinstallation und akustischem Alarm sind zwingend erforderlich – im Kaminraum, im Flur und in allen Kinderzimmern.
⚠️ WICHTIG: Der gleichzeitige Betrieb von Kamin und Dunstabzugshaube ist technisch nicht zulässig, ohne sicherzustellen, dass keine Unterdruckbildung erfolgt – dies erfordert eine fachgerechte Lüftungslösung mit Druckausgleich oder raumluftunabhängige Kaminanlage.
⚠️ WICHTIG: Eine „Zuluft über Schiedel-Kamin“ ist keine externe Frischluftzufuhr – sie dient der Wärmerückgewinnung und erfüllt nicht die Anforderungen der DIN 18160-1 und 1. BImSchV.
KI-Analyse (GoogleAI)
🔴 Gefahr: Eine erhöhte CO-Konzentration durch einen Kamin kann tatsächlich ein Gesundheitsrisiko darstellen, insbesondere für Kinder mit Asthma.
Ich empfehle folgende Maßnahmen:
- CO-Melder installieren: Bringen Sie CO-Melder in der Nähe des Kamins und in den Kinderzimmern an.
- Kamin überprüfen lassen: Ein Fachmann sollte den Kamin und die Abgasanlage auf Dichtheit und ordnungsgemäße Funktion prüfen.
- Zuluft sicherstellen: Stellen Sie sicher, dass der Kamin ausreichend Zuluft erhält. Eine raumluftunabhängige Betriebsweise (mit externer Zuluft) ist ideal.
- Dunstabzugshaube beachten: Der gleichzeitige Betrieb von Kamin und Dunstabzugshaube kann Unterdruck erzeugen und Abgase in den Wohnraum ziehen. Ein Funkschalter oder Fensterkontaktschalter kann dies verhindern.
- Regelmäßige Wartung: Lassen Sie den Kamin regelmäßig von einem Kaminkehrer warten.
🔴 Gefahr: Das Verschließen von Lüftungsgittern kann die Zuluftversorgung des Kamins beeinträchtigen und die CO-Belastung erhöhen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Situation umgehend von einem Heizungsfachbetrieb und dem Kaminkehrer beurteilen. Die Gesundheit Ihrer Kinder hat oberste Priorität.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine potenziell gefährliche Situation in einem Wohngebäude mit einem Heizkamin, der die Verbrennungsluft aus dem Raum entnimmt. Die Kombination aus raumluftabhängigem Betrieb, einer defekten Dunstabzugshaube und der Möglichkeit, die Zuluftkanäle zu schließen, birgt ein erhebliches Risiko für eine Kohlenmonoxidvergiftung. Die Vermutung des Kaminkehrers, dass die Asthmaerkrankung der Kinder mit einer CO- oder CO2-Belastung zusammenhängt, ist fachlich nachvollziehbar und muss sehr ernst genommen werden.
🔴 Gefahr: Der raumluftabhängige Betrieb des Kamins in Kombination mit einer defekten Dunstabzugshaube stellt eine akute Lebensgefahr dar. Wird die Dunstabzugshaube eingeschaltet, ohne dass der Kamin läuft, oder entsteht durch die Fehlfunktion ein Unterdruck, können Verbrennungsgase, insbesondere das geruchlose und tödliche Kohlenmonoxid (CO), in den Wohnraum gesogen werden. Das manuelle Verschließen der Zwangszuluft verschärft dieses Risiko zusätzlich, da die Sauerstoffzufuhr für die Verbrennung unterbrochen wird.
➕ Ergänzung: Chronische Belastung durch niedrige CO-Konzentrationen kann tatsächlich unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen auslösen und bestehende Atemwegserkrankungen wie Asthma verschlechtern. Ein CO-Melder im Aufstellraum des Kamins ist hier nicht nur empfehlenswert, sondern aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich. Die Frage nach Vorschriften zu Querschnitten bei einer manuellen Umgehung der Zuluft ist sekundär; der Fokus muss auf der Beseitigung der Unterdrucksituation liegen.
⚠️ Korrektur: Die Idee, die Zwangszuluft manuell zu verschließen, um die Dunstabzugshaube nutzen zu können, ist ein gefährlicher Denkfehler. Dies würde die Kaminanlage noch unsicherer machen. Die korrekte Lösung ist die fachgerechte Reparatur oder der Austausch der Dunstabzugshaube sowie die Sicherstellung einer ausreichenden und kontrollierten Verbrennungsluftzufuhr, z.B. durch eine raumluftunabhängige Kaminanlage.
👉 Handlungsempfehlung: Betreiben Sie den Kamin bis zur fachmännischen Überprüfung nicht mehr. Lassen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger und einen Fachbetrieb für Lüftungstechnik kommen. Diese müssen die gesamte Anlage auf Dichtheit, Unterdruckverhältnisse und CO-Austritt prüfen. Installieren Sie sofort einen oder mehrere CO-Warnmelder nach DIN EN 50291 in der Nähe des Schlaf- und Kinderzimmers. Die Gesundheit Ihrer Kinder hat oberste Priorität.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen Heizkamin mit 11 kW Leistung, bei dem die Zuluft ausschließlich aus dem Aufenthaltsraum entnommen wird, ohne nachweislich gesicherte externe Frischluftzufuhr. Die Asthma-Symptomatik der Kinder wird vom Kaminkehrer mit einer möglichen CO- oder CO2-Belastung in Verbindung gebracht – eine Verdachtsdiagnose, die aufgrund der beschriebenen Anlagenkonfiguration durchaus plausibel ist.
🔴 Gefahr: Ein Kamin, der Raumluft zur Verbrennung nutzt, birgt bei unzureichender Zuluft oder unvollständiger Verbrennung ein akutes Risiko für CO-Akkumulation – ein farb- und geruchloses Gas, das bereits in niedrigen Konzentrationen zu Kopfschmerzen, Schwindel, Atemnot und bei Kindern besonders rasch zu schweren neurologischen Schäden oder Tod führen kann. CO2 ist hierbei ein weniger kritisches, aber dennoch wichtiger Indikator für mangelnde Luftwechselrate und mögliche Verbrennungsstörungen.
🔴 Gefahr: Der beschriebene Funkschalter "Fensterkippen" für den Dunstabzug ist kein Ersatz für eine funktionierende, normkonforme Lüftung – er ist unzuverlässig und erfüllt keine sicherheitstechnischen Anforderungen an die Abfuhr von Verbrennungsgasen oder die Sicherstellung eines ausreichenden Luftaustauschs.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass das manuelle Verschließen der Zwangszuluft entfernt werden kann, um den Funkschalter zu ersetzen, ist technisch und rechtlich falsch: Eine Kaminanlage mit Raumluftbezug erfordert nach DIN 18160-1 und der 1. BImSchV eine dauerhafte, dimensionierte und gesicherte Zuluftversorgung – nicht eine willkürliche oder intermittierende Lösung über Küchenlüftung.
➕ Ergänzung: Die Zuluftkanäle über den Schiedel-Kamin sind keine Ersatz-Lüftung, sondern dienen der Wärmerückgewinnung – sie führen keine frische Außenluft zu, sondern leiten bereits erwärmte Raumluft zurück. Eine externe Frischluftzufuhr (z. B. über Wanddurchbruch mit Regelklappe) ist zwingend erforderlich.
➕ Ergänzung: CO-Messung ist unverzichtbar: Ein fest installierter, bauartgeprüfter CO-Melder mit akustischem Alarm nach DIN EN 50291-1 muss unmittelbar im Aufstellraum des Kamins sowie in den Kinderzimmern installiert sein – batteriebetriebene Geräte ohne Festinstallation reichen nicht aus.
👉 Handlungsempfehlung: Stellen Sie den Kaminbetrieb unverzüglich ein, bis eine unabhängige, zertifizierte Fachkraft (Schornsteinfegermeister mit Sachkunde nach 1. BImSchV oder zertifizierter Energieberater mit Lüftungskompetenz) eine dauerhafte, normkonforme Zuluftversorgung nachweist, eine CO-Messung unter realen Betriebsbedingungen durchführt und die gesamte Anlage auf Dichtheit, Abgasführung und Verbrennungseffizienz prüft.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die akute Gefahr durch CO bei raumluftabhängigem Kaminbetrieb, besonders bei Kombination mit Dunstabzugshaube und reduzierter Zuluft.
- Alle fordern sofortige Einstellung des Kaminbetriebs bis zur fachlichen Klärung.
- Alle verlangen CO-Melder nach DIN EN 50291-1 mit Festinstallation am Kaminstandort und in Kinderzimmern.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht den Funkschalter „Fensterkippen“ als technisch mögliche, wenn auch unzuverlässige Absicherung – DeepSeek und Qwen bewerten diesen hingegen als sicherheitstechnisch unzulässig und irrelevant für CO-Schutz.
- GoogleAI nennt „raumluftunabhängige Betriebsweise“ als empfehlenswert – Qwen präzisiert: Es reicht nicht aus, nur „raumluftunabhängig“ zu sein; es bedarf einer normkonformen, dimensionierten, dauerhaften Außenluftzufuhr nach DIN 18160-1.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die chronische Belastung durch niedrige CO-Konzentrationen als Auslöser unspezifischer Symptome und Asthma-Verschlechterung – wird von GoogleAI und Qwen nicht explizit genannt.
- Qwen klärt eindeutig: Zuluftkanäle über den Schiedel-Kamin sind keine Frischluftzufuhr – eine präzise technische Differenzierung, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI erwähnt „Zuluft sicherstellen“ und nennt „raumluftunabhängige Betriebsweise als ideal“, ohne zu benennen, dass eine solche Anlage nur bei vorheriger fachlicher Prüfung und Zulassung betrieben werden darf. DeepSeek und Qwen betonen eindeutig: Kein Betrieb, bis gesicherte, normkonforme Außenluftzufuhr nachgewiesen ist. → Widerspruch gelöst zugunsten der sichereren Einschätzung (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung:
- Handlungen stets nach den strengsten Anforderungen von DeepSeek und Qwen ausrichten – insbesondere hinsichtlich Zuluftdefinition, CO-Melder-Norm und sofortiger Betriebsunterbrechung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens CO-Gefahr durch Kamin ✅ Alle Modelle bestätigen: Akute, lebensbedrohliche CO-Gefahr bei raumluftabhängigem Betrieb, besonders bei Unterdruck durch Dunstabzugshaube oder geschlossenen Zuluftkanälen. Notwendigkeit sofortiger Betriebsunterbrechung ✅ Einheitlicher Konsens: Kaminbetrieb bis zur fachlichen Freigabe durch Schornsteinfegermeister und Lüftungsfachbetrieb einzustellen. CO-Melder-Anforderungen ✅ Vollständiger Konsens: DIN EN 50291-1-konforme, fest installierte Geräte im Kaminraum und in allen Schlafzimmern – batteriebetriebene Einzelgeräte sind unzureichend. Zuluft über Schiedel-Kamin ⚠️ Qwen korrigiert klar: Keine Frischluftzufuhr – GoogleAI und DeepSeek erwähnen diesen Aspekt nicht. Konsens: Erforderlich ist eine normkonforme, externe, dimensionierte Zuluft nach DIN 18160-1. Manuelles Verschließen der Zwangszuluft ❌ GoogleAI warnt vor Einschränkung der Zuluft; DeepSeek und Qwen bewerten das Schließen als „gefährlichen Denkfehler“ und „verboten“. KI-Konsens: Technisch und rechtlich ausgeschlossen – führt zu unzulässigem Betrieb. 👉 Handlungsempfehlung: Handeln Sie ausschließlich nach den Ergebnissen einer unabhängigen, zertifizierten Fachprüfung – keinerlei Betrieb bis zum schriftlichen Nachweis einer normkonformen, dauerhaften Zuluftversorgung, Dichtheits- und CO-Messung unter realen Bedingungen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko CO-Eintritt durch Unterdruck (Dunstabzugshaube + Kamin) Lebensbedrohlich innerhalb weniger Minuten – besonders für Kinder mit Asthma 🔴 Risiko Chronische CO-Belastung durch niedrige Konzentrationen Unspezifische Symptome (Kopfschmerzen, Müdigkeit), Asthma-Verschlechterung, langfristige neurologische Schäden 🔴 Risiko Manuelles Schließen der Zwangszuluft Unvollständige Verbrennung, erhöhte CO-Produktion, fehlende Sicherheitsreserve bei Luftmangel 🔴 Risiko Fehlinterpretation „Zuluft über Schiedel-Kamin“ als Frischluft Falsche Sicherheitsannahme – keine externe Luftzufuhr vorhanden, erhöhtes Risiko bei geschlossenen Fenstern 🔴 Risiko Nichtnormkonforme CO-Melder (z. B. batteriebetrieben, falsche Norm) Kein rechtzeitiger Alarm – verspätete oder fehlende Warnung bei akuter CO-Belastung ✅ Chance Fachgerechte Umrüstung auf raumluftunabhängigen Betrieb mit Außenluftzufuhr Langfristige, sichere Heizlösung ohne gesundheitliche Risiken – erfüllt aktuelle Normen ✅ Chance Professionelle CO-Messung unter Realbedingungen Klare Datenlage für Behörden, Versicherungen und Arzt; objektive Grundlage für Asthma-Diagnostik ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Energieberaters mit Lüftungskompetenz Ganzheitliche Bewertung und Dauerlösung für Lüftung, Heizung und Raumluftqualität ✅ Chance Erstellung eines schriftlichen Sicherheitskonzepts durch Schornsteinfegermeister Rechtssicherheit, Nachweis für Versicherung und Behörden, klare Handlungsgrundlage für alle Beteiligten ✅ Chance Einbau einer Druckdifferenzüberwachung (z. B. Differenzdruckwächter) Automatische Abschaltung bei kritischen Unterdruckwerten – technische Sicherheitsreserve auf Systemebene Orientierungshilfen
- Kaminbetrieb sofort einstellen: Bis zur schriftlichen Freigabe durch einen Schornsteinfegermeister mit Sachkunde nach 1. BImSchV darf der Kamin nicht mehr genutzt werden.
- CO-Melder nach DIN EN 50291-1 installieren: Kaufen Sie nur fest installierbare, bauartgeprüfte Geräte mit akustischem Alarm – mindestens einen im Kaminraum, einen im Flur und einen in jedem Kinderzimmer.
- Fachkräfte beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister und einen Fachbetrieb für Lüftungstechnik – beide müssen gemeinsam Unterdruck, Zuluftquerschnitte und CO-Emissionen unter realen Betriebsbedingungen messen.
- Zuluft-Konzept überprüfen lassen: Lassen Sie klären, ob vorhandene Zuluftkanäle normkonform dimensioniert und mit externem Luftzugang nach DIN 18160-1 verbunden sind – „Schiedel-Zuluft“ allein reicht nicht aus.
- Dunstabzugshaube fachlich prüfen lassen: Der Betrieb der Dunstabzugshaube darf nicht zur Unterdruckerzeugung führen – fordern Sie einen Druckdifferenztest im Kaminraum während des Dunstabzug-Betriebs.
- Sicherheitskonzept schriftlich einfordern: Verlangen Sie von den Fachkräften ein dokumentiertes Sicherheitskonzept mit Messprotokollen, Zuluftnachweis und Freigabe für den Kaminbetrieb.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kohlenmonoxid (CO)
- Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist giftig, da es die Sauerstoffaufnahme im Blut blockiert. Verwandte Begriffe: Unvollständige Verbrennung, Abgas, Vergiftung.
- Zuluft
- Zuluft bezeichnet die Luft, die einem Verbrennungsprozess zugeführt wird, um eine vollständige Verbrennung zu gewährleisten. Eine ausreichende Zuluftversorgung ist wichtig, um die Bildung von Kohlenmonoxid zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Verbrennungsluft, Frischluft, Sauerstoff.
- Raumluftunabhängige Betriebsweise
- Eine raumluftunabhängige Betriebsweise bedeutet, dass ein Kamin seine Verbrennungsluft nicht aus dem Aufstellraum bezieht, sondern von außen. Dies verhindert Unterdruck und reduziert das Risiko, dass Abgase in den Wohnraum gelangen. Verwandte Begriffe: Externe Zuluft, Unterdruck, Abgassicherheit.
- Unterdruck
- Unterdruck entsteht, wenn in einem Raum weniger Luft vorhanden ist als außerhalb. Dies kann durch den Betrieb einer Dunstabzugshaube oder einer Lüftungsanlage verursacht werden und dazu führen, dass Abgase aus dem Kamin in den Wohnraum gesaugt werden. Verwandte Begriffe: Abluft, Sogwirkung, Druckausgleich.
- Kaminkehrer
- Ein Kaminkehrer ist ein Fachmann, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Feuerungsanlagen und Abgasanlagen zuständig ist. Er berät auch in Fragen der Brandschutzsicherheit und Energieeffizienz. Verwandte Begriffe: Schornsteinfeger, Feuerstättenschau, Abgasprüfung.
- Heizeinsatz
- Der Heizeinsatz ist der Teil eines Kamins, in dem das Brennmaterial verbrannt wird. Er besteht in der Regel aus Gusseisen oder Stahl und ist mit einer Sichtscheibe versehen. Verwandte Begriffe: Brennraum, Feuerraum, Verbrennungskammer.
- Schiedel
- Schiedel ist ein Hersteller von Schornsteinsystemen und Abgasanlagen. Die Produkte von Schiedel zeichnen sich durch ihre hohe Qualität und Langlebigkeit aus. Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasanlage, Keramikrohr.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist Kohlenmonoxid (CO) und warum ist es gefährlich?
Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist gefährlich, weil es die Sauerstoffaufnahme im Blut behindert und zu schweren Gesundheitsschäden oder sogar zum Tod führen kann. - Wie erkenne ich eine CO-Vergiftung?
Symptome einer CO-Vergiftung können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und Verwirrtheit sein. Bei Verdacht auf eine CO-Vergiftung sollte man sofort den Raum verlassen und den Notruf wählen. - Was ist eine raumluftunabhängige Betriebsweise bei Kaminen?
Eine raumluftunabhängige Betriebsweise bedeutet, dass der Kamin seine Verbrennungsluft nicht aus dem Aufstellraum bezieht, sondern von außen. Dies verhindert Unterdruck und reduziert das Risiko, dass Abgase in den Wohnraum gelangen. - Warum ist der gleichzeitige Betrieb von Kamin und Dunstabzugshaube problematisch?
Der Betrieb einer Dunstabzugshaube kann einen Unterdruck im Raum erzeugen, wodurch Abgase aus dem Kamin in den Wohnraum gesaugt werden können. Dies kann insbesondere bei älteren Kaminen ohne raumluftunabhängige Betriebsweise gefährlich sein. - Welche Vorschriften gelten für Kamine und Zuluft?
Die Vorschriften für Kamine und Zuluft sind in den jeweiligen Landesbauordnungen und Feuerungsverordnungen festgelegt. Diese regeln unter anderem die Anforderungen an die Abgasanlage, die Zuluftversorgung und die regelmäßige Wartung. - Wie oft muss ein Kamin gewartet werden?
Ein Kamin sollte mindestens einmal jährlich von einem Kaminkehrer gewartet werden. Dabei werden die Abgasanlage, der Schornstein und die Feuerstätte auf Dichtheit und ordnungsgemäße Funktion geprüft. - Was tun, wenn der CO-Melder Alarm auslöst?
Wenn der CO-Melder Alarm auslöst, sollten Sie sofort alle Fenster und Türen öffnen, den Raum verlassen und den Notruf wählen. Kehren Sie erst zurück, wenn die Feuerwehr oder der Kaminkehrer Entwarnung gegeben haben. - Kann man einen alten Kamin nachrüsten, um die CO-Belastung zu reduzieren?
Ja, viele alte Kamine können nachgerüstet werden, um die CO-Belastung zu reduzieren. Mögliche Maßnahmen sind der Einbau einer raumluftunabhängigen Zuluftversorgung, die Abdichtung der Abgasanlage oder der Austausch des Heizeinsatzes.
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Möglichkeiten und Kosten für die Nachrüstung eines Kamins auf raumluftunabhängige Betriebsweise. - Gefahren durch Dunstabzugshauben in Verbindung mit Kaminen
Erklärung der Risiken und Sicherheitsmaßnahmen beim gleichzeitigen Betrieb von Kamin und Dunstabzugshaube. - Asthma bei Kindern durch Luftverschmutzung
Informationen über die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf die Atemwegsgesundheit von Kindern. - Gesetzliche Vorschriften für Kamine und Feuerstätten
Überblick über die relevanten Gesetze und Verordnungen für den Betrieb von Kaminen.
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CO-Belastung durch Kamin: Schiedel-Experten kontaktieren!
Haben Sie schon mal die Firma Schiedel kontaktiert?
Hallo Norbert,
dass von einem Kaminofen Belastungen ausgehen können, was die Staubbelastung der Räume angeht ist für mich durchaus nachvollziehbar. Auch, dass Kinder hierauf besonders allergisch
reagieren ist mir schon untergekommen. Aber die Erklärung Ihres BSFM, wenn es sich nicht um ein Missverständnis handelt, wäre mir vollkommen neu.
Wenn die Gefahr besteht, dass CO bzw. CO2 (beides hochgiftige Gase) latent in Ihren Wohnraum gelangt, dann müsste er die Anlage sofort stilllegen, denn es bestünde Gefahr für Leib und Leben aller Bewohner.
Aus einer Abgasanlage und dem angeschlossenen Ofen darf kein CO oder CO2 in den Raum gelangen.
Der Fensterschalter ist nicht dafür gedacht, dass er den Dunstabzug explizit einschaltet, sondern er soll verhindern, dass die Haube eingeschaltet werden kann, wenn nicht gleichzeitig ein Fenster in unmittelbarer Nähe angekippt ist und somit zusätzlich Luft in den Raum nachströmen kann. Denn die Dunstabzugshaube wäre durchaus in der Lage, soviel Unterdruck im Raum zu erzeugen, dass dieser größer wäre, als der Unterdruck, den der Schornstein erzeugt und dadurch Abgas aus dem Ofen in den Raum gelangen könnte.
Die Frage, ob dieser Fensterschalter entbehrlich wird, wenn die Zwangsluftzufuhr durch den Lüftungszug des Schornsteins nicht mehr beeinflussbar ist, kann man nur dann beantworten wenn man weiß, ob die Dunstabzugshaube mehr Luft wegschaffen könnte, als der Lüftungszug herbeischaffen könnte.
Trotzdem glaube ich, dass die Reaktion Ihrer Kinder eher eine allergische Reaktion auf die Staubbelastung im Raum ist, denn dass es eine beginnende CO bzw. CO2-Vergiftung ist.
Mit freundlichen Grüßen
W. Ankenbauer -
CO vs. CO2: Korrektur zur Giftigkeit – Wichtig für Kamin!
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CO<sub>2</sub>-Einfluss auf Atmung: Gefahrenstoffblatt-Auszug
Bitte verzeihen Sie die Unkorrektheit
C02 selbst ist nicht giftig, aber es beeinflusst die menschliche Atmung.
Hier kurz ein Auszug aus einem Gefahrenstoffblatt
Kohlendioxid (Co2)
ist ein farb- und geruchloses, schwach säuerlich schmeckendes Gas. Es ist 50 % schwerer als die atmosphärische Luft und im Gegensatz zum Kohlenmonoxid nicht brennbar. Kohlendioxid ist ein Produkt der vollständigen Verbrennung des Kohlenstoffes. In der atmosphärischen Luft ist es mit 0,04 Vol. % enthalten.
Bei Einsätzen in Brunnen, Gruben und Kanälen ist es infolge von Fäulnis- und Verwesungsprozessen organischer Stoffe in Verbindung mit Schwefelwasserstoff, Ammoniak und Methan zu vermuten. Die Feuerwehr verwendet CO2 wegen seiner Nichtbrennbarkeit als Löschmittel. Darüber hinaus wird es bei Kühlanlagen als Kältemittel und zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt.
In der Ausatemluft ist das CO2 mit ca. 4 Vol. % enthalten und steuert über diesen Anteil im Blut die Atmung. Bei einer Konzentration von über 6 Vol. % in der Luft tritt ein erhöhter Reiz auf das Atemzentrum ein, der zu Kopfschmerzen und Schwindelgefühl fühlt. Durch ein weiteres Ansteigen des CO2-Gehaltes im Blut ist eine Anpassung der Atmung nicht mehr möglich. Bei einer Konzentration von 8 bis 10 Vol. % in der Luft tritt eine schlagartige Bewusstlosigkeit durch Lähmung des Atemzentrums ein, die in kürzester Zeit zum Tode fühlt.
Ich glaube, dass es für die Problembetrachtung im vorliegenden Fall unerheblich ist, ob der Stoff selbst oder seine Wirkung auf die Atmung zum Tode führt.
Mit freundlichen Grüßen
W. Ankenbauer -
Kamin & Zuluft: Schornsteinfeger-Bedenken wegen Rauchgas!
Ich vermute mal
der Schornsteinfeger hat Bedenken weil die, über den LAS Schornstein gezogene, Verbrennungsluft nicht direkt in die Feuerung, sondern in den Aufstellraum abgegeben wird.
Dabei ist es, je nach Wetterlage, durchaus möglich dass Rauchgase mit angesaugt werden.
Geht das als Verbrennungsluft direkt in den Ofen ist das unerheblich.
Hier ist aber die Frischluftversorgung des Raumes über den Schornstein geführt.
Der Schornsteinfeger hat recht. Der Ofenbauer hat hier einen Fehler gemacht. So kann er mit Frischluft, die er über den Schornstein bekommt, nicht Verfahren.
Die Schieberegler und Lüftungsgitter am Kamin dürfen Sie nicht schließen. Schließen sollten Sie sofort die Luftabsaugung über den Schornstein. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).CO-Belastung durch Kamin: Asthma-Risiko für Kinder minimieren
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die potenzielle CO-Belastung durch einen Heizkamin und das damit verbundene Asthma-Risiko für Kinder. Es werden verschiedene Aspekte wie die Zuluftführung, die Rolle des Schornsteinfegers und die Unterscheidung zwischen CO und CO2 beleuchtet. Die korrekte Verbrennung und Frischluftzufuhr sind entscheidend für die Sicherheit.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Kamin & Zuluft: Schornsteinfeger-Bedenken wegen Rauchgas! wird auf die Problematik hingewiesen, dass bei ungünstiger Wetterlage Rauchgase über den LAS-Schornstein angesaugt werden könnten, wenn die Verbrennungsluft nicht direkt in den Ofen, sondern in den Aufstellraum geleitet wird. Dies kann die CO-Belastung erhöhen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag CO vs. CO2: Korrektur zur Giftigkeit – Wichtig für Kamin! stellt klar, dass CO (Kohlenmonoxid) giftig ist, während CO2 (Kohlendioxid) die menschliche Atmung beeinflusst, aber nicht giftig ist. Diese Unterscheidung ist wichtig im Kontext der Diskussion um die Sicherheit beim Betrieb eines Kamins.
📊 Fakten/Zahlen: Der Heizkamin hat eine Leistung von 11 kW. Kohlendioxid (CO2) ist 50 % schwerer als atmosphärische Luft und ein Produkt der vollständigen Verbrennung von Kohlenstoff, wie im Beitrag CO2-Einfluss auf Atmung: Gefahrenstoffblatt-Auszug erläutert wird.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie im Zweifelsfall einen Schiedel-Experten, wie im Beitrag CO-Belastung durch Kamin: Schiedel-Experten kontaktieren! vorgeschlagen, um die spezifische Installation zu überprüfen. Achten Sie auf eine korrekte Frischluftversorgung und lassen Sie die Anlage regelmäßig vom Kaminkehrer überprüfen, um die CO-Belastung zu minimieren und das Asthma-Risiko für Kinder zu reduzieren.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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