Honorar für Architekten- und Ingenieurleistungen

Angebot für Statik Dachbodenausbau plausibel?

Hallo zusammen,

um Stauraum zu schaffen und einen gelegentlichen Hobbyraum zu haben, planen wir den Ausbau unseres Spitzbodens.

Dafür hatten wir einen Statiker hinzugezogen, weil wir in Erfahrung bringen wollten, ob man die Querverstrebungen zwischen den Dachbalken oben in der Spitze höher setzen kann. Ansonsten müsste man immer leicht den Kopf einziehen.

Bei einem ersten Besichtigungstermin hat uns der Statiker empfohlen, dass wir lieber eine Statik für die Dachschrägen rechnen lassen sollten. Bei unserem Dachstuhl ist es so, dass die Zwischenbalken der oberen Zwischendecke (also der kommende Boden des auszubauenden Dachbodens) unter den zwei Dachpfetten hängt (mit Bolzen verschraubt). Der Statiker rät uns, die kommende Last (vor allem Dachschrägen) berechnen zu lassen.

Für mich klingt das jetzt auf den ersten Blick nicht unplausibel. Für die ganzen Berechnungen hat er uns auch ein Angebot unterbreitet (Kostenschätzung nach Aufwand).

Es ist vorgesehen, dass insgesamt 16 Ingenieurstunden und 8 Technikerstunden zu veranschlagen sind.

Dafür sind folgende Leistungen vorgesehen:
Grundlagenermittlung, örtliche Bauaufnahme mit statischem Aufmaß, statische Nachweise und Konstruktion, Ausführungsplanung, Wärmeschutznachweis, Baustellentermine.

Insgesamt kommen wir da auf eine Summe von ungefähr 2000 Euro.

Falls möglich, würde mich eine Einschätzung interessieren, ob diese genannte Summe realistisch ist und ob der Aufwand gerechtfertigt ist. Mir geht es nicht darum, ob ich viel Geld sparen könnte. Bei Handwerkern hole ich mir gern mehrere Angebote ein, wenn ich es selbst nicht gut abschätzen kann. Ist das bei Statiknachweisen auch üblich?

Insgesamt gehe ich schon gern auf Nummer sicher. Daher auch nicht der ganz alleinige Ausbau sondern das Hinzuziehen eines Statikers.

Ach so. Einen Punkt hätte ich noch, zu dem mir vielleicht auch jemand eine Einschätzung geben kann? Es wird bei dem Angebot davon ausgegangen, dass es sich um eine Flachgründung mit einer zulässigen Bodenpressung von mindestens 150kN/m² handelt. Damit kann ich nicht wirklich etwas anfangen. Ist das eine standard-Annahme, die üblich ist?

Vielen vielen Dank für Anmerkungen und Kommentare!

Name:

  • Peter
  1. Dachstuhl berechnen

    Ich halte den Aufwand für knapp gerechnet. Gerade im Dachstuhl ist sehr viel zu rechnen und zu zeichnen. Das Mauerwerk darunter ist dagegen wenig Aufwand.

    Die Bodenpressung kann man bei einem üblichen, tragfähigen Baugrund so annehmen und sie wird sich durch den Ausbau auch nicht verändern.


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