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  • 10692: Holzbalkendecke Dachaufstockung -wer hat bessere Vorschläge?

Holzbau

Holzbalkendecke Dachaufstockung -wer hat bessere Vorschläge?

Hallo!
Bei der Aufstockung eines Flachdachwohnhauses Bj. 1975 ist von unten folgender Deckenaufbau gegeben:
1. Gipskarton
2. KVH-Lattung (leider Altbestand, nicht entkoppelt)
3. Dachbalken (Höhe 220 mm), dazwischen MiWo035 (Höhe 220 mm)
4. OSBA-Platte 25 mm
5. Bitumendachbahn
Der Bauunternehmer schlägt darauf Fermacell-Verlegeplatten vor, 10 mm Mineralwollunterlage, Gesamt 30 mm.
Mich würde dazu einfach mal eine ganz unabhängige dritte, vierte, fünfte... Meinung interessieren!
Beschränkt ist der Aufbau durch das Gewicht, die Statik ist aufgrund des Altbestandes praktisch ausgeschöpft. Von der Aufbauhöhe sind ggfls. noch einige wenige cm drin.
Freue mich über alle Kommentare und guten Vorschläge!
Viele Grüße, WOlfgang

Name:

  • Wolfgang S.
  1. also

    das soll jetzt eine Innendecke werden
    und die Bitumendachbahn fliecht raus?
    Grüße

  2. und der BU issn GU...

    ...???
    von mh???
    Nee nee, da gehört erst mal ne saubere Planung hin. Alles andere ist Mumpitz...

  3. Hallo allerseits, ja, mit dem Bauunternehmer ist das ...

    Hallo allerseits,
    ja, mit dem Bauunternehmer ist das eine komplizierte Sache, aber das ist eigentlich an dieser Stelle auch irrelevant...
    Nein, die Bitumendachbahn sollte eigentlich drin bleiben, die ist während der Bauphase als Regenschutz für die untere Etage aufgebaut worden. Der Rest des Hauses steht nun auch schon, jetzt soll der Fußboden eingebaut werden. Meint ihr die Bitumendachbahn ist für den Schallschutz hinderlich?
    Viele Grüße
    Wolfgang

  4. Ich wusste es: mumpitz...

    ... *mauer*
    Dir wird jetzt nichts anderes übrig bleiben, als externen Sachverstand einzukaufen. Der macht ne Bestandsaufnahme und schaut mal, was noch zu retten ist. Und das muß vor Ort gemacht werden, und nicht am pc...

  5. Holzbetonverbunddecke

    Hallo Wolfgang,
    Holzbetonverbunddecke könnte evtl. funktionieren, müßte aber vom Statiker überprüft werden.
    Ist aber nur so eine Annahme.
    Mit freundlichen Grüßen

  6. Hallo Rüdiger, könntest du vielleicht etwas konkreter werden? ...

    Hallo Rüdiger,
    könntest du vielleicht etwas konkreter werden? So hilft mir dein Posting leider wenig. Da ich Laie auf dem Gebiet bin und bereits sehr viel Geld in einen Architrekten gesteckt habe, der so gut wie keine Gegenleistung erbracht hat, bin ich nicht so wahnsinnig erbaut davon, blindlings "Sachverstand" einzukaufen.
    Es wäre schön, wenn mehr praktikable Anmerkungen wie von Stephan kommen würden! Werde den Statiker auf die Holzbetonverbunddecke ansprechen! Ist denn der Aufbau wie oben angegeben wirklich so totaler Murks? Wenn ja - warum?
    MfG Wolfgang

  7. Wenn das so ist ...

    dann such Dir eben einen anderen Architekten, mit dem Du kannst, und der mit Dir kann.
    Solche Dinge kann man nicht seriös über ein Forum machen.
    Viel konkreter kann man diesen Hinweis doch wohl nicht schreiben?
    Ein Statiker berechnet statische Anforderungen, Mindestquerschnitte usw., aber er macht nicht Ausführungspläne, und die brauchen Sie, wenn Sie Aufträge vergeben wollen.

  8. Ich oute mich mal ..

    ... als regelmäßiger mh-Leser. Und da, passt dieses Ding genau rein. Unbedarfter Kunde zahllt nach besten Gebot 699 tacken für ne "Planung". Und wenn Planung fertig ist, baut ein Hausmeisterservice mit Erfahrung im Holzbau für 11 Mille was auf. Alles natürlich streng nach "Ausschreibung" des Bauherren. Über Detaillösungen, wie Wandanschlüsse, Aufbauten macht sich keine Sau Gedanken. Wozu auch? brauchen wir nicht. Ham wir noch nie gemacht. So, und nu haste den Salat.
    Ein Architekt ist kein Statiker und der schaut nämlich, wie man was machen kann. Los drauf wild rumzimmern kann jeder Volldepp, aber ne Dachaufstockung, da ist bischen mehr dran.

  9. ...

    hallo Rüdiger
    da liegst du vielleicht ziemlich falsch...
    Meine Vermutung: Flachdachwohnhaus einfach Bauweise soll aufgestockt werden. Problem: Das Haus ist bewohnt und soll es auch bleiben. Daher wurde die Decke nicht angetastet.
    Jetzt stellt sich heraus,dass das Ganze schalltechnisch nicht so prickelnd ist...die alte Gebäudesubstanz gibt aber nicht mehr her..also auch keine Holzbetonverbunddecke...
    Vielleicht kriegen wir ja noch konkrete Infos...
    gruss

  10. wo hab ich...

    ... was von Holzbetonverbunddecke gesagt???
    Was ich nicht verstehe: hier hat man extra(!) eine Bitumenbahn aufgebracht. Aber Du hast recht, Salami-Taktik. Scheibchenweise kommts raus. Trotzdem bleib ich bei meiner Meinung:p

  11. Holzbetonverbunddecke...

    der Vorschlag kam weiter oben von Stephan Rieder...
    gruss

  12. Bitumendachbahn...

    hab ichs überlesen: mE ist die nicht extra draufgekommen, sondern die alte Dachabdichtung...
    gruss

  13. Bitumendachbahn II

    ..ich nehm es zurück...doch nachträglich draufgekommen
    gruss

  14. HBV

    also wen es interessiert - Infos dazu unter friedrich-verbundsysteme.de. Habe das System bereits öfters eingebaut und bringt mehr als man so meint. Natürlich muß man auch die Möglichkeiten erkennen, die das System bietet.
    Es funktioniert auch wenn das Haus weiter bewohnt wird.
    gruß

  15. Hallo allerseits! Habe nochmal mein Posting oben gelesen, ...

    Hallo allerseits!
    Habe nochmal mein Posting oben gelesen, entschuldigt bitte, aber ein paar Details konnte man da eigentlich nicht wirklich draus erkennen!
    Also:

    • Wie vermutet, handelt es sich um eine Dachaufstockung eines alten Flachdachhauses.
    • Vermietung ist ausgeschlossen, es handelt sich jedoch um zwei getrennte Wohnbereiche, sodass der Schallschutz so gut und praktikabel wie möglich realisiert werden soll, jedoch keine Norm zwangsläufig erfüllen muss.
    • Das EGA ist bewohnt und sollte es auch die ganze Bauphase über bleiben.
    • Somit konnten die unteren Schichten (Gipskarton, KVH und Dachbalken) nicht entfernt werden.
    • Alles, was URSPRÜNGLICH darüber kam (4 cm KMF-Dämmung, Spanplatte, Dachhaut, Kies) ist entfernt worden.
    • Stattdessen ist zwischen die alten Dachbalken 22 cm MiWo gekommen, darauf eine OSBA-Platte, die mit Bitumenbahn NEU versehen wurde (um während der Bauphase das EG regensicher zu machen!)
    • Darauf ist dann der Neubau oben in Holzrahmenbauweise entstanden. Dieser ist soweit im Rohbau auch fertig.
    • Ein Architekt wurde selbstverständlich wie ein Statiker beauftragt, aber ersterer hat leider gerade einmal den Bauantrag gemacht und eine Grundriss- und Querschnittzeichnung gemacht und sich dann (natürlich nachdem ich fast 4000 € bezahlt habe) unauffindbar aus dem Staub gemacht.
    • Folglich existieren keinerlei Detailpläne eines Architekten.
    • Da die Baufirma sehr seriös und langbekannt ist, hat diese die Bauleitung übernommen.
    • Das läuft soweit auch sehr gut, jedoch möchte ich mich in einigen Detaillösungen doch noch einmal unabhängig andere Meinungen hören (ohne den nächsten Architekten ohne Gegenleistung zu subventionieren!).

    Mich interessieren vor allem folgende Punkte:
    1. Muss die Bitumenpappe raus oder kann sie drinbleiben? BU und ich denken eigentlich, dass sie eher (natürlich geringen) zusätzlichen Schallschutz bietet und Rausnehmen keinesfalls vorteilfter wäre. Sehen das andere anders? Was spricht für, was gegen Rausreißen? (unabhängig vom Arbeitsaufwand).
    2. Gibt es irgendetwas von vergleichbarem Gewicht, das einen BESSEREN Schallschutz bietet als die geplanten Fermacellplatten (2 cm Fermacell, 1 cm MiWo)? Von der Statik ist leider nicht mehr viel drin, wohl aber ggfls. von der Aufbauhöhe. Estrich und Gussasphalt gehen gewichtsmäßig nicht.
    3. Ist es sinnvoll, oben auf Parkett / Fliesen möglichst zu verzeichten und stattdessen Teppich zu verwenden, oder macht dies nur verhältnismäßig wenig aus?
    Vielen Dank für Eure Hilfe!

  16. Möchte nur eine Aussage aufgreifen...

    ..von Herrn Paulsen:
    "Ein Statiker berechnet statische Anforderungen, Mindestquerschnitte usw., aber er macht nicht Ausführungspläne"
    Das stimmt halt so nicht ganz. Die Berufsbezeichnung Statiker gibts in Deustchland so gar nicht, sondern das ist eine von mehreren Qualifikationen eines Bauingenieurs mit abgeschlossenem Hochbaustudium.
    So gibt es viele freischaffende Bauingenieure, die als Generalisten verschiedene Qualifikationen, z.B. Konstruktion, Statik, Bauvorlageberechtigung, Schallschutz, Wärmeschutz, Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe und Bauüberwachung beherschen. Ich möchte nicht den Architektenkollegen zu nahe treten; ich behaupte nicht das nun konstruktive Bauings Stadthallen und Opernhäuser entwerfen können, aber in so einem Fall wie hier, wäre die Beauftragung geeigneten Bauingenieurbüros mit Erfahrung beim Bauen im Bestand für die Komplettplanung evtl. zielführender gewesen.
    Warum es mit dem beauftragten Architekten nicht geklappt hat, kann evtl. daran liegen, dass dieser mehr im Entwurf bewandert ist, aber die Schnittstellen zu Statik und Wärme- und Schallschutz nicht lösen kann, oder es liegt wirklich an einem MYH-Auftrag. Es ist eine Bauherrenaufgabe, nach dem Planer zu suchen, der die Planungsaufgabe am Besten lösen kann. Da wäre dem Bauherren hier evtl. zu raten, nach einem Bauing. zu suchen, der sowohl Planen, als auch Statik, Wärme+Schall und Bauüberwachen kann.
    Gruß

  17. Hallo Herr Lott, Sie habe da sicherlich vollkommen ...

    Hallo Herr Lott,
    Sie habe da sicherlich vollkommen Recht, aber leider ist man im Nachhinein stets klüger. Ein Spruch, den mittlerweile auch ich ganz lustig finde, heißt ja bekanntlich: "Das erste Haus baue man für einen Feind, das zweite für einen Freund und das dritte für sich selbst". Leider ist es mein erstes Haus und dummerweise gehört es mir auch selbst. Oder um es mit den Worten meiner seligen Urgroßmutter auszudrücken: "Wein keiner verschütteten Milch hinterher".
    Heute würde ich es anders machen und einen Architekten suchen, der gleichzeitig Statiker ist und sich auch mit Wärmedämmung im Gebäudebestand auskennt. Dies habe ich nämlich leider auch alles selbst geplant und dabei leider ein Teil der möglichen Fördergelder verschenkt. Beziehungsweise den Architekten ganz aussparen, denn die Zeichnungen für den Entwurf habe ohnehin ich selbst gemacht und er hat sie in den Rechner übertragen, den Bauantrag gestellt (den ich heute auch selbst stellen würde!), dafür aber prächtig verdient.
    Nun ja -das ist nun leider so gelaufen, aber ich möchte nun eben noch das Beste daraus machen.
    Die Probleme des Architekten waren übrigens weniger irgendwelche Kompetenzüberschneidungen, sondern hießen vielmehr Alkohol und Schulden, aber auch das habe ich erst hinterher erfahren.
    Nun gut, um nochmal aufs Thema zurückzukommen: vielleicht gibt es ja noch weitere Meinungen zu den 3 Fragen in meinem letzten Posting, alternativ muss ich mich da eben selbst noch ein wenig mehr hineinarbeiten.
    Beste Grüße!

  18. Nachtigall, ich hör Dir trapsen

    Also Ihr letzter Beitrag sagt doch Einiges aus. Das ist wirklich Salamitaktik, mit jedem Beitrag wird es etwas klarer:
    Es ist ein "Nullplanungsbauvorhaben". Planung besteht nicht nur aus aus einem vom Bauherren selbstgestrickten Entwurf, den der Bauherr am Computer mit dem Hausbauplaner noch toll findet und sich für den Größten hält, weil er ja gegenüber den studierten Leuten einige Tausen Euro Planung weggespart hat.
    Der Architekt war also nur mit dem Abstempeln Ihrer Zeichnung beuaftragt. Leistungsphase 4 der Objektplanung nennt man das. Das prächtige Honorar waren da wohl nur ein paar hundert Euros. Wenn Sie die Dinge so angehen, brauchen Sie die Schuld für die verbockte, bzw. nicht existente Planung, nicht bei dem gebeutelten Architekten abladen, nein...das geht auf Ihr Konto.
    Wenn Sie wüßten, was ich mir so unter Komplettplanung vorstelle und wieviel Honorar bei so einem BVA in Planung zu investieren ist...
    Da müssen Sie wohl nochmal an paar Kiloeuros in die Hand nehmen und mit einer "richtigen" Planung von vorn anfangen.
    Gutes Gelingen

  19. Etwas zu schnell

    Ihren Beitrag von vorhin hab ich übersehen.
    Also 4.000 € Honoror nur für den Architekten, ohne MwSt. macht das 3.361 €. Welche Leistungsphasen waren beauftragt?

  20. Also Ihr erstes Posting hat mich richtig wütend ...

    Also Ihr erstes Posting hat mich richtig wütend gemacht...dann erst habe ich gesehen, dass sie darunter noch ein zweites Mal geschrieben haben und mein Posting übersehen hatten... :-)
    Habe die Rechnung gerade noch einmal herausgekramt, der Architekt hat nach der Bauantragstellung exakt 3250 € (netto) in Rechnung gestellt. Dafür war vorab (leider nur mündlich) die komplette Planung und Baubetreuung vereinbart. Auf der Rechnung stehen nur Allgemeinheiten, keine konkreten Leistungsphasen.
    Leider wusste ich seinerzeit auch noch nicht, wie so etwas normalerweise auszusehen hat, wie gesagt: ein absluter Laie (leider!), der den "Experten" geglaubt hat. Nachdem die Rechnung bezahlt war, ist der Architekt untergetaucht.
    Um nochmal auf Ihr vorheriges Posting zurückzukommen: Die vom Architekten produzierten Zeichnungen hätte jeder (ohne Architekturstudium!) mit einem x-beliebigen Hausbauprogramm genauso bzw. besser erstellen können. Das war echt rausgeworfenes Geld, und ich hätte nicht schlechter dagestanden, wenn ich meine (mit der Hand auf Millimeterpapier gezeichneten) Entwürfe eingereicht hätte.
    Insofern bitte Verständnis für meine Ablehnung, neues Geld einzusetzen, um "externen Sachverstand einzukaufen", wie hier am Anfang geraten wurde. Fast alles ist nun mit der unendlich wertvollen Erfahrung etlicher Freunde und Bekannter, die gebaut haben und nicht zuletzt der sehr erfahrenen Baufirma gelöst worden. Aber eben leider nicht alles, und deswegen bräuchte ich zu den o.g. 3 Fragen noch weitere externe Ratschläge bzw. Erfahrungsberichte!
    Beste Grüße!
    P.S.: Was ist denn ein "MYH-Auftrag"? Davon habe ich noch nie gehört!

  21. Um die Größenordnungen klar zu machen

    Hallo,
    ein Zitat aus Ihrem letzten Beitrag:
    "der Architekt hat nach der Bauantragstellung exakt 3250 € (netto) in Rechnung gestellt. Dafür war vorab (leider nur mündlich) die komplette Planung und Baubetreuung vereinbart."
    Das kann ja auch so nicht sein. Ich kann jetzt nur Vermutungen anstellen, aber nehmen wir mal an, Ihre Baumaßnahme liefert für die Honorarermittlung für die Objektplanung (Architektenleistungen) anrechenbare Kosten in Höhe von 75.000 € und für die Tragwerksplanung (Statik) 40.000 €. Dann beträgt ein durchschnittliches Architektenhonorar für "komplette Planung und Baubetreuung", also alles, bei Honorarzone III, Mittelsatz, zzgl. 20 % Umbauzuschlag 12.825 € zzgl. MwSt. Die Planung nur bis zum Bauantrag beträgt ca. 27 % davon, also 3.462,75 €. Da liegt Ihr Architekt mit seiner Abrechnung genau richtig. Leistungsphase 1-4 bis zum Bauantrag. Wenn die Planung genehmigungsfähig war, ist seine Arbeit zu Ende. Da ist noch nichts mit Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauleitung.
    Der Tragwerksplaner bekommt bei Zone III, Mittelsatz, 20 % Umbauzuschlag immerhin noch 7.131,60 € zzgl. MwSt, wenn auch er Tragwerksausführungszeichnungen anfertigen soll. Falls es nur eine Genehmigungsstatik sein soll, können Sie da 45 % weniger rechnen. Dazu kommt dann noch das Honorar für den Energiesparnachweis und evtl. den Schallschutznachweis.
    Das nur, um Ihnen einen Überblick zu geben.

  22. Hallo Herr Lott, was heißt, das "kann ja ...

    Hallo Herr Lott,
    was heißt, das "kann ja so nicht sein" -so war es nunmal vereinbart! Interessant ist Ihre Aufstellung schon. Ich weiß nun zwar, dass der Architekt, wenn er tatsächlich weitergeplant hätte, recht günstig gewesen WÄRE -aber das hilft mir nun auch nichts. Der Architekt ist weg und hat Teile der vereinbarten Leistung nicht durchgeführt, aber das ist jetzt eigentlich auch egal.
    Mein Posting sollte eigentlich auch nicht den Schwerpunkt haben, mich über den Architekten zu beklagen (aus genau diesem Grunde wollte ich im Ausgangsposting nicht allzuviel über Bauleitung etc. schreiben!) und mich darüber hinaus in Diskussionen darüber zu begeben, ob dieser richtig gehandelt hat oder nicht. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, das ist alles nett gemeint von Ihnen und auch sehr interessant, hilft mir aber jetzt nur bedingt weiter...
    Ich suche eigentlich eher Erfahrungsberichte zum Deckenaufbau, denn daran kann ich jetzt noch etwas ändern, im Gegensatz zur Architektenplanung.
    Viele Grüße!!

  23. Sehr schön die Aufstellung,

    aber nicht hilfreich. Die Rechnung ist ja wunderbar, der Planer hätte für den genannten Betrag auch gar nicht mehr machen dürfen wg. HOAIA, nur: Er hat lt. Fragesteller mehr versprochen und den Auftrag bekommen. Das nenne ich normalerweise Betrug, aber darüber hat sich der Fragesteller ja noch nicht einmal beschwert, es geht nur um die 3 Fragen.
    Zuerst die 4.: MYH ist my hammer und ist hier ein Synonym für Pfui, Geiz und Dummheit :)
    So, meine Laienversuche:
    1. Für mich spricht nur dagegen, dass die Abdichtung vermutlich eine Bahn für aussen ist und man besser wissen sollte, ob und was da gegebenenfalls ausdünsten kann (das besser an die Aussenseite des Hauses gehört)
    2. Schallschutz gibt's nur über Masse und davon geht ja nicht mehr viel. Die MiWo zwischen den Balken ist vermutlich auch Schallschutz? Was Schwereres wäre da gut gewesen.
    3. Teppich bringt nicht viel.
    Meiner Meinung nach ist da nicht mehr viel drin, mit der Statik hätte man zumindest mal versuchen können, zwischen den Deckenbalken was zu machen, aber die Decke ist fertig, was oben drauf liegt macht sehr wenig Unterschied.
    (Alles nur BH-Laienansichten)
    Gruß
    Volker Leue

  24. Aus dem vorangegangenen Beitrag lese ich...

    ...das auch ein Statiker beauftragt wurde. Haben Sie die Thematik auch mit dem besprochen? Hat der keine Ratschläge? Natürlich kann man Holzbalken auch verstärken, dazu muss Sie aber in der Regel öffnen. Man kann auch auf der Decke weiterbauen, z.B. ein Stahlträgerrost auflegen, Holzbetonverbunddecke (schon genannt), oder sogar eine selbststragenden Betondecke aufbringen und die vorh. Holzbalkendecke als verlorene Schalung nutzen. Aber die sinnvollste Lösung entwickelt halt der Planer und Statiker vor Ort, von hier aus geht das nicht. Übrigens, vielleicht hab ichs überlesen, ist das ein Massivbau mit Holzbalkendecke oder ein Holzständerbau?

  25. die Decke öffnen meinte ich

    Natürlich kann man Holzbalken auch verstärken, dazu müssen Sie aber in der Regel die Decke öffnen.

  26. @PVLeue

    Nun, die Aufstellung ist meiner Ansicht nach insoweit für den Fragesteller hilfreich, dass er ein Gefühl dafür bekommt, dass der derzeitige Planungsstand bei Weitem noch nicht aureichend ist um mit der Bauausführung zu beginnen und das der Fragesteller erkennt, dass es, ohne weiter in Planung zu investieren, nicht vernünftig weiter gehen kann. Das ist denke ich schon ein hilfreicher Ratschlag. Auch ist es bei Bauplanungsfragen im Forum immer ein guter Ratschlag, den Fragesteller mit solchen komplexen Problemen an örtliche Planer zu verweisen, auch wenn viele Fragesteller das gar nicht hören wollen.
    Die Laienmeinungen bringen zwar auch Lesestoff, aber im Ergebnis kommt es im Forum ja nur ganz selten zu brauchbaren Lösungen, das geht ja auch oft gar nicht seriöserweise. Daher den Bauherren aufklären, was übliche Planung kostet, und mit dieser Info muss er dann weiter agieren.

  27. Hallo Herr Lott, was heißt, das "kann ja ...

    Hallo Herr Lott,
    was heißt, das "kann ja so nicht sein" -so war es nunmal vereinbart! Interessant ist Ihre Aufstellung schon. Ich weiß nun zwar, dass der Architekt, wenn er tatsächlich weitergeplant hätte, recht günstig gewesen WÄRE -aber das hilft mir nun auch nichts. Der Architekt ist weg und hat Teile der vereinbarten Leistung nicht durchgeführt, aber das ist jetzt eigentlich auch egal.
    Mein Posting sollte eigentlich auch nicht den Schwerpunkt haben, mich über den Architekten zu beklagen (aus genau diesem Grunde wollte ich im Ausgangsposting nicht allzuviel über Bauleitung etc. schreiben!) und mich darüber hinaus in Diskussionen darüber zu begeben, ob dieser richtig gehandelt hat oder nicht. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, das ist alles nett gemeint von Ihnen und auch sehr interessant, hilft mir aber jetzt nur bedingt weiter...
    Ich suche eigentlich eher Erfahrungsberichte zum Deckenaufbau, denn daran kann ich jetzt noch etwas ändern, im Gegensatz zur Architektenplanung.
    Viele Grüße!!

  28. Hallo nochmal, leider ist aus irgendeinem Grund mein ...

    Hallo nochmal,
    leider ist aus irgendeinem Grund mein alter Beitrag soeben nocheinmal eingestellt worden. Dafür bitte ich um Entschuldigung.
    Zum Bau: Es handelt sich um einen Massivbau mit Holzbalkendecke! Ich habe es zwar nun schon mehrfach erwähnt, aber an dieser ist auch nichts mehr zu ändern (da fertig), nur am Fußbodenoberbau, wo jetzt Fermacell vorgesehen ist, ich aber noch nach ggfls. besseren Lösungen suche!
    Gerne hätte ich auch mehr Masse reingebracht (Estrich, Gussasphalt, Betonplatten etc.), dies ist jedoch leider statisch nicht möglich! Grund hierfür ist nicht die Holzbalkendecke, sondern das alte Streifenfundament, das halt lediglich für das Flachdachwohnhaus ausgelegt wurde und mit der Aufstockung schon grenzwertig belastet wird.
    Kann man evtl. die vorherigen Aussagen so zusammenfassen: Ohne wirklich MASSE in die Decke reinzubringen, ist es eigentlich EGAL, was für einen Fußbodenaufbau ich wähle?? Ob nun 2 cm Fermacell, 3 cm Fermacell, Teppich oder Parkett -alles egal, helfen würde einzig und allein Masse (was aber nicht realisierbar ist)??
    P.S.: Bezüglich der Bitumendachbahn im Innenraum -habe ich das falsch in Erinnerung oder besteht die Gefahr von Ausdünstungen da erst bei sehr hohen Temperaturen (> 80 °C)?

  29. ...

    Das hatte ich angenommen...mit mangelnde Gebäudesubstanz. Wir hatten mal einen ähnlichen Fall bei der die Streienfundamente ein Aufstocken verhinderte....
    22er Balken klingt schon mal recht gut, wenn da nicht die Dicke, der Verlegeabstand und die Spannweite wäre.
    Wurde schon mal testweise geprüft, ob die Decke in sich schwingt?
    Dies wäre einer der Schallfälle, der durch Aufbauten kaum in den Griff zu bekommen ist.
    Ansonsten würde mir noch ein Deckenaufbau mit Gummigranulatmatte einfallen.
    Bitumendachbahn drinlassen und ggf. mit PE-Folie abdecken, an den Wänden und den Durchführungen dicht anschliessen.
    Weiche Bodenbeläge sind schallgünstiger....
    weiter Maßnahmen sind raumweise auch von unten möglich...entkoppelte Decke zB...da geht raumhöhemässig nicht allzuviel verloren
    gruss

  30. Nummer sicher

    Nun, also der Statiker hat schon gerechnet und festgestellt, dass das Fundament an seine Grenzen stößt. Dies wird er vermutlich nach Aktenlage, also der Bestandsstatik festgestellt haben. Hier geht er auf Nummer sicher, und begrenzt die Lasten.
    Das Baugrunderkundungen durchgeführt werden, ist heute noch nicht der Regelfall und war es früher erst recht nicht. Die zulässigen Bodenpressungen wurden in sicherer Annahme geschätzt und danach die Fundamente bemessen. Es könnte also sein, dass Ihr Baugrund eine höhere, zulässige Bodenpressung hat, als in der Bestandsstatik angenommen. Da fragen Sie den Statiker nochmal, ob es nicht etwas bringt, ein Baugrundgutachten einzuhohlen. Vielleicht kann für das Fundament mehr Auflast zugelassen werden.

  31. ...

    gleich mitfragen ob dann die Wände ausreichend Reserven haben...
    gruss

  32. Statiker / Fermacell

    Hallo, habe nochmal mit dem Statiker gesprochen. Wie vermutet, ist auf der Grundlage der Altstatik gerechnet worden.
    Die seinerzeit angenommene Bodenpresung wird bereits mit dem Neubau um ca. 15% überschritten. Der Bodenuntergrund ist sehr weich, daher wurde damals beim Bau ein Bodenaustausch vorgenommen, um die erforderliche Bodenpressung zu erreichen. Da sich heute keiner mehr daran erinnert, wie die Ausführung des Austausches 1975 genau war und Fotos leider nicht existieren, waren wir eher skeptisch, da im Zweifelsfall ja eher geschlampt wurde als dass mehr Boden ausgetauscht wurde.
    In Absprache mit dem Statiker haben wir uns dann gegen ein Bodengutachten entschieden, da dies seiner Ansicht ohnehin keinesfalls eine höhere Bodenpressung ergeben würde.
    Zu den anderen Fragen: Die Dachbalken liegen in ca. 60 cm Abstand zueinander. Die Spannweite beträgt an der breitesten Stelle 5,60 Meter. Wie lässt sich prüfen, ob die Decke in sich schwingt?
    Den Vorschlag mit den Gummigranulatmatten werde ich weitergeben!
    Wenn wir bei Fermacell-Trockenestrich bleiben -welcher wäre dann für meinen Boden am besten geeignet: Holzfaserdämmplatte, Mineralwolle oder EPS DEO100?
    Beste Grüße!

  33. ...

    Schwingungstest: In die Mitte der längsten Spannweite stellen und hüpfen....vermutlich (bei der Spannweite) merkst du dass die Decke nachgibt....
    Holzfaserplatte oder Mifa mit entsprechender Dichte...Styropor lehne ich als Trittschalldämmung ab...Bei 1 cm Dicke gehts aber wahrscheinlich auch....
    gruss

  34. Entschuldigung, schon wieder aus Versehen den alten Beitrag ...

    Entschuldigung, schon wieder aus Versehen den alten Beitrag nochmal reingestellt!
    Schwingungstest haben wir heute gemacht -da gibt zum Glück nichts nach. Eigentlich ist dann ja soweit auch alle geklärt -viel mehr Möglichkeiten als die schwimmende Verlegung von Weichfaserplatten und/oder Fermacell-Elementen bleibt eigentlich ja gar nicht.
    Interessant wäre jetzt eigentlich noch, wie man am besten die leichten Unebenheiten (1-5 mm) bedingt durch die Bitumendachbahn beseitigt -Fermacell-Ausgleichsschüttung? Und wie schaut es mit den Bodenbelägen aus -mir scheint Teppichboden aufgrund des Schallschutzes erste Wahl zu sein, oder?


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