Holzbalkendecke Dachaufstockung: Aufbau, Dämmung & Gewicht optimieren?
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Holzbalkendecke Dachaufstockung: Aufbau, Dämmung & Gewicht optimieren?

Hallo!
Bei der Aufstockung eines Flachdachwohnhauses Baujahr. 1975 ist von unten folgender Deckenaufbau gegeben:
1. Gipskarton
2. KVH-Lattung (leider Altbestand, nicht entkoppelt)
3. Dachbalken (Höhe 220 mm), dazwischen MiWo035 (Höhe 220 mm)
4. OSBAbk.-Platte 25 mm
5. Bitumendachbahn
Der Bauunternehmer schlägt darauf Fermacell-Verlegeplatten vor, 10 mm Mineralwollunterlage, Gesamt 30 mm.
Mich würde dazu einfach mal eine ganz unabhängige dritte, vierte, fünfte ... Meinung interessieren!
Beschränkt ist der Aufbau durch das Gewicht, die Statik ist Aufgrund des Altbestandes praktisch ausgeschöpft. Von der Aufbauhöhe sind ggf. noch einige wenige cm drin.
Freue mich über alle Kommentare und guten Vorschläge!
Viele Grüße, Wolfgang
  • Name:
  • Wolfgang S.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Statische Prüfung der Holzbalkendecke durch einen zertifizierten Statiker ist zwingend erforderlich, um die Tragfähigkeit bei Dachaufstockung sicherzustellen.

    🔴 Kritisch: Unzureichender Schallschutz kann zu erheblichen Beeinträchtigungen der Wohnqualität führen. Fachgerechte Entkopplung der Unterkonstruktion ist essenziell.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile den beschriebenen Deckenaufbau kritisch, da mehrere Aspekte hinsichtlich Schallschutz, Brandschutz und Statik optimiert werden sollten.

    🔴 Gefahr: Der Altbestand der KVH-Lattung ohne Entkopplung kann Schallbrücken verursachen und den Schallschutz erheblich mindern. Zudem ist die Tragfähigkeit der Dachbalken in Bezug auf die zusätzliche Last durch die Aufstockung unbedingt statisch zu prüfen.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Statische Prüfung: Die Tragfähigkeit der bestehenden Holzbalken muss von einem Statiker im Hinblick auf die zusätzlichen Lasten (Aufstockung, Dämmung, Ausbau) nachgewiesen werden.
    • Schallschutz verbessern: Die KVH-Lattung sollte durch eine entkoppelte Unterkonstruktion ersetzt werden, um Schallübertragungen zu minimieren. Eine zusätzliche Mineralwollunterlage unter den Fermacell-Platten kann den Schallschutz weiter verbessern.
    • Dämmung optimieren: Die vorhandene Mineralwolle (MiWo035) könnte durch eine höherwertige Dämmung mit besserem Dämmwert (z.B. MiWo032 oder besser) ersetzt werden, um die Energieeffizienz zu steigern.
    • Brandschutz beachten: Der Deckenaufbau muss den aktuellen Brandschutzbestimmungen entsprechen. Fermacell-Platten bieten in der Regel einen guten Brandschutz.
    • Gewicht berücksichtigen: Das Gesamtgewicht des Deckenaufbaus sollte minimiert werden, um die statische Belastung der Balken zu reduzieren. Leichtere Dämmstoffe und Ausbaumaterialien können hier helfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Deckenaufbau von einem Fachplaner (Architekt oder Bauingenieur) detailliert prüfen und optimieren. Berücksichtigen Sie dabei die Aspekte Statik, Schallschutz, Brandschutz und Energieeffizienz.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Holzbalkendecke
    Eine Holzbalkendecke ist eine Deckenkonstruktion, bei der Holzbalken die tragende Struktur bilden. Zwischen den Balken befindet sich in der Regel eine Dämmung. Auf den Balken wird eine Beplankung (z.B. OSBAbk.-Platten oder Dielen) aufgebracht. Holzbalkendecken sind relativ leicht und einfach zu konstruieren, bieten aber oft einen schlechteren Schallschutz als Massivdecken.
    Verwandte Begriffe: Balkenlage, Deckenaufbau, Dämmung, Schallschutz.
    KVH (Konstruktionsvollholz)
    KVH ist ein industriell gefertigtes Vollholzprodukt, das speziell für den Holzbau entwickelt wurde. Es ist dimensionsstabil, trocken und festigkeitssortiert. KVH wird häufig für tragende Konstruktionen wie Balken, Sparren oder Stützen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Bauholz, Brettschichtholz, Vollholz.
    Mineralwolle
    Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der aus Glas- oder Steinwolle hergestellt wird. Sie bietet einen guten Wärme- und Schallschutz und ist nicht brennbar. Mineralwolle wird häufig zur Dämmung von Dächern, Wänden und Decken verwendet.
    Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmstoff, Wärmedämmung, Schallschutz.
    OSB-Platte (Oriented Strand Board)
    OSB-Platten sind Holzwerkstoffplatten, die aus langen, schlanken Holzspänen (Strands) hergestellt werden, die in mehreren Schichten verleimt werden. OSB-Platten sind tragfähig, formstabil und werden häufig für den Innenausbau, den Holzbau und als Verpackungsmaterial verwendet.
    Verwandte Begriffe: Holzwerkstoff, Spanplatte, MDF-Platte, Bauplatte.
    Fermacell
    Fermacell ist eine Marke für Gipsfaserplatten. Diese Platten bestehen aus Gips und Papierfasern und sind besonders stabil, feuerfest und schalldämmend. Fermacell-Platten werden häufig für den Innenausbau, den Trockenbau und den Brandschutz verwendet.
    Verwandte Begriffe: Gipsfaserplatte, Trockenbauplatte, Brandschutzplatte.
    Schallbrücke
    Eine Schallbrücke ist eine Verbindung zwischen zwei Bauteilen, die den Schall ungehindert überträgt. Schallbrücken können den Schallschutz erheblich mindern. Typische Schallbrücken sind z.B. starre Verbindungen zwischen Wänden und Decken oder ungedämmte Rohrdurchführungen.
    Verwandte Begriffe: Schallschutz, Trittschall, Luftschall, Entkopplung.
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Tragwerken und deren Standsicherheit befasst. Bei der statischen Berechnung werden die auftretenden Kräfte und Lasten analysiert und die erforderlichen Bauteilabmessungen und Materialien bestimmt, um die Standsicherheit des Tragwerks zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Tragwerk, Lasten, Kräfte, Standsicherheit, Baustatik.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstoffe sind für eine Holzbalkendecke geeignet?
      Für Holzbalkendecken eignen sich Mineralwolle, Holzfaser, Zellulose oder auch spezielle Dämmplatten. Wichtig ist, auf einen guten Dämmwert (Lambda-Wert) und die Eignung für den jeweiligen Anwendungsbereich zu achten. Bei der Auswahl sollte auch das Gewicht des Dämmstoffs berücksichtigt werden, um die statische Belastung der Balken nicht unnötig zu erhöhen.
    2. Wie kann der Schallschutz einer Holzbalkendecke verbessert werden?
      Der Schallschutz kann durch eine entkoppelte Unterkonstruktion, schwere Dämmstoffe (z.B. Mineralwolle mit hoher Rohdichte) und den Einbau von Akustikplatten verbessert werden. Auch eine zusätzliche Beschwerung der Decke (z.B. durch eine Sandschüttung) kann den Schallschutz erhöhen. Wichtig ist, Schallbrücken zu vermeiden, indem alle Bauteile schalltechnisch voneinander getrennt werden.
    3. Welche Rolle spielt die OSB-Platte im Deckenaufbau?
      Die OSB-Platte dient als tragende Schicht und zur Aussteifung der Holzbalkendecke. Sie verteilt die Lasten und sorgt für eine ebene Oberfläche. Bei der Auswahl der OSB-Platte sollte auf die Dicke und die Eignung für den jeweiligen Anwendungsbereich geachtet werden. Zudem sollte die OSB-Platte diffusionsoffen sein, um Feuchtigkeit abtransportieren zu können.
    4. Was ist bei der Verlegung von Fermacell-Platten zu beachten?
      Fermacell-Platten sollten gemäß den Herstellerangaben verlegt werden. Wichtig ist, auf einen ebenen Untergrund und eine korrekte Verschraubung oder Verklebung zu achten. Zudem sollten die Platten vor der Verlegung akklimatisiert werden, um Spannungen zu vermeiden. Fermacell-Platten bieten einen guten Brandschutz und Schallschutz.
    5. Wie finde ich einen geeigneten Statiker für die Prüfung meiner Holzbalkendecke?
      Einen geeigneten Statiker finden Sie über die Architektenkammer oder Ingenieurkammer Ihres Bundeslandes. Auch Online-Portale oder Empfehlungen von Bekannten können hilfreich sein. Achten Sie darauf, dass der Statiker über Erfahrung im Bereich Holzbauten verfügt und eine entsprechende Qualifikation besitzt.
    6. Welche Alternativen gibt es zur Mineralwolle als Dämmstoff?
      Alternativen zur Mineralwolle sind beispielsweise Holzfaser, Zellulose, Hanf oder Schafwolle. Diese Dämmstoffe sind ökologischer und bieten teilweise ähnliche oder sogar bessere Dämmeigenschaften. Bei der Auswahl des Dämmstoffs sollten jedoch auch die Kosten, die Verfügbarkeit und die Eignung für den jeweiligen Anwendungsbereich berücksichtigt werden.
    7. Was bedeutet "entkoppelte Unterkonstruktion"?
      Eine entkoppelte Unterkonstruktion bedeutet, dass die einzelnen Bauteile (z.B. Lattung und Deckenbeplankung) nicht direkt miteinander verbunden sind, sondern durch elastische Elemente (z.B. Gummistreifen oder spezielle Profile) voneinander getrennt werden. Dadurch wird die Schallübertragung reduziert und der Schallschutz verbessert.
    8. Wie wichtig ist der Brandschutz bei einer Holzbalkendecke?
      Der Brandschutz ist bei einer Holzbalkendecke sehr wichtig, da Holz brennbar ist. Der Deckenaufbau muss den geltenden Brandschutzbestimmungen entsprechen. Fermacell-Platten oder spezielle Brandschutzplatten können den Brandschutz verbessern. Zudem sollte die Dämmung nicht brennbar sein oder zumindest schwer entflammbar.

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    also
    das soll jetzt eine Innendecke werden
    und die Bitumendachbahn fliecht raus?
    Grüße
  3. Generalunternehmer: Saubere Planung vor Dachaufstockung nötig!

    und der Bauunternehmer ist denn Generalunternehmer ...
    und der Bauunternehmer ist denn Generalunternehmer?
    von mh?
    Nein nein, da gehört erst mal eine saubere Planung hin. Alles andere ist Mumpitz ...
  4. Bitumendachbahn: Regenschutz bei Dachaufstockung – Sinnvoll?

    Hallo allerseits, ja, mit dem Bauunternehmer ist das ...
    Hallo allerseits,
    ja, mit dem Bauunternehmer ist das eine komplizierte Sache, aber das ist eigentlich an dieser Stelle auch irrelevant ...
    Nein, die Bitumendachbahn sollte eigentlich drin bleiben, die ist während der Bauphase als Regenschutz für die untere Etage aufgebaut worden. Der Rest des Hauses steht nun auch schon, jetzt soll der Fußboden eingebaut werden. Meint ihr die Bitumendachbahn ist für den Schallschutz hinderlich?
    Viele Grüße
    Wolfgang
  5. Dachaufstockung: Externen Sachverstand für Bestandsaufnahme holen!

    Ich wusste es: mumpitz ...
    Ich wusste es: mumpitz *mauer*
    Dir wird jetzt nichts anderes übrig bleiben, als externen Sachverstand einzukaufen. Der macht eine Bestandsaufnahme und schaut mal, was noch zu retten ist. Und das muss vor Ort gemacht werden, und nicht am pc ...
  6. Holzbetonverbunddecke: Statische Prüfung für Dachaufstockung!

    Holzbetonverbunddecke
    Hallo Wolfgang,
    Holzbetonverbunddecke könnte evtl. funktionieren, müsste aber vom Statiker überprüft werden.
    Ist aber nur so eine Annahme.
    Mit freundlichen Grüßen
  7. Praktikable Lösungen statt 'Sachverstand': Konkrete Vorschläge!

    Hallo Rüdiger, könntest du vielleicht etwas konkreter werden? ...
    Hallo Rüdiger,
    könntest du vielleicht etwas konkreter werden? So hilft mir dein Posting leider wenig. Da ich Laie auf dem Gebiet bin und bereits sehr viel Geld in einen Architekten gesteckt habe, der so gut wie keine Gegenleistung erbracht hat, bin ich nicht so wahnsinnig erbaut davon, blindlings "Sachverstand" einzukaufen.
    Es wäre schön, wenn mehr praktikable Anmerkungen wie von Stephan kommen würden! Werde den Statiker auf die Holzbetonverbunddecke ansprechen! Ist denn der Aufbau wie oben angegeben wirklich so totaler Murks? Wenn ja  -  warum?
    MfG Wolfgang
  8. Architekt für Ausführungspläne: Seriöse Planung erforderlich!

    Wenn das so ist ...
    dann such Dir eben einen anderen Architekten, mit dem Du kannst, und der mit Dir kann.
    Solche Dinge kann man nicht seriös über ein Forum machen.
    Viel konkreter kann man diesen Hinweis doch wohl nicht schreiben?
    Ein Statiker berechnet statische Anforderungen, Mindestquerschnitte usw., aber er macht nicht Ausführungspläne, und die brauchen Sie, wenn Sie Aufträge vergeben wollen.
  9. Dachaufstockung: Planungsmängel & fehlende Detaillösungen?

    Ich oute mich mal ..
    ... als regelmäßiger mh-Leser. Und da, passt dieses Ding genau rein. Unbedarfter Kunde zahllt nach besten Gebot 699 tacken für eine "Planung". Und wenn Planung fertig ist, baut ein Hausmeisterservice mit Erfahrung im Holzbau für 11 Mille was auf. Alles natürlich streng nach "Ausschreibung" des Bauherren. Über Detaillösungen, wie Wandanschlüsse, Aufbauten macht sich keine Sau Gedanken. Wozu auch? brauchen wir nicht. Ham wir noch nie gemacht. So, und nun haste den Salat.
    Ein Architekt ist kein Statiker und der schaut nämlich, wie man was machen kann. Los drauf wild rumzimmern kann jeder Volldepp, aber eine Dachaufstockung, da ist bisschen mehr dran.
  10. Schallschutz Holzbalkendecke: Herausforderungen bei Dachaufstockung

    Hallo Rüdiger
    Hallo Rüdiger
    da liegst du vielleicht ziemlich falsch ...
    Meine Vermutung: Flachdachwohnhaus einfach Bauweise soll aufgestockt werden. Problem: Das Haus ist bewohnt und soll es auch bleiben. Daher wurde die Decke nicht angetastet.
    Jetzt stellt sich heraus, dass das Ganze schalltechnisch nicht so prickelnd ist ... die alte Gebäudesubstanz gibt aber nicht mehr her.. also auch keine Holzbetonverbunddecke ...
    Vielleicht bekommen wir ja noch konkrete Infos ...
    Gruß
  11. Bitumenbahn bei Dachaufstockung: Sinn oder unnötiger Aufwand?

    wo habe ich ...
    wo habe ich was von Holzbetonverbunddecke gesagt?
    Was ich nicht verstehe: hier hat man extra (!) eine Bitumenbahn aufgebracht. Aber Du hast recht, Salami-Taktik. Scheibchenweise kommt es raus. Trotzdem bleib ich bei meiner Meinung: p
  12. Holzbetonverbunddecke: Vorschlag zur Verbesserung der Statik

    Holzbetonverbunddecke ...
    der Vorschlag kam weiter oben von Stephan Rieder ...
    Gruß
  13. Bitumendachbahn: War es die alte Dachabdichtung?

    Bitumendachbahn ...
    habe ich es überlesen: mE ist die nicht extra draufgekommen, sondern die alte Dachabdichtung ...
    Gruß
  14. Bitumendachbahn: Nachträglich aufgebracht – Bestätigung!

    Bitumendachbahn II
    ... ich nehme es zurück ... doch nachträglich draufgekommen
    Gruß
  15. HBV-Systeme: Erfahrungen im Holzbau – Vorteile & Möglichkeiten

    HBV
    also wen es interessiert  -  Infos dazu unter friedrich-verbundsysteme.de . Habe das System bereits öfters eingebaut und bringt mehr als man so meint. Natürlich muss man auch die Möglichkeiten erkennen, die das System bietet.
    Es funktioniert auch wenn das Haus weiter bewohnt wird.
    Gruß
  16. Dachaufstockung: Schallschutzanforderungen bei zwei Wohnbereichen

    Hallo allerseits! Habe nochmal mein Posting oben gelesen, ...
    Hallo allerseits!
    Habe nochmal mein Posting oben gelesen, entschuldigt bitte, aber ein paar Details konnte man da eigentlich nicht wirklich draus erkennen!
    Also:
    • Wie vermutet, handelt es sich um eine Dachaufstockung eines alten Flachdachhauses.
    • Vermietung ist ausgeschlossen, es handelt sich jedoch um zwei getrennte Wohnbereiche, sodass der Schallschutz so gut und praktikabel wie möglich realisiert werden soll, jedoch keine Norm zwangsläufig erfüllen muss.
    • Das EGAbk. ist bewohnt und sollte es auch die ganze Bauphase über bleiben.
    • Somit konnten die unteren Schichten (Gipskarton, KVH und Dachbalken) nicht entfernt werden.
    • Alles, was URSPRÜNGLICH darüber kam (4 cm KMF-Dämmung, Spanplatte, Dachhaut, Kies) ist entfernt worden.
    • Stattdessen ist zwischen die alten Dachbalken 22 cm MiWo gekommen, darauf eine OSBAbk.-Platte, die mit Bitumenbahn neue versehen wurde (um während der Bauphase das EG regensicher zu machen!)
    • Darauf ist dann der Neubau oben in Holzrahmenbauweise entstanden. Dieser ist soweit im Rohbau auch fertig.
    • Ein Architekt wurde selbstverständlich wie ein Statiker beauftragt, aber ersterer hat leider gerade einmal den Bauantrag gemacht und eine Grundriss- und Querschnittzeichnung gemacht und sich dann (natürlich nachdem ich fast 4000 € bezahlt habe) unauffindbar aus dem Staub gemacht.
    • Folglich existieren keinerlei Detailpläne eines Architekten.
    • Da die Baufirma sehr seriös und langbekannt ist, hat diese die Bauleitung übernommen.
    • Das läuft soweit auch sehr gut, jedoch möchte ich mich in einigen Detaillösungen doch noch einmal unabhängig andere Meinungen hören (ohne den nächsten Architekten ohne Gegenleistung zu subventionieren!).

    Mich interessieren vor allem folgende Punkte:
    1. Muss die Bitumenpappe raus oder kann sie drinbleiben? Bauunternehmer und ich denken eigentlich, dass sie eher (natürlich geringen) zusätzlichen Schallschutz bietet und Rausnehmen keinesfalls vorteilfter wäre. Sehen das andere anders? Was spricht für, was gegen Rausreißen? (unabhängig vom Arbeitsaufwand).
    2. Gibt es irgendetwas von vergleichbarem Gewicht, das einen BESSEREN Schallschutz bietet als die geplanten Fermacellplatten (2 cm Fermacell, 1 cm MiWo)? Von der Statik ist leider nicht mehr viel drin, wohl aber ggf. von der Aufbauhöhe. Estrich und Gussasphalt gehen gewichtsmäßig nicht.
    3. Ist es sinnvoll, oben auf Parkett / Fliesen möglichst zu verzeichten und stattdessen Teppich zu verwenden, oder macht dies nur verhältnismäßig wenig aus?
    Vielen Dank für Eure Hilfe!

  17. Statiker vs. Bauingenieur: Qualifikationen & Aufgabenbereiche

    Möchte nur eine Aussage aufgreifen ...
    Möchte nur eine Aussage aufgreifen von Herrn Paulsen:
    "Ein Statiker berechnet statische Anforderungen, Mindestquerschnitte usw., aber er macht nicht Ausführungspläne"
    Das stimmt halt so nicht ganz. Die Berufsbezeichnung Statiker gibt es in Deustchland so gar nicht, sondern das ist eine von mehreren Qualifikationen eines Bauingenieurs mit abgeschlossenem Hochbaustudium.
    So gibt es viele freischaffende Bauingenieure, die als Generalisten verschiedene Qualifikationen, z.B. Konstruktion, Statik, Bauvorlageberechtigung, Schallschutz, Wärmeschutz, Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe und Bauüberwachung beherrschen. Ich möchte nicht den Architektenkollegen zu nahe treten; ich behaupte nicht das nun konstruktive Bauingenieure Stadthallen und Opernhäuser entwerfen können, aber in so einem Fall wie hier, wäre die Beauftragung geeigneten Bauingenieurbüros mit Erfahrung beim Bauen im Bestand für die Komplettplanung evtl. zielführender gewesen.
    Warum es mit dem beauftragten Architekten nicht geklappt hat, kann evtl. daran liegen, dass dieser mehr im Entwurf bewandert ist, aber die Schnittstellen zu Statik und Wärme- und Schallschutz (Wärmeschutz, Schallschutz) nicht lösen kann, oder es liegt wirklich an einem MYH-Auftrag. Es ist eine Bauherrenaufgabe, nach dem Planer zu suchen, der die Planungsaufgabe am Besten lösen kann. Da wäre dem Bauherren hier evtl. zu raten, nach einem Bauingenieur. zu suchen, der sowohl Planen, als auch Statik, Wärme+Schall und Bauüberwachen kann.
    Gruß
  18. Architektenwahl: Erfahrungen & Herausforderungen im Gebäudebestand

    Hallo Herr Lott, Sie habe da sicherlich vollkommen ...
    Hallo Herr Lott,
    Sie habe da sicherlich vollkommen Recht, aber leider ist man im Nachhinein stets klüger. Ein Spruch, den mittlerweile auch ich ganz lustig finde, heißt ja bekanntlich: "Das erste Haus baue man für einen Feind, das zweite für einen Freund und das dritte für sich selbst". Leider ist es mein erstes Haus und dummerweise gehört es mir auch selbst. Oder um es mit den Worten meiner seligen Urgroßmutter auszudrücken: "Wein keiner verschütteten Milch hinterher".
    Heute würde ich es anders machen und einen Architekten suchen, der gleichzeitig Statiker ist und sich auch mit Wärmedämmung im Gebäudebestand auskennt. Dies habe ich nämlich leider auch alles selbst geplant und dabei leider ein Teil der möglichen Fördergelder verschenkt. Beziehungsweise den Architekten ganz aussparen, denn die Zeichnungen für den Entwurf habe ohnehin ich selbst gemacht und er hat sie in den Rechner übertragen, den Bauantrag gestellt (den ich heute auch selbst stellen würde!), dafür aber prächtig verdient.
    Nun ja  -  das ist nun leider so gelaufen, aber ich möchte nun eben noch das Beste daraus machen.
    Die Probleme des Architekten waren übrigens weniger irgendwelche Kompetenzüberschneidungen, sondern hießen vielmehr Alkohol und Schulden, aber auch das habe ich erst hinterher erfahren.
    Nun gut, um nochmal aufs Thema zurückzukommen: vielleicht gibt es ja noch weitere Meinungen zu den 3 Fragen in meinem letzten Posting, alternativ muss ich mich da eben selbst noch ein wenig mehr hineinarbeiten.
    Beste Grüße!
  19. Nullplanungsbauvorhaben: Risiken & Konsequenzen für Bauherren

    Nachtigall, ich hör Dir trapsen
    Also Ihr letzter Beitrag sagt doch Einiges aus. Das ist wirklich Salamitaktik, mit jedem Beitrag wird es etwas klarer:
    Es ist ein "Nullplanungsbauvorhaben". Planung besteht nicht nur aus aus einem vom Bauherren selbstgestrickten Entwurf, den der Bauherr am Computer mit dem Hausbauplaner noch toll findet und sich für den Größten hält, weil er ja gegenüber den studierten Leuten einige Tausend € Planung weggespart hat.
    Der Architekt war also nur mit dem Abstempeln Ihrer Zeichnung beuaftragt. Leistungsphase 4 der Objektplanung nennt man das. Das prächtige Honorar waren da wohl nur ein paar hundert €. Wenn Sie die Dinge so angehen, brauchen Sie die Schuld für die verbockte, bzw. nicht existente Planung, nicht bei dem gebeutelten Architekten abladen, nein ... das geht auf Ihr Konto.
    Wenn Sie wüssten, was ich mir so unter Komplettplanung vorstelle und wieviel Honorar bei so einem BVAbk. in Planung zu investieren ist ...
    Da müssen Sie wohl nochmal an paar K€ in die Hand nehmen und mit einer "richtigen" Planung von vorn anfangen.
    Gutes Gelingen
  20. Architektenhonorar: Beauftragte Leistungsphasen prüfen!

    Etwas zu schnell
    Ihren Beitrag von vorhin habe ich übersehen.
    Also 4.000 € Honoror nur für den Architekten, ohne MwSt. macht das 3.361 €. Welche Leistungsphasen waren beauftragt?
  21. Architektenrechnung: Planung & Baubetreuung – Vereinbarungen prüfen!

    Also Ihr erstes Posting hat mich richtig wütend ...
    Also Ihr erstes Posting hat mich richtig wütend gemacht ... dann erst habe ich gesehen, dass sie darunter noch ein zweites Mal geschrieben haben und mein Posting übersehen hatten ... 🙂
    Habe die Rechnung gerade noch einmal herausgekramt, der Architekt hat nach der Bauantragstellung exakt 3250 € (netto) in Rechnung gestellt. Dafür war vorab (leider nur mündlich) die komplette Planung und Baubetreuung vereinbart. Auf der Rechnung stehen nur Allgemeinheiten, keine konkreten Leistungsphasen.
    Leider wusste ich seinerzeit auch noch nicht, wie so etwas normalerweise auszusehen hat, wie gesagt: ein absluter Laie (leider!), der den "Experten" geglaubt hat. Nachdem die Rechnung bezahlt war, ist der Architekt untergetaucht.
    Um nochmal auf Ihr vorheriges Posting zurückzukommen: Die vom Architekten produzierten Zeichnungen hätte jeder (ohne Architekturstudium!) mit einem x-beliebigen Hausbauprogramm genauso bzw. besser erstellen können. Das war echt rausgeworfenes Geld, und ich hätte nicht schlechter dagestanden, wenn ich meine (mit der Hand auf Millimeterpapier gezeichneten) Entwürfe eingereicht hätte.
    Insofern bitte Verständnis für meine Ablehnung, neues Geld einzusetzen, um "externen Sachverstand einzukaufen", wie hier am Anfang geraten wurde. Fast alles ist nun mit der unendlich wertvollen Erfahrung etlicher Freunde und Bekannter, die gebaut haben und nicht zuletzt der sehr erfahrenen Baufirma gelöst worden. Aber eben leider nicht alles, und deswegen bräuchte ich zu den o.g. 3 Fragen noch weitere externe Ratschläge bzw. Erfahrungsberichte!
    Beste Grüße!
    PS: Was ist denn ein "MYH-Auftrag"? Davon habe ich noch nie gehört!
  22. Architektenhonorar: Kosten für Planung & Baubetreuung kalkulieren

    Um die Größenordnungen klar zu machen
    Hallo,
    ein Zitat aus Ihrem letzten Beitrag:
    "der Architekt hat nach der Bauantragstellung exakt 3250 € (netto) in Rechnung gestellt. Dafür war vorab (leider nur mündlich) die komplette Planung und Baubetreuung vereinbart. "
    Das kann ja auch so nicht sein. Ich kann jetzt nur Vermutungen anstellen, aber nehmen wir mal an, Ihre Baumaßnahme liefert für die Honorarermittlung für die Objektplanung (Architektenleistungen) anrechenbare Kosten in Höhe von 75.000 € und für die Tragwerksplanung (Statik) 40.000 €. Dann beträgt ein durchschnittliches Architektenhonorar für "komplette Planung und Baubetreuung", also alles, bei Honorarzone III, Mittelsatz, zzgl. 20 % Umbauzuschlag 12.825 € zzgl. MwSt. Die Planung nur bis zum Bauantrag beträgt ca. 27 % davon, also 3.462,75 €. Da liegt Ihr Architekt mit seiner Abrechnung genau richtig. Leistungsphase 1-4 bis zum Bauantrag. Wenn die Planung genehmigungsfähig war, ist seine Arbeit zu Ende. Da ist noch nichts mit Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauleitung.
    Der Tragwerksplaner bekommt bei Zone III, Mittelsatz, 20 % Umbauzuschlag immerhin noch 7.131,60 € zzgl. MwSt, wenn auch er Tragwerksausführungszeichnungen anfertigen soll. Falls es nur eine Genehmigungsstatik sein soll, können Sie da 45 % weniger rechnen. Dazu kommt dann noch das Honorar für den Energiesparnachweis und evtl. den Schallschutznachweis.
    Das nur, um Ihnen einen Überblick zu geben.
  23. Architektenplanung: Erfahrungen & Fokus auf Deckenaufbau

    Hallo Herr Lott, was heißt, das "kann ja ...
    Hallo Herr Lott,
    was heißt, das "kann ja so nicht sein"  -  sowar es nun mal vereinbart! Interessant ist Ihre Aufstellung schon. Ich weiß nun zwar, dass der Architekt, wenn er tatsächlich weitergeplant hätte, recht günstig gewesen wäre  -  aber das hilft mir nun auch nichts. Der Architekt ist weg und hat Teile der vereinbarten Leistung nicht durchgeführt, aber das ist jetzt eigentlich auch egal.
    Mein Posting sollte eigentlich auch nicht den Schwerpunkt haben, mich über den Architekten zu beklagen (aus genau diesem Grunde wollte ich im Ausgangs-Posting nicht allzu viel über Bauleitung etc. schreiben!) und mich darüber hinaus in Diskussionen darüber zu begeben, ob dieser richtig gehandelt hat oder nicht. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, das ist alles nett gemeint von Ihnen und auch sehr interessant, hilft mir aber jetzt nur bedingt weiter ...
    Ich suche eigentlich eher Erfahrungsberichte zum Deckenaufbau, denn daran kann ich jetzt noch etwas ändern, im Gegensatz zur Architektenplanung.
    Viele Grüße!
  24. Holzbalkendecke: Schallschutz durch Masse & schwere Materialien

    Sehr schön die Aufstellung,
    aber nicht hilfreich. Die Rechnung ist ja wunderbar, der Planer hätte für den genannten Betrag auch gar nicht mehr machen dürfen wg. HOAIAbk., nur: Er hat laut Fragesteller mehr versprochen und den Auftrag bekommen. Das nenne ich normalerweise Betrug, aber darüber hat sich der Fragesteller ja noch nicht einmal beschwert, es geht nur um die 3 Fragen.
    Zuerst die 4. : MYH ist my Hammer und ist hier ein Synonym für Pfui, Geiz und Dummheit 🙂
    So, meine Laienversuche:
    1. Für mich spricht nur dagegen, dass die Abdichtung vermutlich eine Bahn für außen ist und man besser wissen sollte, ob und was da gegebenenfalls ausdünsten kann (das besser an die Außenseite des Hauses gehört)
    2. Schallschutz gibt's nur über Masse und davon geht ja nicht mehr viel. Die MiWo zwischen den Balken ist vermutlich auch Schallschutz? Was Schwereres wäre da gut gewesen.
    3. Teppich bringt nicht viel.
    Meiner Meinung nach ist da nicht mehr viel drin, mit der Statik hätte man zumindest mal versuchen können, zwischen den Deckenbalken was zu machen, aber die Decke ist fertig, was oben drauf liegt macht sehr wenig Unterschied.
    (Alles nur BH-Laienansichten)
    Gruß
    Volker Leue
  25. Holzbalkendecke verstärken: Stahlträgerrost oder Holzbetonverbund?

    Aus dem vorangegangenen Beitrag lese ich ...
    Aus dem vorangegangenen Beitrag lese ich das auch ein Statiker beauftragt wurde. Haben Sie die Thematik auch mit dem besprochen? Hat der keine Ratschläge? Natürlich kann man Holzbalken auch verstärken, dazu muss Sie aber in der Regel öffnen. Man kann auch auf der Decke weiterbauen, z.B. ein Stahlträgerrost auflegen, Holzbetonverbunddecke (schon genannt), oder sogar eine selbststragenden Betondecke aufbringen und die vorh. Holzbalkendecke als verlorene Schalung nutzen. Aber die sinnvollste Lösung entwickelt halt der Planer und Statiker vor Ort, von hier aus geht das nicht. Übrigens, vielleicht habe ich es überlesen, ist das ein Massivbau mit Holzbalkendecke oder ein Holzständerbau?
  26. Holzbalken verstärken: Decke öffnen erforderlich!

    die Decke öffnen meinte ich
    Natürlich kann man Holzbalken auch verstärken, dazu müssen Sie aber in der Regel die Decke öffnen.
  27. Bauplanung: Investition für erfolgreiche Bauausführung nötig!

    @PVLeue
    Nun, die Aufstellung ist meiner Ansicht nach insoweit für den Fragesteller hilfreich, dass er ein Gefühl dafür bekommt, dass der derzeitige Planungsstand bei Weitem noch nicht ausreichend ist um mit der Bauausführung zu beginnen und das der Fragesteller erkennt, dass es, ohne weiter in Planung zu investieren, nicht vernünftig weiter gehen kann. Das ist denke ich schon ein hilfreicher Ratschlag. Auch ist es bei Bauplanungsfragen im Forum immer ein guter Ratschlag, den Fragesteller mit solchen komplexen Problemen an örtliche Planer zu verweisen, auch wenn viele Fragesteller das gar nicht hören wollen.
    Die Laienmeinungen bringen zwar auch Lesestoff, aber im Ergebnis kommt es im Forum ja nur ganz selten zu brauchbaren Lösungen, das geht ja auch oft gar nicht seriöser Weise. Daher den Bauherren aufklären, was übliche Planung kostet, und mit dieser Info muss er dann weiter agieren.
  28. Architektenplanung: Erfahrungen & Fokus auf Deckenaufbau (Wiederholung)

    Hallo Herr Lott, was heißt, das "kann ja ...
    Hallo Herr Lott,
    was heißt, das "kann ja so nicht sein"  -  sowar es nun mal vereinbart! Interessant ist Ihre Aufstellung schon. Ich weiß nun zwar, dass der Architekt, wenn er tatsächlich weitergeplant hätte, recht günstig gewesen wäre  -  aber das hilft mir nun auch nichts. Der Architekt ist weg und hat Teile der vereinbarten Leistung nicht durchgeführt, aber das ist jetzt eigentlich auch egal.
    Mein Posting sollte eigentlich auch nicht den Schwerpunkt haben, mich über den Architekten zu beklagen (aus genau diesem Grunde wollte ich im Ausgangs-Posting nicht allzu viel über Bauleitung etc. schreiben!) und mich darüber hinaus in Diskussionen darüber zu begeben, ob dieser richtig gehandelt hat oder nicht. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, das ist alles nett gemeint von Ihnen und auch sehr interessant, hilft mir aber jetzt nur bedingt weiter ...
    Ich suche eigentlich eher Erfahrungsberichte zum Deckenaufbau, denn daran kann ich jetzt noch etwas ändern, im Gegensatz zur Architektenplanung.
    Viele Grüße!
  29. Holzbalkendecke: Fußbodenaufbau mit Schallschutz verbessern

    Hallo nochmal, leider ist aus irgendeinem Grund mein ...
    Hallo nochmal,
    leider ist aus irgendeinem Grund mein alter Beitrag soeben noch einmal eingestellt worden. Dafür bitte ich um Entschuldigung.
    Zum Bau: Es handelt sich um einen Massivbau mit Holzbalkendecke! Ich habe es zwar nun schon mehrfach erwähnt, aber an dieser ist auch nichts mehr zu ändern (da fertig), nur am Fußbodenoberbau, wo jetzt Fermacell vorgesehen ist, ich aber noch nach ggf. besseren Lösungen suche!
    Gerne hätte ich auch mehr Masse reingebracht (Estrich, Gussasphalt, Betonplatten etc.), dies ist jedoch leider statisch nicht möglich! Grund hierfür ist nicht die Holzbalkendecke, sondern das alte Streifenfundament, das halt lediglich für das Flachdachwohnhaus ausgelegt wurde und mit der Aufstockung schon grenzwertig belastet wird.
    Kann man evtl. die vorherigen Aussagen so zusammenfassen: Ohne wirklich Masse in die Decke reinzubringen, ist es eigentlich EGAL, was für einen Fußbodenaufbau ich wähle? Ob nun 2 cm Fermacell, 3 cm Fermacell, Teppich oder Parkett  -  alles egal, helfen würde einzig und allein Masse (was aber nicht realisierbar ist)?
    PS: Bezüglich der Bitumendachbahn im Innenraum  -  habe ich das falsch in Erinnerung oder besteht die Gefahr von Ausdünstungen da erst bei sehr hohen Temperaturen (> 80 °C)?
  30. Holzbalkendecke: Schwingungen prüfen & Schallschutz optimieren

    Das hatte ich angenommen ... mit mangelnde Gebäudesubstanz. Wir hatten mal einen ähnlichen Fall bei der die Streienfundamente ein Aufstocken verhinderte ...
    Das hatte ich angenommen ... mit mangelnde Gebäudesubstanz. Wir hatten mal einen ähnlichen Fall bei der die Streienfundamente ein Aufstocken verhinderte ...
    22er Balken klingt schon mal recht gut, wenn da nicht die Dicke, der Verlegeabstand und die Spannweite wäre.
    Wurde schon mal testweise geprüft, ob die Decke in sich schwingt?
    Dies wäre einer der Schallfälle, der durch Aufbauten kaum in den Griff zu bekommen ist.
    Ansonsten würde mir noch ein Deckenaufbau mit Gummigranulatmatte einfallen.
    Bitumendachbahn drin lassen und ggf. mit PE-Folie abdecken, an den Wänden und den Durchführungen dicht anschließen.
    Weiche Bodenbeläge sind schallgünstiger ...
    weiter Maßnahmen sind raumweise auch von unten möglich ... entkoppelte Decke z.B ... da geht raumhöhemäßig nicht allzu viel verloren
    Gruß
  31. Fundamentbelastung: Statiker begrenzt Lasten bei Dachaufstockung

    Nummer sicher
    Nun, also der Statiker hat schon gerechnet und festgestellt, dass das Fundament an seine Grenzen stößt. Dies wird er vermutlich nach Aktenlage, also der Bestandsstatik festgestellt haben. Hier geht er auf Nummer sicher, und begrenzt die Lasten.
    Das Baugrunderkundungen durchgeführt werden, ist heute noch nicht der Regelfall und war es früher erst recht nicht. Die zulässigen Bodenpressungen wurden in sicherer Annahme geschätzt und danach die Fundamente bemessen. Es könnte also sein, dass Ihr Baugrund eine höhere, zulässige Bodenpressung hat, als in der Bestandsstatik angenommen. Da fragen Sie den Statiker nochmal, ob es nicht etwas bringt, ein Baugrundgutachten einzuhohlen. Vielleicht kann für das Fundament mehr Auflast zugelassen werden.
  32. Wandreserven prüfen: Statik bei Dachaufstockung beachten!

    gleich mitfragen ob dann die Wände ausreichend Reserven haben ...
    gleich mitfragen ob dann die Wände ausreichend Reserven haben ...
    Gruß
  33. Bodenpressung: Altstatik & Bodengutachten für Dachaufstockung

    Statiker / Fermacell
    Hallo, habe nochmal mit dem Statiker gesprochen. Wie vermutet, ist auf der Grundlage der Altstatik gerechnet worden.
    Die seinerzeit angenommene Bodenpressung wird bereits mit dem Neubau um ca. 15 % überschritten. Der Bodenuntergrund ist sehr weich, daher wurde damals beim Bau ein Bodenaustausch vorgenommen, um die erforderliche Bodenpressung zu erreichen. Da sich heute keiner mehr daran erinnert, wie die Ausführung des Austausches 1975 genau war und Fotos leider nicht existieren, waren wir eher skeptisch, da im Zweifelsfall ja eher geschlampt wurde als dass mehr Boden ausgetauscht wurde.
    In Absprache mit dem Statiker haben wir uns dann gegen ein Bodengutachten entschieden, da dies seiner Ansicht ohnehin keinesfalls eine höhere Bodenpressung ergeben würde.
    Zu den anderen Fragen: Die Dachbalken liegen in ca. 60 cm Abstand zueinander. Die Spannweite beträgt an der breitesten Stelle 5,60 Meter. Wie lässt sich prüfen, ob die Decke in sich schwingt?
    Den Vorschlag mit den Gummigranulatmatten werde ich weitergeben!
    Wenn wir bei Fermacell-Trockenestrich bleiben  -  welcher wäre dann für meinen Boden am besten geeignet: Holzfaserdämmplatte, Mineralwolle oder EPS DEO100?
    Beste Grüße!
  34. Schwingungstest Holzbalkendecke: Dämmung & Trittschall verbessern

    Schwingungstest: In die Mitte der längsten Spannweite stellen und hüpfen ... vermutlich (bei der Spannweite) merkst du dass die Decke nachgibt ...
    Schwingungstest: In die Mitte der längsten Spannweite stellen und hüpfen ... vermutlich (bei der Spannweite) merkst du dass die Decke nachgibt ...
    Holzfaserplatte oder Mifa mit entsprechender Dichte ... Styropor lehne ich als Trittschalldämmung ab ... Bei 1 cm Dicke geht es aber wahrscheinlich auch ...
    Gruß
  35. Holzbalkendecke: Unebenheiten ausgleichen & Schallschutz verbessern

    Entschuldigung, schon wieder aus Versehen den alten Beitrag ...
    Entschuldigung, schon wieder aus Versehen den alten Beitrag nochmal reingestellt!
    Schwingungstest haben wir heute gemacht  -  da gibt zum Glück nichts nach. Eigentlich ist dann ja soweit auch alle geklärt  -  viel mehr Möglichkeiten als die schwimmende Verlegung von Weichfaserplatten und/oder Fermacell-Elementen bleibt eigentlich ja gar nicht.
    Interessant wäre jetzt eigentlich noch, wie man am besten die leichten Unebenheiten (1-5 mm) bedingt durch die Bitumendachbahn beseitigt  -  Fermacell-Ausgleichsschüttung? Und wie schaut es mit den Bodenbelägen aus  -  mir scheint Teppichboden Aufgrund des Schallschutzes erste Wahl zu sein, oder?
  36. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Holzbalkendecke Dachaufstockung: Dämmung, Gewicht & Statik optimieren

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Optimierung einer Holzbalkendecke im Rahmen einer Dachaufstockung. Dabei werden Aspekte wie Dämmung (Mineralwolle), Schallschutz, Gewicht, Statik und der Aufbau der Decke mit OSBAbk.-Platte und Fermacell-Verlegeplatten diskutiert. Ein zentrales Problem ist die unklare Planung und die Rolle des Architekten. Es wird die Notwendigkeit eines Statikers und ggf. eines Bodengutachtens betont.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Mehrere Nutzer weisen darauf hin, dass eine seriöse Planung und Bestandsaufnahme vor Ort unerlässlich sind, um kostspielige Fehler zu vermeiden (siehe Dachaufstockung: Externen Sachverstand für Bestandsaufnahme holen!). Die ursprüngliche Planung scheint lückenhaft zu sein, was zu Problemen beim Schallschutz und der Statik führt.

    ✅ Zusatzinfo: Als mögliche Lösung wird eine Holzbetonverbunddecke (HBV) genannt, die jedoch von einem Statiker geprüft werden muss (siehe Holzbetonverbunddecke: Statische Prüfung für Dachaufstockung!). Auch der Hinweis auf HBV-Systeme und deren Vorteile im Bezug auf Statik und Schallschutz wird gegeben (siehe HBV-Systeme: Erfahrungen im Holzbau – Vorteile & Möglichkeiten).

    📊 Fakten/Zahlen: Es werden Honorarkosten für Architektenleistungen genannt und diskutiert, wobei die erbrachten Leistungen und deren Umfang kritisch hinterfragt werden (siehe Architektenhonorar: Kosten für Planung & Baubetreuung kalkulieren). Die Bodenpressung und die Tragfähigkeit des Fundaments spielen eine entscheidende Rolle bei der Dachaufstockung (siehe Bodenpressung: Altstatik & Bodengutachten für Dachaufstockung).

    🔧 Praktische Umsetzung: Ein Schwingungstest der Holzbalkendecke wird empfohlen, um die Stabilität zu prüfen (siehe Schwingungstest Holzbalkendecke: Dämmung & Trittschall verbessern). Für den Fußbodenaufbau werden Weichfaserplatten und Fermacell-Elemente zur Verbesserung des Schallschutzes vorgeschlagen (siehe Holzbalkendecke: Fußbodenaufbau mit Schallschutz verbessern).

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, einen erfahrenen Statiker und ggf. einen Baugrundgutachter hinzuzuziehen, um die Tragfähigkeit des Fundaments und die Statik der Holzbalkendecke zu überprüfen. Eine detaillierte Planung ist unerlässlich, um die Dachaufstockung erfolgreich und ohne kostspielige Überraschungen durchzuführen.

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