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Heizung / Warmwasser

Wie filtere ich ausgefallene Kalkkristalle (Korngröße wie Salz) aus Warmwasser?

Wir haben in unserer Heizungsanlage einen Pufferspeicher, welcher mit Solarunterstützung auf bis zu 80 °C aufgeheizt wird. Warmwasser wird innerhalb eines Wellrohr-Wärmetauschers erzeugt, welcher im Puffer liegt.
Leider scheidet sich auf der Innenfläche dieses Wellrohrs durch die Erhitzung > 60 Grad Kalk ab, welches dann bei Temperaturschwankungen oder Druckstößen abplatzt (Kristalle im Korndurchmesser wie Kochsalz).
Leider setzten sich hierdurch die Siebe im den Duschköpfen sowie die Perlatoren in den Wasserhähnen regelmäßig zu.
Ich suche einen Filter / Sieb mit ausreichender Kapazität, welchen ich im Warmwasseraustritt hinter dem Puffer anschließen kann. Da der Kalk nicht haften wird, wäre es schön die Filterpatrone mehrfach reinigen und wieder einsetzen zu können bevor sie ersetzt werden muss.
Leider finde ich keine warmwassertauglichen Filter.
Hat jemand Ideen oder Erfahrungen?

Name:

  • U. Z.
  1. wie wärs mit einer Entkalkungsanlage? ...

    ...?

  2. Entkalker

    Nach meinem Wissen gibt es drei Entkalkungsmöglichkeiten:
    1. Ein Ionenaustauscher wird funktionieren, kostet aber rund 2000 Euro und verursacht regelmäßige Kosten für neuen Patronen, Salz, etc. Dazu hab ich dann nach dem Regenierieren "Chemie" im Trinkwasser, was ich nicht möchte
    2. Eine "Magnetmanschette" welche den Kalk umwandeln soll habe ich ausprobiert, bringt nichts
    3. Eine ähnliche Methode mit elektrischen Feldern ist fragwürdig bezüglich ihres Erfolgs, kostet ebenfalls 2000 Euro und regelmäßige Folgekosten
    Ein Sieb wäre einfacher!

  3. Die einfachste

    Lösung dürfte ein Schmutzfilter, wie er in Heizungsanlagen verwendet wird, + 2 Kugelhähne sein. Gibt es in verschiedenen Filterklassen. Es muß ja nicht gleich ein teurer Rückspülfilter sein ;-)

  4. wenn der Wärmatauscher verkalkt, ist das ...

    ... aber auch nicht gut, statt hinten den Kalk zu filtern (Teile bleiben bestimmt im Tauscher) lieber vorne das Wasser enthärten. Spart vielleicht mal den Tausch des gesamten Wärmetauschers.

  5. Natürlich

    ist ein geringer Kalkgehalt des Ausgangswassers die optimale Lösung! Ursachenbeseitigung ist immer besser, als Therapie der Symptome.


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