Ich bin in der Planung eines NE. Der Energieverbrauch liegt unter 40 kW/m² im Jahr. Das Haus wird eine Wohnfläche von 230 m² haben. Ich schätze dass die Heizleistung zwischen 10 und 13 kW liegen wird. Jetzt stehe ich vor der Wahl der richtigen Niedertemperaturheizung. Leider habe ich keinen Gasanschluss.
1) Ölheizung: Ich wollte eigentlich gänzlich auf Öl verzichten. Auf jedenfall will ich keinen Brennwertkessel. Die Lebensdauer einer solchen Anlage ist zu kurz. Gibt es "optimale normale" Ölheizung für eine solch niedrige Heizleistung?
2) Wärmepumpe: a) Sol: Die Bodenbeschaffung ist nicht günstig. Die ersten 10 Lehm und dann Sandstein. Wie tief muss ich bohren? Dann ab 90 m Grundwasser. Doch hier in Luxemburg ist es nicht erlaubt bis ans Grundwasser zu bohren. Zudem muss ich 4 bis 6 Monate rechnen bis ich die Erlaubnis der Bohrung bekomme. Also muss die Bohrung neben dem Haus erfolgen. Kosten der Bohrung: 500 € pro 1 kW. Ist diese Rechnung realistisch?
b) Luft: Ich habe an die LWZ von Stiebel gedacht. Die Heizleistung reicht aber nicht aus. Da müsste ich die einen Pelletoffen im Kesselbetrieb dazukaufen. Doch das wird doch teuer und ist wartungsintensiv.
3) Flüssiggas: Flüssiggas ist sehr teuer. Und ich will nicht unbedingt einen Tank im Garten.
5) Pelletheizung: Das ist eine teuere Variante aber nicht uninterssant. Ich habe einen großen Keller für einen Tank. Doch die Pellets sind hier nicht immer etwas teurer als der durchschnittliche Olpreis. Doch der Preis ist relativ stabil.
Also was soll ich machen?
Danke für jede Antwort.