Bauwerksabdichtung DIN 18195 bei Fußbodenheizung: Wer ist zuständig? Kosten & Ablauf?
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Bauwerksabdichtung DIN 18195 bei Fußbodenheizung: Wer ist zuständig? Kosten & Ablauf?

Foto von Martin Outl

Bei unserer Neubauvergabe stellt sich jetzt die Frage:
Wer macht die Bauwerksabdichtung nach DINAbk. 18195 wenn eine Fußbodenheizung verlegt wird? Vielleicht der Heizungsbauer oder der Estrichleger oder ... wer?
Unser separat beauftragte Heizungsbauer sagt, dass er im UGAbk. auf dem Rohfußboden eine Bauwerksabdichtung nach DIN 18195 als gemacht voraussetzt, um dann selber dort anschließend die Wärme- und Trittschallisolierung (Wärmeisolierung, Trittschallisolierung) für die Fußbodenheizung zu verlegen. Diese Feuchtigkeitsisolierung ist anscheinend eine kaltverschweißte PVC-Folie. Oder wie geht das sonst?

Andererseits sagt unser Generalunternehmer (Bauträger), dass unser Heizungsbauer diese Folie verlegen muss, weil kein anderer die Folie verlegen kann und dann dafür Gewährleistung übernehmen kann wenn dann andere (z.B. der Heizungsbauer) drüberherläuft und die Folie dabei eventuell beschädigt.

Allerdings gibt es in der Bauleistungsbeschreibung des Generalunternehmer auch die folgende Beschreibung bzgl. "Estrich UG":
Einbau von schwimmendem Estrich mit Wärme- und Feuchtigkeitsisolierung (Wärmeisolierung, Feuchtigkeitsisolierung) im Untergeschoss.
(Diese gleiche Beschreibung findet sich auch fürs EG und DGAbk. wieder  -  aber da macht doch Feuchtigkeitsisolierung keinen Sinn und Wärmeisolierung auch nicht ODER? Eher wäre im EGAbk. und DG Trittschalldämmung unter der Fußbodenheizung angesagt oder?)

Also, wer macht sinnvollerweise die Bauwerksabdichtung und wie und wo und natürlich was kostet diese Leistung ca. pro Quadratmeter?
Für Tipps bin ich sehr dankbar! (Da denkt man, dass schon seit Jahrtausenden Häuser gebaut werden, aber einfache Zuständigkeiten müssen immer wieder neu definiert werden.)
Martin@o21.de

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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Bauwerksabdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und Bauschäden führen.

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    Die Zuständigkeit für die Bauwerksabdichtung nach DINAbk. 18195 bei einer Fußbodenheizung ist nicht immer eindeutig und sollte klar in der Bauleistungsbeschreibung definiert sein. Grundsätzlich ist derjenige zuständig, der die Abdichtungsarbeiten ausführt.

    In der Praxis kann dies bedeuten:

    • Generalunternehmer/Bauträger: Oftmals übernimmt dieser die Gesamtverantwortung und koordiniert die Gewerke.
    • Heizungsbauer: Wenn die Abdichtung direkt im Zusammenhang mit der Fußbodenheizung steht (z.B. als Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit), kann der Heizungsbauer zuständig sein.
    • Estrichleger: Wenn die Abdichtung unter dem Estrich erfolgt, kann der Estrichleger zuständig sein.

    🔴 Gefahr: Eine unklare Zuständigkeit kann zu Ausführungsfehlern und Gewährleistungsproblemen führen.

    Ich empfehle, die Zuständigkeit vor Baubeginn schriftlich festzulegen, um spätere Unklarheiten zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass die Bauleistungsbeschreibung detailliert ist und alle relevanten Arbeiten umfasst.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Zuständigkeit für die Bauwerksabdichtung schriftlich im Vertrag, um Gewährleistungsprobleme zu vermeiden. Ziehen Sie im Zweifelsfall einen Bausachverständigen hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bauwerksabdichtung
    Die Bauwerksabdichtung ist eine Maßnahme, um ein Gebäude vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser zu schützen. Sie umfasst verschiedene Techniken und Materialien, die je nach Art der Belastung und den örtlichen Gegebenheiten eingesetzt werden. Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsisolierung, Drainage, Horizontalsperre.
    DIN 18195
    Die DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und Wasser regelt. Sie legt fest, welche Materialien und Ausführungsarten für verschiedene Belastungssituationen geeignet sind. Verwandte Begriffe: Norm, Richtlinie, Baustandard.
    Fußbodenheizung
    Eine Fußbodenheizung ist ein Heizsystem, bei dem Heizrohre oder -matten unter dem Fußboden verlegt werden, um den Raum durch Strahlungswärme zu erwärmen. Sie sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und ein angenehmes Raumklima. Verwandte Begriffe: Flächenheizung, Heizsystem, Strahlungswärme.
    Estrich
    Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Beton, die auf den Rohfußboden aufgebracht wird, um eine ebene und tragfähige Oberfläche für den Bodenbelag zu schaffen. Er dient auch zur Aufnahme von Fußbodenheizungen und zur Verbesserung des Schallschutzes. Verwandte Begriffe: Untergrund, Bodenbelag, Mörtel.
    Bauträger
    Ein Bauträger ist ein Unternehmen, das Bauprojekte plant, finanziert und realisiert. Er übernimmt die Verantwortung für die gesamte Bauausführung und verkauft die fertigen Immobilien an Käufer. Verwandte Begriffe: Generalunternehmer, Bauherr, Projektentwickler.
    Gewährleistung
    Die Gewährleistung ist die gesetzliche Verpflichtung eines Unternehmers, für Mängel an seinen Leistungen oder Produkten einzustehen. Sie beträgt in der Regel fünf Jahre für Bauleistungen und zwei Jahre für bewegliche Sachen. Verwandte Begriffe: Garantie, Mängelhaftung, Schadenersatz.
    Feuchtigkeitsisolierung
    Die Feuchtigkeitsisolierung ist eine Maßnahme, um das Eindringen von Feuchtigkeit in ein Gebäude zu verhindern oder zu reduzieren. Sie umfasst verschiedene Techniken und Materialien, die je nach Art der Belastung und den örtlichen Gegebenheiten eingesetzt werden. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Drainage, Horizontalsperre.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist die DIN 18195?
      Die DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und Wasser regelt. Sie legt fest, welche Materialien und Ausführungsarten für verschiedene Belastungssituationen geeignet sind.
    2. Wer ist für die Einhaltung der DIN 18195 verantwortlich?
      Grundsätzlich ist der Bauherr für die Einhaltung der Baurechtlichen Vorschriften verantwortlich. In der Praxis wird die Verantwortung jedoch oft an den Generalunternehmer oder die ausführenden Handwerker delegiert. Es ist wichtig, die Verantwortlichkeiten klar zu definieren.
    3. Was passiert, wenn die Bauwerksabdichtung nicht fachgerecht ausgeführt wird?
      Eine nicht fachgerechte Bauwerksabdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung, Korrosion und Bauschäden führen. Dies kann erhebliche Sanierungskosten verursachen und die Wohnqualität beeinträchtigen.
    4. Wie kann ich sicherstellen, dass die Bauwerksabdichtung korrekt ausgeführt wird?
      Ich empfehle, einen erfahrenen Fachbetrieb mit der Ausführung der Bauwerksabdichtung zu beauftragen. Lassen Sie sich Referenzen zeigen und fordern Sie einen detaillierten Abdichtungsplan an. Eine Baubegleitung durch einen unabhängigen Sachverständigen kann ebenfalls sinnvoll sein.
    5. Welche Materialien werden für die Bauwerksabdichtung verwendet?
      Für die Bauwerksabdichtung werden verschiedene Materialien verwendet, wie z.B. Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen, mineralische Dichtungsschlämmen und Injektionsmittel. Die Wahl des Materials hängt von der Belastungssituation und den örtlichen Gegebenheiten ab.
    6. Was ist der Unterschied zwischen Bauwerksabdichtung und Feuchtigkeitsisolierung?
      Die Bauwerksabdichtung dient dazu, das Eindringen von Wasser in das Bauwerk zu verhindern. Die Feuchtigkeitsisolierung reduziert die kapillare Aufnahme von Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Beide Maßnahmen können erforderlich sein, um ein trockenes und gesundes Raumklima zu gewährleisten.
    7. Muss die Bauwerksabdichtung erneuert werden?
      Die Lebensdauer einer Bauwerksabdichtung hängt von den verwendeten Materialien und der Qualität der Ausführung ab. In der Regel sollte eine Bauwerksabdichtung regelmäßig überprüft und bei Bedarf erneuert werden, um Schäden zu vermeiden.
    8. Was kostet eine Bauwerksabdichtung?
      Die Kosten für eine Bauwerksabdichtung variieren je nach Umfang der Arbeiten, den verwendeten Materialien und den örtlichen Gegebenheiten. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Leistungen genau zu vergleichen.

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  2. Bauwerksabdichtung: Dachdecker, Nutzung & Schutzestrich

    Bei den meisten Fragen während des Baus
    geht es nicht um technische, sondern um finanzielle Fragen, auch wenn diese technisch verkleidet sind.
    Die Abdichtung macht 'natürlich' der Dachdecker, was für eine Art von Abdichtung richtig und/oder notwendig ist, hängt von der Nutzung (Oberboden) und den Baugrundverhältnissen ab.
    Und dass eine Abdichtung geschützt werden muss, ist eine Selbstverständlichkeit, ggf. muss ein Schutzestrich drauf.
  3. Bauwerksabdichtung UG: Dachdecker für Kellerbodenplatte?

    Foto von

    Macht der Dachdecker wirklich die Abdichtung der Kellerbodenplatte IM Haus?
    Danke für den Hilfeversuch  -  aber jetzt bin noch etwas mehr verwirrt:

    Ich meinte eine Bauwerksabdichtung IM Haus auf dem Rohfußboden im UGAbk.. Unser UG (an Hang) wird auch vollflächig mit Fußbodenheizung versorgt und als Wohnraum genutzt.
    Wieso sollte ein "Dachdecker" im Haus eine Isolierung machen?
    Sorry wenn dies eine dumme Frage ist, aber ich bin nur Bauherr.

    Und muss denn auf jeden Fall ("ist eine Selbstverständlichkeit"😉 jede Abdichtung wiederum geschützt werden  -  auch wenn keine Fußbodenheizung vorgesehen wäre? Wie soll der Fußbodenaufbau dann denn mit Fußbodenheizung aussehen?
    Etwa so (von unten nach oben):

    • Betonfußboden
    • kaltverschweißte PVC-Folie als Feuchtigkeitsisolierung
    • Schutzestrich
    • Wärme- und Trittschallisolierung (Wärmeisolierung, Trittschallisolierung)
    • Fußbodenheizungsrohre
    • Estrich
    • Bodenbelag (Fliesen)

    Ich freue mich auch über einen groben Anhaltspunkt über welche Preiseklasse pro m² wir sprechen, wenn

    • kaltverschweißte PVC-Folie als Feuchtigkeitsisolierung
    • Schutzestrich

    eingebracht werden (zwei Gewerke oder?) müssen.

  4. Fachgerechte Bauwerksabdichtung: Spezialisten beauftragen!

    warum soll es jemand machen
    der es nicht gelernt hat?
    Natürlich machen auch Maurer und andere Abdichtungen 'mit', aber warum nicht derjenige, der es kann?
    Wie eine Abdichtung geschützt werden kann und muss, hängt von den Umständen und den nachfolgenden Arbeiten ab, ebenso gerade bei kleinen Flächen etc. der Preis.
  5. Bauwerksabdichtung: Heizungsbauer statt Dachdecker – Ungewöhnlich?

    Foto von

    Wer macht was? Der Dachdecker deckt nicht das Dach?
    Also nach den Antworten von Josef Feldwisch-Drentrup lerne ich heute, dass ein Dachdecker nicht nur ein Dach deckt, sondern zum Beispiel in der Regel auch die Feuchtigkeitsabdichtung des Rohfußbodens im UGAbk. durchführt.
    (Bei unserem Bauträger soll dies angeblich sein Heizungsbauer machen, da er auch die Fußbodenheizung darüber einbaut. Das ist also etwas komisch oder?)

    Wir möchten unseren eigenen Heizungsbauer beauftragen und der will die Abdichtung nicht machen. Also haben wir ein Problem. Wie teuer das bei ca. 80 m² für uns ist, kann ich nicht mal abschätzen.

    Ich denke übrigens, dass ein Zimmermann auch das Dach eindecken wird und nicht ein "Dachdecker". Und die Terrasse mit Kellerraum drunter wird angeblich auch vom Zimmermann abgedichtet. Kann ein Bauträger eigentlich die Gewerke beliebig an jemanden vergeben, der eigentlich nicht für das Gewerk zuständig ist?

  6. Empfehlung: Dachdeckermeister für Bauwerksabdichtung!

    Gehnse zum DDMAbk.
    (= Dachdeckermeister). Rohbauer und Zimmerleute machen's zwar auch  -  aber in der Regel zu einem nicht konkurrenzfähigen Preis.
  7. Bauwerksabdichtung: Innere Abdichtung ausreichend?

    Der Zimmermann
    darf ihr Dach seit kurzem auch eindecken, zuvor nur mit Dachdeckermeister!
    Einige Estrichleger können aber auch abdichten. Gelernt haben es die Dachdecker, aber von denen kann es auch nicht jeder.
    Kommt die nächste Frage: reicht die innere Abdichtung der Bodenplatte denn überhaupt aus?
  8. DIN 18195-4: PE-Dichtungsbahn für Bodenfeuchte ausreichend?

    Foto von Robert Worsch

    Schon soweit richtig
    aber jetzt macht es bitte erstmal nicht komplizierter, als es vielleicht ist. Dem Martin Outl als mittlerweile belesenen Forumsteilnehmer unterstelle ich jetzt mal, dass er durchaus in der Lage ist und war, einzuschätzen, dass von normaler Bodenfeuchte auszugehen ist. Dies vorausgesetzt reicht eine PE-Dichtungsbahn MIT Zulassung für DINAbk. 18195 Teil 4, z.B. die von mir gerne als Beispiel gebrachte Gefitas PE 3/300 aus. Die hat selbstklebende Überlappungsstöße und kann sehr einfach eingebracht werden. Macht bei mir i.d.R. der Estrichleger mit, ist kinderleicht. Da muss keiner extra auf die Baustelle. Und die kostet im Einkauf wenige €, mit Verlegung reden wir um die 6 Eurinchen netto je m². Mit dem Drüber laufen sehe ich weniger die Schwierigkeiten, die kann einiges ab. Lästig ist sind jedoch Elexe und Klempis, die immer wieder denken, die müssten ihre Befestigungsschellen da durch treiben und löchern. Kann auch mit Klebeband ordentlich fixiert werden. Schutzestrich braucht es keinen. Sauber abkehren, die Dämmung des Estrichs ist Schutz genug. Was allerdings eine Feuchtigkeitsabdichtung im EGAbk. und OGAbk. soll bleibt auch für mich ein Rätsel. Einfach dem Bauträger mitteilen, dass die nicht gebraucht wird und eine Gutschrift Verlagen 😉😉 ) ) )
  9. ✅ Abdichtung: Material, Preis & Fehlerquellen – Top-Antwort!

    Foto von

    10 Punkte für Robert Worsch  -  danke
    Danke für die Antworten auf meine Anfrage. Besonders die obige Antwort vom Robert Worsch ist sehr hilfreich für mich. Deshalb volle Punktzahl für ihn. (Leider hat BAU.DE immer noch keine Punktebewertung für hilfreiche Tipps.)
    Jetzt habe ich neben Materialtipp auch noch eine Preisvorstellung und mögliche Fehlerquellen. Rundum eine sauberer Antwort. VIELEN DANK!
    Hört sich fast so an, dass ich diese Abdichtung auch selber machen könnte  -  dann ohne Gewähr von anderen.

    Über den Tipp mit der Gutschrift musste ich am meisten lachen 🙂 ). Wenn wir die ganzen Tippfehler (copy & paste) der Bauleistungsbeschreibung vom Bauträger vergütet bekommen würden, wäre das Haus schon zu Hälfte finanziert. 😉

  10. Dank für Josef Feldwisch-Drentrup: Expertise zur Abdichtung

    Und von mir
    bekommt Josef Feldwisch-Drentrup auch die volle Punktzahl!
  11. Dank an alle: Bauwerksabdichtung – Zuständigkeit & Tipps

    Foto von

    Dank und Punkte für alle
    Mein "Danke für die Antworten auf meine Anfrage" ist auch für alle Antworten gedacht, die ich seit heute morgen schon erhalten habe.  -  Angefangen mit den ersten Antworten von Josef Feldwisch-Drentrup. (Von ihm habe ich ja schließlich das mit der offizien Zuständigkeit des Dachdeckers gelernt.)
    Auch einige Punkte würde jeder der heutigen Antworter von mir erhalten. U.a. auch Bop Pao.

    Also Dank an alle. Leider kann man nicht immer allen Antwortgebern Danke sagen. Deshalb würde ich wirklich ein Punktvergabesystem bei BAU.DE gut finden. (Im Profil sollte man dann den Punktestand für die verschiedenen Sachgebiete ablesen können. So hatte ich das schon mal vorgeschlagen ...)
    Ich kenne bisher nur Punktesysteme bei denen der Fragesteller Punkte vergeben kann und nicht noch gleichzeitig andere Antwortgeber.

  12. Bauwerksabdichtung vs. Dampfbremse: Dachdecker vs. Estrichleger

    danke für die Blumen
    aber noch mal zur Frage :
    nach meiner Meinung war nach einer Bauwerksabdichtung gefragt (ich kam durchdie PVC Bahn drauf), die macht (ist eigentlich wirklich selbstverständlich) der Dachdecker und die geht komplett einmal durchs Bauwerk durch.
    Die andere Sache ist eine Dampfbremsende Trennlage unter Estrichen, sowas kann natürlich auch der Estrichleger machen.
    Die erwähnte Gefinas Bahn (oder ähnliche) ist nach meinem Kenntnisstand keine Dichtungsbahn MIT Zulassung für DINAbk. 18195 Teil 4, sondern wurde in Anlehnung an die DIN als Trennlage unter Estrichen dahingehend geprüft, dass keine Feuchte aus dem Estrich in andere Bauteile dringt.
    Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
  13. Zusatzinfo: Link zum Prüfzeugnis für Dichtungsbahn

    Foto von

    Hallo Herr Feldwisch-Drentrup
    die pdf-Datei mit der Zulassung ist per E-Mail an Sie unterwegs.
    Für alle anderen Interessierten gibt es die Zulassung auf der Homepage, im Bereich Download, Prüfzeugnisse.
  14. 🔴 Kritik: DIN 18195 T4 – Abdichtung Bodenplatte ausreichend?

    das ist ein Prüfzeugnis für den Schutz von Fußbodenflächen
    gegen aufsteigende Feuchtigkeit gemäß DINAbk. 18195 T4, wie damit eine Abdichtung gg Bodenfeuchte, die auch die waagrechte Abdichtung unter Wänden, die an die Abdichtung der Bodenplatte 'herangeführt'werden muss und die Abdichtung der Außenwandflächen hergestellt werden soll, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Die Aussage, dass mit dem Produkt eben nicht ein der DIN 18195 T4 vergleichbarer Feuchteschutz erreicht werden kann, stammt von einem Mitarbeiter des IBMB, isch schick Ihnen den Vermerk mal zu.
  15. Prüfzeugnisse: Der steinige Weg zur Zulassung

    Prüfzeugnisse
    Stelle ich Ihnen auch aus. Der Schritt zur Zulassung ist aber steinig ...
  16. Gefitas Zulassung: Abdichtung Bodenplatten gegen aufsteigende Feuchtigkeit

    Foto von

    Danke für die Infos Herr Feldwisch-Drentrup
    Wenn Sie sich bitte nochmal die Zulassung anschauen, die erste allgemeine bauaufsichtliche Zulassung vom 10.02.2000 wurde, wie Sie richtig angemerkt hatten, für den Schutz von Fußböden gegen aufsteigende Feuchtigkeit ausgestellt. In der Änderung des allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfungszeugnisses vom 21.03.2002 wurde der neue Verwendungszweck bescheinigt als Abdichtung von Bodenplatten gegen aufsteigende Feuchtigkeit gemäß Abschnitt 6.2. der DINAbk. 18195 Teil 4. Ebenso wurde die Anwendungsbeschreibung um den Anschluss an vorhandene Mauerwerkssperren erweitert. Ich denke schon, dass die Zulassung entsprechend ausreichend ist. Die von Ihnen übersendete Info aus dem Jahr 1998 bezieht sich auf die damals vorliegende Zulassung, da war die Gefitas noch nicht zugelassen. Das Problem kannte ich seinerzeit auch.
  17. Gefitas: Geeignet für Estrich gegen aufsteigende Feuchtigkeit?

    ich will jetzt keine Semantik betreiben
    (auch wenn die 'Zulassung' von 2002 ein Prüfzeugnis ist und ich auf die Schnelle nicht sehe, was da eigentlich wie geprüft wurde (und wer dafür geradesteht).
    Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass die Gefinas dafür geeignet ist, den Estrich eines (einzelnen) Raumes gegen (wenig) aufsteigende Feuchtigkeit zu schützen, wie man die Bahn jedoch an andere Abdichtungen z.B. der Wände anschließen soll?
  18. Diskussion: Gefitas Abdichtung – Tipps und Korrekturen

    Foto von

    Wir wollen es ja auch nicht übertreiben
    und gelegentlich müssen wir ja auch noch was arbeiten. 😉😉
    Ich will auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich mit Gewalt die Gefitas verteidigen muss. Die Diskussion ist sehr interessant und wenn im Forum Tipps abgegeben werden, dann sollen die schon passen. Und wenn ich falsch liege, dann bin ich froh, wenn ich korrigiert werde. Wir belassen es erstmal so und ich verfolge das Ganze bezüglich der Zulassung nochmal weiter. Bis dahin und viele Grüße.
  19. Austausch: Infos über diffusionsoffene Bahnen?

    würd mich freuen
    dann mal wieder von Ihnen zu hören
    (vielleicht verraten Sie mir dann auch Ihre Infos über die diffusionsoffenen Bahnen (wenn ich mich richtig erinnere)
  20. Prüfzeugnis: Verwendbarkeit für Bauwerksabdichtung gegeben

    OT Prüfzeugnis
    Auch wenn das Prüfzeugnis noch keine Zulassung ist, so ist es aber immerhin schon ein allg. bauaufsichtliches Prüfzeugnis und gemäß Bauregelliste ist eine Verwendbarkeit hiermit gegeben.
    Ich bezweifle, dass Herr Taschner ein solches Prüfzeugnis ausstellen kann, es sei denn er ist bzw. arbeitet in einem akkreditierten Prüfinstitut.
    Geprüft wurde die Anwendbarkeit für die "Abdichtung einer Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchtigkeit gemäß ... "
    Demnach ist die Bahn, wenn Sie denn mit einem Ü-Zeichen gekennzeichnet ist, für eine Abdichtung auf der Bodenplatte nach Verarbeitung gemäß Anlage 1 des Prüfzeugnisses zulässig.
    Da gibt es kein vertun.
    werkseigene Kontrolle der Übereinstimmung mit dem ABP reicht bei einem solchen Produkt aus, da es nicht der Erfüllung erheblicher Anforderungen für die Standsicherheit dient.
  21. DIN 18195 T4: PE-Folien bei nichtstauendem Sickerwasser?

    Stand der Technik
    mit Zustimmung des Bauherren ist die IO. Wenn wirklich nur gem DINAbk. 18195 T4  -  nichtstauendes Sickerwasser  -  abgedichtet wird.
    Die meisten mir bekannten Estrichleger bieten, die mittlerweile auch an. Und dennoch sieht man immer wieder nur PE-Folien ☹
    Die 5 € kommen hin, eine PE-Folie kostet ca. 1,00 € macht einen Gewinn von 4,00 €/m² bei duchschnittlich 100 m² abzudichtender Fläche einen Preisvorteil von knapp 1000 DM pro Haus. Bei 20 Häusern im Jahr macht das dann 20.000 DM! Bei Abdichtung nach DIN 18195 können wir den Wert locker verdoppeln.
    Problem bei Fußbodenheizung, wenn mit PURAbk. gedämmt wird, und es zu einem Schaden kommt, bekommen Sie das Wasser nie wieder aus der Dämmung.
  22. PE-Folien: Abdichtung bei Muschelkalkhang & Sickerwasser?

    Foto von

    billige PE-Folien zum "Abdichtungszweck" bei nichtstauendem Sickerwasser?
    Ich dachte, es wäre schon alles gesagt, aber der freundliche Hinweis von Bop Pao [ 9 Punkte von mir 😉 ] macht mich noch mal nachdenklich:

    Bei unserem Bauuntergrund (felsiger Muschelkalkhang) erwarte ich
    maximal "nichtstauendes Sickerwasser". Zudem ist durch die Hanglage ca. 50 % des UGAbk. freiliegend am Hang.

    Da man laut Bop Pao doch auch immer wieder sieht, dass PE-Folien zum "Abdichtungszweck" verwendet werden, frage ich mich, ob dies auch in unserem Fall vom Bauträger so angedacht wurde. Ich interpretiere mal, dass solch billige PE-Folien nicht DINAbk.-gemäß zur Abdichtung gebraucht werden dürfen.
    PE-Folie (n) werden aber normalerweise doch unter der Bodenplatte benutzt  -  dienen die dort nicht schon der Feuchtigkeitsabdichtung gegenüber dem Erdreich? [ Ich lese zwar viel in BAU.DE , aber in den meisten Details bin ich doch absoluter Laie. ]

    Stand heute, ist bei unserer Bodenplatte eine Wärmedämmung (ca. 5 cm) unterhalb der Betonplatte und eine Wärmedämmung (ca. 4 cm?) über der Betonplatte und somit unter der Fußbodenheizung vorgesehen.
    Hat die Art der Wärmedämmung denn einen Einfluss auf die Feuchteabdichtung?

  23. 🔴 Risiko: PE-Folie – Bauträger ohne Bodengutachten!

    nur bei Schaumglas
    PE-Folien habe ich letzte Woche erst wieder bei einem Bauträger raushohlen lassen, der dort so eine ganze Siedlung gebaut hat. Bodengutachten natürlich nicht vorhanden. Der Hammer aber war, das die Bauherren erst nachdem ich eingeschaltet wurde, die Statik bekommen haben, und auf der ersten Seite der Statik, stand dann, dass die Bauherren bedenken anmelden müssen, wenn Sie glauben, dass der Boden nicht ausreichend tragfähig ist, ansonsten wird jegliche Gewährleistung diesbezüglich abgelehnt!
    Die PE-Folie dient nur als Trennlage  -  zweilagig 4 mm -
    Wenn der Bemessungswasserstand bei Ihnen nicht mindestens 300 mm unterhalb der Bodenplatte liegt, dürfen Sie keine Abdichtung nach DINAbk. 18195 T4  -  nichtstauendes Sickerwasser  -  machen. Dann müssen Sie eine Wanne ausbilden, und das geht nicht mehr von innen!
  24. Bauwerksabdichtung: Dachdecker, Dränung & Schaumglasschotter

    Foto von Stephan Langbein

    Bauwerksabdichtung gegen nichtdrückendes Sickerwasser
    von außen machte bei mir der Dachdecker- und Zimmermannsmeister und das war gut so. Alles was zu Dichten war und noch ist, liegt in einer Hand und auch das war und ist gut so. Unter unserer Bodenplatte wurde Schaumglasschotter (35 cm) als Dämmung und gleichzeitige vollflächige Dränung eingesetzt. Ein Erdkeller, dessen Boden unter dem Niveau der Schotterschicht liegt sorgt für einen "kontrolliert trockenen Boden" unter der Bodenplatte (zusätzliche Dränung). Solle sich Wasser im Schaumglasschotter aufstauen, muss vorher der Erdkeller "absaufen". Den Estrich und somit all die "komplizierten" Schichten auf der Bodenplatte lassen wir einfach weg  -  und das ist hoffentlich (in paar Jahren werden wir aus Erfahrung sprechen  -  gut so 🙂
  25. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 07.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI) Schutz

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 07.01.2026

    Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung.

    Bauwerksabdichtung DINAbk. 18195 bei Fußbodenheizung: Zuständigkeit & Kosten

    💡 Kernaussagen: Die Zuständigkeit für die Bauwerksabdichtung nach DIN 18195 bei Fußbodenheizung ist oft unklar. Dachdecker sind häufig die Fachleute, aber auch Estrichleger können abdichten. Die Wahl des richtigen Materials (PE-Folie, Dichtungsbahn) hängt von den Baugrundverhältnissen und der Wassereinwirkung ab. Eine sorgfältige Ausführung und der Schutz der Abdichtung sind entscheidend für die Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag 🔴 Kritik: DIN 18195 T4 – Abdichtung Bodenplatte ausreichend? ist die Abdichtung gemäß DIN 18195 T4 allein möglicherweise nicht ausreichend, um umfassenden Feuchteschutz zu gewährleisten. Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen des Bauvorhabens zu berücksichtigen.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag DIN 18195-4: PE-Dichtungsbahn für Bodenfeuchte ausreichend? wird die Verwendung einer PE-Dichtungsbahn mit Zulassung für DIN 18195 Teil 4 bei normaler Bodenfeuchte als ausreichend erachtet. Die korrekte Verlegung und Überlappung der Bahnen sind dabei entscheidend.

    💰 Kosten: Die Kosten für die Bauwerksabdichtung variieren je nach Material und Ausführung. PE-Folien sind günstiger, aber möglicherweise nicht für alle Anwendungsfälle geeignet. Eine fachgerechte Ausführung durch einen Dachdeckermeister kann langfristig Kosten sparen, wie im Beitrag Empfehlung: Dachdeckermeister für Bauwerksabdichtung! hervorgehoben wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Zuständigkeit für die Bauwerksabdichtung frühzeitig mit allen Beteiligten (Bauträger, Heizungsbauer, Estrichleger, Dachdecker). Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um das passende Material und die richtige Ausführung für Ihr Bauvorhaben zu wählen. Beachten Sie die Hinweise zur Gefitas Abdichtung im Beitrag Gefitas Zulassung: Abdichtung Bodenplatten gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

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