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Baufinanzierung

Jetzt Grundstück kaufen und in 3 Jahren bauen. Welche Finanzierung ist sinnvoll?

Hallo,
wir sind eine Familie mit 1 Kind - zweitem in Planung :-) - und haben vor in ca. 3 Jahren zu bauen. Ich, 31 Jahre, verdiene ca. 2000 € netto im Monat, meine Frau, 28, verdient durch einen Halbtagsjob ca. 700 € netto im Monat. In 3 Jahren kann meine Frau ganztags arbeiten gehen und dann müsste Sie zwischen 1300 und 1500 im Monat verdienen. Eigenkapital 30.000 €. Derzeitiger monatlicher Sparbetrag: 600 €.
Jetzt, wie es der Zufall so will, haben wir in unserem Ort (kleine wunderschöne Stadt), wo wir auch bauen wollten, die Möglichkeit an ein günstiges Grundstück zu kommen, Preis vollerschlossen, 700 m², 85000 € zzgl. 5% Maklerprovision.
Das Gesamtpaket (Haus mit Einliegerwohnung + Grundstück) haben wir mit 220.000 kalkuliert. Somit müssten 190.000 finanziert werden.
Da wir sehr heiss sind auf dieses Grundstück, haben wir uns überlegt ob es erstmal irgendeine Möglichkeit der Finanzierung gibt, die uns in den nächsten 3 Jahren nicht weh tun würde (ca. 300 € im Monat), da die Frau in ca.1-2 Jahren aufgrund der Schwangerschaft nicht erwerbstätig sein wird und erst in 3 Jahren einen Ganztagsjon nehmen wird, ab wo wir auch anfangen können den kompletten Kredit abzubezahlen.

Name:

  • Eugen
  1. Wenn Sie ...

    ... tatsächlich langfristig Ihr Domizil in der wunderschönen Stadt planen, sollten Sie mit Ihrer Hausbank über die Finanzierungsmöglichkeit für den Grundstückskauf sprechen. Ohne Berücksichtigung des späteren Bauvorhabens bräuchten Sie zunächst ein Darlehen von rd. 60 TEuro (Kaufpreis + ca.Nebenkosten abzgl. Eigenkapital). Mit Ihrem monatlichen Sparvolumen könnten Sie dieses Darlehen bedienen und daneben noch weiteres Eigenkapital für den Bau in drei Jahren ansammeln.
    Dieses Risiko haben Sie allerdings: Sie können das Grundstück (aus welchen Gründen auch immer) nicht wie geplant bebauen und müssen es dann - möglicherweise mit Verlust - verkaufen. Womit nicht nur ein Veräußerungsverlust, sondern auch die bezahlten Fremdfinanzierungs- und die verlorenen Eigenkapitalzinsen zu Buche schlagen würden. http://www.moll-fb.de

  2. Danke Herr Moll für die Antwort. Aber würde ...

    Danke Herr Moll für die Antwort.
    Aber würde es Sinn machen 2 Kredite (1 fürs Grundstück und 1 für das Haus selbst) aufzunehmen, denn dann müsste man auch 2 mal Zinsen zahlen?
    Gibt es bei den Finanzhaüsern so eine Art "Kreditpool"? D.h. als Beispiel - ich vereinbare mit der Bank einen Kredit über ca. 200.000 € zu 5% eff. Zinsen. Aus diesem "Pool" entnehme ich zunächst 60.000 € und zahle es entsprechend monatlich ab. Nach 3 Jahren wenn der Bau des Hauses beginnt, würde ich die restlichen 140.000 entnehmen.
    Somit habe ich den Vorteil dass die Zinsen nur für 1 Kredit zu zahlen sind und dass die monatliche Belastung sich in den ersten 3 Jahren im Rahmen hält.
    Gruß
    Eugen

  3. Falls es ....

    ...eine Möglichkeit gibt, sich den heutigen Zins für ein in drei Jahren benötigtes Darlehen zu sichern (darauf geht Ihre Frage wohl hinaus, denn ob Sie für ein oder zwei Darlehen Zinsen zahlen ist ja egal), wird das auf jeden Fall Geld kosten; beispielsweise in Form von Bereitstellungszinsen auf den nicht ausbezahlten Darlehensteil. Weiter: weder wird heute schon exakt absehbar sein, was sie an Finanzierungsmitteln für das Bauvorhaben tatsächlich benötigen noch weiß man, welche öffentlichen Finanzierungshilfen es vielleicht bis dahin gibt. Ich würde mit der Hausfinanzierung auf jeden Fall abwarten, bis das Bauvorhaben tatsächlich in Angriff genommen wird. http://www.moll-fb.de


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