BAU.DE - hier sind Sie:

Baufinanzierung

Finanzierungsumstieg von Wohnung auf Haus, Möglichkeiten

Sehr geehrte Forenteilnehmer,
ich bin heute zufällig auf dieses Forum gestoßen. Da ich das Gefühl habe, hier Antworten auf meine Fragen zu bekommen, habe ich beschlossen, hier zu posten.
Hier mein Anliegen:
Ich habe mir vor knapp zwei Jahren eine Eigentumswohnung für 148.000,- € gekauft. Als Eigenkapital habe ich 48.000,- € mit eingebracht; den Rest habe ich über folgendes Darlehen finanziert: Höhe 100.000,- €; 700,- € monatliche Belastung bei 4,41% Tilgung und 3,99% eff. Zins; einmalige Sondertilgung über 2.000,- € zu Beginn, anschließend zehn Sondertilgungen über 1250,- € jeweils Ende Dezember; Laufzeit 10 Jahre; momentane Restschuld noch ca. 89000,- €). Nach diesen zehn Jahren möchte ich die verbleibende Restschuld von ca. 32.000,- € über einen Bausparvertrag abdecken, den ich auch seit zwei Jahren monatlich mit 140,- € bespare (Guthabenstand 01.10.07: ca. 2850,- €).
Da meine Lebensgefährtin und ich überlegen, uns in absehbarer Zeit (in ca. 2-4 Jahren) ein Einfamilienhaus zuzulegen, würde ich gerne wissen, ob und wie wir dies unter diesen Voraussetzungen finanzieren- bzw. welche Weichen wir schon jetzt dafür stellen könnten. Als Kaufpreis für das Haus inklusive Bauplatz rechne ich mit etwa 300.000,- € (Niedrigenergiehaus; inklusive Nebenkosten). Die monatliche Belastung sollte dann nicht höher als 1.000,- € liegen. Seit dem Wohnungskauf habe ich Barvermögen in Höhe von 8.000,- € angespart. Ich denke (bzw. hoffe), dass ich meine Wohnung wieder zu dem Preis von 148.000,- € losbekommen werde, vermieten kommt für mich nicht in Frage. Den Erlös könnte ich dann ja wieder als Eigenkapital einsetzen.
Noch ein paar Daten zu mir: 32 Jahre alt, (noch) ledig, monatliches Nettoeinkommen ca. 2050,- €, gesichertes Beschäftigungsverhältnis.
Ich hoffe, dass ich alle notwendigen Info´s geliefert habe und freue mich auf die Antworten! Falls irgendetwas fehlen sollte, bitte ich um Info und um Nachsicht, da ich gerade erst angefangen habe, mir einen groben Überblick über dieses Thema zu verschaffen.
Viele Grüße,
Marco

Name:

  • Marco
  1. Nachtrag zu oben

    Sorry, bei dem geplanten Haus handelt es sich nicht um ein Niedrigenergiehaus, sonsdern um ein Energiesparhaus.
    Gruß...

  2. Traumzinsen gibt es nicht mehr, daher...

    @Marco,
    ...glaube ich nicht, dass Ihre Kalkulation aufgeht:
    1000,- € x 12 = 12.000,- <-- das wollen Sie also max. jährlich für Ihr EFHA einsetzen? Bei auch nur Mindesttilgung von 1% reicht das heutzutage mit (wenn Sie Glück haben) ca. 5% Nominalzins gerade mal, um 200.000,- € zu finanzieren.
    12.000,- € / 0,06 = 200.000,- €. Müssten also beim Verkauf der ETW nach Abzug aller Kosten (Vorfälligkeit u.a.) mind. 100T€ über bleiben, was wohl unmöglich ist, da ja selbst bei einem Verkauf für 148 T€ mind. noch 75.000,- an die Bank gehen.
    Und bei (zu empfehlender) 8%iger Annuität reichen 1.000,- €/ Monat gar nur für 150.000,- € Darlehen.
    Und wozu speisen Sie eigentlich einen Bausparvertrag zu minimalen Guthabenzinsen, den Sie dann zur Ablösung der ETW überhaupt nicht brauchen?


Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • Keine Rechtsberatung in diesem Forum - dies ist Rechtsanwälten vorbehalten.
  • Zum Antworten kann der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.
  • Kennwort