Nebenkosten beim Hauskauf: Welche Kosten tragen Käufer & Verkäufer? Höhe, Aufteilung, Tipps
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Nebenkosten beim Hauskauf: Welche Kosten tragen Käufer & Verkäufer? Höhe, Aufteilung, Tipps

Hallo,
wir möchten gerne ein Einfamilienhaus kaufen. Mit dem Verkäufer haben wir aus bestimmten Gründen ausgemacht, dass sämtliche Nebenkosten, die beim Hausverkauf entstehen, von uns getragen werden.
Nun ist für uns natürlich sehr interessant, wie hoch die Nebenkosten insgesamt sein werden, damit wir ermittelt können, welchen Betrag wir insgesamt (also Verkaufspreis plus alle restlichen Kosten) aufbringen müssen.
Ich habe eine Liste der Nebenkosten gefunden, die "normalerweise" bei einem Hauskauf entstehen:
  • 3,5 % Grunderwerbsteuer
  • 1 % Eintragungsgebühr (Grundbuch)
  • 2,5 % Honorar für den Vertragserrichter exkl. USt (rund)
  • Beglaubigungskosten und Barauslagen (individuell)
  • 3 % Maklergebühr exkl. USt
  • 0,8 % Kreditgebühr für Bankdarlehen bei einmaliger Verfügung oder Vertragsdauer 1-5 Jahre. im Übrigen 1,5 %
  • 1,2 % Pfandrechtseintragungsgebühr
  • Anteilige Kosten des Nutzwertgutachtens (bei Verschaffung von Wohnungseigentum)
  • 1 % Rechtsgeschäftsgebühr bei einer allfälligen Bürgschaft

Ok, Maklergebühr entfällt bei uns wohl.
Was ist eine Pfandrechtseintragungsgebühr?
Was ist genau mit einem Nutzwertgutachten gemeint? Ist das nur relevant, wenn der Kaufpreis noch ermittelt werden muss?
Eine Bürgschaft wäre bei uns wohl auch nicht notwendig, da fällt der letzte Punkt wohl auch weg.
Was für Kosten entstehen denn noch beim Verkäufer? Ich habe da z.B. schon mal was von den Kosten für die Grundbuchaustragung gehört, wie groß sind diese Kosten?
Welche weitern Kosten fallen noch an?
Würde mich über jede Hilfe freuen!

  • Name:
  • Sebastian
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Beim Hauskauf fallen diverse Nebenkosten an, die üblicherweise zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt werden. Da Sie vereinbart haben, alle Nebenkosten zu tragen, ist eine detaillierte Aufstellung wichtig. Ich empfehle, folgende Kostenpunkte zu berücksichtigen:

    • Grunderwerbsteuer: Diese Steuer ist vom Käufer zu tragen und variiert je nach Bundesland (3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises).
    • Notar- und Gerichtskosten: Diese umfassen die Kosten für die Beurkundung des Kaufvertrags und die Eintragung ins Grundbuch. Sie betragen etwa 1-2 % des Kaufpreises.
    • Grundbuch-Eintragungsgebühr: Kosten für die Eintragung des Eigentümers ins Grundbuch.
    • Kosten für den Vertragserrichter (Notar): Honorar für die Erstellung des Kaufvertrags.
    • Beglaubigungskosten: Gebühren für die Beglaubigung von Unterschriften.
    • Maklergebühr: Falls ein Makler involviert ist, fällt eine Provision an, die je nach Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird. In vielen Fällen trägt der Käufer einen Teil der Maklerprovision.
    • Kreditgebühren: Wenn Sie ein Bankdarlehen aufnehmen, fallen Gebühren für die Kreditbearbeitung und Pfandrechtseintragung an.
    • Nutzwertgutachten: Bei der Verschaffung von Wohnungseigentum kann ein Nutzwertgutachten erforderlich sein.
    • Rechtsgeschäftsgebühr: Für die Bürgschaft kann eine Rechtsgeschäftsgebühr anfallen.
    • Kosten für die Grundbuchaustragung: Diese Kosten trägt üblicherweise der Verkäufer.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie sich ein detailliertes Angebot von einem Notar ein und klären Sie die Aufteilung der Maklergebühren im Vorfeld ab. Berücksichtigen Sie auch die Finanzierungskosten in Ihrer Gesamtkalkulation.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Grunderwerbsteuer
    Eine Steuer, die beim Erwerb von Grundstücken und Immobilien anfällt. Sie wird vom jeweiligen Bundesland erhoben und ist ein Prozentsatz des Kaufpreises. Verwandte Begriffe: Immobiliensteuer, Kaufnebenkosten, Steuerlast.
    Grundbuch
    Ein öffentliches Register, in dem alle Grundstücke und die damit verbundenen Rechte und Lasten (z.B. Eigentumsverhältnisse, Hypotheken) verzeichnet sind. Es dient der Rechtssicherheit im Grundstücksverkehr. Verwandte Begriffe: Grundbucheintrag, Grundschuld, Eigentumsnachweis.
    Notar
    Ein unabhängiger Jurist, der öffentliche Urkunden (z.B. Kaufverträge) beurkundet und Rechtsgeschäfte rechtssicher gestaltet. Er berät die Parteien und sorgt für die korrekte Abwicklung des Geschäfts. Verwandte Begriffe: Beurkundung, Beglaubigung, Rechtsberatung.
    Maklerprovision
    Die Vergütung, die ein Immobilienmakler für die erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie erhält. Die Höhe der Provision ist frei verhandelbar, wird aber oft durch ortsübliche Sätze bestimmt. Verwandte Begriffe: Courtage, Vermittlungsgebühr, Erfolgshonorar.
    Pfandrecht
    Ein dingliches Recht, das einem Gläubiger (z.B. einer Bank) an einer Sache (z.B. einem Grundstück) eingeräumt wird, um eine Forderung abzusichern. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners kann der Gläubiger die Sache verwerten. Verwandte Begriffe: Hypothek, Grundschuld, Sicherungsrecht.
    Nutzwertgutachten
    Ein Gutachten, das den Nutzwert einer einzelnen Wohnung oder Gewerbeeinheit innerhalb einer Liegenschaft im Verhältnis zu den anderen Einheiten bestimmt. Es dient als Grundlage für die Aufteilung von Kosten und Rechten innerhalb der Eigentümergemeinschaft. Verwandte Begriffe: Wohnungseigentum, Miteigentumsanteil, Teilungserklärung.
    Grundbuchaustragung
    Die Löschung eines Eintrags im Grundbuch, beispielsweise wenn ein Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde und das damit verbundene Pfandrecht nicht mehr benötigt wird. Die Austragung bedarf einer Bewilligung des Berechtigten und einer entsprechenden Erklärung des Notars. Verwandte Begriffe: Löschungsbewilligung, Grundbuchberichtigung, Lastenfreistellung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Kosten trägt üblicherweise der Käufer beim Hauskauf?
      Der Käufer trägt üblicherweise die Grunderwerbsteuer, die Notar- und Gerichtskosten für die Eintragung ins Grundbuch sowie gegebenenfalls die Maklerprovision. Hinzu kommen die Kosten für die Finanzierung, wie Kreditgebühren und Zinsen.
    2. Welche Kosten trägt üblicherweise der Verkäufer beim Hauskauf?
      Der Verkäufer trägt üblicherweise die Kosten für die Grundbuchaustragung, eventuelle Vorfälligkeitsentschädigungen bei der Ablösung bestehender Kredite und seinen Anteil an der Maklerprovision, sofern ein Makler beauftragt wurde.
    3. Was ist die Grunderwerbsteuer und wie hoch ist sie?
      Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Erwerb von Grundstücken und Immobilien anfällt. Die Höhe variiert je nach Bundesland und liegt zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises.
    4. Was sind Notar- und Gerichtskosten beim Hauskauf?
      Notar- und Gerichtskosten umfassen die Gebühren für die Beurkundung des Kaufvertrags durch den Notar sowie die Kosten für die Eintragung des Eigentumswechsels im Grundbuch. Diese Kosten betragen in der Regel etwa 1-2 % des Kaufpreises.
    5. Was ist ein Nutzwertgutachten?
      Ein Nutzwertgutachten wird benötigt, um die Anteile der einzelnen Eigentümer an einer Liegenschaft (z.B. bei einer Eigentumswohnung) zu bestimmen. Es dient als Grundlage für die Aufteilung der Kosten und Rechte innerhalb der Eigentümergemeinschaft.
    6. Was sind Maklergebühren und wie werden sie aufgeteilt?
      Maklergebühren sind die Provisionen, die ein Immobilienmakler für seine Vermittlungsdienste erhält. Die Aufteilung der Maklergebühren zwischen Käufer und Verkäufer ist gesetzlich geregelt und kann je nach Bundesland variieren. Oft teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision.
    7. Was ist eine Pfandrechtseintragungsgebühr?
      Die Pfandrechtseintragungsgebühr fällt an, wenn eine Bank ein Pfandrecht (z.B. eine Hypothek) im Grundbuch eintragen lässt, um ein Darlehen abzusichern. Diese Gebühr ist Teil der Finanzierungskosten.
    8. Was bedeutet Grundbuchaustragung?
      Die Grundbuchaustragung bezeichnet die Löschung eines Eintrags im Grundbuch, beispielsweise wenn ein Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde und das damit verbundene Pfandrecht nicht mehr benötigt wird. Die Kosten hierfür trägt üblicherweise der Verkäufer.

    🔗 Verwandte Themen

    • Kaufnebenkosten im Detail
      Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Kosten, die zusätzlich zum Kaufpreis anfallen.
    • Finanzierungsmöglichkeiten für den Hauskauf
      Überblick über verschiedene Kreditmodelle und Fördermöglichkeiten.
    • Der Ablauf eines Hauskaufs
      Schritte vom ersten Angebot bis zur Schlüsselübergabe.
    • Steuertipps für Immobilienkäufer
      Wie Sie Steuern sparen können.
    • Die Rolle des Notars beim Immobilienkauf
      Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Notars.
  2. Grunderwerbsteuer Berlin: Höhe und Spekulationssteuer-Hinweis

    Grunderwerbsteuer
    in Berlin: 4,5 %,
    für den Verkäufer möglicherweise die Spekulationssteuer. Aber das wäre sicher zu viel des Guten.🙂
  3. Nebenkosten Hauskauf: Grunderwerbsteuer & Notargebühren

    Foto von Hans Dittmer

    Nebenkosten bei Erwerb
    Es fällt einmal die Grunderwerbssteuer an (3,5 % vom Kaufpreis ggf. auch anderer Satz, seit 1.1.07 ist die Festsetzung der Grunderwerbssteuer "Ländersache").
    Notargebühren sind ebenfalls einmal von der Höhe des Kaufpreises, Höhe der Grundschuld abhängig. Wenn Sie alle Kosten übernehmen und bereits Eintragungen im Grundbuch vorhanden sind (z.B. Grundschuld d. Vorbesitzers) müssen diese gelöscht werden. Auch für die Löschung fallen Kosten an.
    Eine genaue Auskunft kann Ihnen der Notar geben. Er muss hierzu wissen, was gemacht werden soll z.B. Kaufvertrag beurkunden, Grundpfandrechtbestellung für die finanzierende Bank usw.. Des weiteren benötigt er die Höhe des Kaufpreises und die Höhe der einzutragende Grundschuld.
    Das Grundbuchamt erhebt eine Gebühr für die Eintragung bzw. Veränderung im Grundbuch.
    Als Annäherungswert kann man folgende Größen ansetzen:
    Grunderwerbssteuer: 3,5 %
    Notarkosten: ca. 1  -  1,5 %
    Grundbuchamt: ca. 0,5 %
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

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    Nebenkosten beim Hauskauf: Käufer- und Verkäuferanteile

    💡 Kernaussagen: Beim Hauskauf fallen Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten an. Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache und beträgt in Berlin beispielsweise 4,5%. Die Notargebühren richten sich nach dem Kaufpreis und der Höhe der Grundschuld. Es ist wichtig, alle Kosten im Voraus zu kalkulieren, um die finanzielle Belastung richtig einzuschätzen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass bei Übernahme aller Kosten auch die Löschung bestehender Grundschulden des Vorbesitzers zu Buche schlagen kann, wie im Beitrag Nebenkosten Hauskauf: Grunderwerbsteuer & Notargebühren erläutert wird.

    💰 Kosten: Die Höhe der Kaufnebenkosten ist abhängig vom Kaufpreis und den individuellen Gegebenheiten des Objekts. Planen Sie ausreichend Budget für Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und eventuelle Maklerkosten ein.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie sich frühzeitig Angebote von Notaren und erkundigen Sie sich nach dem aktuellen Grunderwerbsteuersatz in Ihrem Bundesland. Eine detaillierte Aufstellung der zu erwartenden Nebenkosten hilft, finanzielle Überraschungen zu vermeiden. Beachten Sie auch den Hinweis zur Spekulationssteuer im Beitrag Grunderwerbsteuer Berlin: Höhe und Spekulationssteuer-Hinweis.

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