wiederhole hier meinen Beitrag nochmals in etwas abgeänderter Form, nachdem bisher nur eine Meinung beigetragen wurde (Danke, Annette). Vielleicht habe ich diesmal mehr Resonanz:
Also ich interessiere mich für eine Beurteilung meines folgenden Finanzierungsplanes:
Grundstück zzgl. Nebenkosten: 28.000 €
Baukosten Einfamilienhaus Holzrahmenbauweise, 130 m² Wohnfläche: 190.000 €
Baunebenkosten/Kosten für Außenanlage, Inneneinrichtung etc. etc. : 22.000 €
Gesamtkosten: 240.000 €
Kapitaldienst:
Ehepaar: 2.500 €/p.M.
1 Kind: Kindergeld 154 €
Fixkosten (inkl. Kosten für zwei Autos): ca. 800 €/p.M.
zzgl. normale Lebenshaltungskosten 3 Pers
zzgl. jetzige Miete 500 €/p.M. warm
Verbindlichkeiten/lfd. Kredite: Keine
Sparmöglichkeiten: 80,00 € Vermögenswirks. Leist.
Finanzierung:
Förderung Land Hessen:
LTH-Baudarlehen: 15.000 € 0 % Zinsen zum Ablauf von 7 Jahren; 4 % Zinsen ab dem 8 Jahr, ab 15 Jahre marktüblicher Zinssatz
1 % Tilgung, 0,35 % Verwaltungskostenbeitrag p.a.
Zusatzdarlehen:
17.982 € zinslos
Tilgung mit der Grundförderung Eigenheimzulage in 7 Jahren
KfW:
KfW-Darlehen KfW 40; 50.000 €, z.Z. 3,29 % eff. Jahreszins, 1 % Tilgung. 10 Jahre Zins fest, Laufzeit 20 Jahre
Eigenkapital:
24.000 €
Eigenleistung: 12.000 €
Rest über Hausbank, Finanzierer etc:
ca. 121.000 € zurzeit günstigstes Angebot: 4,95 % effkt., Keine sonstigen Gebühren außer 10 € Kontoführung p.a., 10 % Sondertilgung p.a. möglich, Bereitstellungszins erst ab 1 Jahr
Zinsfest 10 Jahre
Soviel zu den Angaben.
Jetzt die Fragen:
1) 4,95 % von der Hausbank oder doch noch günstigeren Anbieter suchen (ist aber die lange Kundenbeziehung zur Hausbank von unschätzbaren Vorteil wenn es irgendwann in der Kreditlaufzeit mal "eng werden" sollte?)
2) Kann man noch mehr öffentliche Mittel beantragen?
3) Sollte man tilgungsfreie Jahre in Anspruch nehmen und wenn ja wie viele maximal?
4) Wäre obige Finanzierung Ihrer Meinung tragbar? Gibt es Verbesserungsvorschläge bzw. wichte Anmerkungen?
Über Antworten und rege Diskussion würde ich mch sehr freuen
Gruß
Klaus Peter