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Türmaße verstehen: 87,5 cm – Woher kommt dieses Standardmaß?
BAU-Forum: Fenster und Außentüren

Türmaße verstehen: 87,5 cm – Woher kommt dieses Standardmaß?

Ich verstehe die Türmaße nicht ganz:
Standardtür: 87,5 cm
d.h.
Türblatt = 860 mm
lichte Türöffnung = 820 mm
Rohbauöffnung = 885
Diese Begriffe sind klar, aber was hat das jetzt mit dem Maß 87,5 cm zu tun? Wo kommt das her? Was soll mir dieses Maß ohne die anderen Angaben sagen?
(Maße sind übrigens aus dem "Bauherren-Ordner"
Kann mir das jemand erklären?
Vielen Dank MfG Andrea
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Das Maß 87,5 cm bei Türen bezieht sich auf das Nennmaß oder die Normbreite einer Standardtür in Deutschland. Es ist ein Richtwert, der die Planung und den Einbau von Türen vereinfacht.

    Ich erkläre die Zusammenhänge:

    • Türblatt (860 mm): Die tatsächliche Breite des Türblatts.
    • Lichte Türöffnung (820 mm): Die freie Durchgangsbreite, wenn die Tür geöffnet ist.
    • Rohbauöffnung (885 mm): Die benötigte Öffnung im Mauerwerk, um die Tür mit Zarge einbauen zu können.

    Das Maß 87,5 cm (875 mm) ist ein Planungsmaß, das sich auf die Zargenaußenmaße bezieht. Es hilft bei der Koordination verschiedener Gewerke im Bauprozess.

    👉 Handlungsempfehlung: Achten Sie bei der Bestellung von Türen auf die korrekte Angabe aller Maße (Türblatt, Zarge, Rohbauöffnung), um Passgenauigkeit zu gewährleisten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Nennmaß
    Das Nennmaß ist ein Richtwert für die Größe eines Bauelements, der in der Planung verwendet wird. Es dient der Vereinfachung und Koordination zwischen verschiedenen Gewerken. Verwandte Begriffe: Modulmaß, Rastermaß, Rohbaumaß.
    Türblatt
    Das Türblatt ist der bewegliche Teil einer Tür, der sich öffnet und schließt. Es wird auch als Türflügel bezeichnet. Verwandte Begriffe: Türflügel, Türfüllung, Türbeschlag.
    Lichte Türöffnung
    Die lichte Türöffnung ist die freie Durchgangsbreite, wenn die Tür geöffnet ist. Sie wird zwischen den inneren Kanten der Zarge gemessen. Verwandte Begriffe: Durchgangsbreite, Durchgangshöhe, Verkehrsfläche.
    Rohbauöffnung
    Die Rohbauöffnung ist die Aussparung im Mauerwerk, die für den Einbau einer Tür benötigt wird. Sie muss größer sein als das Nennmaß, um Platz für die Zarge und deren Befestigung zu bieten. Verwandte Begriffe: Maueröffnung, Wandöffnung, Aussparung.
    Zarge
    Die Zarge ist der Rahmen, der fest mit dem Mauerwerk verbunden ist und in den das Türblatt eingesetzt wird. Sie wird auch als Türfutter oder Blendrahmen bezeichnet. Verwandte Begriffe: Türfutter, Blendrahmen, Türrahmen.
    DIN 18101
    DIN 18101 ist eine deutsche Norm, die die Maße für Innentüren regelt. Sie legt unter anderem die Standardmaße für Türblatt, Zarge und Rohbauöffnung fest. Verwandte Begriffe: DINAbk.-Norm, Normung, Standardisierung.
    Toleranz
    Eine Toleranz ist die zulässige Abweichung von einem Sollwert. Im Bauwesen werden Toleranzen berücksichtigt, um Ungenauigkeiten bei der Herstellung und Montage auszugleichen. Verwandte Begriffe: Abweichung, Messunsicherheit, Passgenauigkeit.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet das Nennmaß bei Türen?
      Das Nennmaß ist ein Planungsmaß, das die Koordination zwischen verschiedenen Gewerken erleichtern soll. Es bezieht sich meist auf die Zargenaußenmaße und dient als Richtwert.
    2. Warum weichen Türblatt und lichte Öffnung vom Nennmaß ab?
      Türblatt und lichte Öffnung sind die tatsächlichen Maße des Türblatts bzw. der freien Durchgangsbreite. Das Nennmaß berücksichtigt zusätzlich die Zarge und eventuelle Toleranzen.
    3. Was ist die Rohbauöffnung?
      Die Rohbauöffnung ist die Aussparung im Mauerwerk, die für den Einbau der Tür benötigt wird. Sie muss größer sein als das Nennmaß, um Platz für die Zarge und deren Befestigung zu bieten.
    4. Welche Normen regeln die Türmaße?
      Die Türmaße werden in Deutschland durch die DIN 18101 (Innentüren) und DIN 18100 (Haustüren) geregelt. Diese Normen legen unter anderem die Standardmaße für Türblatt, Zarge und Rohbauöffnung fest.
    5. Was muss ich beim Ausmessen einer Tür beachten?
      Messen Sie sowohl das Türblatt als auch die lichte Öffnung und die Rohbauöffnung. Achten Sie darauf, dass alle Maße korrekt erfasst werden, um spätere Probleme beim Einbau zu vermeiden.
    6. Kann ich eine Tür mit Sondermaßen einbauen?
      Ja, Türen mit Sondermaßen sind möglich, erfordern aber eine individuelle Planung und Abstimmung mit dem Hersteller. Beachten Sie, dass Sondermaße in der Regel teurer sind als Standardmaße.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Blendrahmen und Zarge?
      Blendrahmen und Zarge werden oft synonym verwendet, bezeichnen aber im Wesentlichen den Rahmen, der fest mit dem Mauerwerk verbunden ist und in den das Türblatt eingesetzt wird.
    8. Wie finde ich den richtigen Handwerker für den Einbau einer Tür?
      Achten Sie auf Qualifikationen, Referenzen und Bewertungen. Ein Fachbetrieb für Türen und Fenster oder ein Schreiner sind in der Regel die richtigen Ansprechpartner.

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  2. Mauermaße: 24er/11,5er Stein + 1 cm Fuge erklärt

    Das sind Mauermaße
    Basierend auf 24er bz. 11,5er Steinen. Zuzüglich 1 cm Fuge. Der Rest wird von den Schreinern beantwortet.
    • Name:
    • Martin Beisse
  3. Türmaße: Warte auf Schreiner-Expertise zu 87,5 cm

    Erstmal Danke
    Habe zwar noch nichts verstanden, trotzdem nett, dass Sie geantwortet haben.
    Hoffe noch auf einen "Schreiner". In khries.de ist dazu auch nichts zu finden, vielleicht schreibt er ja was dazu.
    MfG
    Andrea
  4. Türmaße verstehen: 87,5 cm als Rechenaufgabe

    Rechenaufgabe
    3 x 25 + 12,5 = 87,5 cm oder
    24 + 1 + 24 + 1 + 24 + 1 + 11,5 + 1 = 87,5
    Steine haben die Maße 11,5 bzw. 24 cm, die Fugen 1 cm. Malen Sie sich damit mal eine Mauer auf, dann haben Sie es.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. Rohbauöffnung vs. Türmaße: Fehlender Zentimeter?

    Aha
    Das verstehe ich jetzt : o).
    (habe es auch mal an einer Standardtür von 75 cm nachgerechnet
    24 + 1 + 24 + 1 + 11,5 + 1 + 11,5 + 1 = 75)
    Aber wieso entspricht dieses Maß dann nicht der Rohbauöffnung? Da fehlt ja noch 1 cm. Bei der 75er Tür ist die Öffnung 76. Fehlt wieder der cm.
    MfG
    Andrea
  6. Türmaße: Norm-Fuge von 1 cm erklärt

    Weil ja eine Fuge fehlt
    Und die ist eben nach Norm 1 cm. Also kein besonders großes Geheimnis.
    Dafür gibt es eine Tabelle, die etwa wie folgt aussieht:
    A = 0,865 m, Ö = 0,885 m, V = 0,875 m
    Wobei A = Außenmaß, Ö = Öffnungsmaß und V = Vorsprungmaß ist. Sie merken es am besten, wenn Sie es sich wirklich aufzeichnen.
    • Name:
    • Martin Beisse
  7. Türmaße: Bestätigung fehlende Fuge im Rechenbeispiel

    Danke
    Hatte ich bei dem Rechenbeispiel irgendwie geahnt dass eine Fuge fehlt. War mir nur nicht sicher.
    Danke für Ihre Geduld.
    mvielenfg
    Andrea
  8. Türmaße: Maurer-Toleranz vs. Türhöhe-Problematik!

    Alles recht und schön
    Hallo das ist ja alles recht und schön ... nur sollte man bedenkten, dass der Maurer nur 1 cm Toleranz hat (pruuust) und
    das gesehen auf beiden Türleibungen (noch mehr pruuust) und wie sieht es in der Höhe aus ... 2.01 m über FFBAbk. ABER die Türen weisen in der Regel nur eine Türhöhe OK Futter von 1.98 m auf ... sprich 3 cm Luft nach oben (weiterprusst).
    Wir als ausführende Baufirma gehen da etwas anders vor als der
    Architekt in seinen schöen Plänen zeichnet.
    1.) Türbreite 88.5 cm da heißt wir machen 90 cm
    2.) Türhöhe 2.01 hier machen wir nur 2.00 m
    So nun kann man drüber streiten nur seit wir so Ausführen
    haben wir keine Probleme mehr ... die Architekten unter
    euch sollen mal drüber Nachdenken wie oft es hierbei schon
    gezwickt hat!
    Sorry ... das musste mal gesagt werden!
    MfG Thalhammer
  9. Mauermaße: Architekten ignorieren DIN 4172 oft

    Klar, Herr Thalhammer
    Ich habe ja auch nur die Theorie erklärt. Allerdings gibt es kaum noch Architekten, die sich an die Mauermaße halten. Eigentlich sind die Maße ja dafür gedacht, dass kein Stein geschnitten/geschlagen/gefräst werden muss. Aber ich habe nur einen einzigen Plan gesehen, wo das berücksichtigt wurde. Wenn sich alle an die Maßordnung im Hochbau (DINAbk. 4172) halten würden, gäbe es weniger Probleme.
    Theorie und Praxis eben.
    • Name:
    • Martin Beisse
  10. Baupraxis: Bauunternehmer lernt aus Architektenfehlern

    Ja Herr Beisse
    Ja Herr Beisse wie Sie so schön formuliert haben Theorie und
    Praxis ... nur die Praxis läuft halt so ab das der Architekt den Bauunternehmer vormißt das er sein Maß nicht eingehalten hat der
    gute Bauunternehmer lernt dazu und macht den selber Fehler nicht
    zweimal!
    War mir schon klar das Sie den Aufbau der Tür therotisch
    erklärt haben den Architekten in Ihren Plänen SO gerne
    übernehmen ... nur als ich das gelesen habe konnte ich meine
    Zunge bzw. Finger nicht mehr unter Kontrolle halten da mich das
    Thema/Umstand schon lange nervt 🙂
    MfG Thalhammer
  11. Bauwesen: Mitdenken auf der Baustelle Mangelware

    Logisch nervt das
    Mitdenken ist auf dem Bau aus der Mode gekommen 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  12. Türblattmaße: Standardbreiten und Rohbaurichtmaße im Überblick

    Foto von Robert Worsch

    Türblattmaße
    Hallo Andrea,
    es gibt Türblattbreiten (Außenmaß ) bei industriell gefertigten Innentüren von 61,0 / 73,5 / 86,0 und 98,5 cm, die Rohbaurichtmaße in der Breite werden meist mit 63,5 / 76 / 88,5 und 101 cm angegeben. Dazu kommen Türenhöhen (Außenmaß ) von 198,5 cm und 211,0 cm. Die Rohbaurichtmaße hierfür betragen 200,5 cm und 213,0 cm. Gerade bei den Breiten gebe ich immer 1,0 cm noch zusätzlich drauf, da es bei zu knappen Maßen oft Schwierigkeiten mit den Bändern gibt (da reichen die Richtmaße oft nur knirsch aus ). Und bei der Höhe machen 1 oder 2 cm auch nichts aus, da die Rahmen der Zargen ca. 5 cm breit sind und das sicherlich überdecken. Lieber Herr Thalhammer, in der Höhe dann mit 200 cm fast auf knirsch gehen, da hoffe ich, dass Sie einen guten Bauleiter haben, der das Niv und den Meterriss beherrscht, der Estrich passt und Sie auch noch den Belag draufkiegen, ohne Zarge und Blatt kürzen zu müssen 😉.
  13. Bauausführung: Mitdenken sichert knappe Kalkulation

    Nein ist es nicht Herr Beisse,
    Nein mitdenken ist nicht aus der Mode gekommen Herr Beisse,
    wenn man es aus der Sicht des auszuführenden Unternehmers mal
    sieht ... denkt er nicht mit geht das auf den Geldbeutel und
    in einer Zeit wo eh alles äußerst knapp kalkuliert wird muss man halt doppelt aufpassen nur schade das hierbei nur die eine Seite mitlernt ☹
    MfG Thalhammer
  14. Bauplanung: Architekten ohne Praxiswissen?

    Doch, aber ich meinte ja auch die Planungsseite
    Nicht die ausführende Seite. Obwohl da auch oft genug hirnlos gehandelt wird.
    Tja, RW, das stimmt natürlich, hängt aber wieder eben mit der Theorie zusammen: Architekten, die nichts gelernt haben und nur auf der Uni schlaue Sprüche gehört haben.
    • Name:
    • Martin Beisse
  15. Türblatthöhe: Architektenfehler bei 2,01 m Höhe?

    Sehr geehrter Herr Worsch,
    Sorry da muss ich aber widersprechen ... ich messe schon seit
    Jahren die Turblatthöhen nach ... allein um den Architekten zu
    zeigen das er hier auf den falschen Weg ist ... und dabei waren
    es immer 1.98 OK Türzarge sprich auf die geforderten 2.01 m
    sind da 3 cm Luft.
    Bei uns werden die Zargen immer auf Ok Estrich gesetzt und anschließend der Boden 1-2 daran verlegt.
    Sprich wir sprechen von einem tieferen Einstand ... aber wie gesagt das ist bei uns die Regel ... falls sie dabei in der
    lichten Mauerhöhe noch einen oder zwei cm dazugeben dann haben
    sie die 5 cm Abdeckrahmen teilweise unterschritten ... Fazit
    der Sturz schaut raus und es muss mühsam ausgemauert und nachgeputzt werden.
    Aus Erfahrung wird man klug ... wenigstens ist mir das leidige
    Thema zweimal wiederfahren.
    Nix für ungut Herr Worsch aber so wird bei uns gearbeitet.
    MfG Thalhammer
  16. Stahlzargen vs. Holzzargen: Fußbodeneinstand erklärt

    Foto von

    Ähm, Herr Thalhammer
    Fußbodeneinstand ist beim Einbau von Stahlzargen erforderlich. Deshalb da auch das Distanzprofil um die geforderten Maße bzgl. OKFFAbk. einzuhalten. Da wir hier von Standarttüren reden, denke ich mal eher, dass die Bezugskante bei Holzzargen gemeint ist, und die ist meines Wissens die Unterkante der Zargenseitenteile. Wenn Sie Ihre Zargen also auf Oberkante Estrich setzen und den Bodenbelag einbauen und dann noch die funktionsnotwendige Luftspalthöhe einhalten müssen, dann müssen Sie wohl immer Ihr Türblatt kürzen? Komisch wie Sie Ihre Türen einbauen 😉
  17. Sturzhöhe: Bauunternehmen vs. Schreiner-Ausführung

    Sehr geehrter Herr Worsch,
    Leider bin ich kein Schreiner ... sondern nur ausführendes
    Bauunternehmen mehr als 5 mm Luft zum Estrich habe ich bei uns
    noch nie gesehen ... ich glaube ich muss da mal Interessehalber mal nachfragen wie das gedacht/gemacht wird.
    Fakt ist so oder so das ich bei 2.00 m über FFBAbk. mit meinem
    Sturz immer 2+3 cm Luft habe und da wird auch ausführendes
    Bauunternehmen sind somit auch verantwortlich für den
    Meterriss sowie deren Unterhalt bis zum Einbau der Schreinertüren habe ich diesbezüglich mit meiner Ausführung noch nie ein Problem gehabt das einzige was wir vorgeben ist der Meterriss sowie
    eine Sturzhöhe von 2.00 m über FFB und das war dann auch!
    Wie gesagt wir sind keine Schreiner und somit auch nicht
    verantwortlich für die Türblatthöhe aber irgendwie muss es ja
    passen wir machen dies ja auch nicht erst seit gestern:-)
    MfG Thalhammer
  18. Türmaße: Warte auf abschließende Klärung durch KHR!

    Foto von Robert Worsch

    Auf KHR warten!
    Bin auch kein Tischler, aber Herr Ries wird hierzu sicherlich noch abscgließend Stellung beziehen 🙂
    • Name:
  19. Türmaße: Einbeziehung Schreiner-Expertise begrüßt

    Ja dann warten wir mal den Schreiner ab.
    Hallo Herr Worsch, ja dann warten wir mal den Fachmann ab was der zu der Ausführung sagt ... finde ich gut die Idee mal die andere Ausführungsseite (Schreiner) in das Thema einzubeziehen.
    Mein Spruch man lernt nie aus ... (mmmh) vielleicht lernt man mal wieder was dazu 🙂
    MfG Thalhammer
  20. Türmaße: Türblattlänge, Zargenoberkante, Öffnungsmaß

    Foto von Klaus-Hermann Ries

    Wochenende ist 'rum 😉
    Die Rechnung von Herrn Thalhammer hat ein paar kleine Haken:
    Erstens ist ein Türblatt nicht 1980 mm lang, sondern 1985 mm.
    Dann steht es nicht platt auf dem Boden auf, sondern schwebt idealerweise ca. 5 mm über diesem. Somit braucht's so gesehen schon ein bisschen mehr an Höhe, als oben beschrieben.
    Die Oberkante des Türblattes ist aber nicht unbredingt das Maß aller Dinge: die Oberkante der Zarge, nicht der Bekleidung, liegt etwa 7 mm über der Oberkante der Tür, bei einer 1985 mm Tür braucht's also ein Öffnungsmaß von 1992 mm damit die Zarge sozusagen stramm und ohne "Luft" in's Loch gestellt werden kann. Dass das nicht funktioniert, dürfte klar sein.
    Eine Türöffnung von 2000 mm bereitet in der Regel schon Schwierigkeiten beim Einbau der Tür, wenn hier und da noch ausgerichtet und ein Keil zum Festkeilen der Türt eingeschlagen werden soll.
    Die Außenmasse der Bekleidungen betragen in der Regel bei einer Tür 860 * 1985 mm etwa (fabrikatabhängig) 951 * 2036 mm.
    Der Schreiner freut sich daher über jedes Loch, das nicht schmaler als 900 und nicht niedriger als 2010 mm ist, damit er seine Keile und seinen Schaum in die Öffnungen bekommt und er die Bandtaschen der Zarge nicht aus dem Stein stemmen muss. Hinzu kommen erlaubte Toleranzen in der Lotrechten, die schon gravierende Ausmaße haben können.
    Hat dann der Kunde einen Bodenbelag aus, sagen wir mal, grauem Granit der feucht gereinigt wird, so muss die Zarge unten dauerelastisch abgedichtet werden. Wenn's mit der Türluft unten "passt", schiebt man gerne die Zarge 2  -  3 mm nach oben, stellt sie also nicht stramm auf den Boden, und versiegelt die Fuge.
    So gesehen kann dem Schreiner das Türloch kaum groß genug sein 😉
    Bei Öffnungen von 875 * 2000 mm würde ich seitenweise meine Bedenken anmelden.
  21. Türmaße: Dank für die ausführlichen Beiträge!

    Foto von

    Moin, moin und danke!
    Da hatten Sie dann ja genug Erholung um sich jetzt auf die Beiträge zu stürzen. Danke 🙂
  22. Zargenabdichtung: Beschichtung vs. Versiegelung – Frage an Ries

    Zwischenfrage @Hr. Ries
    Warum muss die Fuge unter der Zarge geschlossen werden. Ist es nicht einfacher, vorher die stirnseitige Schnittkante der Zarge zu beschichten/zu versiegeln/zu funieren?
    Taschner
  23. Zargen: Feuchteschutz durch Imprägnierung ungeeignet?

    Foto von

    Möglichkeiten
    gibt's mehrere:
    aber Furnieren etc. können Sie nicht, weil die Feuchte durch die Leimfuge eindringen würde, auch bei wetterfestem Leim, das klappt nicht. Dann hat die Unterkante nicht gerade eine gerade Fläche, sondern jede Menge Ecken und Kanten.
    Imprägnieren etc. klappt auch nicht, sonst würden die Türenwerke es tun. Unter der Zarge sammelt sich Feuchte, bleibt da stehen und kann nicht weg, außer durch die Zarge. Einen so "langfristigen" Feuchteschutz schafft keiner, zumal da Reinigungsmittel etc. im Wasser sind.
    Theuma verkauft Zargen, die unten einen "Schuh" aus PVC haben und auf diesem aufstehen. Klappt zwar, aber schön ist anders. Mögen viele Kunden nicht leiden.
    Übrigens:
    'ne Tabelle mit Abmessungen von Türblättern und Zargen finden Sie auf meiner Homepage.
  24. Türmaße: 87,5 cm als unteres Abmaß erklärt

    Foto von

    @ Andrea: siebenachtzig Komma fümf
    88,5 ist das Normmaß oder Richtmaß, genau so sollte es sein.
    Abzüglich einer erlaubten Toleranz von 5 mm auf jeder Seite ergibt sich dann 87,5 als unteres Abmaß oder Mindestmaß.
    Kleiner sollte es wirklich nicht sein 😉
  25. Türmaße: Dank für Einsatz und Zargen-Abdichtungshinweis

    Danke an alle
    Danke an alle für Ihren "Einsatz".
    Und danke für den Hinweis Abdichtung der Zarge (wg. Fliesenboden)
    MfG
    Andrea
  26. Sturzhöhe: 2-3 cm Luft – Schreiner hat Recht?

    Naja
    Naja dann wollen wir dem Schreiner mal Glauben schenken ...
    er ist ja der Fachmann ... ich wundere mich nur seit Jahren
    warum bei uns immer 2-3 cm Luft beim Sturz ist ☹ ...
    nun ja 198 oder 198,5 cm wie fomulierte Herr Beisse einen seiner letzten Kommentare: Richtig! "Beim Schreiner geht es auf dem
    Zentimeter und beim Maurer kann man schon froh sein wenn er
    auf'n Grundstück bleibt" hehe 🙂
    Also ich geb hier nicht so leicht auf und werde mir das mal vor
    Ort einen besonderen Augenmerk darauf richten 🙂
    Nichts für ungut man (n) ist ja lernfähig o)
    MfG Thalhammer
  27. Toleranzen: Millimeter beim Schreiner, Zentimeter beim Zimmermann

    Der Millimeter war es
    bei den Schreinern. Zentimeter sind die Zimmerleute 🙂
    Oder wie wir immer zu Stahlbau zu sagen pflegten (nach einer Stahlbeton-Vorlesung): Dieses nervige Millimeter Gesch ... 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  28. Bauwesen-Humor: Maurer und das Grundstück-Zitat

    Ist ja auch egal
    Aber trotzdem bricht bei uns derzeit immer Gelächter aus wenn ich Ihren Spruch mit dem Maurer und dem Grundstück zitiere 🙂
    MfG Thalhammer
  29. Bauwesen-Humor: Dachdecker und das falsche Dach

    Hauptsache was zu lachen 🙂
    Die Dachdecker habe ich extra rausgelassen. Die Decken schon mal das falsche Dach ab ...
    • Name:
    • Martin Beisse
  30. Bauwesen-Humor: Maler als Pausenclown auf dem Bau?

    Foto von

    war es nicht der Maler?
    von dem man sagt, er sei nur auf dem Bau, damit die anderen Handwerker was zu lachen haben?
    oder der Glaser?
    weiß nicht mehr so genau
    • den-Kopf-einzieh-und-den-Computer-ganz-schnell-abstell*
  31. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Türmaße verstehen: Standard 87,5 cm und Bauplanung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um das Verständnis des Standardtürmaßes von 87,5 cm im Kontext von Türblatt, lichter Türöffnung und Rohbauöffnung. Es wird die Bedeutung von Mauermaßen, Fugen und Toleranzen im Bauwesen erörtert. Architektenfehler und Ausführungsprobleme werden thematisiert, ebenso wie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gewerken (Maurer, Schreiner, Architekt).

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Maurer haben oft nur eine geringe Toleranz (ca. 1 cm), was zu Problemen führen kann, wenn Architekten die Mauermaße nicht korrekt planen. Siehe Türmaße: Maurer-Toleranz vs. Türhöhe-Problematik!.

    ✅ Zusatzinfo: Standard-Türblattbreiten sind 61,0 / 73,5 / 86,0 und 98,5 cm, die Rohbaurichtmaße entsprechend angepasst. Die Einhaltung der DIN 4172 (Maßordnung im Hochbau) wird als wünschenswert, aber selten umgesetzt, dargestellt. Siehe Türblattmaße: Standardbreiten und Rohbaurichtmaße im Überblick.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Planung und Ausführung ist auf die korrekte Berücksichtigung der Fugenmaße zu achten, um das Standardmaß von 87,5 cm zu erreichen. Die Kommunikation zwischen Architekt, Bauunternehmer und Schreiner ist entscheidend, um Fehler zu vermeiden. Die Diskussionsteilnehmer warten auf die Expertise von Herrn Ries (KHR) zur abschließenden Klärung. Siehe Türmaße: Warte auf abschließende Klärung durch KHR!.

    Die Diskussion beleuchtet die Diskrepanz zwischen Theorie (Planung) und Praxis (Ausführung) im Bauwesen. Es wird humorvoll auf die unterschiedlichen Toleranzen der Gewerke (Schreiner vs. Maurer) eingegangen. Die Bedeutung von Feuchteschutz bei Zargen wird angesprochen, ebenso wie die korrekte Sturzhöhe über FFBAbk. (Fertigfußboden). Die Teilnehmer tauschen Erfahrungen und Meinungen zu Architektenfehlern, Bauausführung und der Zusammenarbeit der Gewerke aus. Die Wichtigkeit von Kommunikation und Mitdenken auf der Baustelle wird betont.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Planung auf Einhaltung der Mauermaße und Toleranzen. Achten Sie auf die korrekte Ausführung der Fugen. Kommunizieren Sie frühzeitig mit allen Beteiligten, um Probleme zu vermeiden. Beachten Sie die Hinweise zur Zargenabdichtung und Sturzhöhe. Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Zargen: Feuchteschutz durch Imprägnierung ungeeignet?.

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