Kunststofffenster für Passivhaus: Gibt es Alternativen zu Holz/Alu? Hersteller & Kosten
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Kunststofffenster für Passivhaus: Gibt es Alternativen zu Holz/Alu? Hersteller & Kosten

Gibt es eigentlich auch Kunststoff-Fenster für Passivhäuser? Bisher habe ich nur solche aus Holz oder Holz/Aluminium gefunden. Webseite wäre nicht schlecht.
  • Name:
  • Martin
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    GoogleAI-Analyse

    Ja, es gibt Kunststofffenster, die für Passivhäuser geeignet sind. Ich empfehle, auf folgende Kriterien zu achten:

    • U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient): Dieser Wert sollte unter 0,8 W/(m²K) liegen.
    • g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad): Dieser Wert sollte möglichst hoch sein, um solare Wärmegewinne zu maximieren.
    • Luftdichtheit: Die Fenster müssen sehr luftdicht sein, um Wärmeverluste zu vermeiden.
    • Rahmenmaterial: Hochwertige Kunststoffprofile mit Mehrkammertechnik und thermischer Trennung sind empfehlenswert.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die technischen Daten verschiedener Fensterhersteller und lassen Sie sich von einem Energieberater beraten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
    Der U-Wert gibt die Wärmemenge an, die pro Stunde, pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil hindurchgeht. Je kleiner der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Er wird in W/(m²K) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Passivhaus.
    g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)
    Der g-Wert gibt an, welcher Anteil der Sonnenenergie durch ein Fenster in den Raum gelangt. Er wird als dimensionslose Zahl zwischen 0 und 1 angegeben. Ein hoher g-Wert ist im Winter erwünscht, um solare Wärmegewinne zu nutzen.
    Verwandte Begriffe: Solarenergie, Wärmegewinn, Sonnenschutz.
    Passivhaus
    Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das ohne aktives Heizsystem auskommt. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Wärmedämmung, luftdichte Gebäudehülle und kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Niedrigenergiehaus, Wärmedämmung.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Wärmeverlusten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Schimmel, Wärmedämmung.
    Luftdichtheit
    Die Luftdichtheit beschreibt, wie gut ein Gebäude gegen ungewollten Luftaustausch abgedichtet ist. Eine hohe Luftdichtheit ist wichtig, um Wärmeverluste zu vermeiden und die Funktion der Lüftungsanlage zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Blower-Door-Test, Winddichtheit, Dichtungsebene.
    Mehrkammerprofil
    Ein Mehrkammerprofil ist ein Fensterprofil, das aus mehreren Hohlkammern besteht. Diese Kammern dienen der Wärmedämmung und verbessern die Stabilität des Profils.
    Verwandte Begriffe: Fensterprofil, Wärmedämmung, Kunststofffenster.
    Thermische Trennung
    Die thermische Trennung ist eine Maßnahme, um den Wärmefluss durch ein Bauteil zu reduzieren. Bei Fenstern wird die thermische Trennung oft durch den Einsatz von speziellen Dämmstoffen im Rahmenprofil erreicht.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmebrücke, Isolierung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet U-Wert bei Fenstern?
      Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil (z.B. Fenster) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Für Passivhäuser sind sehr niedrige U-Werte erforderlich.
    2. Was ist der g-Wert bei Fenstern?
      Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, wie viel Sonnenenergie durch das Fenster in den Raum gelangt. Ein hoher g-Wert ist im Winter von Vorteil, da er solare Wärmegewinne ermöglicht. Im Sommer kann eine Beschattung notwendig sein, um eine Überhitzung zu vermeiden.
    3. Welche Vorteile bieten Kunststofffenster im Vergleich zu Holzfenstern?
      Kunststofffenster sind in der Regel wartungsärmer und kostengünstiger als Holzfenster. Sie sind resistent gegen Witterungseinflüsse und müssen nicht gestrichen werden. Allerdings haben Holzfenster oft eine bessere Ökobilanz und können bei Beschädigungen leichter repariert werden.
    4. Wie finde ich den passenden Fensterhersteller für mein Passivhaus?
      Recherchieren Sie im Internet nach Herstellern von Passivhausfenstern und fordern Sie Angebote an. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen. Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Fensterbauer beraten, um die beste Lösung für Ihr Projekt zu finden.
    5. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Passivhausfenster?
      Für den Einbau von Passivhausfenstern können Sie staatliche Förderungen in Anspruch nehmen, z.B. von der KfW oder dem BAFA. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderprogramme und Voraussetzungen. Ein Energieberater kann Ihnen bei der Antragstellung helfen.
    6. Sind spezielle Dichtungen für Passivhausfenster notwendig?
      Ja, Passivhausfenster benötigen spezielle Dichtungen, die eine hohe Luftdichtheit gewährleisten. Diese Dichtungen sind in der Regel aus hochwertigen Materialien gefertigt und besonders langlebig. Achten Sie beim Kauf auf die Qualität der Dichtungen.
    7. Wie wichtig ist die fachgerechte Montage von Passivhausfenstern?
      Die fachgerechte Montage ist entscheidend für die Funktionstüchtigkeit von Passivhausfenstern. Fehler bei der Montage können zu Wärmebrücken und Luftundichtigkeiten führen. Beauftragen Sie daher einen erfahrenen Fensterbauer mit der Montage.
    8. Können alte Fenster durch Passivhausfenster ersetzt werden?
      Ja, alte Fenster können durch Passivhausfenster ersetzt werden. Dies ist eine effektive Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes. Allerdings sollte die gesamte Gebäudehülle betrachtet werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

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  2. Passivhausfenster: Eurotec eco2 – U-Wert unter 0,8 W/m²K

    Foto von Klaus-Hermann Ries

    eco2
    von eurotec aus Wittlich mit einem U-Wert kleiner 0,8 W/m²K. Näheres unter
  3. Kunststoffprofile für Passivhausfenster: Hersteller gesucht!

    http://www.eurotec.com
    Vielen Dank für Ihren Tipp. Die Seite ist zwar wenig aussagekräftig, aber ich habe mir mal schriftliche Unterlagen diesbezüglich angefordert. Weiß zufällig jemand, von welchem Hersteller die Kunststoffprofile sind, welche dieses Unternehmen einsetzt? Oder ist das eine Eigenentwicklung? Kennt jemand weitere Fensterbauer, welche dieses Profil einsetzten.
    • Name:
    • Martin
  4. Marktübersicht: Passivhaus-taugliche Fenster & Komponenten

    Foto von

    gna
    Passivhaustaugliche Fenster
    Eine Marktübersicht
    Je mehr Passivhäuser in die Medien geraten, desto stärker entwickelt sich der Markt der Komponenten. Mit wachsendem Markt sinken nicht nur die Preise, es steigt auch die Verfügbarkeit entsprechend orientierter Produkte. Wichtiges Glied in der Serie der notwendigen Bauteile sind zweifellos die Fenster. Das Darmstädter Passivhaus Institut von Dr. Wolfgang Feist zertifiziert Fenster nach prEN 10077 als "Passivhaus-taugliche Komponente". Bei der diesjährigen Passivhaus-Tagung (10. /11.3. in Kassel) wurden einige neue zertifizierte Produkte vorgestellt. Ein erster Marktüberblick daraus wurde für die neue quadriga nochmals überarbeitet.
    Die Forderungen des Passivhaus Instituts
    Um die Anerkennung als "Passivhaustaugliche Komponente" zu erhalten, müssen Verglasungen mit einem Ug = 0,7 W/ (m²K)  -  und zwar nach Bundesanzeiger  -  in die Berechnung nach prEN 10077 einbezogen sein. Diese Norm berücksichtigt auch die Verluste im Randbereich. Daher ergeben sich durch ihre Anwendung wesentlich schlechtere Werte, als sie durch die bisherigen km-Werte nach DINAbk. oder Ö-Norm entstehen. Alleine schon aus diesem Grund gilt das Papier des Passivhaus Instituts als hoch liegende Messlatte. Und schließlich fließt auch die Einbausituation in die Bewertung mit ein. Hersteller müssen wärmebrückenfreie Einbaumöglichkeiten gleich "mitliefern". Bezogen auf das Prüffenstermaß von 1,23 x 1,48 m muss der Fenster U-Wert inkl. Einbau unter 0,85 W/ (m²K) liegen.
    Stand der Fenstertechnik
    Was die Glasindustrie mit ihren Forschungen und Produkten der letzten Jahre geleistet hat, schlägt sich in drei Zertifizierungen durch das Passivhaus Institut nieder: Vorreiter waren Vegla mit ihrem "Climatop" und Interpane mit ihrem "iplus 3x". Auch mit den "Low-e" Basisgläsern von Guardian werden Dreischeiben  -  Wärmeschutzverglasungen (z.B. Unitop) produziert, die sich in die Gruppe der von Dr. Feist ausgezeichneten Supergläser einreihen. Hochgedämmte Fenster erfordern einen entsprechend optimierten Randverbund, der wegen hoher Wärmeleitfähigkeit kaum aus Aluminium oder Stahl bestehen kann. Diverse Hersteller bieten inzwischen Produkte aus Edelstahl oder Kunststoff oder Materialkombinationen an. Für die Rahmenkonstruktionen gilt nicht nur erhöhte Dämmung als Pflicht, auch die Statik (für dickere Glaskombinationen) muss höheren Anforderungen gerecht werden, was sich bis in die Beschläge auswirkt. Und schließlich gibt es weitergehende Wünsche nach Einbruch- und Schallschutz, die vom konventionellen Fenster her bekannt sind. Neben der Materialwahl für den Rahmen gibt es die Frage nach dessen Dimensionierung. Mit den üblichen IVAbk.-68-Profilen der Holzfenster kommt man bei den benötigten Dämmwerten nicht weit. Fast alle Anbieter, die hier mit überdurchschnittlichen Werten am Markt sind, bieten Rahmentiefen bis 115 mm an.
    Beim Material gehen die Hersteller ganz unterschiedliche Wege: Von der Kantel aus PURAbk.-Materialien bis zum Holz-Aluminium-Fenster reicht die Palette. Entsprechend bunt sind auch die Datenblätter der Hersteller, die teilweise durch stark differierende Messmethoden und Normen-Angaben verwirren. Hier ein Überblick über die aktuellen Lösungen:
    PUR-Schaum übernimmt die Dämmung
    • Das "Isofach Wärmeplus-Fenster" von Puren (Entwicklung: Architekt Karl Heinz Fingerling) wurde (in einer Vorläufer-Konstruktion) bereits 1991 in das erste Passivhaus in Deutschland (Darmstadt-Kranichstein) eingebaut. Heute ist es aus Polyurethan-Kanteln gefertigt und weist mit 0,7 er-Glas einen UW-Wert von 0,74 W/ (m²K) auf. Das "Isofach-Fenster" wird über Fachpartner (z.B. Fa. Stock Fensterbau) produziert und vertrieben.
    • eurotec GmbH ist mit zwei Passivhauszertifizierten Fenstersystemen vertreten: die Holz-PUR-Konstruktion "Serie 0,5" wurde vor einem Jahr weiter verbessert. Für das Kunststofffenster "eCO2" mit Schaumfüllung läuft die Produktion seit Januar 99 im dafür neu erstellten Werk in Wittlich. Die UW-Werte beider Systeme liegen bei mit Argon gefüllten Dreischeiben-Wärmeschutzverglasungen von Ug = 0,7 W/ (m²K) bei < 0,8 W/ (m²K).
    • Das "Ultrapur S" von Fenster Striegel erhält seine Kanteln (Holz/ Purenit/PUR) vom Bayer-Partner Puren, weist einen UW-Wert von < 0,8 W/ (m²K) auf und ist ebenfalls durch das PHI zertifiziert.
    • Fensterhersteller Wiegand nennt seine Holz-Aluminium-Konstruktion mit PU-Kern "DW-Plus-Passiv-Fenster". Mit 90 mm Tiefe erreicht das Fenster laut Fraunhofer Institut in Stuttgart (mit einem kV von 0,6 W/ (m²K) ) einen kF von 0,699 W/ (m²K). Bislang kein PHI-Zertifikat.
    • Auch Fa. Sigg setzt auf PUR: Ihr "Niedrigenergie-Fenster" aus Holz wurde für ein Passivhaus in Hörbranz (Österreich) optimiert: Der ungedämmte Blendrahmen liegt hinter der Wanddämmung, der Flügelrahmen besitzt einen PUR-Kern. Mit Thermix-Abstandhalter und einer 0,7 er-Unitop-Verglasung soll der UW-Wert im eingebauten Zustand bei 0,85 W/ (m²K) liegen. Die Flügel- und Rahmendicke beträgt 88 mm.
    • Gutbrod greift auf PUR/ Purenit-Kanteln zurück, die als Dämmung der Holzfenster dienen. Geplant ist u.a. eine Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung mit 12 und 20 mm SZR, im größeren kann eine Sonnenschutz-Folie Platz finden. Auf der PH-Tagung wurde das Zertifikat mit einem UW von < 0,8 W/ (m²K) überreicht.

    Auch Kunststoff-Fenster werden effizienter
    Auch die großen Hersteller von Kunststoff-Fenstern bewegen sich mittlerweile in Richtung hocheffizienter Fenster. Zum Teil ist die Entwicklung soweit vorangeschritten, dass Prototypen gebaut und die wärmetechnische Prüfung durch das PHI erfolgreich bestanden wurde. Über die Lieferbarkeit kann man derzeit jedoch nur über konkrete Angebotsanfragen Näheres erfahren.

    • Von KBE kommt das "Kastenverbundfenster": wie der Name sagt, eine Kastenkonstruktion, hier aus Kunststoffprofilen. Die geschäumten Kammerzwischenräume zwischen den beiden Blockrahmen und die zwei Wärmeschutzverglasungen mit je Ug =1,2 W/ (m²K) ergeben einen UW = 0,77 W/ (m²K). Vom PHI zertifiziert.
    • Veka hat für ein Passivhaus-Objekt ein Kunststofffenster entwickelt, das einen UW-Wert von < 0,8 W/ (m²K) erreichen soll. Das gedämmte Flügelprofil wird vom gedämmten Blendrahmen verdeckt. Eine Zertifizierung liegt jedoch noch nicht vor.
    • Auch Rehau hat unter der Bezeichnung "Clima Design" ein Kunststofffenster im Programm, dessen Flügelrahmen vom gedämmten Blendrahmen verdeckt wird. Das Passivhaus Institut hat das Fenster mit einem UW = 0,71 W/ (m²K) zertifiziert.
    • Die Fa. Astral nennt ihr baugleiches PVC-Fenster "Klimatec". Als "Klimatec P Holz" bietet dieser Hersteller auch ein Holzfenster mit Purenit-PUR-Purenit Dämmkern an. Mit 110 mm

    Profiltiefe will man im Passivhausmarkt Anteile erreichen.  -  Weru zeigte seine Neuheit auf der Deubau 2000: Ein Kunststofffenster (System Kömmerling), dessen ungeschäumter Flügel von dem schaumgedämmten Blendrahmen verdeckt wird. Belastbare wärmetechnische Daten liegen jedoch noch nicht vor.

    • Auch der Fensterhersteller PaX hat das Passivhaus entdeckt: auf der Bautec wurden die Produktlinien "PaXabsolut 0,8" und "PaXabsolut 0,7" gezeigt. Die "0,7"-er Konstruktion hat Krypton in ihrer (0,6-er BAZ-Wert) Dreischeiben  -  Wärmeschutzverglasung, sowie Edelstahl-Wärme-Kante und gibt als UW = 0,7 W/ (m²K) an. Bisher nicht zertifiziert

    Werkstoff Holz

    • "Drei3Holz" nennt Freisinger aus Österreich sein Fenster, das aus drei Holzschichten besteht. Dabei wird die Service-Freundlichkeit der äußeren Schicht besonders betont, die auswechselbar ist und aus resistenteren Holzarten besteht. Der Trick liegt aber in einer Dämmschicht aus Holzfaserdämmstoff und Balsaholz, was das Fenster nicht nur vollkommen recycelbar macht, sondern auch die Zertifizierung durch das PHI sicherte: der UW liegt bei <0,8 W/ (m²K). Freisinger bietet bislang eine deutsche Liefer- und Serviceadresse (Vollmer-Fenstertechnik, Brakel). Weitere Partner sollen folgen.
    • Auch die Fenster "ÖkoPlus Holz" und "ÖkoPlus Aluminium" von Lederbauer setzen auf Holz. Zur Dämmung wird allerdings ein profilierter PS-Schaum (ca. 40 mm) eingesetzt. Der Zusatz "Aluminium" zeigt an, dass hier eine Aluminium-Schale vorgesetzt wurde. Die Berechnungen des PHI setzen "Swisspacer", "TPS" oder "Thermix" -Randverbund voraus, mit ihnen erreichten die Systeme die PHI-Zertifizierung.
    • Das "VisioStar" von Sorpetaler Fensterbau und Garant Fenster ist aus Vollholz und eine Weiterentwicklung des "Rosenheimer Fensters". Ausgestattet mit einer vorgesetzten Glasscheibe, die als Wetter- und Schallschutz, optional auch als Einbruchhemmung, wirkt. Zwischen den beiden Verglasungen ist Platz für eine Jalousie. Das Institut für Fenstertechnik (ift) in Rosenheim hat für das "VisioStar" einen UW von 0,9 W/ (m²K) ermittelt. Es gibt inzwischen jedoch verschiedene Ausführungen. In Verbindung mit verbesserten 2-Scheiben-Warmgläsern und unter Berücksichtigung der spezifischen Einbausituation (komplette Rahmenüberdämmung) dieses Fenstertyps ist nach Aussage des PHI eine Zertifizierung möglich, aber noch nicht erfolgt.

    Holz-Aluminium

    • Vom "Superlux" der "Silber Fensterbau" gibt es eine "Standard"-Ausführung mit einem kF von 0,88 W/ (m²K) und ein "Passivhausfenster". Die Holz-Aluminium-Konstruktion wurde vom Prüfinstitut Graz gerechnet. Im Gegensatz zu den Vorgaben des Passivhaus Instituts wurde hierfür ein 0,4 er-Glas angenommen, was einen kF-Wert von 0,78 W/ (m²K) ergab. Ein solches Glas ist im Handel praktisch nicht erhältlich. Wenn man dann noch "Prüfung nach Ö-Norm" auf dem Prüfdokument liest, ist die Konstruktion von einer Zertifizierung nach den Anforderungen des Passivhaus Instituts wahrscheinlich ein gutes Stück entfernt. (Daher nur die Nennung der k-Werte.) Eine Neukonstruktion unter dem Namen "Superlux-A" mit 0,7 er-Verglasung soll in nächster Zeit passivhaustaugliche Werte bringen.

    Kork  -  der natürliche Dämmstoff

    • Kogseder aus Österreich setzt Press-Kork als Dämmelement in sein Holzfenster ein, ließ sich aber durch die A.B.O. Rosenheim nur die Rahmen-k-Werte berechnen, die keinerlei Auskunft über die Gesamtsituation der Fenster geben. Bei 40 mm Korkdämmung und 115 mm Flügelrahmenbreite wurde ein Rahmen-k-Wert von 0,7 W/ (m²K) festgestellt, bei IV 120 Glatt und 40 mm Kork auf 0,9 W/ (m²K) und bei IV 110 Holz-Aluminium und 40 mm Kork 0,8 W/ (m²K). Nach diesen Werten ist die Passivhaustauglichkeit wahrscheinlich nicht gegeben. Ob das eingesetzte Dämmmaterial unter Umweltaspekten günstiger als PUR zu bewerten ist, bleibt zweifelhaft, da der Hersteller keine Angaben zu den Bindemitteln seines Presskork machen kann.
    • "ThermoWood" nennt sich das korkgedämmte Holzfenster von Holzbau Kausträter. Die Konstruktion des Thermo-Wood Rahmens weist eine etwa 30 mm starke Dämmschicht aus reinexpandierten, bindemittelfreien Dämmkorkplatten auf. In Kombination mit dem Holzfensterprofil IV 68 ergibt sich eine Gesamtstärke von 135 mm und ein UW-Wert von < 0,8 W/m²K (bei Dreifach-Verglasung). Das PHI-Zertifikat wurde am 11.3.2000 auf der Tagung verliehen.

    Besondere Bauelemente

    • Puren ist Hersteller von PUR-Dämmmaterial und PUR- bzw. Purenit-  -  ein recyceltes Polyurethan-Material  -  Fensterkanteln. Weiter werden Dämmrahmen aus Purenit für den wärmebrückenfreien, Wind- und dampfdichten Anschluss an Fenster- und Türöffnungen (Fensteröffnungen, Türöffnungen) und dämmende Vorsatzschalen für konventionelle Fenster angeboten.
    • Raico hat mit dem System "HP 76" eine Pfosten-Riegel-Fassade in Holz-Aluminium im Programm. Durch einen Dämmkern erreicht der Rahmen einen Uf-Wert von 0,76 W/ (m²K). Mit einer Verglasung von Ug = 0,7 W/ (m²K) zertifizierte das PHI die Konstruktion und errechnete in dieser Kombination UW < 0,80 W/ (m²K). Raico ist Systementwickler und vertreibt über fast 1.000 lokale Lizenznehmer.
    • Auch der Fensterhersteller Freisinger hat PH-taugliche Pfosten-Riegel-Konstruktionen im Programm.

    Türen
    Dass gerade die Haustüren ein gewichtiges Wort bei der Dichtheit eines Passivhauses mitzureden haben, steht außer Zweifel. Oft stellen sie auch dämmtechnisch einen gravierenden Schwachpunkt dar. Zwei hochwärmegedämmte Konstruktionen sollen zur 4. Passivhaus-Tagung fertig sein  -  zumindest Muster sind angekündigt.
    Fazit
    Wenn man die o.a. Angebote kritisch betrachtet, fällt auf, dass mittlerweile zwölf Konstruktionen die zunehmend begehrte, vom Passivhaus Institut/Dr. Wolf- gang Feist verliehene Auszeichnung "Passivhausgeeignete Komponente" tragen dürfen (Stand: Mitte März 2000). Alle Fenster, von denen ein Schnitt in diesem Artikel dargestellt wurde, besitzen dieses PHI-Zertifikat. Man kann feststellen: Langsam kommen auch die Massen-Hersteller mit hochwärmegedämmten Konstruktionen auf den Markt.
    Noch Fragen?

  5. eco2 Fenster: Erfahrungen & Preisvergleich mit Standardfenstern

    Besten Dank!
    Ich hoffe mal, dass in einem Jahr, wenn ich für mein geplantes Haus solche Fenster benötigte, eine Reihe von Herstellern solche Fenster auch lieferbar hat. Das eco2-Fenster habe ich übrigens gerade auch im Internet bei einem Fensterbauer in meiner Region gefunden. Werde ich mir mal ansehen und nach dem Preis im Vergleich zu üblichen Kunststoff-Fenstern erkundigen.
    • Name:
    • Martin
  6. eco2 Passivhausfenster: Ausführliche Infos zum Fenstertyp

    http://www.eco2.de
    Unter

    gibt es übrigens ausführlichere Infos über diesen Fenstertyp!

    • Name:
    • Martin
  7. Clima Design: Fenster für Passivhäuser – Infos & Hersteller

    http://www.kunststofffenster.de
    schauen sie doch mal bei o.g. Adresse rein. hier finden sie weitere Infos auch zu Fenstersystemen für Passivhäuser (clima design). unter dem Punkt Service  -  Fachbetrieb in ihrer nähe berät man sie auch gern zu möglichen Fensterherstellern in ihrem Gebiet
  8. REHAU Clima-Design: Passiv-Fenster aus Kunststoff – Montage-Tipps!

    Foto von Jürgen Sieber, Glasermeister u. ö.b.u.v.Sachverständiger

    Passiv-Fenster aus Kunststoff ...
    Passiv-Fenster aus Kunststoff gibt's auch bei mir. Ich habe das von Herr Ries beschriebene Clima-Designvon REHAU.
    Wichtig ist bei den Passiv-Fenster die richtige Montage, wenn möglich mit vorheriger Isothermenberechnung der Montagetiefe.
    MfG Jürgen Sieber
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kunststofffenster fürs Passivhaus: Alternativen, Hersteller & Kosten

    💡 Kernaussagen: Es gibt Kunststofffenster-Alternativen zu Holz/Alu für Passivhäuser, z.B. von Eurotec (eco2) und REHAU (Clima Design). Die richtige Montage, idealerweise mit Isothermenberechnung, ist entscheidend. Eine Marktübersicht hilft bei der Auswahl passender Komponenten. Preise sollten mit üblichen Kunststofffenstern verglichen werden.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut Kunststoffprofile für Passivhausfenster: Hersteller gesucht! ist die Webseite von Eurotec wenig aussagekräftig, es empfiehlt sich, schriftliche Unterlagen anzufordern.

    ✅ Empfehlung: Das eco2-Fenster von Eurotec, erwähnt im Beitrag Passivhausfenster: Eurotec eco2 – U-Wert unter 0,8 W/m²K, bietet einen U-Wert unter 0,8 W/m²K und ist somit für Passivhäuser geeignet. Es ist ratsam, dieses bei Fensterbauern in der Region zu suchen und Preise zu vergleichen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Jürgen Sieber weist im Beitrag REHAU Clima-Design: Passiv-Fenster aus Kunststoff – Montage-Tipps! darauf hin, dass die richtige Montage der Passiv-Fenster entscheidend ist und idealerweise mit einer vorherigen Isothermenberechnung der Montagetiefe erfolgen sollte.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Beitrag Passivhausfenster: Eurotec eco2 – U-Wert unter 0,8 W/m²K nennt einen U-Wert von unter 0,8 W/m²K für das eco2 Fenster, was die Eignung für Passivhäuser unterstreicht. Dieser Wert sollte bei der Auswahl von Kunststofffenstern für Passivhäuser berücksichtigt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Für weitere Informationen zu Fenstersystemen für Passivhäuser (Clima Design) wird im Beitrag Clima Design: Fenster für Passivhäuser – Infos & Hersteller empfohlen, die Webseite kunststofffenster.de zu besuchen und sich von Fachbetrieben in der Nähe beraten zu lassen.

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