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Estrich und Bodenbeläge

Gartentreppe, verputzen und fliesen - wie eben muss die wand sein

eine Ausgangstreppe vom keller zum Garten solle neu gefliest werden. Der alte Putz der Wand sowie die alten Fliesen an Wand und Treppenstufen wurden abgeschlagen, die Wand zum Garten wurde geringfügig aufgemauert. Die kleine Einmann-Handwerksfirma hat die Mauer wunschgemäß um 2 Steinreihen erhöht. Auffällig für mich als Laie, die 2. Steinreihe ist um ca. 3-5 mm versetzt, steht also einseitig etwas über, auf der anderen Seite eingerückt. Die L-förmigen Wände (ca. 1 Meter und ca. 3 Meter lang und etwa 1,1 M hoch) sind nun von innen verputzt, mit einem einglegten Netz. Offensichtlich war der Auftrag stellenweise zu dick, so dass ein Teil wieder abgefallen ist bzw. sich ein Bauch gebildet hat. Auf eine fertige Wand von ca. 3 M habe ich eine lange Wasserwaage sowohl senkrecht als auch waagerecht angelegt und erhebliche Unebenheiten festgestellt. Waagerecht sind stellenweise Leerräume von ca. 5 mm. Ich habe den Eindruck, die Wand wurde nicht gesamtflächig abgezogen, sondern immer nur in de r Breite des Abziehbleches. Angesprochen auf die Unbenheiten war der Firmeninhaber der Ansicht, dass würde sich alles durch den Fliesenkleber ausgleichen und wäre so in Ordnung. Auch eine Grundierung der frsich verputzen Wand hielt er nicht für erforderlich. Fragen:
wie glatt muss eine Außenwand sein, wenn hierauf anschließend Fliesen verlegt werden? Muss vor dem Verlegen der Fliesen eine Grundierung auf neuem Putz erfolgen ?? Danke vorab.

Name:

  • hugo
  1. lang...

    Servus sie schreiben, eine Lange Wasserwaage...
    ja, wie lang den???
    5mm siehe DINA 18202......
    -
    Fliesengrösse?
    -
    Was für ein Putz, wurde verwendet? Bindemittel??
    -
    So, sind leider, keine klaren Antworten möglich... Siehe in der oben genannten Norm....

  2. 2 Meter Wasserwaage, Gemauerte Wand, grundiert mit ...

    ... 2 Meter Wasserwaage,

    Gemauerte Wand, grundiert mit PCI, verputzt mit Sakret Zementmörtel

  3. ich hab den eindruck..

    ..das da keine Fachleute am werkeln sind.
    die Wand sollte schon grade abgezogen sein, 5mm Differenzen könnte man vor dem Verfliesen mit F-Kleber ausgleichen. Glatt muss eine zu verfliesende Wand nicht sein, normal abgerieben reicht, da haftet der Kleber besser. Welche Fliesen sollen denn verwendet werden ?

  4. Bodenfliesen 60x30 frostsicher und für den ...

    ... Außenbereich zugelassen.

  5. Am ersten Tag wurde die Mauer ...

    ... um 2 Reihen erhöht, wobei mir schon auffiel, dass die 2. Steinreihe nicht bündig über die erste saß. Man wollte sogar die zweite Reihe mit Trennschleifer passend machen??
    Danach wurde Zementmörtel vorgeworfen.

    Am 2. Tag Netz eingebaut und Putzauftrag wieder mit Zementmörtel. An der kurzen Wand (ca. 1,1 Meter breit und ca. 1,15 M hoch), fiel der Putz großflächig wieder ab, so dass die Arbeit beendet wurde. Auftrag vermutlich zu dick. Am Montag soll die kurze Wand fertig gemacht und die lange Wand gefliest werden.

    Ich habe gerade noch mal mit einer Wasserwaage gemessen und komme auf die Idee, dass teilweise 1 bis max 2 cm Luft vorhanden sind.
    als Laie würde ich meinen, die zu dicken Stellen sollten wieder beseitigt werden, so dass sowohl quer als auch hoch es wieder gerade wird. Vermutlich kann dann noch das fehlende ausgeglichen werden? Vor dem Verfliesen ist sicherlich noch einmal Grundierung erforderlich - oder? Trocknungszeit Verputzen - Grundierung ? 1 Tag oder mehr??
    Vielen Dank für jeden Tipp.

    Anhang:

    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  6. dann ..

    .. bin ich mal gespannt wie lange diese Papperei hält. Gewebe bei Zementmörtel was ein Unsinn, krumm und schief, Wenn man dann noch Maurer dazu sagt..
    mir, als Maurermeister, überlege ich wie solche Leute noch dafür
    Geld bekommen..
    da hoffe ich das Sie eine schriftliche Garantie bekommen, wenn es sich überhaupt um eine Firma handelt.

  7. und nun?

    tja, nach Hinweis auf die erheblichen Unebenheiten und die bisheirge seltsame ausführung hat der handwerker seine Sachen gepackt und ist gegangen. "Er wäre ja noch nmicht fertig"...udn außerdem wären die Steine falsch gewesen (Ziegelstein) und die Fliesen viel zu groß für das Gefälle mit dem Abfluss. Warum dann de rAuftrag angenommen wird?
    Egal, Taler gab es nicht, im Gegenteil, allein 60 Euro für Sakret ZM habe ich inzwischen ausgegeben. Frage ist nun - was macht man am besten, "alles" wieder abschlagen oder nur die besonders vorstehenden Stellen beseitigen?
    Werde vermutlich kaum eine Firma finden, die auf diesem Pfusch aufbaut. Bereits im Vorfeld war es für die meisten Firmen vom Volumen einfach zu wenig, so dass es sich nicht lohnte und ich an dieser 1 Mann Firma hängen geblieben bin. Muss nach dem Abschlagen auch wieder mit PCI grundiert werden?

    Danke für jegliche Hinweise.

  8. der richtige weg..

    ..wäre Rückbau, aus was wurden die Wand gemauert? ich vermute Betonpflasterseine?
    ich würde für die Erhöhung die gleichen Steine zu besorgen.
    für den neuen Putz am besten einen Putz-und Mauermörtel mit etwas Zement als Zulage, läßt sich etwas sämiger verarbeiten als reiner Zementputz. Wenn das Mauerwerk Betonsteine sind dauert die Trocknung etwas länger da die Steine keine Wasseraufnahme haben wie normale s Mauerwerk. Die "Könner" nehmen etwas Schnellbinderzement in die Mörtelmischung , beschleunigt die Erhärtungsgeschwindigkeit, nicht jedoch die Belegereife. Vorarbeiten der Mauer nicht notwendig, lediglich ganz leicht anfeuchten. Den Putz gerade abziehen, grob abreiben, erhärten lassen. Dann fehlt nur noch ein richtiger Maurer der das auch kann.
    ob er dann auch die Fliesen verlegen kann ???

  9. Sockelputz

    Sockelputz, war wohl richtig.. PM Binder- wohl eher nicht.....

  10. Aufmauern

    die ursprünglichen Mauersteine gab es nicht mehr (1969)Auf Empfehlung habe ich dann rote Lochziegelsteine genommen. Von Kalksandstein wurde abgeraten.... Ich denke, die 2 Reihen sind einigermaßen gemauert und sollten als Ausgangsbasis nunmehr verwendbar sein. Werde versuchen, den aufgetragenenn Putz komplett abzuschlagen. Mal sehen, ob das klappt. Immerhin rund 6 Säcke Sakret ZM verarbeitet.

    Telefonisch hat mir nun ein Fliesenleger empfohlen, die neuen Fliesen direkt "in Speiß" aufzutragen. Ob das der richtige Weg ist und sich für diese Arbeit noch jemand findet??

  11. 30/60

    Die grösse im Dickbett... und dann noch FSTZ .... viel Spaß -
    Wenden sie sich an einen Betrieb, und der soll am Samstag, einen Lehrling, zum üben rumschicken....
    -
    Mann, was für ein Aufwand, wegen so einem Mäuerchen....
    ;-)


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