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Fußbodenisolierung vor Fußbodenheizung: Aufbau, Material & Feuchtigkeitsschutz im Altbau?
BAU-Forum: Estrich und Bodenbeläge

Fußbodenisolierung vor Fußbodenheizung: Aufbau, Material & Feuchtigkeitsschutz im Altbau?

Guten Tag zusammen,
wir sind bei unserer Sanierung im Altbau schon ein wenig vorangeschritten, sodass ich nun so weit bin, den Fußboden für den Heizungsbauer vorzubereiten, demit dieser sich mit der Fußbodenheizung austoben kann. Nun habe ich allerdings noch ein, zwei kleinere Fragen um hinterher kein böses erwachen zu bekommen, wenn alles liegt und vielleicht doch was falsch ist. Zunächst einmal der Aufbau:
In allen Räumen ist Beton als unterschicht (teilweise unterkellert). In den beiden unterkellerten Räumen kommt eine dünnere Isolierung auf den Betonboden. Im nicht unterkellerten Raum kommt noch ein Feuchtigkeitsabschluss drauf (Bitumenbahnen überlagernd verklebt), dann eine 160 mm dicke Isolierung. Auf die gesamte Isolierung kommt noch eine dünne Folie um ein Eindringen des späteren Estrichs zu vermeiden.
Und nun die Fragen:
  • Ist der Aufbau im Groben soweit korrekt? (Estrich wird nach Abschluss der Heizungsfirma vom Fachunternehmen verlegt)
  • Womit werden die Isolierungsplatten auf dem Betonboden verklebt?
  • Muss grundiert werden? (vor der Bitumenbahn / Isolierung )
  • Wie funktioniert es mit der Dehnungsfuge an den Wänden? Reicht es wenn diese im Estrich ist, oder muss sie auch in der Isolierung sein?

Würde mich sehr freuen, falls mir jemand von Ihnen eine kleine Hilfestellung geben könnte, damit ich in der Hinsicht nichts mehr falsch mache. Habe im Prinzip sehr sehr viel selbst gemacht in dem Haus und bisher durch Fachleute bestätigt bekommen, dass ich dort keine Fehler gemacht habe, das würde ich ganz gerne auch beim Fußboden so beibehalten 😉
Vielen Dank schon im Voraus.
Grüße und vorab schon mal ein schönes Wochenende
Andreas N.

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  • Andreas N.
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    🔴 Gefahr: Bei älteren Bitumenbahnen besteht die Möglichkeit, dass diese Asbest enthalten. Vor Arbeiten Schutzmaßnahmen ergreifen und ggf. Fachmann hinzuziehen.

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    Ich empfehle Ihnen, beim Aufbau der Fußbodenisolierung im Altbau folgende Punkte zu beachten:

    • Feuchtigkeitssperre: Bringen Sie eine Bitumenbahn oder eine vergleichbare Feuchtigkeitssperre auf dem Betonboden auf, um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dämmung zu verhindern.
    • Isolierung: Verwenden Sie geeignete Isolierungsplatten (z.B. aus Polystyrol oder Mineralwolle) mit ausreichender Dicke, um Wärmeverluste zu minimieren. Achten Sie auf den Wärmedurchlasswiderstand.
    • Dehnungsfugen: Installieren Sie Dehnungsfugen entlang der Wände, um Spannungen im Estrich durch Wärmeausdehnung aufzunehmen.
    • Randdämmstreifen: Verwenden Sie Randdämmstreifen, um Schallbrücken zu vermeiden und die Wärmeausdehnung des Estrichs zu ermöglichen.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung der Feuchtigkeitssperre kann zu Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie bei Unsicherheiten ein Fachunternehmen für die Planung und Ausführung der Fußbodenisolierung hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bitumenbahn
    Eine Bitumenbahn ist eine wasserdichte Abdichtungsschicht, die aus Bitumen und Trägermaterialien wie Glasvlies oder Kunststoff besteht. Sie wird häufig als Feuchtigkeitssperre im Bauwesen eingesetzt, z.B. unterhalb der Fußbodenisolierung.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Feuchtigkeitssperre, Dachbahn
    Estrich
    Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Gips, die auf den Rohboden aufgebracht wird, um eine ebene und tragfähige Oberfläche für den Fußbodenbelag zu schaffen. Er kann auch Heizungsrohre einer Fußbodenheizung aufnehmen.
    Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Heizestrich
    Dehnungsfuge
    Eine Dehnungsfuge ist eine Unterbrechung in Bauteilen, die dazu dient, Spannungen durch Wärmeausdehnung oder Schwindung aufzunehmen und Risse zu vermeiden. Sie wird häufig in Estrichen und Betonböden eingebaut.
    Verwandte Begriffe: Bewegungsfuge, Dilatationsfuge, Spannungsriss
    Wärmedurchlasswiderstand
    Der Wärmedurchlasswiderstand (R-Wert) ist ein Maß für die Wärmedämmfähigkeit eines Bauteils. Je höher der R-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung. Er wird in m²K/W angegeben.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, U-Wert, Dämmstoffdicke
    Feuchtigkeitssperre
    Eine Feuchtigkeitssperre ist eine Schicht, die das Eindringen von Feuchtigkeit in Bauteile verhindert. Sie kann aus verschiedenen Materialien wie Bitumen, Kunststofffolien oder speziellen Beschichtungen bestehen.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dampfsperre, Wasserdichtigkeit
    Polystyrol (EPS/XPS)
    Polystyrol ist ein synthetischer Kunststoff, der als Dämmstoff in Form von EPS (expandiertes Polystyrol) oder XPS (extrudiertes Polystyrol) eingesetzt wird. Es zeichnet sich durch gute Dämmwirkung und geringes Gewicht aus.
    Verwandte Begriffe: Hartschaum, Dämmplatte, Wärmedämmung
    Mineralwolle
    Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der aus Glas- oder Steinwolle hergestellt wird. Sie bietet guten Wärme- und Schallschutz und ist nicht brennbar.
    Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmwolle

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Materialien eignen sich für die Fußbodenisolierung im Altbau?
      Für die Fußbodenisolierung im Altbau eignen sich verschiedene Materialien wie Polystyrol (EPS oder XPS), Mineralwolle oder Polyurethan (PURAbk.). Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen des Projekts ab, wie z.B. der benötigten Dämmstärke, der Belastbarkeit und dem Feuchtigkeitsschutz. Achten Sie auf eine CEAbk.-Kennzeichnung und deklarierte Werte.
    2. Wie dick sollte die Fußbodenisolierung sein?
      Die Dicke der Fußbodenisolierung hängt von den energetischen Anforderungen und den baulichen Gegebenheiten ab. In der Regel sollte die Dämmung so dick sein, dass ein ausreichender Wärmeschutz erreicht wird, um Wärmeverluste zu minimieren und Heizkosten zu sparen. Die EnEVAbk. bzw. das Gebäudeenergiegesetz (GEG) geben hier Richtwerte vor.
    3. Muss eine Feuchtigkeitssperre unter die Fußbodenisolierung?
      Ja, eine Feuchtigkeitssperre ist unter der Fußbodenisolierung im Altbau in der Regel erforderlich, um die Dämmung vor aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Erdreich oder dem Betonboden zu schützen. Eine Bitumenbahn oder eine spezielle Folie kann als Feuchtigkeitssperre verwendet werden.
    4. Wie werden Dehnungsfugen richtig eingebaut?
      Dehnungsfugen werden entlang der Wände und in größeren Flächen des Estrichs eingebaut, um Spannungen durch Wärmeausdehnung aufzunehmen. Sie bestehen aus elastischen Materialien, die die Bewegung des Estrichs ermöglichen, ohne dass Risse entstehen. Die Fugen müssen bis in den Oberbelag durchgehen.
    5. Was ist ein Randdämmstreifen und wozu dient er?
      Ein Randdämmstreifen ist ein Streifen aus Dämmmaterial, der entlang der Wände verlegt wird, um Schallbrücken zu vermeiden und die Wärmeausdehnung des Estrichs zu ermöglichen. Er dient dazu, den Estrich vom Rohbau zu entkoppeln und Spannungen abzubauen.
    6. Kann ich die Fußbodenisolierung selbst verlegen?
      Die Verlegung der Fußbodenisolierung kann grundsätzlich selbst durchgeführt werden, erfordert jedoch handwerkliches Geschick und Kenntnisse über die richtigen Materialien und Techniken. Bei Unsicherheiten oder komplexen Anforderungen ist es ratsam, ein Fachunternehmen zu beauftragen.
    7. Welchen Einfluss hat die Fußbodenisolierung auf die Effizienz der Fußbodenheizung?
      Eine gute Fußbodenisolierung ist entscheidend für die Effizienz der Fußbodenheizung, da sie Wärmeverluste nach unten minimiert und die Wärmeabgabe nach oben in den Raum lenkt. Eine unzureichende Dämmung kann zu höheren Heizkosten und einem geringeren Wohnkomfort führen.
    8. Was muss ich bei der Auswahl der Isolierungsplatten beachten?
      Bei der Auswahl der Isolierungsplatten sollten Sie auf den Wärmedurchlasswiderstand (R-Wert), die Druckfestigkeit, die Feuchtigkeitsbeständigkeit und die Eignung für Fußbodenheizung achten. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die richtigen Materialien für Ihr Projekt auszuwählen.

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    • Schimmelbildung vermeiden
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  2. 🔴 Fußbodenaufbau: Risiken bei Laienplanung – Expertenrat!

    Owei
    Wer hat den Fußbodenaufbau geplant? Warum fragen Sie nicht ihn?
    Aus Ihren Fragen bekommt man den Eindruck, dass die Materie für Sie Neuland ist. Da möchte ich Ihnen  -  ganz behutam  -  ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen: Bitte bedenken Sie, dass Estrich und Fußbodenheizung Bauteile sind, an die man nach ihrem Einbau üblicherweise nicht mehr herankommt um etwas zu korrigieren!
    [rhetorische Sprechpause, um die Bedeutung des Gesagten zu unterstreichen]
    Kleine Fehler können bedeuten, dass Sie später solange Sie in dem Haus leben Probleme haben mit falscher Bodenhöhe, knirschenden oder raschelnden Geräuschen beim Begehen, Knackgeräusche bei Heizen mit der Fußbodenheizung, Trittschallgeräuschübertragung im ganzen Haus, Rissbildung im Estrich, usw.

    Also: Sie schreiben von "160 mm Isolierung". Aus was für einem Material? Wärmedämmung und Trittschalldämmung oder nur Wärmedämmung? Warum so viel? Gibt es keine Dämmung unter der Bodenplatte?
    Die Wärmedämmung wird nicht auf dem Boden verklebt, sie wird lückenlos (!) und ohne Fugen verlegt und später ganz gut duch den tonnenschweren Estrich auf dem Boden gehalten. 😉
    Dehnungsfuge an den Wänden: Der Randdämmstreifen soll bei einem "schwimmenden" Estrich die Ausdehnung des Estrich ermöglichen. An keinem auch noch so kleinen Punkt darf Estrich die umgebene Wand berühren! Sonst erfolgt dort Schallübertragung (wie beim Grammophon: Auch hier berührt nur die feine Nadel die Platte auf dem Teller).
    Wo in Ihrer Beschreibung taucht die Fußbodenheizung auf? Ich vermisse sie etwas.
    Wenn Sie immer noch ganz sicher sind, dass Sie das selber machen wollen, lassen Sie sich von Ihrem Planer alles gut erklären. Lesen Sie hier im Forum ein paar warnende 😉 Beiträge (nach Stichwort "Randdämmstreifen" suchen).
    Und seien Sie bitte super penibel an allen Anschlüssen, Übergängen, usw. sodass ja kein Krümelchen Estrichbeton nachher Wandkontakt oder gar Rohfußbodenkontakt bekommt.
    Ach ja: Wenn nachher der Estrich ein Qualitätsproblem hat (knackt, kriegt Risse), kann der Estrichleger versuchen, die Schuld auf Sie zu schieben. Auch aus diesem Grund sollten Sie ganz genau wissen, was Sie tun.
    Machen Sie auch viele Fotos.

  3. Fußbodenaufbau im Detail: Bitumenbahn unter Estrich?

    Noch mal genauer beschrieben
    Hallo Herr Kinzkofer,
    zunächst ein mal vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Zunächst ein mal zum Aufbau: Wir haben bei Beginn der Bauphase die Firma da gehabt, die den Estrich legen soll. Nun hat mir der entsprechende Berater folgenden Aufbau vorgeschlagen. Speziell eben im Bereich wo der Wohnraum NICHT unterkellert ist:
    .--- Oberboden (Fliesen, Laminat etc.)
    |______| Heizestrich
    |______| Fußbodenheizung (FBHAbk.)
    .--- Bitumenbahnen (Kanten überlappend und verschweißt)
    |______| Isolierung (Hier sind die besagten 160 mm dazu weiter unten)
    |______| Betonplatte (je nach Untergrund 12-20 cm) um eine ebene Fläche für die Bitumenbahnen zu schaffen.
    Zu der Isolierung: Wir haben hier keine Trittschalldämmung eingerechnet, weil eben dieser Raum nicht unterkellert ist, aus diesem Grund man auch darunter nichts hört (außer die kleinen Viecher die gerne im Erdreich leben 😉 ) ABER: Wenn Sie mir begründen könnten, warum auch in einem nicht unterkellertem Bereich eine Trittschalldämmung sinnvoll wäre, haben wir noch den Spielraum 120  -  140 mm Wärme + 20-40 mm Trittschall einzubauen.
    Was den Randdämmstreifen angeht:
    Als ich den ersten Beitrag abgeschickt habe (trotz 2 maligem Lesen) ist mir erst direkt danach erst aufgefallen, dass ich Dehnungsfuge statt Randdämmstreifen geschrieben habe : (Selbstverständlich ging es hier nur um diesen. Ob dieser auch um die Isolierung herum muss, oder lediglich um den Estrich herum. Dass dort einer hinkommt, war mir schon sehr klar.
    Und nun zu dem was Sie in der Hinsicht wohl befürchtet haben:
    Nein, es gibt keine offizielle Person, die den Aufbau geplant hat. Ich gehe davon aus, dass sehr viele einfach so einen Fußbodenaufbau "planen" (oder auch nicht) und dann so etwas dabei rauskommt wie vorher in dem Haus war, nämlich: Betonboden ca. 1-3 cm dick, darüber eine Folie, darüber 3 cm Estrich und Fliesen drauf.
    Daher denke ich mal dass unsere Überlegungen schon vom Grund her nicht falsch sind, aber wie Sie bereits richtig erkannt haben ist das das erste mal dass wir einen derartigen Aufbau machen (bzw. Ich) und ich daher da auch natürlich noch etwas unerfahren bin.
    Würde mich sehr über eine erneute Antwort bzw. auch über Tipps zum Aufbau freuen.
    Vielen Dank im Voraus
    Grüße
    Andreas N.
  4. Fußbodenheizung: Planung wichtig! Zufallsergebnisse vermeiden

    wie ist das mit der Fußbodenheizung?
    Hallo, danke für das Mehr an Details.
    Ich bin kein Experte, habe nur ebenfalls viel beim eigenen Hausbau selber gemacht und kenne daher ein paar mögliche Schwachpunkte.
    Ich bin immer noch der Meinung: Sie brauchen eine anständige Planung des Fußbodenaufbaus!
    Klar geht das auch so, irgendwie. Aber dann ist das Ergebnis in manchen Punkten vielleicht etwas zufällig. 🙂
    Für alles Geschriebene gilt: Laienmeinung, Rat eines Profis (vor Ort) wird empfohlen.
    • Ich würde eine Trittschalldämmung einbauen (das ist  -  laienhaft  -  ein weicheres Styropor als das für die Wärmedämmung:
    • Web-Link

    Grund für die Trittschalldämmung: Ich (nochmal: Laie!) bin der Meinung, dass sich auch über die Bodenplatte mit nichts als Erdreich drunter Schall in horizontaler Richtung in angrenzende Gebäudeteile fortpflanzen kann. Kurz: Körperschall breitet sich nicht nur nach unten aus.

    • Wie hoch Ihr Fußboden nachher wird, muss *geplant* werden! Wenn Sie z.B. im Flur Fliesen verlegen wollen (z.B. 6 mm hoch) und im Wohnbereich Laminat oder Parkett (z.B. 15 mm hoch, schwimmend, mit Dämmung gar höher) muss das der Estrichleger berücksichtigen. Im Flur muss der Estrich dann die entscheidenden Millimeter dicker werden, sonst haben Sie nachher Stolperschwellen und Zehenbrecher in der Wohnung.
    • Die Bitumenbahn soll doch sicher auf den rohen Beton ganz unten und nicht auf die Dämmung, oder? Auf die Dämmung kommt sicher eine PE-Folie um Eindringen von Estrich in die Dämmung zu verhindern.

    Die Bitumenbahn soll doch sicher Diffusion von Feuchte aus der Bodenplatte in die Dämmung hinein verhindern.
    Apropos: Wie werden die Rohre für die Fußbodenheizung verlegt? Mit Klammern auf eine alukaschierte Dämmplatte verlegt? Oder in eine Fußbodenheizung-Systemplatte geklipst? Auch das hat alles eine bestimmte Dicke, beeinflusst die resultierenden Fußbodenhöhe. Derjenige, der die Fußbodenheizung verlegt (Heizungsbauer?), derjenige, der die Bodendämmung verlegt (Sie) und der Estrichleger müssen unbedingt bei einem gemeinsamen Termin miteinander sprechen!

    • Der Randdämmstreifen muss lückenlos umlaufend verlegt werden, idealerweise durch die Dämmplatten bereits an Ort und Stelle gehalten, aber hoch genug, dass er bei verlegtem Estrich diesen um einige Zentimeter überragt! Sonst kleckert oder bröselt beim Verlegen Estrichmasse hinter den Randdämmstreifen und seine Wirkung ist dahin (=> Knack, Knirsch, Schall, s.o.).

    Und: Der Randdämmstreifen wird erst *nach* dem Verlegen des Bodenbelags (z.B. Fliesen) von demjenigen abgeschnitten, der die Sockelleisten/Fußleisten anbringen soll, nicht vorher.

    • Auch Dehnungsfugen im Estrich (wegen der Fußbodenheizung) müssen *geplant* werden. Genauso wie die Verlegedichte des Fußbodenheizung-Rohres. Und, und und ...

    Ich mache mir ernstlich Sorgen, Sie merken es sicher ... 😕

  5. Bitumenbahnen: Direkt auf Betonboden unter der Isolierung!

    noch etwas detalierter ... vielleicht auch Sorgenloser 🙂
    Noch mal Hallo,
    ich bin in der Hinsicht sehr begeistert, dass Sie sich Sorgen machen. In dem Falle kann ich aber (hoffentlich) ein paar Sorgen nehmen und vor allem meinerseits Bedenken loswerden:
    Die Bitumenbahnen werden selbstverständlich direkt auf den Betonboden verschweißt und nicht wie ich auf der Isolierung "gezeichnet" habe:
    .--- Oberboden
    |______| Heizestrich
    |______| Fußbodenheizung (FBHAbk.)
    .--- PE Folie
    |______| Isolierung
    .--- Bitumenbahnen (!)
    |______| Betonplatte
    Ich weiß ehrlich gesagt, nicht was mit mir los ist (vielleicht die Sorge um meinen Boden oder einfach nur Verwirrtheit) aber der Aufbau sollte jetzt den wirklich korrekten zeigen. Selbstverständlich habe ich neben der falschen Reihenfolge (Bitumen  -  Isolierung) auch noch die PE Folie vergessen, aber auch diese war natürlich nach der Isolierung geplant, damit eben wie Sie es bereits erwähnten ein Eindringen des Estrichs in die Dämmung verhindert wird.
    Zu Ihren Fragen:
    • Wie oben bereits erwähnt von unten nach Oben: Erdreich  -  Betonplatte  -  Bitumen  -  Isolierung  -  PE Fole  -  Fußbodenheizung  -  Estrich  -  Oberboden
    • Aufbau der Fußbodenheizung (FBH): Der Heizungsbauer hat es mir so erklärt, dass diese auf eine Halterung geklipst wird, weshalb ich von der Fußbodenheizung Systemplatte ausgehe. Beide (Estrichleger und Heizungsbauer) waren beim ersten Termin gemeinsam da und waren der Meinung dass ich von der Oberkante Isolierung bis zur Endgültigen Höhe in etwa 80 mm einplanen muss. (Aufbau der Fußbodenheizung, Rohrhöhe + Estrich in ausreichender Dicke über den Fußbodenheizung Rohren (45 mm über Rohr) + 10 mm für Oberboden)

    Für den Aufbau der Fußbodenhöhe allgemein, bzw. Dehnungsfugen usw:
    Ich habe in einem früherem Beitrag schon mal erwähnt dass es sich bei dem Altbau um ein altes Haus handelt, das früher eine direkte Anbindung zum Stall / Schuppen hatte. Dieser Raum ist nun der Raum, wo jetzt im NICHT unterkellterten Bereich der Aufbau mit der Betonplatte kommt. Nun kommt der Haken an der Geschichte (wobei uns dieser Haken sehr gut gefällt vom optischen her):
    Zwischen den ersten beiden Räumen (unterkellert, dünnere Isolierung) und dem 3 Raum (Bodenplatte + Aufbau nicht unterkellert) ist eine Stufe. Die ersten beiden Räume sind durch ein Flur getrennt, sodass dort eh eine Dehnungsfuge eingebaut wird. Der 3. Raum ist eine STUFE tiefer gelegen als die ersten beiden Räume, sodass wir dort quasi einen eigenständigen Raum und damit eine Dehnungsfuge nicht nötig ist (Hatte damals extra den Estrichleger gefragt und er sagte, dass der Raum nicht groß genug ist, dass eine notwendig wäre)
    Somit haben wir eine Estrichfläche für die ersten beiden Räume (durch Flur getrennt) und eine 2. Estrichfläche durch eine Stufe von den ersten beiden Räumen getrennt.
    Das Einzige was ich nicht so ganz verstanden habe, ist die Geschichte mit den Randdämmstreifen: Dass diese idealerweise in die Isolierung bereits mit eingebaut sein sollten, war mir vorher schon relativ klar. Nur gibt es diese meines Wissens nach in etwa in 150 mm Breite. Was für die halbe Isolierung und den restlichen Aufbau reichen würde, dann aber kaum etwas nach oben hin abstehen würde, als "Spielraum" bleiben. Vielleicht können Sie mir auch in der Hinsicht noch einen kleinen Tipp geben 😉
    Ich hoffe dass ich Ihnen ein wenig Sorgen nehmen konnte, die teilweise auch auf meine Schusseligkeit zurück zu führen waren (z.B. falsche Darstellung des Bodenaufbaus). Darüber hinaus, werde ich immer noch nicht meine Begeisterung los, dass Sie mir, auch wenn auch nicht direkt hauptsächlich nur vom Fach sind, helfen wollen und sich "Sorgen" machen. Ihre "Laienmeinung" macht auf mich eher den Eindruck, als hätten Sie schon öfter mit solchen Sachen zu tun gehabt, und daher auch ein wenig Ahnung von der Materie 🙂
    Viele Grüße
    Andreas N.

  6. Randdämmstreifen: Positionierung und korrekter Einbau

    bin etwas beruhigt 🙂
    Puh, das klingt alles schon besser, bin etwas beruhigt.
    Das mit dem Randdämmstreifen ist so:
    Die Estrichhöhe bestimmt, in welcher Höhe der Randdämmstreifen angebracht wird:
    • Der Randdämmstreifen muss zwischen Estrich und Wand sein. Überall. Achten sie besonders auf Übergänge, Durchdringungen, Aussparungen, usw. Wenn irgendwo zu wenig Estrich ist (zu großer Abstand zur Wand), lässt sich das ausgleichen oder nachbessern, beim Verlegen des Bodenbelags. Wenn der Estrich aber irgendwo *zu viel* ist, also Wandkontakt hat, ist das fatal. Vor allem an einem Estrich mit Fußbodenheizung wollen Sie ja nicht munter herummeißeln.
    • Der Randdämmstreifen muss den Estrich überragen. Ich würde sagen: mindestens um 3.. 4 cm. Je weniger, desto weniger darf auch der Estrichleger bei der Arbeit "klecksen".
    • Es ist  -  nach diesen beiden "Muss-Kriterien" *wünschenswert*, dass der Randdämmstreifen auch hinter der Dämmung ist, damit er schon von dieser an Ort und Stelle gehalten wird. Es schadet nichts, wenn sie ihn am oberen Rand alle halben Meter oder so mit breitem Klebeband an der rohen Wand fixieren, damit er nicht reinklappt und Estrichkrümel dahinterfallen können. Was das angeht, dürfen Sie ruhig eine gewisse Paranoia entwickeln, sehr penibel arbeiten und in Kauf nehmen, dass die Handwerker sie belächeln.

    Noch eine Frage: Woher und wie kommt das Fußbodenheizung-Rohr in den (tiefer als die anderen Räume) gelegenen Raum mit Stufe am Eingang?
    Haben Sie mehrere Heizkreise und folglich einen Heizkreisverteiler? Wo ist dieser?
    Der Biegeradius von Fußbodenheizung-Rohr ist ziemlich begrenzt, das wäre hier vielleicht zu beachten.

  7. Heizkreisverteilung: Kellerversorgung und Raumaufteilung

    Aufteilung Heizkreise
    Noch mal Hallo zu später Stunde 🙂
    Der Heizkreis im "tiefer gelegten" Raum wir direkt aus dem Keller versorgt, der in den angrenzenden Räumen ist (die höher gelegenen). Dieser Kreis versorgt nicht nur den tieferen Raum, sondern auch das dahinter liegende Wohnzimmer mit Wintergarten. Zusätzlich das Schlafzimmer darüber und ein mini-Bad neben dem Schlafzimmer. Da ich über die Heizkreisverteilung etc. absolut nicht Bescheid weiß und ich keine Lust habe in der Hinsicht etwas falsch zu machen, habe ich hierfür ein entsprechendes Fachunternehmen beauftragt, das sich um die Heizung kümmert. Ich denke dass dieses Unternehmen darüber Bescheid weiß, welche Biegeradien etc. man bei Fußbodenheizung beacten muss. (Abgesehen von den Finanziellen Vorteilen, der Förderung usw., ist mir hier die Sicherheit dass nichts schief geht bzw. das Schiefgehen zumindest abgesichert ist doch sehr wichtig)
    Zu den Randdämmstreifen. Hier auf jeden Fall vielen Dank für die Aufklärung in der Hinsicht haben Sie mir sehr geholfen. Damit weiß ich, dass ich diese tief genug für die Dämmung legen muss, aber hoch genug, dass diese den Estrich überragt. Auch wenn ich mich jetzt weitaus besser fühle, weil ich es zumindest vom Ansatz her richtig gemacht hätte und den Streifen auch so gelegt hätte. Allerdings muss ich ehrlicherweise gestehen, dass ich bisher die Höhe die der Oberboden erreichen wird, als ausreichende Höhe gesehen hätte. Einen gewissen Spielraum für Kleckereien, oder sonstiges hätte ich jetzt nicht wirklich eingerechnet.
    Vielen Dank noch mal 🙂
    Grüße
    Andreas N.
  8. Randdämmstreifen: Bilder zur korrekten Ausführung

    Bilder
    ... sagen mehr als tausend Worte.
    Bevor ich eigene Bilder irgendwohin hochlade, habe ich in Google mal "Randdämmstreifen" als Suchbegriff eingegeben und dann "Bildersuche" gewählt. Und siehe da, es gibt da einige brauchbare Bilder zum Thema auf diversen Seiten, bei denen man das mit dem Überlappen schön sieht (auch, wohin die Folie gehört, die an dem Randdämmstreifen flattert).
    Unten zwei Beispiele aus der Google-Suche.
    Na dann: Viel Erfolg!
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

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    Fußbodenisolierung & Fußbodenheizung im Altbau: Aufbau optimieren

    💡 Kernaussagen: Die korrekte Reihenfolge der Schichten (Beton, Bitumenbahn, Isolierung, Estrich) ist entscheidend für den Feuchtigkeitsschutz. Eine professionelle Planung des Fußbodenaufbaus ist unerlässlich, um spätere Probleme wie Rissbildung oder Trittschallübertragung zu vermeiden. Der Randdämmstreifen muss lückenlos zwischen Estrich und Wand angebracht werden. Die Heizkreisverteilung sollte sorgfältig geplant werden, um alle Räume optimal zu versorgen. Bilder helfen, den korrekten Einbau des Randdämmstreifens zu verstehen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die Hinweise im Beitrag 🔴 Fußbodenaufbau: Risiken bei Laienplanung – Expertenrat! bezüglich der Risiken einer unsachgemäßen Ausführung und der Bedeutung einer professionellen Planung. Fehler beim Estrich und der Fußbodenheizung sind schwer zu korrigieren.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Bitumenbahnen: Direkt auf Betonboden unter der Isolierung! wird klargestellt, dass die Bitumenbahnen direkt auf den Betonboden verschweißt werden müssen, um optimalen Feuchtigkeitsschutz zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig im Altbau, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.

    🔧 Zusatzinfo: Der Beitrag Randdämmstreifen: Positionierung und korrekter Einbau erklärt die korrekte Anbringung des Randdämmstreifens, der zwischen Estrich und Wand platziert werden muss, um Wärmebrücken und Schallübertragung zu vermeiden. Achten Sie auf lückenlosen Abschluss, besonders an Übergängen und Durchdringungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie einen Fachmann für die Planung des Fußbodenaufbaus, insbesondere im Altbau. Achten Sie auf die korrekte Ausführung der Fußbodenisolierung, des Feuchtigkeitsschutzes und der Dehnungsfugen. Nutzen Sie die Informationen im Beitrag Randdämmstreifen: Bilder zur korrekten Ausführung, um den Einbau des Randdämmstreifens visuell zu überprüfen.

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