Dämmdicke für Neubau-Niveau im Altbau: Vergleich, Materialien & Kosten?
BAU-Forum: Energieeinsparverordnung EnEV

Dämmdicke für Neubau-Niveau im Altbau: Vergleich, Materialien & Kosten?

Hallo!
Wir haben von einem Energieberater eine Vor-Ort-Energieberatung machen lassen. In dem Vorab-Bericht kam heraus, dass unser Einfamilienhaus Baujahr. 1976 mit neuen Fenstern (Ug 1,1), 10 cm Aufsparrendämmung (PUR?), 20 cm Wanddämmung WLG 035 und Wärmepumpe (Erdwärme in Kombination mit Radiatoren) das Neubau-Niveau nach EnEVAbk. erreichen kann.
Wir möchten aber die komplette Sparrenhöhe (15 cm) mit Zellulose (Flocken oder Platten, WLG 040) dämmen. Auf die Sparren soll noch eine Holzweichfaserplatte  -  wir hatten an 2,2 cm Dicke oder etwas mehr gedacht. Mit diesen Materialien möchten wir einen besseren sommerlichen Hitzeschutz erreichen.
Die vorgeschlagene Dicke der Wanddämmung ist uns aus ästhetischen Gründen viel zu dick. Ich hatte daher an 12 cm WLG 035 gedacht. Das alles hatte ich dem Energieberater geschrieben. Der meinte jetzt, dass das Neubau-Niveau so nicht erreicht werden wird. Wir bräuchten 16 cm Außenwanddämmung WLG 031 und das Dach müsste mit 15 cm MiWo WLG 035 gedämmt werden plus 10 cm Holzweichfaserplatte WLG 050. Ist das wirklich so? Mir kommen die Dämmdicken sehr hoch vor  -  auch weil ich im Internet schon Beispiele gesehen habe, wo mit geringeren Dicken das Neubau-Niveau bei einem Altbau erreicht wurde.
Die Wärmepumpe soll sich beim Erreichen des Neubau-Niveaus wegen dem geringeren Primärenergiebadarfs laut Energieberater vorteilhaft auswirken.
Viele Grüße
Tanja
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  • Tanja
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Ich beurteile die geplante Sanierung als ambitioniert, um ein Neubau-Niveau im Altbau zu erreichen. Die genannten Dämmstärken (10 cm Aufsparrendämmung, 20 cm Wanddämmung WLG 035) sind ein guter Anfang, aber die tatsächliche Dämmleistung hängt von mehreren Faktoren ab.

    Wichtige Aspekte sind:

    • Wärmebrücken: Diese müssen minimiert werden, da sie die Gesamtbilanz negativ beeinflussen.
    • Luftdichtheit: Eine luftdichte Gebäudehülle ist entscheidend, um Wärmeverluste zu vermeiden.
    • Materialwahl: Holzweichfaserplatten oder Zelluloseflocken sind ökologische Alternativen zu PURAbk. und bieten guten Hitzeschutz.
    • Sparrenhöhe: Die vorhandene Sparrenhöhe kann die maximal mögliche Dämmdicke begrenzen.

    Ich empfehle, die Dämmdicken und Materialien im Detail mit dem Energieberater zu besprechen und verschiedene Varianten zu prüfen. Eine detaillierte Wärmebrückenberechnung ist ratsam.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich ein detailliertes Sanierungskonzept erstellen, das alle relevanten Aspekte berücksichtigt und die Einhaltung der energetischen Anforderungen nachweist.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Wärmeleitfähigkeit (WLG)
    Die Wärmeleitfähigkeit (λ) ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Stoff Wärme leitet. Sie wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/(m·K)) gemessen. Je niedriger der Wert, desto besser dämmt das Material. Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Wärmedurchlasswiderstand.
    U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
    Der U-Wert (früher k-Wert) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Kelvin durch ein Bauteil (z.B. Fenster, Wand) verloren geht. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²·K)) gemessen. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Bauteils. Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Wärmedurchlasswiderstand.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhten Wärmeverlusten und Schimmelbildung führen. Verwandte Begriffe: U-Wert, Oberflächentemperatur.
    Primärenergiebedarf
    Der Primärenergiebedarf ist die Energiemenge, die benötigt wird, um den Endenergiebedarf eines Gebäudes zu decken, einschließlich der Verluste bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der Energie. Er wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/(m²·a)) gemessen. Verwandte Begriffe: Endenergiebedarf, Heizwärmebedarf.
    Aufsparrendämmung
    Die Aufsparrendämmung ist eine Dämmmethode, bei der die Dämmung auf den Dachsparren angebracht wird. Dies ermöglicht eine durchgehende Dämmschicht ohne Wärmebrücken. Verwandte Begriffe: Zwischensparrendämmung, Untersparrendämmung.
    Zellulose
    Zellulose ist ein Dämmstoff, der aus recyceltem Papier hergestellt wird. Er ist ökologisch, diffusionsoffen und bietet einen guten Hitzeschutz. Verwandte Begriffe: Holzweichfaserplatte, Mineralwolle.
    Holzweichfaserplatte
    Holzweichfaserplatten sind Dämmplatten, die aus Holzfasern hergestellt werden. Sie sind ökologisch, diffusionsoffen und bieten einen guten Hitzeschutz. Verwandte Begriffe: Zellulose, Mineralwolle.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstoffe sind für die Aufsparrendämmung geeignet?
      Geeignet sind Holzweichfaserplatten, PUR/PIR-Dämmstoffe oder auch Zellulose. Holzweichfaserplatten bieten neben der Dämmwirkung auch einen guten Hitzeschutz im Sommer. PUR/PIR-Dämmstoffe haben eine hohe Dämmwirkung bei geringer Dicke. Zellulose ist ein ökologischer Dämmstoff, der diffusionsoffen ist.
    2. Wie wichtig ist die Luftdichtheit bei der Dämmung?
      Die Luftdichtheit ist extrem wichtig, da unkontrollierte Luftströmungen durch die Dämmung die Dämmwirkung erheblich reduzieren können. Eine luftdichte Gebäudehülle verhindert, dass warme Luft nach außen entweicht und kalte Luft eindringt. Dies wird in der Regel durch spezielle Folien oder Platten erreicht, die sorgfältig verklebt werden müssen.
    3. Welchen U-Wert sollte die Wand nach der Dämmung haben?
      Um ein Neubau-Niveau zu erreichen, sollte der U-Wert der Wand möglichst niedrig sein. Ein Wert von 0,20 W/(m²K) oder besser ist anzustreben. Dies erfordert in der Regel eine Dämmdicke von mindestens 20 cm mit einem Dämmstoff der WLG 035.
    4. Was ist bei der Dämmung von Wärmebrücken zu beachten?
      Wärmebrücken sind Bereiche, an denen Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als an den umliegenden Flächen. Typische Wärmebrücken sind Fensteranschlüsse, Balkone oder Gebäudeecken. Diese Bereiche müssen besonders sorgfältig gedämmt werden, um Wärmeverluste und Schimmelbildung zu vermeiden.
    5. Wie wirkt sich die Dämmung auf den Primärenergiebedarf aus?
      Eine gute Dämmung reduziert den Heizwärmebedarf und somit auch den Primärenergiebedarf des Gebäudes. Der Primärenergiebedarf berücksichtigt neben dem Heizwärmebedarf auch die Verluste bei der Energieerzeugung und -verteilung. Durch eine gute Dämmung kann der Primärenergiebedarf deutlich gesenkt und somit ein Neubau-Niveau erreicht werden.
    6. Welche Rolle spielt die Wärmepumpe bei der Sanierung?
      Die Wärmepumpe ist eine effiziente Heiztechnologie, die Umweltwärme nutzt, um das Gebäude zu beheizen. In Kombination mit einer guten Dämmung kann der Energieverbrauch deutlich reduziert werden. Eine Erdwärmepumpe ist besonders effizient, da die Erdtemperatur relativ konstant ist.
    7. Was bedeutet WLG 035?
      WLG steht für Wärmeleitgruppe. Die Zahl 035 gibt die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs an. Je kleiner die Zahl, desto besser ist die Dämmwirkung. Ein Dämmstoff mit WLG 035 leitet also weniger Wärme als ein Dämmstoff mit WLG 040.
    8. Kann man mit einer Altbausanierung wirklich ein Neubau-Niveau erreichen?
      Ja, das ist möglich, erfordert aber eine umfassende Sanierung, die alle relevanten Aspekte berücksichtigt. Dazu gehören eine gute Dämmung der Gebäudehülle, der Austausch der Fenster, eine effiziente Heizungsanlage und die Vermeidung von Wärmebrücken. Eine detaillierte Planung und eine sorgfältige Ausführung sind entscheidend.

    🔗 Verwandte Themen

    • Dämmstoffe im Vergleich
      Vor- und Nachteile verschiedener Dämmmaterialien (Mineralwolle, Holzfaser, Zellulose, etc.).
    • Fördermöglichkeiten für Altbausanierung
      Überblick über aktuelle Förderprogramme für energetische Sanierungen.
    • Luftdichtheit messen und herstellen
      Methoden zur Überprüfung und Verbesserung der Luftdichtheit der Gebäudehülle.
    • Wärmebrücken vermeiden
      Tipps und Tricks zur Vermeidung von Wärmebrücken bei der Sanierung.
    • Heizsysteme im Altbau
      Vergleich verschiedener Heizsysteme (Wärmepumpe, Gasheizung, etc.) für den Altbau.
  2. Energieberatung: Dämmstärke vs. Kellerdämmung im Altbau

    Da kann ...
    Da kann Ihnen Ihr Energieberater wohl am besten weiterhelfen. Der hat das nämlich (hoffentlich!) alles gerechnet. Die 20 cm 035 WDVSAbk. erscheinen mir zwar etwas viel, es stellt sich aber die Frage, wie der Boden gegen Keller/Erdreich gedämmt ist bzw. wird. Wenn da nichts möglich ist, muss das an anderer Stelle ausgeglichen werden. Das kann dann zu entsprechend höheren erforderlichen Dämmstärken führen.
    Prinzipiell bilanziert die EnEVAbk. zwei Faktoren:
    • Jahres-Primärenergiebedarf Qp’’
    • Spezifischer, auf die Wärme übertragende Umfassungsfläche bezogener Transmissionswärmeverlust HT’

    Je besser die Dämmung, desto geringer ist HT'.
    Qp'', der Primärenergiebedarf, wird durch den Wärmeerzeuger/die Heizungsanlage beeinflusst. Holz hat z.B. einen niederen Primärenergiefaktor, elektrischer Strom einen sehr hohen.
    Es kann also sein, dass ein und dasselbe Haus mit der einen Heizung die EnEV erfüllt, mit der anderen nicht.
    Prinzipiell kann die Heizungsanlage (hier die Wärmepumpe) umso kleiner dimensioniert werden, je besser die Außenhülle gedämmt ist.

  3. Energieberater-Rechnung: Beheizte Fläche korrekt berücksichtigen?

    Ja, der Energieberater hat gerechnet. Aber irgendwie habe ...
    Ja, der Energieberater hat gerechnet. Aber irgendwie habe ich Zweifel, ob das alles so richtig ist. Einen schriftlichen Bericht haben wir noch nicht.
    Was hat es denn mit dem Anteil der beheizten Fläche auf sich? Angenommen, der Energieberater schlägt Bereich, die in Wirklichkeit beheizt sind, der unbeheizten Fläche zu. Bei uns waren das Flure bzw. ein offenes Treppenhaus. Da meinte er, dass die ja nicht geheizt werden müssen. Er hat irgendetwas gesagt, dass er auf einen Anteil von 40 % kommen muss. Ich habe dann gesagt, dass man in einem offenen Wohnbereich alle Heizkörper aufdrehen muss, weil es sonst einen kalten Luftzug gibt. Daher sind die Flure und ein Treppenhaus mitbeheizt, bei ihm in der Rechnung aber wohl als unbeheizte Flächen aufgeführt.
    Der Boden/Keller ist auf dem Standard von 1976. Der Keller ist komplett unbeheizt und wird auch nicht gedämmt.
    Gruß
    Tanja
    • Name:
    • Tanja
  4. Dämmstärke reduzieren? EnEV-Mogelpackung beachten!

    Nichts verkehrt machen!
    Nicht wegen der Optik die Dämmstärke reduziern.
    Was Christian geschrieben hat stimmt, ist aber für den Laien möglicherweise nicht deutlich genug.
    1. Es gibt keinen "Neubaustandard"
    2. Die EnEVAbk. ist eine "Mogelpackung"
    Es war schon vor 10 Jahren möglich Häuser mit einem Wärmebedarf von 75 kWh pro m² und Jahr zu bauen. Angeonommen es liegt keine falsche Heizungseinstellung und kein falsches Nutzerverhalten vor, braucht das Haus wenn mit Öl beheizt bei angenommenen 200 m² etwa 1500 l Öl pro Jahr.
    (plus ggf noch ein paar Liter für die Warmwasserbereitung, da meistens zusammen). Kostenpunkt bei Öl ca. 1050 € p.a. zu derzeitigen Preisen.
    Dieses Haus erfüllt die Kfw60 Bedingungen (wahrscheinlich) knapp nicht, mit Solaranlage schon eher und mit einer Pelletheizung geht es wird es wohl schon fast ein Kfw40 Haus. Die Anlagekosten der Pelletheizung ist aber deutlich teurer dafür die Heizkosten etwas geringer als bei öl oder Gas.
    Beheizt du dieses Haus mit Luftwärmepumpe und einem Kaminofen (statt mit öl oder Pellets) wird daraus auch kein kfw60 Haus.
    Aber bei guter Abstimmung kommst du mit geschätzt weniger als 800 € Heizkosten pro Jahr hin ...
    Ausgangspunkt sollte in eurem Fall vielleicht eine Wärmebedarfsberechnung sein. Je nach Dämmdicke würde die dann aufzeigen wie sich die unterschiedlichen Dämmstärken auf den Energiebedarf auswirken.
  5. Wanddämmung: Schießscharten-Optik vs. EnEV-Niveau

    Wenn wir die Wände so dick (16 oder ...
    Wenn wir die Wände so dick (16 oder 20 cm) dämmen müssen, um auf EnEVAbk. Neubau-Niveau zu kommen (wegen Kredit übers CO2 Gebäudesanierungsprogramm und Tilgungszuschuss), dann werden wir uns wohl dagegen entscheiden. Denn eine Schießscharten-Optik bei den Fenstern wollen wir vermeiden. Und wenn man die Fenster in die Dämmebene versetzt, müssten wir die schon ausgetauschten Fenster wieder herausreißen und neue Innen-Fensterbänke einbauen lassen (= Mehrkosten von einigen tausend €). Für solche aufwändigen und teuren Maßnahmen ist bei uns kein Geld da. Dann verzichten wir lieber auf einige Zentimeter Dämmung. Denn ich habe gelesen, von den Heizkosten her macht es keinen großen Unterschied, ob die Wände mit 12 cm oder 16 cm gedämmt sind. Aber für die komplizierte EnEV-Rechnung macht es wohl einen Unterschied.☹
    Gruß
    Tanja
    • Name:
    • Tanja
  6. Wanddämmung: Schießscharten-Optik vs. EnEV-Niveau

    Wenn wir die Wände so dick (16 oder ...
    Wenn wir die Wände so dick (16 oder 20 cm) dämmen müssen, um auf EnEVAbk. Neubau-Niveau zu kommen (wegen Kredit übers CO2 Gebäudesanierungsprogramm und Tilgungszuschuss), dann werden wir uns wohl dagegen entscheiden. Denn eine Schießscharten-Optik bei den Fenstern wollen wir vermeiden. Und wenn man die Fenster in die Dämmebene versetzt, müssten wir die schon ausgetauschten Fenster wieder herausreißen und neue Innen-Fensterbänke einbauen lassen (= Mehrkosten von einigen tausend €). Für solche aufwändigen und teuren Maßnahmen ist bei uns kein Geld da. Dann verzichten wir lieber auf einige Zentimeter Dämmung. Denn ich habe gelesen, von den Heizkosten her macht es keinen großen Unterschied, ob die Wände mit 12 cm oder 16 cm gedämmt sind. Aber für die komplizierte EnEV-Rechnung macht es wohl einen Unterschied.☹
    Gruß
    Tanja
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    • Tanja
  7. Dämmstoff: Bessere Wärmeleitgruppe für geringere Dämmstärke?

    Wenn es ...
    Wenn es an der Dämmstärke scheitert, müssen Sie eben eine Dämmung mit besserer Wärmeleitgruppe wählen. Inzwischen gibt es die für Wände bis 022 (siehe Link). Hat aber, soweit ich weiß, noch keine bauaufsichtliche Zulassung. Und zum Preis kann ich auch nichts sagen ...!
  8. WDVS: Bauaufsichtliche Zulassung bei Dämmmaterial nötig?

    Ich habe gehört, dass niedrigere Wärmeleitgruppen beim Dämmmaterial ...
    Ich habe gehört, dass niedrigere Wärmeleitgruppen beim Dämmmaterial viel teurer sind.
    Weswegen ist bei WDVSAbk. eine bauaufsichtsrechtliche Zulassung nötig bzw. wichtig?
    Gruß
    Tanja
  9. KfW-Förderung: Schwächstes Glied (Kellerdecke) beachten!

    Das Gebäude als ganzes betrachten
    Hallo Tanja,
    Dein Energieberater muss für die Inanspruchnahme von KFWAbk. Förderkrediten bestimmte Nachweise erbringen. Unabhängig davon ob KFW 60 oder KFW 40 angetrebt werden soll, wird er das ganze Bauwerk betrachten. maßgebend ist aber immer das schwächste Glied einer Kette. Das scheint hier die Kellerdecke zu sein. Wenn diese nicht gedämmt wird, muss an anderer Stelle mehr gedämmt werden. Das kann sowohl im Dach als auch bei den Wänden sein. Eine Aufsparrendämmung in Verbindung mit Zwischensparrendämmung (Holzweichfaser auf's Dach und Zelluloseeinblasdämmung zwischen die Sparren hilft viel, auch im Sommer wegen des guten Speichervermögens.
    Wärmepumpe in Verbindung mit Radiatoren ist auch nicht optimal. Die Wärmepumpe hat sein Optimum bei Fußbodenheizung weil diese mit Niedertemperatur betrieben wird. Ein Radiator mit 30 Grad zu betreiben bringt nichts. Was wäre ein Kostenvergleich zwischen Pumpe und Pelletheizung? Natürlich muss die Lagerung berücksichtigt werden.
    mit dämmenden Grüßen
    L. Hunziger
  10. Dachdämmung: Zellulose vs. PUR – Hitzeschutz im Altbau

    Die Kellerdecke soll nicht gedämmt werden, weil der ...
    Die Kellerdecke soll nicht gedämmt werden, weil der Keller sowieso nur 2 Meter hoch ist. Der erste Vorschlag des Energieberaters für das Dach war eine reine Aufsparrendämmung (PURAbk.?). Erst als ich den Hitzeschutz angesprochen habe, meinte er, da wären andere Materialien besser. Wir hatten an Zellulose als Flocken oder als Matten gedacht. Von Zellulose als Zwischensparrendämmung hat uns der Berater abgeraten, weil das Dach sowieso von außen geöffnet wird und man dann besser 15 cm MiWo WLG 035 zwischen die Sparren klemmen sollte. Zusätzlich muss wohl eine 10 cm dicke Holzweichfaserplatte WLG 050 auf die Sparren.
    Dass eine Wärmepumpe mit einer Fußboden- oder Wandheizung (Fußbodenheizung, Wandheizung) optimaler ist als mit Radiatoren weiß ich. Aber wir können nun mal nicht unsere ganzen Böden oder Wände aufreißen. Ich habe gelesen, dass bei guter Wärmedämmung die Radiatoren oft groß genug für niedrige Vorlauftemperaturen (bis 40 °C) sind.
    Für eine Pelletheizung haben wir uns ursprünglich auch interessiert aber wir haben keinen Lagerraum zur Verfügung, weil unser Heizöltank in der Erde eingegraben ist.
    Gruß
    Tanja
  11. Dachdämmung: Holzweichfaser & Zellulose für Sommerwärmeschutz

    noch einmal zum Dach
    Hallo Tanja,
    das mit dem Keller habe ich schon vermutet. Kommt sehr häufig vor. Nun zum Dach.
    Meine Variante zum Ausbau. Holzweichfaserplatte auf die Sparren ohne PUR Dämmung, dann der Dachaufbau. Innen OSBAbk. Platten und den Sparrenzwischenraum mit Zellulose ausblasen. Diese Kombination hat auch ein gutes Wärmedämmverhalten im Sommer.
    Vorteil: Das Dach ist sehr schnell wieder dicht. Die richtigen Platten sind auch wasserabweisend, können also auch einmal Regen abbekommen. Guter Klemmfilz muss richtig zugeschnitten werden, was bei alten Dächern nicht immer einfach ist. Ausblasen ist garantiert dicht.
    Pelletlager gibt es übrigens auch als Erdtank. Warum dann nicht den vorhandenen Nutzen? Aber da bin ich nicht Fachmann genug. Einfach mal rumfragen, kostet nix.
    L. Hunziger
  12. Dachdämmung: Zellulose & Holzweichfaser – Neubau-Niveau?

    Zum Dach: Innen soll nichts geändert werden (Holzverkleidung) ...
    Zum Dach: Innen soll nichts geändert werden (Holzverkleidung). Die Nachteile von Klemmfilzen sind mir bekannt. Wir würden gerne Zelluloseflocken einblasen lassen. Aber 15 cm Zelluloseflocken plus wasserabweisende 2,2 cm Holzweichfaser-Unterdachplatte reichen wohl bei uns nicht, um auf Neubau-Niveau zu kommen. Und von einer Sparrenaufdopplung hält der Energieberater nichts (warum, hat er uns nicht verraten). Die von ihm vorgeschlagene 10 cm dicke Holzweichfaserplatte als Aufsparrendämmung ist bestimmt schwer und teuer.
    Ich weiß, dass es auch Erdtanks für Pellets gibt. Aber wir möchten nicht den Garten aufgraben lassen. Außerdem ist das garantiert nicht billig.
    Gruß
    Tanja
  13. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Dämmdicke im Altbau: Materialien, Kosten & Neubau-Niveau

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Dämmdicke für einen Altbau, um Neubau-Niveau zu erreichen. Dabei werden verschiedene Dämmstoffe wie Zellulose und Holzweichfaserplatten, sowie die Berücksichtigung von KfW-Förderungen und die Vermeidung von Wärmebrücken thematisiert. Die Notwendigkeit einer umfassenden Energieberatung und die korrekte Berechnung der beheizten Fläche werden hervorgehoben.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut Dämmstärke reduzieren? EnEV-Mogelpackung beachten! sollte man sich nicht blind auf die EnEV verlassen, da diese eine "Mogelpackung" sein kann. Es ist wichtig, das Haus als Ganzes zu betrachten und das schwächste Glied (z.B. Kellerdecke) zu berücksichtigen, wie in KfW-Förderung: Schwächstes Glied (Kellerdecke) beachten! erläutert wird.

    ✅ Zusatzinfo: Der Einsatz von Holzweichfaserplatten in Kombination mit Zellulose wird für ein gutes Wärmedämmverhalten im Sommer empfohlen (siehe Dachdämmung: Holzweichfaser & Zellulose für Sommerwärmeschutz). Dies ist besonders relevant, wenn eine Wärmepumpe in Kombination mit Radiatoren eingesetzt wird.

    💰 Zusatzinfo: Niedrigere Wärmeleitgruppen beim Dämmmaterial sind in der Regel teurer. Es sollte geprüft werden, ob die Mehrkosten durch geringere Heizkosten kompensiert werden können. Die Dämmung der Kellerdecke kann eine Alternative zur Erhöhung der Dämmstärke an anderer Stelle sein, um die Anforderungen für KfW-Förderungen zu erfüllen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Wahl der Dämmstärke sollte die Optik (Schießscharten-Effekt) berücksichtigt werden. Gegebenenfalls müssen Fenster in die Dämmebene versetzt werden, was zusätzliche Kosten verursachen kann. Eine detaillierte Energieberatung ist unerlässlich, um die optimale Dämmstrategie für den Altbau zu ermitteln.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, verschiedene Angebote von Energieberatern einzuholen und die Berechnungen kritisch zu hinterfragen. Achten Sie darauf, dass alle beheizten Flächen korrekt berücksichtigt werden (siehe Energieberater-Rechnung: Beheizte Fläche korrekt berücksichtigen?). Prüfen Sie alternative Dämmstoffe mit besserer Wärmeleitgruppe, um die Dämmstärke zu reduzieren (siehe Dämmstoff: Bessere Wärmeleitgruppe für geringere Dämmstärke?).

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  10. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Außendämmung für altes Zechenhaus mit Riemchen: Kosten, Aufbau & Risiken?

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